„Untergang des Abendlandes: Was kann es Schöneres geben, als mit dem Abendland unterzugehen!“ (Henning Ritter, Notizhefte, 331)
Kategorie: kleinkram Seite 42 von 45
„Die Gegenwart von einst – nachträglich spukt sie immer noch herum in der Gegenwart von heute, fremd und vertraut zugleich, wie traumatisiert.“ (Rayk Wieland, Ich schlage vor, dass wir uns küssen, 89)
„Die Verwertung der Popularität, des Ruhms zu Lebzeiten, ist heute so groß, daß für den Nachruhm nichts mehr bleibt.“ (Henning Richter, Notizhefte, 294)
Ja, es ist natürlich reine Manipulation des Käufers … Aber deswegen gefällt sie mir trotzdem. Und ich finde sie gut gemacht – und auch passend zum Produkt. Wenn auch Innocent seit der Coca-Cola-Beteiligung nicht ganz so unschuldig ist, wie die Verpackung glauben macht:

Werbung!

Recycling …
„Große Prosa läßt sich so wenig paraphrasieren wie Lyrik, ist unübersetzbar wie diese.“ (Henning Ritter, Notizhefte, 178)
Während Nietzsche mit Getöse den Tod Gottes verkündete, starben unbemerkt die Götter des alten Pantheons in den Giebelfeldern und Dekorationen der offiziellen Bauten seine rZeit, wo sie ihr letztes, schon verkümmertes Dasein fristeten.“ (Henning Richter, Notizhefte, 152)
„In der Geschichte haften die Kinder für ihre Eltern.“ (Henning Ritter, Notizhefte, 122)
„Am Anfang jeder Kultur steht die Unterscheidung und an ihrem Ende die Unfähigkeit dazu.“ (Henning Ritter, Notizhefte, 106)
„Wissenschaft kann zwischen Wichtigem und Unwichtigem nicht unterscheiden.“ (Henning Ritter, Notizhefte, 101)
„Das achtzehnte Jahrhundert überragt die anderen Jahrhunderte, weil es am meisten enthält von dem, was ihm vorausging, wie von dem, was ihm folgt.“ (Henning Ritter, Notizhefte, 81)
