Ins Netz gegangen (13.3.)

geknüpftes netz (knoten)FrankenCH

Ins Netz gegan­gen am 13.3.:

  • Mar­ga­ret Atwood on What ‘The Handmaid’s Tale’ Means in the Age of Trump | The New York Times → mar­ga­ret atwood schreibt über die ent­ste­hung ihres roma­nes „der report der magd“ („the handmaid’s tale“ im ori­gi­ni­al), wesent­li­che fra­gen, die sie dabei beschäf­tigt haben und mög­li­che par­al­le­len mit der gegen­wart und zukunft in der rea­li­tät
  • Frau­en­feind­lich­keit: „Ekel vor Frau­en hat Tra­di­ti­on“ | FR → sebas­ti­an moll sprach mit siri hust­ve­dt über die frau­en­ver­ach­tung der gegen­wart, natür­li­ch vor allem in den usa und bei der trump-regie­rung und kon­sor­ten
  • Frau­en­stim­men wer­den tie­fer | BR-Klas­sik → kur­zer hin­weis auf eine unter­su­chung der nor­ma­len sprech­stimm­la­gen bei frau­en und män­nern:

    Dass die gesun­de Frau­en­stim­me heu­te nur noch um etwa eine Quin­te höher als die Män­ner­stim­me lie­ge – nicht mehr eine gan­ze Okta­ve wie noch vor zwei Jahr­zehn­ten -, sei auch für die Wis­sen­schaft­ler ein über­ra­schen­des Ergeb­nis

  • Elphi – oder Hoch­kul­tur als Sub­ven­ti­ons­be­trug (Hohe Kul­tur 3) | Mer­kur Blog → chris­ti­na don­gow­ski rech­net mit den gro­ßen ver­spre­chun­gen der elb­phil­har­mo­nie („kul­tur für alle“, demo­kra­ti­sie­rung etc pp) ab:

    Dass hier die bes­se­ren Ham­bur­ger Krei­se die Maß­stä­be set­zen – und son­st nie­mand –, deut­li­cher kann man es nicht machen. Man klopft sich bereits dafür auf die Schul­ter, dass man nun auch ein biss­chen Koh­le für das Her­an­füh­ren der nie­deren Stän­de an die Hoch­kul­tur inves­tiert. Viel­leicht eröff­net sich für den einen oder die ande­re ja dadurch die Chan­ce, selbst mal dazu zu gehö­ren! Oder viel­leicht ent­deckt man den neu­en Gus­ta­vo Duda­mel? Und wahr­schein­li­ch mei­nen das alle auch ganz ern­st.

    Was die Wohl­mei­nen­den tat­säch­li­ch tun, fällt ihnen wahr­schein­li­ch gar nicht auf – nur des­we­gen funk­tio­niert das ja auch noch so rei­bungs­los: Sie miss­brau­chen das (sozi­al­de­mo­kra­ti­sche) Ver­spre­chen, sich auch durch ästhe­ti­sche Bil­dung aus dem Käfig der begren­zen­den sozia­len Umstän­de eman­zi­pie­ren zu kön­nen, um das eige­ne Bil­dungs­er­leb­nis und das des eige­nen Nach­wuch­ses zu finan­zie­ren.

  • The Truth About the Wiki­Leaks C.I.A. Cache) | The New York Times → Zeynep Tufek­ci über wiki­leaks, die medi­en und „vault 7“:

    Wiki­Leaks seems to have a play­book for its dis­in­for­ma­ti­on cam­pai­gns. The first step is to dump many docu­ments at once — rather than allo­wing jour­na­lists to scru­ti­ni­ze them and absorb their signi­fi­can­ce befo­re publi­ca­ti­on. The second step is to sen­sa­tio­na­li­ze the mate­ri­al with mis­lea­ding news relea­ses and tweets. The third step is to sit back and watch as the news media unwit­ting­ly pro­mo­tes the Wiki­Leaks agen­da under the aus­pices of inde­pen­dent reporting.

Über Matthias

Leser mit allerlei Ansprüchen und ausdauernder Läufer. Je nach Tagesform auch mal ausdauernder Leser und Läufer mit allerlei Ansprüchen.

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