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Lesen. Hören. Und ein bisschen schreiben.

Netzfunde der letzten Tage (7.5.–12.5.)

Mei­ne Netz­fun­de für die Zeit vom 7.5. zum 12.5.:

  • Wenigs­tens ich kann anläss­lich des NSU-Pro­zess­be­ginns etwas geste­hen | Rep­ti­li­en­fonds – Jakob Hein gibt sich vor der Rea­li­tät der Mas­sen­me­di­en ange­sichts des NSU-Pro­zes­ses in Mün­chen geschla­gen und wirft als Sati­ri­ker vor dem Grau­en der Wirk­lich­keit das Handtuch:

    Die tat­säch­li­che Bericht­erstat­tung­d­er über­re­gio­na­len Pres­se über den NSU-Pro­zess, die sich weit­ge­hend auf die Per­son Tsch­ä­pe beschränkt und im Übri­gen kaum etwas Ihn­halt­li­ches über den Pro­zess zuta­ge för­dert, kann nicht von mir kari­kiert wer­den. Die ein­zi­ge Mög­lich­keit, das Bestehen­de noch zu über­trei­ben, wäre es, wenn Hei­di Klum direkt mit Zsch­ä­pe in eine Zel­le gesperrt wür­de, wenn Zsch­ä­pe vom Gericht zur Teil­nah­me am Dschun­gel­camp ver­ur­teilt wür­de, wenn irgend­ei­ne Klei­der­se­rie bei irgend­ei­nem in Ban­gla­desh nähen las­sen­den Klei­der­kon­zern von ihr designt wer­den wür­de. Ich jeden­falls kann mit mei­nen Mit­teln die­se Rea­li­tät nicht überzeichnen.

  • Sohn II im Hei­mat­dorf – Der Nord­ost­west­fa­le als sol­che … – ein­fach herrlich!
  • re:publica Pos­ters sin­ce 1913 – Fonts In Use

Nein zur Bestandsdatenauskunft

Es ist ja irgend­wie läs­tig, aber es muss sein: Gegen das Gesetz zur Bestands­da­ten­aus­kunft muss Ver­fas­sungs­be­schwer­de erho­ben wer­den. Rechts­an­walt Mein­hard Sta­ros­tik, der schon erfolg­reich gegen die Vor­rats­da­ten­spei­che­rung Beschwer­de ein­leg­te, berei­tet gera­de die Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen das neue Gesetz zur Bestands­da­ten­aus­kunft vor – und dem kann und soll­te man sich anschlie­ßen! Das ist auch ganz ein­fach, erfor­dert nur eine Unter­schrift unter ein For­mu­lar und die 58 Cent, die der Brief nach Ber­lin kos­tet. Mein Brief ist schon unterwegs …

Argu­men­te gegen die Bestands­da­ten­aus­kunft gibt es hier und hier, mit­ma­chen kann man ganz ein­fach hier.

 Verfassungsbeschwerde gegen die Bestandsdatenauskunft

Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen die Bestandsdatenauskunft

Taglied 7.5.2013

https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​k​i​Q​7​G​h​7​m​vQo (Hei­ner Goeb­bels, Stif­ters Dinge)

Netzfunde vom 7.5.

Mei­ne Netz­fun­de vom 7.5.:

Die große reconquista

Da wol­len sie also das Netz zurück­er­obern, die social streams reclai­men und über­haupt alles bes­ser machen … Aber dann ist recla​im​.fm doch nur ein glo­ri­fi­zier­tes Lifestrea­ming gewor­den, eine noch etwas halb­fer­ti­ge Samm­lung von Word­Press-Plug­ins und Scrip­ten. Die ermög­licht immer­hin, das Pro­blem der feh­len­den RSS-Feeds bei Twit­ter und Face­book zu umge­hen. Aber von einer „Lösung“ – wenn es sie denn über­haupt geben kann – des eigent­li­chen, des zugrun­de­lie­gen­den Pro­blems ist recla​im​.fm bei allem Charme der Idee mei­len­weit ent­fernt. Denn nur weil ich mei­ne Tweets, Sta­tus­nach­rich­ten, Kom­men­ta­re und all den ande­ren Kram (nicht zu ver­ges­sen die Vide­os …) nicht nur bei den „ande­ren“ ver­öf­fent­li­che, son­dern auch auf mei­nem Web­space spie­ge­le, hole ich sie mir ja nicht zurück: Die Inhal­te „gehö­ren“ immer noch – zumin­dest laut deren AGB – den Anbie­tern der Platt­for­men – eben Face­book, Twit­ter, Goog­le und wer noch alles. Inwie­weit man also mit so einem Lifestream wirk­lich die „Kon­trol­le“ über all das, was man im Inter­net ver­öf­fent­licht, teilt und kura­tiert, zurück­er­lan­gen kann, erschließt sich mir nicht so ganz. Ich bin da skeptisch …

Dabei ist die Idee, der Rück­erobe­rung der Kon­trol­le über eige­ne Inhal­te mir aus­ge­spro­chen sym­pa­thisch – nicht ohne Grund läuft das hier ja nicht bei Word­Press oder sei­nen Mit­be­wer­bern. Auch mit Lifestreams habe ich schon viel expe­ri­men­tiert (mit Gre­go­rious, Sweet­cron, WP-Lifestream u.a.), ohne immer so recht mit dem Ergeb­nis zufrie­den zu gewe­sen zu sein – da bau­ten sich doch immer wie­der Hür­den auf, die ich als Nicht-Pro­gram­mie­rer (ich weiß, das ist mein Feh­ler …) nicht über­sprin­gen konn­te. Aber viel­leicht macht recla​im​.fm das ja bes­ser – auch wenn es in mei­nen Augen bis dahin noch einen wei­ten Weg vor sich hat. Viel­leicht hilft ja die Power der von Sascha Lobo und Felix Schwen­zel geschaf­fe­nen Auf­merk­sam­keit und Öffent­lich­keit … – ich bin gespannt!

Netzfunde der letzten Tage (1.5.–6.5.)

Mei­ne Netz­fun­de für die Zeit vom 1.5. zum 6.5.:

Taglied 3.5.2013

Wie­der mal ein schö­nes Fund­stück von „The Art Song Pro­ject“ (das ich sowie­so unbe­dingt emp­feh­len kann!): Ein Wie­gen­lied (nach einem Text von Paul Heyse) von Hein­rich von Her­zo­gen­berg – zwar nicht unbe­dingt als Wie­gen­lied geeig­net, aber schön.

Taglied 2.5.2013

Taglied 1.5.2013

Heu­te mit einer Son­der­aus­ga­be zum Tag der Arbeit“ – zunächst mit einem Klas­si­ker, Hanns Eis­ler „Lied der Kom­in­tern“ aus der Orches­ter­suite Nr. 5 op. 34: 

https://web.archive.org/web/20170704113501/https://www.youtube.com/watch?v=LrTEN5Yhl3w

Und eben­falls sehr pas­send heu­te: Fre­de­ric Rzew­skis „The Peo­p­le United Will Never Be Defea­ted! (1978)“, das beim Ubu­Web kom­plett in einer Auf­nah­me von Ursu­la Oppen vor­liegt. Hier mal das Thema:

die Varia­ti­on 27:

und das Fina­le, die Varia­ti­on 36:

Das gesam­te Werk gibt es bei Ubu­Web zum Down­load als mp3-Datei­en (die Auf­nah­men von Kai Schu­ma­cher oder ins­be­son­der Marc-André Hame­lin sind aller­dings besser).

Lieblingstweets April 2013


https://​twit​ter​.com/​W​o​n​d​e​r​g​i​r​l​/​s​t​a​t​u​s​/​3​1​9​8​4​9​4​3​6​2​9​9​8​1​6​960


https://​twit​ter​.com/​u​b​u​w​e​b​/​s​t​a​t​u​s​/​3​2​2​8​9​1​4​1​6​6​6​7​8​3​2​320


https://​twit​ter​.com/​W​o​n​d​e​r​g​i​r​l​/​s​t​a​t​u​s​/​3​2​4​8​8​6​8​9​9​5​1​4​8​3​0​849

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