„[…] Herbstnebel, Drahtzäune, Grenzsteine die
gebildete Welt.“
„Um weiter zu funktionieren, ist allzeit ein hohes Maß an Selbstkontrolle gefragt, man sollte immer wissen, wo man ist, wer man ist und warum.“
Bodenunebenheiten können etwas sehr poetisch sein, offensichtlich:
Beim Klicken auf das und beim Abspielen des von YouTube eingebetteten Videos werden (u. U. personenbezogene) Daten wie die IP-Adresse an YouTube übertragen.
Chumbawamba: On the Day the Nazi Died
Beim Klicken auf das und beim Abspielen des von YouTube eingebetteten Videos werden (u. U. personenbezogene) Daten wie die IP-Adresse an YouTube übertragen.
Für Skriptum, die studentische Onlinezeitschrift für Geschichte und Geschichtsdidaktik an der Uni Mainz, habe ich gerade Jörg van Nordens Habilitationsschrift „Was machst du für Geschichten? Didaktik eines narrativen Konstruktivismus“ besprochen – ein durchaus interessanter Versuch (auch wenn ich zumindest auf der theoretisch-begrifflichen Seite an der einen oder anderen Stelle Vorbehalte habe …), die Ideen des Konstruktivismus nicht nur allgemein pädagogisch und allgemeine geschichtswissenschaftlich (beides wäre nichts so sehr neues mehr) umzusetzen, sondern eben zu einer didaktik der geschichtsvermittlung zu kombinieren. die komplette rezension gibt es bei Skriptum online: klick.
einfach schön: Four2 von John Cage für mehrere Stimmen
https://www.youtube.com/watch?&v=VujTwunwQ2E
Kann man ein Buch über Google besprechen, wenn man noch nicht einmal weiß, was Googles prominenter Button „I’m feeling lucky“ heißt und bedeutet? Das scheint mir schon ein erstaunliches Nichtwissen zu verraten, was die Autorin der „Zeit“ da an den Tag legt, wenn sie „I’m feeling lucky“ – also den Button, der bei der Google-Suche direkt das erste Ergebnis aufruft und die Sucherergebnisseite umgeht – mit „Ich bin zufrieden“ übersetzt. Denn das macht ja einfach überhaupt keinen Sinn. Zumal die deutsche Google-Seite ja eine passende Übersetzung bereithält: „Auf gut Glück!“ steht da.
Übrigens ist der Rest des Textes zwar vielleicht nicht so offensichtlich falsch. Zumindest nachlässig ist es aber, das Buch als den „erste[n] Insider-Bericht“ über Google anzupreisen – davon gab es ja durchaus schon einige, nur wohl nicht als Buch, sondern meistens online. Und das Übrige ist dann doch fast maximal belanglos …
Gerade habe ich ein sprachwissenschaftliches Update meines Lieblings-Physiker-Witzes kennengelernt. Und das macht – man mag es kaum glauben – den Witz tatsächlich noch besser. Zumindest für Menschen, die ein bisschen Ahnung von Linguistik haben:
A mathematician, a physicist, an engineer, and a linguist are trying to decide if all odd numbers are prime. The mathematician says, „one’s prime, 3’s prime, 5’s prime, 7’s prime, 9’s not prime, so no.“ The physicist says, „one’s prime, 3’s prime, 5’s prime, 7’s prime, 9’s not prime, but maybe that’s experimental error.“ The engineer says, „one’s prime, 3’s prime, 5’s prime, 7’s prime, 9’s prime … “
The linguist says, „one’s prime, 3’s prime, 5’s prime, 7’s prime. Aha! We have a universal generalization. Nine doesn’t seem to be prime, but it MUST be prime at some underlying level of representation!“
Ich versuch’ das mal zu übersetzen:
Eine Mathematikerin, ein Physiker, ein Ingeunier und eine Sprachwissenschaftlerin diskutieren, ob alle ungeraden Zahlen Primzahlen sind. Die Mathematikerin sagt: 1 ist eine Primzahl1, 3 ist ein Primzahl, 5, 7 auch, 9 ist keine Primzahl: Also ist die Antwort Nein. Der Physiker sagt: 1 ist eine Primzahl, 3 ist ein Primzahl, 5 und 7 auch, 9 ist ein Messfehler – also Ja. Der Ingenieur sagt: 3 ist ein Primzahl, 5, 7 auch, 9 ist auch eine Primzahl …
Die Sprachwissenschaftlerin sagt: 1 ist eine Primzahl, 3 ist ein Primzahl, 5 und 7 auch – aha, hier haben wir also eine Universalie. 9 scheint da nicht reinzupassen, aber es *muss* auf einer unteren Ebene der Repräsentation eine Primzahl sein!
Nun ja, lustig finden das wahrscheinlich wirklich nur Linguisten ;-)
Aus naheliegendne Gründen:
Beim Klicken auf das und beim Abspielen des von YouTube eingebetteten Videos werden (u. U. personenbezogene) Daten wie die IP-Adresse an YouTube übertragen.
Beim Klicken auf das und beim Abspielen des von YouTube eingebetteten Videos werden (u. U. personenbezogene) Daten wie die IP-Adresse an YouTube übertragen.
https://web.archive.org/web/20170917215702/https://www.youtube.com/watch?v=JS2ARaRhezw
