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Epirrhema

Müs­set im Natur­be­trach­ten
Immer eins wie alles ach­ten;
Nichts ist drin­nen, ncihts ist drau­ßen:
Denn was innen ist das ist außen.
So ergrei­fet ohne Säum­nis
Hei­lig öffent­lich Geheim­nis

Freu­et euch des wah­ren Scheins,
Euch des erns­ten Spie­les:
Kein Leben­di­ges ist ein Eins,
Immer ist’s ein Vie­les.Johann Wolf­gang von Goe­the, Epirrhe­ma (aus: Samm­lung von 1827, Abschnitt „Gott und Welt“)

Veröffentlicht in literatur

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