»Nächstens mehr.«

Lesen. Hören. Und ein bisschen schreiben.

Taglied 6.5.2012

Felix Men­dels­sohn Bar­thol­dy, Ein Som­mer­nachts­traum – fein gespielt vom Lon­don Sym­pho­ny Orches­tra unter Clau­dio Abbado

Men­dels­sohn – A Mid­sum­mer Night’s Dream: Over­tu­re (Abba­do)

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Buchregal

Eine inter­es­san­te Metho­de, die xkcd hier vorschlägt: 
Aller­dings doch etwas aufwändig …

Taglied 3.5.2012

Unver­gess­li­cher Kitsch:

The Rose – Bet­te Midler

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The Rose, Bet­te Mid­ler, live

Aus der Welt der Sinfonietta Mainz

Sie haben es wie­der ein­mal geschafft. Die Sin­fo­ni­et­ta Mainz und Micha­el Mil­lard sind ein Gespann, das begeis­tern kann. Das Pro­gramm war die­ses Mal aber auch gera­de­zu dar­auf aus­ge­legt, den Applaus her­vor­zu­kit­zeln: Mit Beet­ho­vens fünf­tem Kla­vier­kon­zert und Dvořáks neun­ter Sym­pho­nie lagen zwei aus­ge­spro­chen bekann­te und popu­lä­re Wer­ke auf dem Pult. Und den­noch: Auch die muss man spie­len kön­nen, der Bei­fall ist kei­nes­wegs auto­ma­tisch. In der Phö­nix­hal­le war er aber ver­dient. Denn die Lai­en­mu­si­ker der Sin­fo­ni­et­ta, die in die­sem Jahr ihren 40. Geburts­tag fei­ert, prä­sen­tie­ren sich als voll­wer­ti­ges Orches­ter, bei dem schnell ver­ges­sen kann, dass hier kei­ne Pro­fis auf der Büh­ne sitzen.

Micha­el Mil­lard hat mit dem Orches­ter einen schö­nen, wei­chen Klang ent­wi­ckelt, der sich vor allem sehr har­mo­nisch prä­sen­tiert: Die Strei­cher klin­gen voll und sam­tig, die Blä­ser klar und prä­sent. Vor allem die Blas­in­stru­men­te haben in Dvořáks letz­ter Sin­fo­nie mit dem Bei­na­men „Aus der neu­en Welt“ ja eini­ge Hür­den zu über­sprin­gen. Nicht nur das Solo des Eng­lisch­horns am Beginn des zwei­ten Sat­zes, auch alle ande­ren Holz- und Blech­blä­ser tre­ten an der einen oder ande­ren Stel­le expo­niert in Erschei­nung. Und das gelingt ihnen in der Phö­nix­hal­le vor allem positiv.
Mil­lard unter­stützt das mit sei­nem Diri­gat. Direkt und unver­stellt, aus­ge­spro­chen nüch­tern lässt er der Musik mit ihren bekann­ten Melo­dien viel Raum – fast lako­nisch klingt das gera­de in den ers­ten Sät­zen. Und des­we­gen gelin­gen auch die gro­ßen Ges­ten hier so gut, ohne ins lächer­lich-kit­schi­ge abzu­kip­pen. Mit zuneh­men­der Empha­se ins Finale

Das fünf­te Kla­vier­kon­zert von Beet­ho­ven, mi dem das Kon­zert in der voll beset­zen Phö­nix­hal­le begann, wirk­te dann im Rück­blick fast etwas zahm. Zurück­hal­ten­de Tem­pi schlug Mil­lard hier an und zeigt sich sehr auf Genau­ig­keit bedacht. Dadurch wirkt das, vor allem im ers­ten Satz, oft etwas gebremst und zurück­hal­tend. Auch der Pia­nist Johan­nes Nies kann das Kon­zert nicht so recht aus sei­nem Kor­sett befrei­en: Das ist alles nicht ver­kehrt, aber auch nur bedingt mit­rei­ßend, son­dern vor allem glatt und sau­ber. Aber immer­hin ver­eint Orches­ter und Solist immer wie­der die Klar­heit der Struk­tur und ihre Klang­schön­heit – schließ­lich sind bei­des Wer­ke mit durch­aus dif­fi­zi­ler Klang­lich­keit. Das ein Ama­teur­or­ches­ter sich so etwas vor­nimmt, zeigt das Selbst­be­wusst­sein des Ensem­bles. Und dass sie es so gut spielt, zeigt, dass die Sin­fo­ni­et­ta Mainz die­ses Selbst­ver­trau­en zu Recht hat.

(geschrie­ben für die Main­zer Rhein-Zeitung.)

Taglied 2.5.2012

Sime­on ten Holt, Can­to Osti­na­to – dau­ert in die­ser Auf­nah­me mit Ire­ne Rus­so, Fred Olden­burg, San­dra & Jero­en van Veen auch nur knapp drei Stunden …

Can­to Osti­na­to four pia­nos, De Schalm, Veldhoven.m4v @JeroenVanVeenPianist

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Mai

May­kä­fer, flieg!
Der Vater ist im Krieg.
Die Mut­ter ist im Pommerland.
Und Pom­mer­land ist abgebrandt.

Volcks-Sagen, 1800

oder auch so:

Mai­kä­fer flieg’!
Der Hecker zieht in Krieg.
Der Struve zieht in’s Oberland
Und macht die Repu­blik bekannt.

Hecker-Lied, 1841

Taglied 1.5.2012

Sumer is icu­men in“ – ist zwar noch etwas zu früh, aber bei dem Wetter …

http://web.archive.org/web/20120519141934/http://www.youtube.com/watch?v=kOpcyFz4cw4&gl=US&hl=en

Lieblingstweets April 2012

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Grundrechnen für Journalisten

Heu­te bei faz​.net, wahr­schein­lich auch auf dem Papier:

Ein Bei­spiel: Am Ewig­keits­sonn­tag 2010 wur­den in der EKHN zuguns­ten Demenz­kan­ker und der Hos­piz­ar­beit ins­ge­samt rund 201.300 Euro gesam­melt. Davon lag der Durch­schnitt je Mit­glied im Deka­nat Gla­den­bach bei 175 Euro, im Deka­nat Kron­berg hin­ge­gen bei 114, im Deka­nat Wies­ba­den bei 107, und in den Frank­fur­ter Deka­na­ten nur bei 85 Euro. 

Da müss­te man schon beim ers­ten Blick stut­zig wer­den: Eine Durch­schnitts­kol­lek­te je Mit­glied von 175 Euro? Das wäre ja der pure Wahn­sinn. Wenn man mal nach­rech­net: Das Deka­nat Gla­den­bach hat laut eige­ner Web­sei­te mehr als 35.000 Mit­glie­der (von denen nur 2.500 in den Got­tes­dienst kom­men). Also: 35.000*175€ = 6.125.000€. Also gering­fü­gig mehr als die Gesamt­sum­me der Lan­des­kir­che von 201.3000 €. Selbst wenn man nur die Got­tes­dienst­be­su­cher nimmt (der Ein­fach­heit hal­ber neh­men wir die Zahl, die das Deka­nat ver­öf­fent­licht), funk­tio­niert die Rech­nung natür­lich noch nicht: 2.500*175€ = 437.500€ – mehr als dop­pelt so viel wie die Sum­me. Wahr­schein­li­cher wird es, wenn man den Durch­schnitt pro 1000 Mit­glie­der annimmt. Dann kämen aus dem Deka­nat Gla­den­bach 6.125€ – das scheint mir realistisch.

So viel zum Qua­li­täts­jour­na­lis­mus für heute.

Taglied 29.4.2012

Ein klei­nes, aber fei­nes Dop­pel­kon­zert für Akkor­de­on, Vio­la & Kam­mer­or­ches­ter von Georg Fried­rich Haas: „.…“

https://web.archive.org/web/20150927165809/https://www.youtube.com/watch?v=2sWMC4JjSrs

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