Lesen. Hören. Und ein bisschen schreiben.

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“it takes a long time for a world to vanish, much lon­ger than you would think.„ &mdash (paul aus­ter, in the coun­try of last things, 28)

„Was ist das eigent­lich für eine Instanz, fra­ge ich mich, […] die den Fluß mei­ner Gedan­ken ord­nen will? Sich manch­mal sogar her­aus­nimmt, zu bestim­men: Hier wird jetzt nicht wei­ter­ge­dacht. Und das dann auch durch­zu­set­zen vermag.“—Thomas Meine­cke, Musik, 367

„Wie schwie­rig es doch im nach­hin­ein ist, jam­me­re ich mei­ner Schwes­ter vor, die inno­va­ti­ven Momen­te, in denen sich gesell­schaft­li­che Errun­gen­schaf­ten sonisch, näm­lich immer zuerst in der Musik ankün­di­gen, auch ihre pro­duk­ti­ven Wider­sprü­che, weni­ger retro­spek­tiv als in his­to­risch zeit­ge­nös­si­scher Per­spek­ti­ve, nach­zu­voll­zie­hen respek­ti­ven, in Anspie­lung auf mein end­lich zu rea­li­sie­ren­des Buch­pro­jekt, nar­ra­tiv zu rekonstruieren.“—Thomas Meine­cke, Musik, 34

„die ver­gan­gen­heit ist ein frem­des land. dort tun sie din­ge anders.“—leslie poles hart­ley, der zoll des glücks

„Eigent­lich ist poli­ti­sche Gewalt dadurch dis­kre­di­tiert wor­den, daß der Staat das Töten über­nom­men hat, es büro­kra­ti­siert hat durch das staat­li­che Gewalt­mo­no­pol. Wir leben in einer Zivi­li­sa­ti­on der Stell­ver­tre­tung, die christ­li­che Zivi­li­sa­ti­on ist die Zivi­li­sa­ti­on der Stell­ver­tre­tung, der Dele­gie­rung“
— Hei­ner Mül­ler: Krieg ohne Schlacht. Leben in zwei Dik­ta­tu­ren. Eine Auto­bio­gra­phie. Köln: Kie­pen­heu­er & Witsch 2003, 312.

„Das eigent­li­che Schrei­ben ist ein Kampf gegen den Text, der ent­steht.“
— Hei­ner Mül­ler: Krieg ohne Schlacht. Leben in zwei Dik­ta­tu­ren. Eine Auto­bio­gra­phie. Köln: Kie­pen­heu­er & Witsch 2003, 299.

Menschheit

das inter­es­san­tes­te, was men­schen her­stel­len könn­ten, ist die mensch­heit. Diet­mar Dath: Maschi­nen­win­ter. Wis­sen, Tech­nik, Sozia­lis­mus. Eine Streit­schrift. Frank­furt am Main: Suhr­kamp 2008 (edi­ti­on unseld, 8), 72

Kapitalisten

Die Kapi­ta­lis­ten füh­ren sich auf, als woll­ten sie zur Mensch­heit gar nicht gehö­ren.
Na schön. Diet­mar Dath: Maschi­nen­win­ter. Wis­sen, Tech­nik, Sozia­lis­mus. Eine Streit­schrift. Frank­furt am Main: Suhr­kamp 2008 (edi­ti­on unseld, 8), 86

schönheit

„Schön ist das Inter­net in sei­ner Lei­sig­keit, der Unend­lich­keit sei­ner Räu­me und der Heim­lich­keit jedes ein­zel­nen sei­ner Punk­te, von dem irgend­wel­che gehei­men Signa­le aus­ge­hen.” (so fängt rai­nald goetz sei­nen kla­ge-bei­trag am frei­tag – mit dem titel enko­mi­on – an.) schön fin­de ich die­se beobachtung.

„Mit dem Wort ICH fan­gen schon die Schwie­rig­kei­ten an.” (Peter Hand­ke, Von der Innen­welt der Außen­welt der Innenwelt)

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