Lesen. Hören. Und ein bisschen schreiben.

Schlagwort: sprache Seite 3 von 5

Ins Netz gegangen (22.11.)

Ins Netz gegan­gen am 22.11.:

  • Geschäfts­füh­rer des Insti­tus für Lan­des­kun­de will Main­zer für His­to­rie begeis­tern – All­ge­mei­ne Zei­tung – die AZ stellt anläss­lich des neu­en geschäfts­füh­rers kai-micha­el spren­gers ihn und das main­zer insti­tut für lan­des­kun­de vor.
  • aspek­te Gysi im Gespräch mit Schlin­gen­sief – You­Tube – lus­tig: Chris­toph Schlin­gen­sief erklärt, wie das so war, den „Par­si­fal“ in Bay­reuth zu inszenieren 
  • 29. Histo­flo­xi­kon, Vier­te Lie­fe­rung | Geschich­te wird gemacht – achim land­wehr im histo­flo­xi­kon über his­to­ri­sche har­ken, schnee­flo­cken auf eis­ber­gen und enden
  • So lügt man mit Sta­tis­tik – Sprach­log – manch­mal ist es ja ganz ein­fach, die feh­ler der popu­lis­ten zu zeigen:

    Krä­mer und der VDS redu­zie­ren mit erstaun­li­chem sta­tis­ti­schen Miss­ver­stand einen bun­ten Obst­sa­lat auf einen kar­gen Erd­nuss­krü­mel. Aber das mit der Typen-Token-Unter­schei­dung hat man beim VDS ja schon mit Angli­zis­men nicht verstanden. 

  • Pre­da­to­ry sci­ence jour­nal publishes paper titled: “Get me off your F**king mai­ling list” | Otta­wa Citi­zen – großartig:

    An out­fit cal­ling its­elf the Inter­na­tio­nal Jour­nal of Advan­ced Com­pu­ter Tech­no­lo­gy is offe­ring to print “rese­arch” that is just a rant full of very bad language.

  • Geheim­dienst: BND möch­te sich vor Gesichts­er­ken­nung schüt­zen | ZEIT ONLINE – das nennt man wohl iro­nie: BND möch­te sich vor Gesichts­er­ken­nung schützen
  • Andrea Voß­hoff ver­sagt als Daten­schutz­be­auf­trag­te – con­stan­ze kurz über andrea voß­hoff, nomi­nell die deut­sche datenschutzbeauftragte:

    Die Bilanz ihres ers­ten Amts­jah­res ist desas­trös: Sie blieb in allen Dis­kus­sio­nen zurück­hal­tend und konn­te in bald einem Jahr im Amt kei­ner­lei Akzen­te set­zen, was schon fast als Leis­tung anzu­se­hen ist, da doch jede Woche eine neue heik­le Daten­pro­blem­la­ge die Gemü­ter bewegt.

  • HTTPS und SSL Über­wa­chung – Was der BND wirk­lich will -

    Der ein­ge­bau­te Inter­es­sens­kon­flikt zwi­schen einem Schnüf­fel­dienst, der den ver­deck­ten Com­pu­ter­ein­bruch als selbst­ver­ständ­li­ches Mit­tel sei­ner Arbeit betrach­tet und dazu auf mög­lichst lan­ge unent­deck­te Schwach­stel­len ange­wie­sen ist, und dem kon­kre­ten Inter­es­se der Öffent­lich­keit, der Behör­den und der Wirt­schaft an siche­ren und funk­ti­ons­fä­hi­gen IT-Sys­te­men ist evi­dent. Die Fra­ge, ob das die rich­ti­ge Stra­te­gie ist, muss erör­tert wer­den und auf die Tages­ord­nung der Poli­tik: Soll ein Dienst, der nach dem, was bis­her im NSA-Unter­su­chungs­aus­schuss bekannt­ge­wor­den ist, kaum mehr als eine deut­sche Filia­le der NSA ist, sein offen­kun­dig ver­que­res Spiel wei­ter­trei­ben dür­fen und damit den berech­tig­ten Inter­es­sen aller, die mit den Net­zen arbei­ten und leben, zuwiderhandeln?

  • Über­wa­chung: Was der BND wirk­lich will – con­stan­ze kurz & frank rieger:

    Der ein­ge­bau­te Inter­es­sens­kon­flikt zwi­schen einem Schnüf­fel­dienst, der den ver­deck­ten Com­pu­ter­ein­bruch als selbst­ver­ständ­li­ches Mit­tel sei­ner Arbeit betrach­tet und dazu auf mög­lichst lan­ge unent­deck­te Schwach­stel­len ange­wie­sen ist, und dem kon­kre­ten Inter­es­se der Öffent­lich­keit, der Behör­den und der Wirt­schaft an siche­ren und funk­ti­ons­fä­hi­gen IT-Sys­te­men ist evi­dent. Die Fra­ge, ob das die rich­ti­ge Stra­te­gie ist, muss erör­tert wer­den und auf die Tages­ord­nung der Poli­tik: Soll ein Dienst, der nach dem, was bis­her im NSA-Unter­su­chungs­aus­schuss bekannt­ge­wor­den ist, kaum mehr als eine deut­sche Filia­le der NSA ist, sein offen­kun­dig ver­que­res Spiel wei­ter­trei­ben dür­fen und damit den berech­tig­ten Inter­es­sen aller, die mit den Net­zen arbei­ten und leben, zuwiderhandeln?

  • Die Hum­boldt-Uni lässt 50.000 Bücher ver­gam­meln – nicht nur eine tra­gö­die, son­dern auch eine unglaub­li­che schlam­pe­rei und dummheit:

    Die Ber­li­ner Hum­boldt-Uni­ver­si­tät lässt 50.000 wert­vol­le Bücher ver­gam­meln. Schuld ist ein Loch in der Decke. Die Bän­de sol­len jetzt ver­nich­tet wer­den. Eine biblio­phi­le Tragödie.

  • Geheim­dienst: Die Anar­chos vom BND | ZEIT ONLINE – Geheim­dienst: Die Anar­chos vom BND 
  • Comet 67P Accom­pa­nies Orches­tra! by KOOSHA – Hear the world’s sounds – hat gern gehört: Comet 67P Accom­pa­nies Orches­tra! by @kooshamusic on #Sound­Cloud
  • Inter­na­tio­na­le Schieds­ge­rich­te: Unglei­che Geg­ner | ZEIT ONLINE – die @zeitonline über die absur­di­tä­ten dier pri­va­ti­sier­ten „Rechts­spre­chung“ vor inter­na­tio­na­len schiedsgerichten
  • Sie­ben Kin­der rei­sen allein durch Deutsch­land – ein Schul­ex­pe­ri­ment – Kin­der – das ist zwar weder so außer­ge­wöhn­lich noch so expe­ri­men­tell, wie die süd­deut­sche behaup­tet, aber trotz­dem ganz nett erzählt:

    Kin­der und Jugend­li­che wer­den heu­te so stark umsorgt wie kei­ne Gene­ra­ti­on vor ihnen. Was pas­siert, wenn sie mal völ­lig auf sich allein gestellt sind? Eine Ber­li­ner Schu­le wagt ein außer­ge­wöhn­li­ches Experiment. 

Ins Netz gegangen (21.7.)

Ins Netz gegan­gen am 21.7.:

  • Zeit­ge­nös­si­sche Oper: „Aua, aua – Schme-e-erzen!“ | ZEIT ONLINE – chris­ti­nen lem­ke-matwey reka­pi­tu­liert die opern-urauf­füh­run­gen der letz­ten mona­te – und die situa­ti­on des zeit­ge­nös­si­schen musik­thea­ters überhaupt:

    Die Oper bleibt, was sie immer war, trä­ge, kuli­na­risch, teu­er, selbst­ver­liebt – und die Kom­po­nis­ten, auch die, die ihr abge­schwo­ren haben, ver­sam­meln sich halb reu­mü­tig, halb blau­äu­gig in ihrem war­men Schoß.

    nicht ohne hoff­nung, aber so rich­tig begeis­tert scheint sie auch nicht zu sein – und auch kei­ne idee zu haben, was eine (neue) begeis­te­rung aus­lö­sen könnte: 

    Man mag es schlimm fin­den oder nicht, wenn die Men­schen nicht mehr in Mozarts Zau­ber­flö­te oder Bizets Car­men gin­gen; rich­tig schlimm, ja ver­hee­rend wäre es, wenn es kei­ne ritu­el­len Orte mehr gäbe, an denen sich eine Gemein­schaft über ihre Emo­tio­nen und Affek­te ver­stän­dig­te, ohne immer gleich dar­über reden zu müs­sen, einer Sek­te bei­zu­tre­ten oder ins nächs­te Fuß­ball­sta­di­on zu ren­nen. Orte für Musik, Orte für Augen, Ohren und Sin­ne, Opern­häu­ser eben. 

    (ich wüss­te ja nur gern ein­mal, ob das wirk­lich stimmt, dass „der­zeit so vie­le [neue Stü­cke] wie noch nie“ ent­ste­hen – zah­len und ver­glei­che nennt sie lei­der keine …)

  • Uwe John­son: Daheim in der Par­al­lel­welt | ZEIT ONLINE – jan brandt schießt in sei­ner begeis­te­rung für uwe john­son, der ges­tern 80 jah­re alt gewor­den wäre, ein wenig übers ziel hinaus:

    Dabei war John­son der inno­va­tivs­te, radi­kals­te, manischs­te deut­sche Nachkriegsautor.

    trotz­dem aber eine gelun­ge­ne und rich­ti­ge und not­wen­di­ge hom­mage an einen gro­ßen autor

  • Klas­sen­ge­sell­schaft: Stan­des­ge­mäß | Kar­rie­re | ZEIT ONLINE – die „Zeit“ zeigt schö­ne und inter­es­san­te (porträt-)fotos aus der wei­ma­rer republik:

    Der Foto­graf August San­der hat die Stän­de­ge­sell­schaft der Wei­ma­rer Repu­blik por­trä­tiert. Er foto­gra­fier­te die Men­schen in ihrer typi­schen Umge­bung, mit cha­rak­te­ris­ti­scher Klei­dung oder in typi­scher Haltung.

    (von „Stän­de­ge­sell­schaft“ wür­de ich zwar nicht spre­chen, aber seis drum …)

  • IAS­Lon­line Net­Art: Geschich­te der Com­pu­ter­kunst Inhalts­ver­zeich­nis – tho­mas dre­her hat eine „Geschich­te der Com­pu­ter­kunst“ geschrie­ben und pas­send im netz veröffentlicht:

    Nach fünf Jahr­zehn­ten Com­pu­ter­kunst sind aus­führ­li­che­re Rekon­struk­tio­nen der his­to­ri­schen Ent­wick­lungs­li­ni­en des Ein­sat­zes von Rech­nern und Rechen­pro­zes­sen in künst­le­ri­schen Pro­jek­ten fäl­lig, um Com­pu­ter­kunst als eigen­stän­di­gen Bereich der Medi­en­kunst erken­nen zu können.

  • Kolum­ne Luft und Lie­be: So cra­zy wie gol­de­ne Leg­gins – taz​.de -

    Nein, ver­mut­lich hilft die „x“-Endung nicht im Nah­ost­kon­flikt. Viel­leicht löst sie über­haupt ganz wenig und wird schon bald durch irgend­was mit „y“ abge­löst. Men­schen, die sich an Baby­spi­nat-Man­gold-Smoothies gewöh­nen, wer­den sich mit der Zeit auch an neue Sprach­for­men gewöh­nen. Men­schen, die ver­su­chen, einer Wis­sen­schaft­le­rin zu erklä­ren, was sie vor geschätz­ten 37 Jah­ren in der Schu­le gelernt haben, von jeman­dem, der 20 Jah­re vor­her Bio­lo­gie auf Lehr­amt stu­diert hat: schwierig. 

  • Sym­bol­ge­halt ǀ Wir sind wie­der wer anders—der Frei­tag – georg seeß­len über fuß­ball, poli­tik, nati­on, sym­bol und verwertungszusammenhänge:

    Ein Fuß­ball­spiel hat kei­ne poli­ti­sche Bot­schaft, so wenig wie die Fri­sur eines Bun­des­trai­ners einen kul­tur­ge­schicht­li­chen Wen­de­punkt mar­kiert. Die poli­ti­sche Meta­pho­rik wird erst danach pro­du­ziert. Je nach Bedarf. Je nach Inter­es­se. Je nach Ein­fluss. Wie schön wäre es, wie­der ein­mal sagen zu kön­nen, gewon­nen hät­ten ein­fach die­je­ni­gen, die an dem ein oder ande­ren Tag am bes­ten Fuß­ball gespielt haben. Ein schö­nes Spiel sei ein schö­nes Spiel. Und sonst nichts. Aber das ist eben das Kreuz mit den Rea­li­täts­mo­del­len. Sie ver­lie­ren ihre eige­ne Rea­li­tät. Wie viel Wahr­heit ist noch auf dem Platz, wenn die Macht der Insze­na­to­ren und Pro­fi­teu­re ins Uner­mess­li­che geht?

  • Ber­li­ner Phil­har­mo­ni­ker Recor­dings: Im Lei­nen-Schmuck­pack samt Blu-ray | Musik – Ber­li­ner Zei­tung – Inter­es­sant, wie tief­ge­hend man Klas­sik­kri­ti­ker mit einer außer­ge­wöhn­li­chen CD-Ver­pa­ckung irri­tie­ren & ver­stö­ren kann

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  • Wie Mar­kus Lanz ein paar Mal bei der “schöns­ten Lin­ken aller Zei­ten” ein­ha­ken muss­te « Ste­fan Nig­ge­mei­er – Ste­fan Nig­ge­mei­er ver­sucht, die letz­te Lanz-Sen­dung zu wür­di­gen. Viel mehr als sie zu zitie­ren, muss er nicht machen, um die Erbäm­lich­keit des öffent­lich-recht­li­chen Talk­show-Fern­se­hens zu demons­trie­ren. Sein Schluss:

    Es war, als wür­de man ver­su­chen, eine inhalt­li­che Dis­kus­si­on mit einem Sechs­jäh­ri­gen zu füh­ren, der als Argu­men­te zwei­hun­dert Fleisch­bäll­chen in Toma­ten­so­ße hat und bereit ist, jedes ein­zel­ne abzufeuern. 

    Ich weiß, war­um ich kein Fern­se­her habe …

  • Nicht die Spra­che sün­digt, son­dern der Spre­cher – DIE WELT – Karl-Heinz Göt­tert hat mit sei­ner Skep­sis, was die Zie­le der (Un-)Wortwahlen angeht, wohl nicht ganz unrecht:

    Sprach­kri­tik ist als Wort­kri­tik immer irgend­wie im Hin­ter­tref­fen. Sprach­kri­tik braucht wirk­lich Dis­kus­si­on, Ein­ge­hen auf Umstän­de und Moti­ve, sie braucht schlicht Zusammenhang.
    Was sind des­halb die bes­ten Orte für Sprach­kri­tik? Ers­tens die Schu­le, zwei­tens die Schu­le, drit­tens die Schu­le. Hier kann über Spra­che gespro­chen wer­den, hier las­sen sich Miss­ver­ständ­nis­se besei­ti­gen, hier geht es statt um Dekre­te um Analysen.

  • 18. Herrn­dorf oder die gefal­te­te Zeit | Geschich­te wird gemacht – Achim Land­wehr über »Tem­po­ral­tek­to­nik« und die gefal­te­te Zeit in Wolf­gang Herrn­dorfs „Arbeit und Struktur“ >
  • Alex­an­der Klu­ge: 20 Geschich­ten für Arno Schmidt. – LOGBUCH – Alex­an­der Klu­ge trifft auf recht kurio­se Wei­se Arno Schmidt

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  • Hip | waahr – Joa­chim-Ernst Ber­endt refe­riert 1962 in „Twen“ Nor­man Mailers Hips­ter-Theo­rie und ergänzt sie um eini­ge Beobachtungen/​Bemerkungen zum Jazz:

    Daß die „Bot­schaf­ter“ so schnell wech­seln – in drei Jah­ren von Miles über Min­gus zu Col­tra­ne -, hat nichts mit modi­scher Unbe­stän­dig­keit zu tun. Es ist erfor­der­lich – drin­gend not­wen­dig. Fast alles näm­lich, was Jazz bedeu­tet, ist ver­drängt wor­den – und zwar im Zei­chen der wach­sen­den Akzep­tie­rung des Jazz. Es ist ver­drängt wor­den von denen, die ihn akzep­tie­ren: von der Tole­ranz und Groß­zü­gig­keit über die Direkt­heit und Ehr­lich­keit bis zur Frei­zü­gig­keit und Frei­heit. Des­halb muß das, wor­auf es ankommt, immer noch kon­zen­trier­ter und noch inten­si­ver gesagt wer­den. Die Inten­si­tät von ges­tern wird heu­te schon von den Squa­res ver­harm­lost. Miles-Davis-Phra­sen tauch­ten zwei Jah­re nach Beginn sei­nes Hip-Erfol­ges in der Schla­ger­mu­sik auf./

  • Pro­zess ǀ Ziem­lich fes­te Freunde—der Frei­tag – Wahr­schein­lich das Bes­te, was ich bis­her zum Wulff-Pro­zess gele­sen habe (wenn auch etwas über­spitzt). Nur die Kom­men­ta­re darf man natür­lich nciht lesen …

    Die­ses Ver­fah­ren aber wird zei­gen, dass es eben um mehr geht als nur gut 750 Euro. Näm­lich um eine von allen Betei­lig­ten als nor­mal emp­fun­de­ne Nähe zwi­schen Poli­tik und Wirt­schaft, in der gegen­sei­ti­ge Gefäl­lig­kei­ten zur Regel gehö­ren, um abseits eines öffent­li­chen Nut­zens per­sön­li­che Vor­tei­le zu erzie­len. Wenn man so will, steht der Fall Wulff/​Groenewold für das Anfangs­sta­di­um von Ent­wick­lun­gen, die zu sol­chen End­punk­ten wie Schröder/​Gazprom, Koch/​Bilfinger oder eben Klaeden/​Daimler füh­ren. Das Gericht in Han­no­ver könn­te, wenn es klug und mutig genug urteilt, sol­che gerad­li­ni­gen Ent­wick­lun­gen für die Zukunft zumin­dest erschweren.

  • Voy­ant Tools: Reve­al Your Texts – Voy­eur is a web-based text ana­ly­sis envi­ron­ment. It is desi­gned to be user-fri­end­ly, fle­xi­ble and powerful.
    What you can do with Voyeur:
    • use texts in a varie­ty of for­mats inclu­ding plain text, HTML, XML, PDF, RTF and MS Word
    • use texts from dif­fe­rent loca­ti­ons, inclu­ding URLs and uploa­ded files
    • per­form lexi­cal ana­ly­sis inclu­ding the stu­dy of fre­quen­cy and dis­tri­bu­ti­on data; in particular
    • export data into other tools (as XML, tab sepa­ra­ted values, etc.)
    • embed live tools into remo­te web sites that can accom­pa­ny or com­ple­ment your own content
  • „In vie­len Krip­pen herr­schen hane­bü­che­ne Zustän­de“ – Poli­tik – Süddeutsche.de – RT @SZ: „In vie­len Krip­pen herr­schen hane­bü­che­ne Zustän­de“: ein Inter­view zum #Kita-Aus­bau im Rah­men der #Agenda2017
  • Kom­men­tar: Schland­netz gegen NSA – die feuch­ten Schen­gen-Träu­me der Tele­kom | hei­se online – hei​se​.de zum Schland­netz-Unsinn der Telekom:

    Das wäre die schlech­tes­te Kon­se­quenz, die man aus dem NSA-Skan­dal zie­hen könn­te: Eine Natio­na­li­sie­rung des Inter­nets, mit regio­na­lem Pee­ring unter Ägi­de der Tele­kom. Mit Pee­ring-Punk­ten, an denen sich die natio­na­len Regie­run­gen mit ihrem Über­wa­chungs­hun­ger güt­lich hal­ten können.

  • Super­vi­rus bad­BI­OS ist mög­li­cher Nach­fol­ger von Stux­net | ZEIT ONLINE – cra­zy: bad­BI­OS: Super­vi­rus oder Schar­la­ta­ne­rie? Com­pu­ter­vi­rus mit spek­ta­ku­lä­ren Fähig­kei­ten elek­tri­siert die Fachwelt
  • Klaus­po­li­tik » Lie­ber Franz Josef Wag­ner – Eine Reak­ti­on auf Franz Josef Wag­ners offe­nen Brief an Edward Snow­den – Auch „Klaus­po­li­tik“ nimmt sich noch Franz-Josef Wag­ners Brief an Edward Snow­den an:

    Der Autor hat eine Face­book-Fan­page, einen Wiki­pe­dia-Ein­trag und offen­sicht­lich einen Dachschaden./

    und kommt zu dem Schluss: 

    Sei­ne Argu­men­ta­ti­on ist wirr, sprung­haft und so naiv, dass das doch irgend­wie Sati­re sein muss. Dass sie es nicht ist, ist erschre­ckend – mit Jour­na­lis­mus hat der Bei­trag nichts mehr gemein und erin­nert allen­falls an einen kon­fu­sen, längst in die Unsicht­bar­keit down­ge­vo­te­ten Spon­tan­post einer unmo­de­rier­ten Kommentarspalte./

  • Induk­ti­ons­schlei­fe auf Rad­weg – You­Tube – so geht’s also auch: RT @FahrradClub: Jetzt anse­hen: Induk­ti­ons­schlei­fe auf dem Rad­weg – – so muss das gehen!

Ins Netz gegangen (14.10.)

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  • Ener­gie­bran­che: Oet­tin­ger schönt Sub­ven­ti­ons­be­richt – Wirt­schaft – Süddeutsche.de – Über die Mär, Eneu­er­ba­re Ener­gien wür­den zu hoch subventioniert:

    Akri­bisch wie Beam­te sind, lis­ten sie auf Sei­te 2 ihres Ent­wurfs der Voll­stän­dig­keit hal­ber alle Mil­li­ar­den auf, mit denen die Bran­che euro­pa­weit bereits gehät­schelt wird. Die schlich­ten Zah­len ber­gen eini­gen Spreng­stoff. Zudem las­sen sie Oet­tin­gers Argu­ment für eine Ände­rung der Ver­ga­be­pra­xis in sich zusam­men­fal­len. Der EU-Kom­mis­sar hat­te stets ange­führt, erneu­er­ba­re Ener­gien wür­den viel zu hoch geför­dert, wes­halb die Kos­ten für die Bür­ger ins Uner­mess­li­che stie­gen. In dem Papier aus der eige­nen Gene­ral­di­rek­ti­on muss Oet­tin­ger plötz­lich nach­le­sen, dass nicht erneu­er­ba­re Ener­gien das meis­te Geld erhal­ten, son­dern Koh­le- und Gas­kraft­wer­ke sowie die Atombranche.

  • Das gene­ri­sche Femi­ni­num und die Geg­ner des Femi­ni­nums – Sprach­log – Ana­tol Ste­fa­no­witsch wider­legt mal wie­der ein paar Argu­men­te der Geg­ner eines gene­ri­schem Fimi­n­ums, z.B. das der Unmarkiertheit:

    Am Ende gibt es nur zwei Mög­lich­kei­ten: Ent­we­der, die Mar­kiert­heits­ver­hält­nis­se las­sen sich durch den Gebrauch ändern, dann kann das gene­ri­sche Femi­ni­num ein Weg dort­hin sein. Oder, sie las­sen sich nicht ändern, dann schei­tert das gene­ri­sche Femi­ni­num eben. Aber Angst vor dem gene­ri­schen Femi­ni­num brau­chen nur die­je­ni­gen zu haben, die glau­ben, es könn­te Erfolg haben, und die sich vor die­sem Erfolg fürchten.

  • Blit­zer-Mara­thon in Deutsch­land – Auto & Mobil – Süddeutsche.de – RT @SZ: #Blit­zer-Mara­thon, die Kari­ka­tur einer Kon­trol­le: Rasen ist zum All­tag gewor­den und Rechts­bruch zum Kavaliersdelikt

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  • Matthew Shipp >< Keith Jar­rett, Gary Pea­cock, Jack DeJohnet­te – The Talk­house – Der groß­ar­ti­ge Matthew Shipp hat sich das neu­es­te Trio-Album von & mit Keith Jar­rett ange­hört und war wenig begeis­tert. Sei­ne Ableh­nung scheint ähn­li­che Grün­de zu haben wie die mei­ni­ge – was ihn mir ja nur noch sym­pa­thi­scher macht:

    The­re is some nice stuff on Somewhere—although some of it sounds like wate­red-down Muzak to me—and if you buy into Jarrett’s uni­ver­se you will most likely like this record, but if you don’t the­re is not­hing here to get you pass the tre­men­dous pretense. 

  • Miranda’s Rights: A Gui­de for the Per­ple­xed Citi­zen – Miranda’s Rights: A Gui­de for the Per­ple­xed Citi­zen (via Published articles)
  • #3 Emckes Expe­di­tio­nen: Auf der Suche nach der Demo­kra­tie: Was hat sie gesagt? | ZEIT ONLINE – Caro­lin Emcke ist wei­ter auf Expe­di­ti­on für die „Zeit“ – und hat sich für die drit­te Fol­ge in der Spra­che Mer­kels ver­lo­ren – kei­ne sehr ange­neh­me Gegend. Und sie bringt gut auf den Punkt, was bei der Bun­des­kanz­le­rin los ist – und war­um sie so schäd­lich für den poli­ti­schen Dis­kurs ist:

    Ange­la Mer­kel domes­ti­ziert Kri­tik durch simu­lier­te Freu­de an einem Dis­kurs, den sie nicht führt.

    Oder spä­ter, eben­falls eine m.E. sehr tref­fen­de Beobachtung:

    Ange­la Mer­kels Spra­che arbei­tet mit einer per­ma­nen­ten Immu­ni­sie­rung gegen jede Berüh­rung, jeden Zwei­fel, sie agi­tiert gegen alles Offe­ne, alles Unfer­ti­ge – und damit gegen das, was eine freie Gesell­schaft und eine deli­be­ra­ti­ve Demo­kra­tie gera­de ausmacht.

    – und das Schlim­me ist ja dann immer wirk­lich, wie viel Zustim­mung solch eine Art, Poli­tik zu trei­ben und zu ver­mit­teln, immer (noch) fin­det. Da muss einem wirk­lich regel­mä­ßig angst und ban­ge werden.

  • Staats­extre­mis­mus | Wortis­tik – Det­lef Gür­t­ler anläss­lich der Reak­tio­nen auf das Urteil über Manning:

    Staats­extre­mis­mus ist eine Ideo­lo­gie, bei der die Inter­es­sen des Staa­tes und aller sei­ner Insti­tu­tio­nen grund­sätz­lich Vor­rang vor den Inter­es­sen der Bür­ger haben, ob ein­zel­ner, vie­ler oder aller. Auf den kür­zes­ten Nen­ner gebracht: “Der Staat hat immer Recht.”
    In den Vor­gän­gen um Assan­ge, Man­ning und Snow­den haben sich für mein Gefühl deut­lich die Gefah­ren des Staats­extre­mis­mus gezeigt. Wenn der Staat, ob Deutsch­land, Groß­bri­tan­ni­en oder die USA (oder Russ­land oder Chi­na oder oder) die Sicher­heit sei­ner Bür­ger bewahrt, indem er ihre Frei­heit ein­schränkt, wenn er ihr Leben schützt, indem er ihr Leben aus­späht, wenn er gegen jour­na­lis­ti­sche Tätig­keit mit Anti-Ter­ror-Geset­zen vor­geht, wenn er die Auf­de­cker staat­li­cher Kri­mi­na­li­tät här­ter bestraft als die Kri­mi­nel­len selbst, dann kön­nen nur Staats­extre­mis­ten behaup­ten, dass der Staat das Recht dazu hat.

Ins Netz gegangen (17.8.)

Ins Netz gegan­gen am 17.8.:

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