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Angst

„Emi­lia Galot­ti! Tor­qua­to Tas­so! Alles Angst! Vor allem, weil die in getrenn­ten Stü­cken leben und sich nicht soli­da­ri­sie­ren kön­nen.“ (René Pol­lesch, Tod eines Prak­ti­kan­ten, 133)

moralische Kategorien

„Mora­li­sche Kate­go­rien sind nur in Hin­ter­köp­fen zu Hau­se, aber die han­deln nicht. Juris­ti­sche Kate­go­rien han­deln. Des­halb kann ich hier nur auf­ru­fen, Jura zu stu­di­ern und kei­ne wei­te­ren mora­li­schen Kate­go­rien zu pro­pa­gi­ern! Glotzt hier nicht so, undank­ba­res Volk, geht nach Hau­se und stu­diert Jura.“ (René Pol­lesch, Capuc­cet­to Rosso, 60)

Wahrheiten

„Nicht die über­flüs­si­gen Leben ver­schim­meln in den Rega­len, son­dern die ewi­gen Wahr­hei­ten.“ (René Pol­lesch, Capuc­cet­to Rosso, 54)

Wirklichkeit

„Mit der Wirk­lich­keit kann ich nicht mehr ange­mes­sen auf mei­ne Pro­ble­me mit der Wirk­lich­keit reagi­ern.“ (René Pol­lesch, Capuc­cet­to Rosso, 52)

Auftrag des Seins

„Ich will Kunst, ver­damm­te Schei­ße, auch wenn sie sinn­los ist. Und nie­mand mehr einen geschicht­li­chen Auf­trag des Seins erkennt, außer der blo­ßen Ver­wal­tung von Leben. Na und wenn schon, ich will es sehn, das Thea­ter, auch wenn es nur dazu dient, dass wir danach nach Hau­se fah­ren kön­nen. Auch wenn das die ein­zi­ge Mög­lich­keit ist zu han­deln. Ins Thea­ter zu fah­ren und wie­der nach Hau­se.“ (René Pol­lesch, Capuc­cet­to Rosso, )

Allgemeinplätze

„Ent­we­der die Men­schen strö­men zu den All­ge­mein­plät­zen oder sie ver­ste­hen hoff­nungs­los nur sich selbst, mein­te Céd­ric.“ (Jac­que­line Moser, Lose Tage, 130)

Firlefanz

„Dass die immer die­sen alten Fir­le­fanz spie­len müs­se, als ob es kei­ne zeit­ge­nös­si­schen Kom­po­nis­ten gäbe, denkt er.“ (Jac­que­line Moser, Lose Tage, 91)

Faschismusschleife

„ ‚Das Leben in der Faschis­mus­schlei­fe kün­di­ge ich unwi­der­ruf­lich auf’, sag­te sie“ (Dona­ta Rigg, Wei­ße Sonn­ta­ge, 70)

„Die Welt ist für die Tiere eingerichtet …

„Die Welt ist für die Tie­re ein­ge­rich­tet, nicht für die Men­schen. Der Mensch schaut sich immer die Natur an und wun­dert sich. Wie kann das gehen, denkt er. Die Tie­re wun­dern sich nur über die Men­schen.“ (Micha­el Lentz, Pazi­fik Exil, 125)

neue zitate

neue zita­te und fund­sa­chen lege ich im moment ger­ne auch auf mei­ner pos­te­rous-sei­te ab. das ist kom­for­ta­bler als hier immer einen neu­en arti­kel zu schrei­ben. über den lifestream wird das aber auch hier eingebunden.

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