Blöd, wenn Journalisten ihre eigene Zeitung nicht lesen: Die FAZ beschäftigst sich gerade sehr mit dem Abriss zweier Brücken am Darmstädter Kreuz (A5): Am 30.9. schrieb Hans Riebsamen, was passieren wird, am 1.10. erschien ein vom selben Journalisten geführtes Interview mit dem Chef von „Hessen-Mobil“ (wie das Straßenbauamt in Hessen seit kurzem heißt), am 1.10. schreibt auch Milan Jaeger noch einmal, was die Blechbüchsenfahrer erwartet wird (das war erst eben in meinem RSS-Reader). Und lustigerweise sind die Brücken immer unterschiedlich alt: Burkhard Vieth von Hessen-Mobil erläutert, dass sie 1965 und 1966 gebaut wurden – übrigens auf eine Frage Riebsamens hin, warum „Brücken aus den sechziger Jahren jetzt schon abgerissen werden“ müssten. Der selbe Riebsam hat aber am 30.9. noch geschrieben, die Brücken seien in den 1970er Jahren erbaut worden – verbessert wurde das natürlich nicht. Auch Jaeger schreibt das noch einmal. Das Interessante daran: Vieth weist darauf hin, dass gerade die frühe Bauzeit in den 1960ern für den schlechten Zustand der Brücken verantwortlich sei: Weil erst in den 70ern mit dem Einsatz von Streusalz begonnen wurde, ist der Beton der alten Brücken darauf nicht ausgelegt (abgesehen natürlich von der nicht zu erwartenden heutigen Verkehrsbelastung). Mich nerven an solchen Sachen ja weniger die Fehler – das passiert. Aber die fehlende Korrektur der Texte, die ja online ganz unproblematisch wäre, das stört mich doch. Und solche Fehler werden eben gerne weitergereicht – die FAZ hat es ja geschrieben …
So parkt man als Polizeistreife, wenn beide Polizisten um 16.10 Uhr an einem Mittwochnachmittag noch etwas im Penny einkaufen müssen (dringender dienstlicher Einsatz also …). Immerhin muss man froh sein, dass der Pkw nicht auf dem Fahrradweg steht – das passiert durchaus auch mal:
Ins Netz gegangen am 2.10.:
- Ilija Trojanow: „Ich möchte mit dieser Bundesregierung nichts zu tun haben“ | ZEIT ONLINE – Die „Zeit“ hat mit Ilja Trojanow gesprochen. Der ist aufgebracht – nicht so sehr über die amerikanische, sondern – zu Recht – vor allem über die deutsche Regierung. Denn die hätte ja eigentlich die Aufgabe, ihn – und uns alle – vor solchen Schikanen und Überwachungen zu schützen. Wenn sie denn ihre Verpflichtung auf die Verfassung ernst nähme. Aber dass sie das nicht immer tut, ist ja keine Neuigkeit …
Die Tatenlosigkeit der Regierung macht mich wütend. Viel wütender als das Einreiseverbot. Die Bundesregierung hat die Pflicht, die verfassungsmäßigen Rechte ihrer Bürger zu schützen. Und ich als deutscher Staatsbürger fühle mich angesichts dieser in ihrem Umfang ja immer noch nicht überschaubaren Überwachungssysteme in meinen Rechten absolut angegriffen. Eine Bundesregierung, die einen Eid geschworen hat, diese Verfassung zu schützen und überhaupt nichts unternimmt, halte ich für mehr als skandalös. Das ist ein richtiger Verrat am eigenen Volk
[…] Ich möchte mit dieser Bundesregierung gar nichts zu tun haben. Sie ist so völlig unsensibel gegenüber Bürgerrechten und Freiheitsrechten. Sie vertritt mich nicht und deswegen will ich sie auch zu nichts auffordern. - Schriftsteller als Netzverächter: Vom Genre der Besserhalbwisserei – FAZ – Sascha Lobo nutzt die Auseinandersetzung mit Botho Strauß’ „Plurimi-Faktor“, um seine eigene Hoffnung für das Internet als große Aufklärungs-/Fortschritts-/Bildungsmaschine endgültig zu begraben
Das Netz und vor allem die sozialen Netzwerke haben unter Schriftstellern viele Verächter. Jüngst wagten sich Günter Grass und Botho Strauß hervor. Der eine hat’s vergeigt. Der andere weiß: Das Internet ist kein Bildungsautomat – man muss schon Bildung mitbringen.
- Ilija Trojanows Einreiseverbot: Willkür und Freiheit – FAZ – Ilja Trojanow anlässlich der Weigerung der USA, ihn einreisen zu lassen:<blockqutoe>Es ist mehr als ironisch, wenn einem Autor, der seine Stimme gegen die Gefahren der Überwachung und des Geheimstaates im Staat seit Jahren erhebt, die Einreise in das „land of the brave and the free“ verweigert wird. Gewiss, ein kleiner Einzelfall nur, aber er illustriert die Folgen einer desaströsen Entwicklung und entlarvt die naïve Haltung vieler Bürger, die sich mit dem Mantra „Das betrifft mich doch nicht“ beruhigen. Das mag ja noch zutreffen, aber die Einschläge kommen näher. Gegenwärtig erhalten diese Bürger nur stille Post von den Geheimdiensten, aber eines nicht so fernen Tages werden sie die Rechnung für ihre Arglosigkeit zugestellt bekommen.</blockqutoe>
- AfD: Einfache Lösungen, viele Fragen – Inland – FAZ – RT @netzpolitik: FAZ über die Biedermänner und Brandstifter der AfD: Einfache Lösungen, viele Fragen .
- Das paßt den Deutschen nicht, Februar 1968 | Schmalenstroer.net – Das paßt den Deutschen nicht, Februar 1968 (via Published articles)
- Kommentar Grüne Wahlkampffehler: Das Richtige falsch verkauft – taz.de – Ulrich Schulte analysiert für die taz in meinen Augen sehr schlüssig und überzeugend, warum die Grünen bei der Bundestagswahl so schlecht abschnitten:
Den Grünen kann nun man vorwerfen, dass sie zu sehr einen Arbeiterklassen-Sound bedienten, der an der zufriedenen Mitte vorbei zielte, wie es Ex-Außenminister Joschka Fischer tut. Aber man kann ihnen nicht vorwerfen, sie hätten die falschen Konzepte entwickelt. Ihr Programm war komplett gegenfinanziert, es war präzise und ja, es war auch mutig.
Das ist eine erschütternde Erkenntnis dieser Wahl. Die Grünen traten mit dem ehrlichsten Programm an, und sie wurden dafür am härtesten bestraft. Eine solche Mechanik passt gut in postdemokratische Verhältnisse, sie ist aber für eine so papierverliebte Partei, wie es die Grünen sind, katastrophal.
Auch seinen Schlussfolgerung: „Die Wähler wollen es offenbar nicht so genau wissen. Sie möchten nicht gequält werden mit Details.“ ist wohl leider nicht falsch …
Sang der Gesänge (Zeit-Marsch)
Sang der Gesänge,
heb dich zur Sonne
über dem Marsch
der roten Kolonne.
Land, sei bereit!
Vorwärts, die Zeit!
Du, Land der Länder,
brich auf und stürme
tritt in den Staub
das Modergewürme.
Wage den Streit!
Vorwärts, die Zeit!
Freudig, du Land,
der Zukunft verschworen
denn die Kommune
steht vor den Toren.
Halte den Eid!
Vorwärts, die Zeit!
Greif in die Räder
Zahnrad der Wochen
Tagschicht und Nachtschicht!
Ununterbrochen!
Spute dich heut!
Vorwärts, die Zeit!
Meine Kommune,
stoße vom Thron heut
Faulheit und Schlendrian,
alte Gewohnheit!
Herz sei erneut!
Vorwärts, die Zeit!
Wladimir Majakowski, deutsch von Hugo Huppert
Beim Klicken auf das und beim Abspielen des von YouTube eingebetteten Videos werden (u. U. personenbezogene) Daten wie die IP-Adresse an YouTube übertragen.
Leute, die #PRISM für ein Datenschutzproblem halten, sehen im syrischen Bürgerkrieg primär ein Lärm- und Baustatikproblem. #tvduell
— @mathias@gruene.social (@presroi) September 1, 2013
http://twitter.com/buschheuer/status/374634966551764993
Das Weltall ist unendlich groß. Das entspricht der Fläche von unendlich vielen Fußballfeldern!
— Christoph Azone (@ChristophAzone) September 4, 2013
http://twitter.com/peterbreuer/status/375577008115167232
Heart attacks kill far more people than bear attacks, and yet still we allow hearts to live freely among us. Madness.
— sixthformpoet (@sixthformpoet) September 8, 2013
Das die Grünen Besserwisser sind, ist gar nicht so schlimm. Was die Leute echt ankotzt ist, dass sie es tatsächlich so oft besser wissen. ^^
— Lars Fischer (@Fischblog) September 18, 2013
http://twitter.com/MicSpehr/status/380382006431195136
My new operating system launches tomorrow! Among the upgrades: gravity is adjustable, there are 20 new planets, and E=mc³. Enjoy!
— God (@TheTweetOfGod) September 18, 2013
Papst Franziskus ist die Angela Merkel der katholischen Kirche.
— Antje Schrupp (@antjeschrupp) September 20, 2013
http://twitter.com/_Kreidler/status/381143989124366337
Beim Bundesverfassungsgericht stöhnen sie schon wegen der anstehenden Mehrbelastung. #btw13
— Juliana Goschler (@JGoschler) September 22, 2013
Das Ausscheiden der FDP ist natürlich eine herbe Belastung für den Anwaltsmarkt.
— Udo Vetter (@udovetter) September 22, 2013
http://twitter.com/SchweinOfLove/status/383172779870126080
Ein Himmel wie ein geplatztes, cholerisches Einhorn.
— Elisabeth Rank (@kumullus) September 26, 2013
Der „geneigte Leser“ hat’s irgendwann mit dem Rücken.
— David Hugendick (@davidhug) September 26, 2013
Tautologien sind, was sie sind.
— Anatol Stefanowitsch (@astefanowitsch) September 29, 2013
Der Rezensent der taz war von Frömbergs zweitem Roman ziemlich begeistert, ich nicht so sehr. Es fiel mir schwer, da überhaupt reinzukommen, in den Text über den Text über den Text: Die (Erzähl-)Ebenen verschwimmen hier permanent (im Roman gibt es z.B. einen Roman, der heißt wie der Roman). Das wäre ja noch kein Problem (eher ein Pluspunkt), aber Frömbergs spröder Stil, seine trockene Sprache machten es mir schwer, den verschiedenen Handlungssträngen und Figurenkonstellationen, die lose immer mal wieder mit einander verknüpft werden, ohne dass das besonders deutlich wird, zu folgen – dazu kommen noch verschiedene Zeit-Handlungs-Ebenen und Träume und Erinnerungen. Vielleicht lag’s auch an meiner Lesesituation – aber ich sehe nicht recht, was Frömberg hier eigentlich will. Es geht irgendwie um die Alt-68er und deren Kinder. Der Sohn zweier 68er und Kommunarden, Leo, ist so etwas wie die Zentralfigur. Er beschäftigt sich ablehnend mit der Geschichte seine Eltern, das als „Künstler“ verarbeitend, seine Frau/Ex, die als „Detektivin“ zu den 68ern unterwegs ist/war, die aber auch schon tot sind, spielt auch eine Rolle. Und dazu kommt noch die gesamte neueste Geschichte Deutschlands und der Welt, vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart, die unbedingt ind en Text hinein gepackt werden musste. Das führt zu entsprechend langen Erklärungen und Abschweifungen, trocken und zäh macht es den Text. Und wieder mal schreiben alle Figuren: Werner und sein Sohn Leo, Ursula und auch der extrimistische Aktivist Andreas, selbst die „Geologin“ Victoria – da kann man schön immer daraus zitieren, ohne sich die Zitate zu eigen machen zu müssen. Deshalb ist Etwas Besseres als die Freiheit auch voller gewichtiger Sätze, die als philosophische Erkenntnisse/Sätze/Wahrheiten daherkommen, meist aber Platitüden sind. Und natürlich endet das wieder im Schreiben: „Victoria schloss die Augen, setzte den Stift aufs Papier, öffnete die Tür und stürzte sich in eine neue Welt.“ (196)
Außerdem ist das Buch ganz schlecht gesetzt: ungünstiger Seitenspiegel, schlechter Blocksatz (teilweise richtige Löcher in den Zeilen) – das sind handwerkliche Fehler, die beim Lesen ermüden, vor allem weil der Text selbst nur sehr grob gegliedert ist.
Skuriles und Absurdes mischt sich in Meiers kleinen Geschichten mit Groteskem und auch Lustigem: Das sind Miniaturen, die unsere ach-so-bekannte Welt einfach auf den Kopf stellen und mögliche Welten erzählen. Da sich oft nur eine kleine Bedingung oder Begebenheit ändert, kann man wunderbar sehen, was dann passiert – und hat erzählte Welten, die der „Realität“ unwahrscheinlich gleichen und doch ganz anders sind.
Wunderbar ist auch die Erzähltechnik Meiers, die ich schon in Heimlich, heimlich mich vergiss bewunderte. Zum Beispiel die Raffinesse der Informationsvergabe, die (meistens) sehr zurückhaltend, unaufdringlich, fast unmerklich geschieht. So kann Meier etwa lange offen lassen kann, ob die Erzählerstimme weiblich oder männlich ist (wenn es eben keine Rolle spielt). Eine souveräne Erzähltechnik, die hier oft im Dienst des Wunderns und Verwunderns steht, des Aufmerksammachen auf die Gestalt der Welt, die wir immer wieder als gegeben und „normal“ hinnehmen, die ja aber oft auch ganz kontingent ist und durchaus auch (ganz) anders sein könnte – zum Beispiel so, wie Meier es uns hier mal vorführt und worüber wir dann staunen dürfen oder ratlos und perplex sein dürfen. „Ihre Miniaturen sind vergnüglich zu lesende Etüden in Sarkasmus, allesamt dazu geeignet, die Zumutungen der Wirklichkeit auf Distanz zu halten“ hat Jörg Magenau das in seiner Kritik genannt – und das stimmt. Auch wenn manchmal – etwa und vor allem in den beiden Theaterstücken am Ende des Bandes das Moment der Fingerübung etwas arg deutlich wird – die beiden Texte hinterlassen mich etwas ratlos, vor allem Wasser! Element! Penthesilea liest Kleist scheint mir in erster Linie eine solche (stilistische) Fingerübung – aber vielleicht übersehe ich einfach den entscheidenden Punkt …
Der Konzerveranstalter Seliger schreibt, warum das Musikgeschäft (womit er in erster Linie das des Pop & Rock meint) so ist, wie es ist: Verkommen, korrupt, unbefriedigend. Eine „Streitschrift für eine andere Kultur“ (so nennt der Klappentext das) ist dieser Bericht. Und er ist zunächst mal ernüchternd und desillusionierend: Seliger hat vieles zusammengetragen zum Zustand der Kulturindustrie, des „Geschäfts mit der Musik“ – vieles, das dem aufmerksamen Zeitgenossen durchaus schon bekannt sein dürfte (GEMA, Einkommen, Konzentrationsprozesse im Label- & Verlagswesen, Musikergagen, Sponsoring & Werbung), hier aber noch mal geballt und zusammengeführt, detailliert an vielen Beispielen aufgezeigt. Besonders beschäftigen ihn die vielfältigen Konzentrationsprozesse im Geschäft rund um die Musik und die Frage: „Doch was bedeutet das [die oligarische Konzentration] für die Kultur, was bedeutet das für unsere Gesellschaft? Was bringt unsere Gesellschaft voran? Ist es die Quote, die zählen soll, oder ist es die Qualität von Kultur?“ (14). Das ist nicht nur ein Vorwurf an den versagenden Markt – auch wenn dessen Neuaurichtung (shareholder-value statt stakeholder-value) seit den 1980er wesentlicher Antrieb für den „Verfall“ ist, sondern auch eine Anklage an die diese Prozesse unterstützende willfährige Politik, die dem Ausverkauf der Kultur nicht nur nichts entgegensetzt, sondern ihn auch vorantreibt und finanziell unterstützt. Seliger pragnert das als Verlust der Vielfalt an – und zwar eben nicht nur musikalisch, musik-intrinsisch sozusagen, sondern auch auf gesellschaftlicher Ebene.
Stattdessen wünscht Seliger sich eine Kultur der Dissidenz – marktkonform ist aber immer nur der Gehorsam, weshalb die reine Marktorientierung der Kultur (als ganzes) schaden muss, weil das Moment des Gegenläufigen wegfallen muss (dazu gezwungen wird …): „Heute dagegen beherrscht der Quotenterror unser kulturelles Leben, ob beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen, bei der staatlichen Filmförderung oder bei unseren musikalischen Freizeitvergnügen. Wir leisten uns ein hochsubventioniertes Kultursystem, unterwerfen es allerdings freiwillig dem Diktat der Quote. Es zählt nur, was verkauft.“ (20), oder: „Dissidenz ist in den modernen Geschäftsmodellen der Kulturindustrie nicht als Möglichkeit vorgesehen.“ (21). Das ist keine neue oder überraschende Erkenntnis – nicht ohne Grund ist Adorno (mit seinen Arbeiten über die Kulturindustrie) sein Kronzeuge -, aber weil Seliger viel aus seinen langjährigen Erfahrungen mit den verschiedensten Musikern, Veranstaltern etc. erzählt, – manchmal hat das auch ein bisschen etwas von „Opa erzählt von früher“ … – ist das eine durchaus spannende und anregende Lektüre. Er klagt dabei auch so ziemlich alle Beteiligten an, von der Musikerin bis zum Hörer/Konsumenten, vom Label über Konzernveranstalter, Werbende bis zu Journalistinnen oder Medienarbeiter. Und natürlich auch die Politik (Urheberrecht! Fördergelder!). Er sieht das Problem aber immer als eines des Systems, nicht des Individuums – ohne diesem allerdings Handlungsmöglichkeit und Verantwortung abzunehmen oder abzusprechen (dafür führt er ja auch Gegenbeispiele an, die sich dem Zwang zur absoluten Unterwerfung unter den Markt und seine (scheinbaren) Gesetze verweigern). Letzlich hängt auch für ihn alles an der „Haltung“ des Individuums: „In einer Zeit, in der das Menschenrecht auf kulturelle Teilhabe weltweit durch multinationale Konzerne massiv gefährdert ist, kommt es mehr denn je darauf an, Haltung zu zeigen.“ (348) – das ist so etwas wie der Kern, Ausgangs- und Endpunkt des Buches.
Eigentlich ganz spannende und vielfältige Gedichte, die Sonette von Hawkey. Die Übertragung von Wolf ist eigentlich eine Übersetzung, die fast eine interlineare ist – extrem nah an dem Original. Das ist mal derb und verspielt, mal hochgemut und ordinär zugleich – ein seltsames sic-et-non, ein Pendeln zwischen den Welten und Sprachen macht die Sonette Hawkeys aus – und im Umschlag des Pendels passiert die Kunst, dort, wo die Sprache glitzert und glänzt und funkelt …
& they slept, soundly. sleep was a sound & /they floated into it – sie legten sich aufs ohr & schlaf war ein laut. /sie schwebten hinein (36÷37)
There comes a time when you realize that everything is a dream, and only those things preserved in writing have any possibility of being real.
James Salter, All That Is (Motto)
Ins Netz gegangen am 27.9.:
- Monastische Sehnsucht? Ein Rückblick auf die Bundestagswahl – Digital/Pausen – Auch große Geister können irren. Hans Ulrich Gumbrecht meint:
Die CDU und die SPD stehen mit nur schwach nuancierten Unterschieden für das, was in Deutschland schon längst und zunehmend auch im vereinten Europa ohnehin der Fall ist, nämlich für eine Konfiguration aus historisch maximalem Schutz individueller Freiheiten und einem ebenfalls historisch maximalen Grad an sozialer Sicherheit.
Da kann man durchaus auch anderer Meinung sein …
- Autotransporter-Fall: Bundeskriminalamt rastert 3.800.000 Auto-Kennzeichen und 600.000 Mobilfunk-Daten – „Die Normalisierung der Rasterfahndung mit hunderttausenden betroffenen Unschuldigen ist besorgniserregend.“
- Le Monde diplomatique, deutsche Ausgabe – Ulrike Herrmann über die Eurokrise(n) und ihre Hintergründe – sehr informativ und spannend, aber auch deprimierend …
Die Eurokrise ist eine Krise ohne Vorbild. Sie ist nicht nur einzigartig, weil sich 17 Staaten in einer Währungsunion vereinigt haben – neu ist auch, dass eine eigentlich kleine Krise so katastrophal gemanagt wird, dass sie als größte Depression aller Zeiten enden könnte.
- Gastbeitrag von Gerhart Baum : Ich will, dass wir beißen können – Feuilleton – FAZ – Gerhart Baum, von 78–82 Innenminister, wünscht sich und fordert (auch von seiner Partei, der FDP) mehr Bewusstsein für die Bedrohungen der Privatheit und des Datenschutzes, um die Freiheit zu bewahren:
Die Grenzen zwischen Unschuldigen und Schuldigen, zwischen Verdächtigen und Unverdächtigen, zwischen Polizei und Verfassungsschutz sind immer weiter verwischt worden. Auch wir haben einen Präventionsstaat aufgebaut, und der ist unersättlich. ln seiner Logik liegt es, den Menschen immer mehr Freiheit zu nehmen und ihnen dafür Sicherheit zu versprechen. Am Ende kommt es gar dazu, dass sie ihre Nichtgefährlichkeit beweisen müssen. Bürger, die überwacht werden oder sich nur überwacht fühlen, werden zögern, ihre demokratischen Rechte wie das Versammlungsrecht wahrzunehmen.
Mainz – Stahringen: Eine kleine Mehrtagestour mit meinem „Tsunami“ genannten Liegerad (so wild ist es aber gar nicht …) von Mainz bis (fast) an den Bodensee. Das war zugleich meine längste Fahrt mit dem Liegerad: 360 Kilometer in drei Tagen, so viel habe ich noch nie gemacht. Geplant habe ich die Strecke mit zwei praktischen Seiten für Radler: radweit.de und radreise-wiki.de. Ulrich Lamm hat auf Radweit eine sehr gute und umfangreiche Sammlung von erprobten Routen. Die haben gegenüber den „normalen“ Radwegen den Vorteil, dass sie wo immer möglich auf asphaltierte Wege oder Straßen setzen, bei fehlenden Radwegen Routen mit möglichst geringer Verkehrsbelastung auf Nebenstraßen nutzen und das ganze in eine ziemlich augeklügelte Karte übertragen. Da ich fürs Fahrrad kein vernünftiges GPS-Routensystem habe, schien mir das die beste Navigationsmöglichkeit. Und es hat auch ziemlich gut geklappt. Benutzt habe ich die Routen Mainz-Heidelberg, Heidelberg-Karlsruhe und Karlsruhe-Konstanz von Radweit, ergänzt um die Heidelberg-Umfahrung aus dem Radreise-Wiki.
Tag 1: Mainz-Karlsruhe
Am langen ersten Tag mit einer flachen Etappe, die dafür die meisten Kilometer hat – nach meiner Rechnung 140 Kilometer – ging es nach einem lockeren und kurzen Morgenlauf um 8.15 in Mainz los. Das Wetter war noch verhalten freundlich: Wolken mit einigen kurzen Sonnenfenstern, aber immerhin kein Regen. Und mit um die 15 °C am Morgen auch angenehme Temperaturen.
Den Anfang der Strecke kannte ich immerhin schon, so dass ich zunächst meine Karte gar nicht brauchte. Die steckte praktisch und griffbereit in der Oberschenkeltasche – auf dem Liegerad kann ich die ja nicht so einfach am Lenker befestigen …
So ging es also los: Über Mainz-Kostheim nach Gustavsburg, wo ich mich erst einmal durch eine riesige, aber langsame Radlergruppe drängeln musste, die auf mein Klingeln so überhaupt nicht reagierte, nach Ginsheim, wo ich den Rheinradweg schon wieder verließ. Denn meine Route kürzte sozusagen ab, um erst in Erfelden wieder auf den (Alt-)Rhein zu stoßen. Von dort ging es ohne Probleme weiter nach Stockstadt, Gernsheim in Richtung Bergstraße. Bei Erfelden, wo ich eine kleine Früstückspause machte, merkte ich dann auch: Mist, das Handy ist gar nicht in der Packtasche! Das lag friedlich noch in Mainz auf dem Schreibtisch … Blöd, damit hatte ich nicht nur keinen Foto, sondern auch meine „Not-Navigation“ fiel aus.
In Lorsch hatte ich das erste kleine Navigationsproblem, weil ich wohl einfach zu schnell durch die Innenstadt rauschte und dabei den Abzweig verpasste. Das konnte ich aber schnell korrigieren und den Radweg nach Hüttenfeld und Viernheim wieder finden. Da passierte wieder ähnliches: In den Städten ist die Navigation mit einer Karte im Maßstab 1:100.000 gewöhnungsbedürftig, das hatte ich noch nicht so recht raus. Auch in Viernheim verpasste ich jedenfalls wieder einen Abzweig, merkte das aber zum Glück auch sehr bald, so dass ich nur wenig zurückfahren musste. Hinter Viernheim war es dann einfach, durch die Felder vorbei an Muckensturm, durch Heddesheim nach Ladenburg, wo ich am Neckar erst einmal Mittagspause machte. Von dort folgte ich dann der Radreise-Wiki-Route, die mich über Plankstadt und Oftersheim nach Walldorf führte, wo ich wieder auf eine Radreise-Route (Heidelberg-Karlsruhe) stoßen wollte. Zwischen Oftersheim und Walldorf musste ich noch einmal kurz pausieren, weil ich den Wolkenbruch abwarten wollte. Das war ziemlich heftig, dauerte aber zum Glück nicht lange, so dass ich bald wieder auf dem Rad saß und durch Walldorf radelte. Das erwies sich aber als schwierig, weil das Ortszentrum von Walldorf eine große Baustelle war, die mich ziemlich durcheinander brachte. Dann waren die Radweg-Schilder auch noch so seltsam aufgestellt, dass ich an der SAP vorbei komplett in die falsche Richtung radelte und mir wieder ein bisschen Umkehrweg einfing. Aus der anderen Richtung kommend waren die Radweg-Schilder durch die SAP-AG etwas besser zu erkennen, auch wenn die Wegführung eine große Katastrophe war – kreuz und quer durch das Firmengelände bzw. seine Ränder, mit ständigen Richtungswechseln und Abzweigungen … Aber nachdem ich da durch war, ging es dann wieder etwas voran – durch St. Leon-Rot (mit einer kurios-katastrophalen Brücke über die A6), und dann erste einmal lange – kilometerweit – schnurgeradeaus.
Karlsdorf und Spöck (wo ich noch einmal kurz pausierte und meine Getränkevorräte auffrischte) sorgten noch einmal für ein paar Kurven, bevor es von Friedrichsthal aus wieder kilometerweit geradeaus durch den Wald nach Karlsruhe ging. Dort stieß ich dann auf den Konrad-Adenauer-Ring und versuchte mein Glück, den Hauptbahnhof zu finden. Wäre die entscheidende Kreuzung (wo ich abbiegen musste) nicht wieder eine große Baustelle gewesen, hätte ich das vielleicht ohne Nachfragen geschafft. Aber auch so ging es dann und ich landete am Bahnhof, wo mein Bett im A&O‑Hostel wartete. Das ist zwar vergleichsweise günstig, aber auch sehr laut (durch die Straßenbahnen vor allem) und ein bisschen abzockerisch: Statt dem gebuchten 4er-Zimmer war ich im 6er ohne vernünftigen Schrank, Lampen oder Steckdosen … Aber für eine Nacht reichte es. Und es gab immerhin die Möglichkeit, mein Rad in der Garage unterzustellen.
Im Hostel merkte ich dann erst so richtig, wie anstrengend der Tag doch war: Knapp 160 Kilometer waren es geworden, außer den Brücken fast topfeben, aber dennoch einfach ziemlich lang … Meine Oberschenkel waren ziemlich kaputt, was mich den nächsten Tag mit etwas Bangigkeit erwarten ließ. Denn dann sollte es eigentlich erst anstrengend werden, weil meine Route mich dann in den Schwarzwald führen sollte …
Aber mit viel Nachtruhe würde das schon klappen … Daraus wurde es dann aber nicht so recht etwas, ich bin zwar früh im Bett gewesen, aber auch super früh aufgewacht, nämlich schon gegen 5 Uhr. Frückstück gab es da noch nicht, aber schlafen konnte ich auch nicht mehr … Das Frühstück habe ich dann genossen, das war auch ganz solide. Um kurz nach 8 war ich dann aber doch wieder auf dem Rad, die Taschen gepackt und startbereit für einen neuen Tag.
Die gefahrene Strecke (mitsamt den Verfahrern) als gpx-Datei: Mainz-Karlsruhe
Tag 2: Karlsruhe-Schömberg
Der zweite Tag wurde hart. Der Start in Karlsruhe war aber noch harmlos. Erst einmal durch die fremde Stadt. Das ist mit dem Liegerad nicht immer das größte Vergnügen, weil die Übersicht über Verkehr und Schilder doch etwas weniger gut ist. Dieses Mal hat es aber ohne Verfahren gut geklappt, ich habe den Weg durch den Park gefunden und war schnell in Oberreut, wo mir der Wind ganz schön kräftig entgegenblies. Überhaupt war das Wetter nicht mehr ganz so schön: Die Temperaturen waren niedriger, die Wolken bedrohlicher und dichter, der Wind deutlich frischer. Hinter Neu-Forchheim verschwand ich dann im Hardtwald – so ziemlich die schlechteste Teilstrecke, weil der Waldweg unbefestigt war und mich deswegen etwas ausbremste. Zum Glück ging es bei Malsch wieder auf die Landstraße, da kommt man einfach zügiger voran. Hinter Muggensturm musste ich dann allerdings anhalten und die Kleidung wechseln: Es fing an zu regnen. Dabei hat mir der Wind dann auch noch das etwas unstabil abgestellte Rad umgeschmissen und meine Klingel zerdeppert (naja, von besonders großem Nutzen war sie eh nicht …). Den restlichen Tag bin ich dann in Regenjacke gefahren – so richtig hörte das nämlich nicht mehr auf mit dem Nieseln und Regnen. Viel Wasser war das zwar nicht, was von oben kam – aber von unten kam es auch, und von vorne. Meine Brille jedenfalls wurde nicht mehr trocken – das ist fast das nervigste an dem Wetter gewesen, dass die Sicht immer so bescheiden war.
Vor mir sah ich jetzt schon den Schwarzwald ganz schön bedrohlich aufsteigen. Und es wurde auch hügeliger. Hinter Muggensturm (nicht zu verwechseln mit dem Muckensturm bei Viernheim!) ging es über Beischweier nach Gaggenau, wo ich auf die Murg stieß. Und damit war ich auch auf der „Tour de Murg“, dem Radweg, der den gesamten Flussverlauf begleitet, mehr oder weniger nah am Wasser. Und jetzt ging es bergauf, kontinuierlich fast den ganzen Tag. Manchmal flacher, manchmal steiler – und manchmal sehr steil: so steil, dass ich geschoben habe. Von Gaggenau aus bin ich dann erst Mal einige Zeit dem Radweg gefolgt, durch Gernsbach und Weisenbach bis Langenbrand. Da habe ich mich dann vertan auf meiner Radweit-Karte und bin auf dem Radweg geblieben, obwohl der Routenvorschlag hier ein Stück Straße vorschläg – zu Recht, denn der Radweg ist zunächst im Ort sausteil (habe ich geschoben …) und führt dann auch außerhalb des Ortes sehr weit hoch in den Wald bei entsprechend bescheidenem Wegzustand. Und die ganzen Höhenmeter verliert man dann wieder in einer Abfahrt nach Gausbach hinunter, die wegen des holprigen Weges aber auch nicht besonders schnell war. Nun ja, jetzt schaute ich wenigstens wieder genauer auf die Karte …
Die „Tour de Murg“ führte mich nun in langen, halbwegs sanften Steigungen vorbei an Forbach und Raumünzach über Schönmünzach nach Baiersbronn, wo ich mich noch einmal verpflegte, bevor ich mich auf den Rest des Weges machte. Nun ging es erst einmal nach Freudenstadt. Und so langsam wurde es wirklich hart, die Steigungen wurden wirklich anstrengend für meine Beine … Bei Freudenstadt bin ich mir auch nicht sicher, ob Ulrich Lamm den besten Weg gefunden hat: Um eine steile Strecke zu vermeiden, blieb ich auf der Talstraße im Christophstal, die aber auch weit und hoch bergauf ging. Man, das zog sich vielleicht, dieses kleine Tal! Dafür führte sie mich an Freudenstadt vorbei. In Freudenstadt war aber noch nicht Schluss für mich, 8 Kilometer lagen noch zwischen mir und dem Tagesziel. Und die waren extrem hart. In Freudenstadt ging es einfach immer noch weiter bergauf, da bin ich schwer ins Schwitzen und Keuchen gekommen. Immerhin hatte ich mich jetzt schon auf über 800 Meter hoch gearbeitet. Und da oben war es auch nicht flach, sondern hügelig – Schwarzwald eben. Aber auch die letzten Kilometer schrumpften, die letzten kleinen Hügel erklomm ich in noch kleineren Gängen und erreichte schließlich Schömberg, wo ich in der „Sonne“ übernachtete.
Vor dem Schlaf stand aber noch ein kurzer Lauf auf dem Programm, rund ums Dorf, das ja nicht so besonders groß ist. Das war zwar superlangsam, aber für die Beine doch mal eine ganz nette Abwechslung und wenigstens ein kleines bisschen Lockerung.
Danach bin ich dann aber auch ziemlich schnell weggedämmert …
Die gefahrene Strecke als gpx-Datei: Karlsruhe-Schömberg
Tag 3: Schömberg-Stahringen
Der dritte und letzte Tag sollte eigentlich wieder easy werden, so hatte ich mir das gedacht. Schon beim Aufstehen und der klitzekleinen Morgenlaufrunde war aber klar, dass es so ganz einfach nicht werden würde: Die Beine waren jetzt so richtig müde, viel Restkraft war da offenbar nicht mehr vorhanden. Dafür war es richtig frisch auf dem kleinen Hochplateau von Schömberg – als ich um halb neun auf meinem Liegerad Platz nahm, waren es gerade mal 8 °C. Und so richtig warm wurde es den ganzen Tag auch nicht mehr. Dafür erfrischte mich der Morgen erst einmal: Mit einer spannenden Abfahrt nach Loßburg hinunter begann die Fahrt auf der schlechten Landstraße richtig aufregend. Und kurz hinter Loßburg fing es dann in den welligen Hügeln des Schwarzwald erst einmal kräftig an zu regnen. Und es regnete eine gute Stunde ziemlich viel. Aber immerhin hörte es dann auch wieder auf und blieb den Rest des Tages zwar trüb und feucht-kalt, aber wenigstens regenfrei. Von Loßburg aus fuhr ich auf kleinen und nicht ganz so kleinen Straßen – in manchen Abschnitten waren da erstaunlich viele LKWs unterwegs – dann durch die Hügellandschaft des Schwarzwaldes. Eine sehr schöne Strecke eigentlich, nur machte es wegen dem Regen zunächst nicht ganz so viel Spaß. Von Loßburg aus ging es über Fluorn-Winzeln und Dunningen dann zwischen Villingen-Schwenningen und Trossingen vorbei in Richtung Tuttlingen. Da waren zwar keine wirklich harten Steigungen dabei (bis auf das Stück in Niedereschach, das ich nur schiebend bewältigte), aber es ging eben doch immer mal wieder bergauf. Dafür waren auch schöne Abfahrten dazwischen, so dass die Durchschnittsgeschwindigkeit nicht ganz in den Keller sank. Denn bei den „Berg“-Fahrten merkte ich zunehmend, das die Kraft in den Beinen zu Neige ging.
Nach der Mittagspause in Tuttlingen nahm ich dann den letzten Anstieg in Angriff: Hinauf zum Windegg, noch einmal auf knapp 850 Meter hoch. Das war brutal … Oben angekommen, begrüßte mich eine steife Brise, die dem Namen alle Ehre machte. Und das Wissen, dass es ab jetzt fast nur noch bergab gehen würde. Und zwar richtig schön: Zunächst führte mich der Radweg nach Emmingen udn von dort durch den Wald nach Eigeltingen. Die Straße dort hinunter war zwar eigentlich wegen Bauarbeiten gesperrt, der Radweg aber offiziell nicht – obwohl er auf der Straße verläuft ;-). Also habe ich mich einfach nicht um die Sperrung geschert und mein Glück versucht. Und das war auch gut so, die Straße war nämlich gerade komplett neu gemacht worden – und schon fertig. Nur ein paar Bäume wurden am Straßenrand noch beseitigt – aber das störte mich nicht weiter, ich genoss es, die ganze neue glatte Straße für mich allein zu haben. Und dann war ich ja auch schon fast am Ziel: Hinter Eigeltingen geht es noch durch ein paar kleine Dörfer und dann ist man schon in Stahringen angelangt. Und ich war froh, dass ich am nächsten Tag nicht mehr weiterfahren musste: Meine Beine brauchten dringen mal etwas Ruhe.
Die gefahrene Strecke als gpx-Datei: Schömberg-Stahringen


