zu dieser nicht ganz unwichtigen frage ziehe man als erwerber eines derartigen kulturgegenstandes (oder im zweifelsfalle auch als einfacher benutzer, d.h. als leserin, der entsprechenden sache) diese anweisung zu rate:
Zum Tag der Befreiung heute einen Klassiker: Den Schlussatz aus Beethovens 9. Symphonie, hier mit dem Orchestre Révolutionnaire et Romantique und dem Monteverdi Choir unter John Eliot Gardiner. Zunächst in einer Studioaufnahme:
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aber auch live – trotz der schlechten Klangqualität – großartig:
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Hier gibt es übrigens auch die gesamte Sinfonie in der Liveaufnahme von 1996 als Transfer von VHS.
Peter Michael Hamel, Organum:
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Wir sind auf einer Mission: zur Bildung der Erde sind wir berufen.
— Novalis, aus der Sammlung Blütenstaub
(Novalis ist heute vor 242 Jahren geboren worden.)
Ins Netz gegangen am 2.5.:
- Eigenheim: Zu verkaufen: 5 Zimmer, zentrale Lage, Vollbad, Einbauküche, Südbalkon, 1.000.000 Euro | ZEIT ONLINE -
Der Trend zum Eigenheim bedroht die ökonomischen Grundfesten dieser Republik. Denn Immobilien sind – falsch gehandhabt – finanzielle Massenvernichtungswaffen.
Ich habe diese absolute Sehnsucht zum eigenen Haus eh’ nie so richtig verstanden – nicht nur aus finanziellen/wirtschaftlichen Gründen, auch aus ökologischen scheint mir das nicht unbedingt die vorteilshafte Form des Wohnens. Übrigens viel zu oft nicht berücktsichtigt: die Nebennebenkosten – die ganze Zeit und Geld, die die viele Fahrerei zum Beispiel kostet, wenn man irgendwo „auf dem Land“ baut, weil es in Stadt- und Arbeitsplatznähe zu teuer ist …
- Stefan Niggemeier | Der “Tagesspiegel” fliegt auf Easyjet (2) -
Entweder die Zeitung hat sich von dem Unternehmen kaufen lassen. Oder eine komplette Redaktion hat versehentlich eine Werbesonderausgabe für Easyjet produziert.
– und jeder kann selbst überlegen, welches die wahrscheinlichere variante ist …
- Geplantes Musik-Wiki: „Freie Musiknoten für alle“ – Golem.de – Mal sehen, was daraus wird … So richtig durchdacht und fertig scheint mir das Konzept ja noch nicht zu sein – auf die entscheidende Frage, ob und wie sie die rechte von den Verlagen bekommen, haben sie wohl noch keine Antwort.
- Plagiat bei Beck: Seeschlacht mit unzulässigen Beibooten – NZZ.ch – Joachim Güntner sehr nüchtern in der NZZ über #seeschlachtplag:
Das Gravierende dabei: Rader hat ganze Passagen so übernommen, dass sogar der Duktus der Quelle erkennbar bleibt. Die nicht gekennzeichneten Übernahmen, schätzt Nolte, belaufen sich hier etwa auf zehn Prozent der Textmenge. Im Salamis-Kapitel seien es rund fünf Prozent. Fündig geworden sei die Recherche überdies in jedem von Rader verfassten Kapitel. Das Buch sei für Beck nicht mehr haltbar, man stoppe die Auslieferung.
- Possibly, There Are No Social Systems | The Catjects Project – Ist Luhmann mit seiner Idee der „Sozialen Systeme“ gescheitert?
The book Soziale Systeme (1984; Engl. transl. 1995) by Niklas Luhmann tried to lead sociology out of its theory crisis. It failed to do so. There are probably several reasons, which explain this fact.
- Arne Janning: Das “Nietzsche-Dynamit-Tunnel-kranker Pimmel”-Prinzip – Merkur. Blog der deutschen Zeitschrift für europäisches Denken – Arne Janning lästert über die Konferenz „Politische Romantik“ der Bundeskulturstiftung:
So. Kann mir jetzt bitte jemand erklären, wie ich von derart spezialistischem, hochkulturell-historischem Bildungsgut, von Schmitts Exegese der Texte Schlegels und Müllers zur “Politikmüdigkeit unserer saturierten Konsumgesellschaft” komme, zum Arabischen Frühling, zur Ukraine, zur Finanzkrise, zu Außerirdischen in kalifornischen Musikclips gar? Doch wohl nur nach dem “Nietzsche – Dynamit – Tunnel – kranker Pimmel”-Prinzip.
- Farbe im Grauen der Schlachten: Seltene Farbaufnahmen aus dem Ersten Weltkrieg – Im Willy-Brandt-Haus in Berlin werden überraschende Farbfotos des Ersten Weltkrieges gezeigt. Die seltenen Aufnahmen, vor allem zu Propagandazwecken angefertigt, liefern ungewöhnliche Einblicke in die Kriegsjahre 1914 bis 1918.
- [toread] 38 Spectacular Bird’s Eye Views Of Sights Around The Planet. The Last View Seriously Stunned Me. –
(die müssten ja eigentlich „Kurznachrichtenlieblinge“ heißen …)
„Wenn ich es Ihnen doch sage, Herr Kommissar: Ein Plakat hat mir befohlen, meine Frau umzubringen!“ #hornbach #ironie pic.twitter.com/R7bW2OhNtP
— Cpt.Nemo (@the_b3ast666) April 2, 2014
http://twitter.com/Cuba_Libre_Jr/status/451126811410571265
Theologen, die sich über die Gender Studies mockieren, weil das keine Wissenschaft wäre.
Kannste dir nicht ausdenken. :D— Brokkoli from Space (@krokodilgemuese) April 5, 2014
http://twitter.com/343max/status/453099397476515840
http://twitter.com/diktator/status/452047660137324544
http://twitter.com/mdemanto/status/454706336304218113
Die Zeit heilt alle Wunder.
— Thomas Rau (@Herr_Rau) April 13, 2014
http://twitter.com/ASchmidt_Zitate/status/457603983897792512
Ich bin ja für nen Rollkofferführerschein
— René Pollesch (@renepollesch) April 20, 2014
http://twitter.com/kusanowsky/status/460124141996474368
Was passiert, wenn man den Layouter trennen lässt und kein sprachverständiger Mensch das kontrolliert, sieht man sehr schön bei diesem Plakat der am Wochende stattfindenden Mainzer Weintage:
Ich hoffe mal, dass die Implikation, die sich aus der völlig regelwidrigen (und ja auch hirnrissigen) Trennung ergibt, keine Absicht im Sinne einer versteckten Botschaft ist: Das aus der Theodor-Heuss-Brücke eine SS-Brücke wird, ließe ansonsten für die politische Einstellung der Beteiligten nichts gutes vermuten. Dass die Weintage aber eine derartige Propagandaveranstaltung sind, wäre mir neu (Propaganda sind sie natürlich schon, für das in Deutschland in seiner Gefährlichkeit notorisch unterschätzte Konsumieren von alkoholischen Drogen).
Für Bubengehirne muss die Stadt ein Paradies sein. Sie sehen die Omnipräsenz von Helden und speichern das ab unter: Optionen. Für Mädchen sind Stadt und Land ohne Heldinnen, wie ein Spiegel mit einem Loch darin, in das das Potential hinein rinnt. Da speichert sich gar nichts.
— Gertraud Klemm, Herzmilch (S. 175)










