Lesen. Hören. Und ein bisschen schreiben.

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„Melan­cho­lie ist ja kein defekt, son­dern die kon­se­quenz jeder geis­ti­gen aus­ein­an­der­set­zung mit unse­rer existenz.”—jochen schmidt, schmidt liest proust, 470

„rebec­ca horn soll eine der wich­tigs­ten deut­schen künst­le­rin­nen sein, und sie kommt aus dem oden­wald, also ganz aus der nähe von mann­heim, erstaun­lich genug, daß man dann etwas ande­res wer­den kann als nagelstudiobetreiberin.”—jochen schmidt, schmidt liest proust, 246

„es war goe­thes bemer­kens­wer­te gabe, die welt mit einer schleif­spur von sinn zu überziehen.”—jochen schmidt, schmidt liest proust, 200

„wie ein mili­tär­stra­te­ge die land­schaft intui­tiv als auf­marsch­ge­biet mus­tert, ein geo­lo­ge ihr infor­ma­tio­nen zur erd­ge­schicht ent­nimmt und ein tou­rist sie nach aus­sichts­punk­ten absucht, sieht der läu­fer über­all nur laufstrecken.”—jochen schmidt, schmidt liest proust, 181

„Die men­schen schei­nen ein irra­tio­na­les ver­hält­nis zum geschrie­ben wort zu pfle­gen, als hand­le es sich um zaubersprüche.”—jochen schmidt, schmidt liest proust, 140

„Wenn man immer eli­tä­rer wird, liegt das nciht an einem selbst, son­dern an den Mit­men­schen, die sich disqualifizieren.”—jochen schmidt, schmidt liest proust, 115

„Das pro­blem ist, daß jeder mensch eine see­le hat und sich als ihr ken­ner füh­len darf. aber das wirk­li­che leben ihrer see­le ist den meis­ten doch so unbe­kannt wie die zusam­men­set­zung ihres bluts.”—jochen schmidt, schmidt liest proust, 111

„es ist ein grund­le­gen­der irr­tum von autoren zu den­ken, die welt war­te auf ihr nächs­tes buch.”—jochen schmidt, schmidt liest proust, 601

„die sowjet­uni­on war anschei­nend nur ein gigan­ti­scher lang­zeit­test für baumaterialien.”—jochen schmidt, schmidt liest proust, 40

„Wir haben unse­re Kör­per, aber wir sind sie nicht.“—Thomas Meine­cke, Musik, 311

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