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Schlagwort: politik Seite 7 von 12

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  • Zeit­ge­nös­si­sche Oper: „Aua, aua – Schme-e-erzen!“ | ZEIT ONLINE – chris­ti­nen lem­ke-matwey reka­pi­tu­liert die opern-urauf­füh­run­gen der letz­ten mona­te – und die situa­ti­on des zeit­ge­nös­si­schen musik­thea­ters überhaupt:

    Die Oper bleibt, was sie immer war, trä­ge, kuli­na­risch, teu­er, selbst­ver­liebt – und die Kom­po­nis­ten, auch die, die ihr abge­schwo­ren haben, ver­sam­meln sich halb reu­mü­tig, halb blau­äu­gig in ihrem war­men Schoß.

    nicht ohne hoff­nung, aber so rich­tig begeis­tert scheint sie auch nicht zu sein – und auch kei­ne idee zu haben, was eine (neue) begeis­te­rung aus­lö­sen könnte: 

    Man mag es schlimm fin­den oder nicht, wenn die Men­schen nicht mehr in Mozarts Zau­ber­flö­te oder Bizets Car­men gin­gen; rich­tig schlimm, ja ver­hee­rend wäre es, wenn es kei­ne ritu­el­len Orte mehr gäbe, an denen sich eine Gemein­schaft über ihre Emo­tio­nen und Affek­te ver­stän­dig­te, ohne immer gleich dar­über reden zu müs­sen, einer Sek­te bei­zu­tre­ten oder ins nächs­te Fuß­ball­sta­di­on zu ren­nen. Orte für Musik, Orte für Augen, Ohren und Sin­ne, Opern­häu­ser eben. 

    (ich wüss­te ja nur gern ein­mal, ob das wirk­lich stimmt, dass „der­zeit so vie­le [neue Stü­cke] wie noch nie“ ent­ste­hen – zah­len und ver­glei­che nennt sie lei­der keine …)

  • Uwe John­son: Daheim in der Par­al­lel­welt | ZEIT ONLINE – jan brandt schießt in sei­ner begeis­te­rung für uwe john­son, der ges­tern 80 jah­re alt gewor­den wäre, ein wenig übers ziel hinaus:

    Dabei war John­son der inno­va­tivs­te, radi­kals­te, manischs­te deut­sche Nachkriegsautor.

    trotz­dem aber eine gelun­ge­ne und rich­ti­ge und not­wen­di­ge hom­mage an einen gro­ßen autor

  • Klas­sen­ge­sell­schaft: Stan­des­ge­mäß | Kar­rie­re | ZEIT ONLINE – die „Zeit“ zeigt schö­ne und inter­es­san­te (porträt-)fotos aus der wei­ma­rer republik:

    Der Foto­graf August San­der hat die Stän­de­ge­sell­schaft der Wei­ma­rer Repu­blik por­trä­tiert. Er foto­gra­fier­te die Men­schen in ihrer typi­schen Umge­bung, mit cha­rak­te­ris­ti­scher Klei­dung oder in typi­scher Haltung.

    (von „Stän­de­ge­sell­schaft“ wür­de ich zwar nicht spre­chen, aber seis drum …)

  • IAS­Lon­line Net­Art: Geschich­te der Com­pu­ter­kunst Inhalts­ver­zeich­nis – tho­mas dre­her hat eine „Geschich­te der Com­pu­ter­kunst“ geschrie­ben und pas­send im netz veröffentlicht:

    Nach fünf Jahr­zehn­ten Com­pu­ter­kunst sind aus­führ­li­che­re Rekon­struk­tio­nen der his­to­ri­schen Ent­wick­lungs­li­ni­en des Ein­sat­zes von Rech­nern und Rechen­pro­zes­sen in künst­le­ri­schen Pro­jek­ten fäl­lig, um Com­pu­ter­kunst als eigen­stän­di­gen Bereich der Medi­en­kunst erken­nen zu können.

  • Kolum­ne Luft und Lie­be: So cra­zy wie gol­de­ne Leg­gins – taz​.de -

    Nein, ver­mut­lich hilft die „x“-Endung nicht im Nah­ost­kon­flikt. Viel­leicht löst sie über­haupt ganz wenig und wird schon bald durch irgend­was mit „y“ abge­löst. Men­schen, die sich an Baby­spi­nat-Man­gold-Smoothies gewöh­nen, wer­den sich mit der Zeit auch an neue Sprach­for­men gewöh­nen. Men­schen, die ver­su­chen, einer Wis­sen­schaft­le­rin zu erklä­ren, was sie vor geschätz­ten 37 Jah­ren in der Schu­le gelernt haben, von jeman­dem, der 20 Jah­re vor­her Bio­lo­gie auf Lehr­amt stu­diert hat: schwierig. 

  • Sym­bol­ge­halt ǀ Wir sind wie­der wer anders—der Frei­tag – georg seeß­len über fuß­ball, poli­tik, nati­on, sym­bol und verwertungszusammenhänge:

    Ein Fuß­ball­spiel hat kei­ne poli­ti­sche Bot­schaft, so wenig wie die Fri­sur eines Bun­des­trai­ners einen kul­tur­ge­schicht­li­chen Wen­de­punkt mar­kiert. Die poli­ti­sche Meta­pho­rik wird erst danach pro­du­ziert. Je nach Bedarf. Je nach Inter­es­se. Je nach Ein­fluss. Wie schön wäre es, wie­der ein­mal sagen zu kön­nen, gewon­nen hät­ten ein­fach die­je­ni­gen, die an dem ein oder ande­ren Tag am bes­ten Fuß­ball gespielt haben. Ein schö­nes Spiel sei ein schö­nes Spiel. Und sonst nichts. Aber das ist eben das Kreuz mit den Rea­li­täts­mo­del­len. Sie ver­lie­ren ihre eige­ne Rea­li­tät. Wie viel Wahr­heit ist noch auf dem Platz, wenn die Macht der Insze­na­to­ren und Pro­fi­teu­re ins Uner­mess­li­che geht?

  • Ber­li­ner Phil­har­mo­ni­ker Recor­dings: Im Lei­nen-Schmuck­pack samt Blu-ray | Musik – Ber­li­ner Zei­tung – Inter­es­sant, wie tief­ge­hend man Klas­sik­kri­ti­ker mit einer außer­ge­wöhn­li­chen CD-Ver­pa­ckung irri­tie­ren & ver­stö­ren kann

Ins Netz gegangen (11.7.)

Ins Netz gegan­gen am 11.7.:

  • Wal­ter Ben­ja­min – Pas­sa­gen­pro­jekt – coo­le idee: wal­ter ben­ja­mins „pas­sa­gen“ nach stich­wör­tern und sym­bo­len geordnet
  • Emser Depe­sche: Die Ber­li­ner Ent­zif­fe­rung | Akten­kun­de – Hol­ger Ber­win­kel schrei­tet in sei­ner detail­lier­ten akten­kund­li­chen ana­ly­se der emser depe­sche fort – inzwi­schen ist das tele­gramm schon zu bis­marck gelangt.

    Akten­kund­lich zu arbei­ten bedeu­tet bei aller Akri­bie das genaue Gegen­teil von Akten­gläu­big­keit, die unter His­to­ri­kern lei­der ver­brei­tet ist.

  • NSA-Affä­re: Einen Diplo­ma­ten aus­wei­sen? Wie nied­lich. | ZEIT ONLINE – „Der Ele­fant NSA steht mit­ten in den bun­des­deut­schen Wohn- und Schlaf­zim­mern, und nie­mand in der Bund­e­re­gie­rung will dar­über reden.“
  • Nach­ge­rech­net: Bringt die Pkw-Maut wirk­lich 600 Mio. /​Jahr? » Zukunft Mobi­li­tät – so etwas hat der media­len bericht­erstat­tung zu den maut-plä­nen (ent­schul­di­gung: „infra­stru­kur­ab­ga­be) dob­rindts (bis­her) gefehlt – und es wäre eigent­lich nötig gewe­sen: mal nach­rech­nen, ob dob­rindts ange­kün­dig­te ein­nah­men über­haupt mög­lich, wahr­schein­lich und rea­lis­tisch sind. dann könn­te man näm­lich auch zu dem ergeb­nis kommen:

    Es darf daher bezwei­felt wer­den, ob dem Bun­des­haus­halt durch die Ein­füh­rung einer Infra­struk­tur­ab­ga­be pro Jahr wirk­lich über 600 Mil­lio­nen Euro zuflie­ßen (unter der Prä­mis­se der voll­stän­di­gen Kom­pen­sa­ti­on in Deutsch­land Kfz-steu­er­pflich­ti­ger Kfz-Halter).

  • SPRENGSATZ _​Das Poli­tik-Blog aus Ber­lin » Zir­kel des Irsinns – Jeder weiß, dass es irr­sin­ni­ger Unsinn oder unsin­ni­ger Irr­sinn ist (je nach Prä­fe­renz) – und kei­ner stoppt es:

    Die PKW-Maut ist ein Mus­ter­bei­spiel dafür, wozu popu­lis­ti­sche Wahl­ver­spre­chen einer Regio­nal­par­tei am Ende führen. 

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  • Leis­tungs­schutz­recht: Eine Far­ce nähert sich ihrem Höhe­punkt | ZEIT ONLINE – Till Kreuz­ter auf „Zeit Online“ zu den neu­es­ten Machen­schaf­ten rund um das „Leis­tungs­schutz­recht“:

    Poli­tisch betrach­tet wird das Gan­ze immer absur­der. Schon die Ein­füh­rung des LSR ent­behr­te jeg­li­cher Begrün­dung und Recht­fer­ti­gung. Der Ver­such, zu des­sen Durch­set­zung auch noch das Kar­tell­recht ad absur­dum zu füh­ren, ist infam. Umso erstaun­li­cher und bedenk­li­cher sind ers­te Anzei­chen, dass sich die Poli­tik erneut hin­ters Licht füh­ren lässt.

  • Das Platz­spitz-Trau­ma | Das Platz­spitz-Trau­ma – Gro­ße, gut auf­be­rei­te­te Geschich­te im „Tages­an­zei­ger“ über die Züri­cher Dro­gen­sze­ne in den Neun­zi­gern – und die ent­spre­chen­den Pro­ble­me bis zur „Lösung“:

    Die rie­si­ge offe­ne Dro­gen­sze­ne in den Acht­zi­ger- und Neun­zi­ger­jah­ren zählt zu den gröss­ten sozia­len Kata­stro­phen Zürichs und der Schweiz überhaupt.

  • Wikipedia’s bureau­cra­cy pro­blem and how to fix it. – Dari­us Jemiel­ni­ak, selbst „Büro­krat“ der Wiki­pe­dia, über das Büro­kra­tie- (d.h. Regel-)Problem der Wikipedia:

    Curr­ent­ly, the Eng­lish Wiki­pe­dia has more than 50 offi­ci­al poli­ci­es with a word count clo­se to 150,000 (enough for a thick book). But that’s just the tip of the admi­nis­tra­ti­ve ice­berg. In addi­ti­on to the poli­ci­es, the­re are gui­de­lines and essays—more than 450 devo­ted sole­ly to pro­per con­duct. You will also find more than 1,200 essays con­tai­ning comm­ents on the poli­ci­es and gui­de­lines, advi­so­ry notes, and ana­ly­ses of the com­mu­ni­ty. The total word count for all gui­de­lines and essays can easi­ly be in the magni­tu­de of mil­li­ons. It is safe to assu­me that no one in the world knows them all, and that Wiki­pe­di­ans real­ly wal­low in crea­ting norms and regu­la­ti­ons. I should know—I am one. But this is madness!

    Sein Lösungs­vor­schlag:

    A bureau­cra­cy-bus­ting squad of Wiki­pe­di­ans, who actively use and edu­ca­te about the “igno­re all rules” rule, should be reco­gni­zed and com­men­ded within the community.

  • Mani­pu­lier­te Face­book-Nut­zer und unethi­sche For­schung | Tage­bü­cher der Wis­sen­schaft – Lars Fischer über die mas­si­ven ethi­schen Pro­ble­me der „For­schung“, die Face­book-Streams von Nut­zern ohne deren Wis­sen und Ein­ver­ständ­nis manipuliert
  • „Alle hat­ten das Gefühl, ange­grif­fen zu wer­den“ – Gedenk­jahr 1914 – der​Stan​dard​.at › Wis­sen­schaft

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  • Hoch­mut gro­ßer Söh­ne – Sprach­log – Ana­tol Ste­fa­no­witsch über einen Vor­schlag, im Text der öster­rei­chi­schen Natio­nal­hym­ne die Frau­en wie­der zu streichen:

    Am Text der öster­rei­chi­schen Natio­nal­hym­ne fin­det sich, wie es bei Tex­ten von Natio­nal­hym­nen nun ein­mal so ist, wenig Erhal­tens­wer­tes. Sie fei­ert die Land­schaft (gut, das ist gera­de noch erträg­lich), das „für das Schö­ne begna­de­te“ und mit „hoher Sen­dung“ aus­ge­stat­te­te Volk (das ist dann eben, natio­nal­hym­nen­ty­pisch, nicht mehr erträg­lich), die krie­ge­ri­sche Ver­gan­gen­heit, und eine „arbeits­fro­he“ Zukunft. Und natür­lich wird dem „Vater­land“ auch ordent­lich Treue geschworen.

  • Neu­es ARD-Nach­rich­ten­stu­dio: Tho­mas Roth trifft jetzt immer auf King Kong – Medi­en – FAZ – Oli­ver Jun­gen hält vom neu­en ARD-Stu­dio nicht so viel:

    Ein Ope­ra­ti­ons­feh­ler, das ist eigent­lich eine gute Meta­pher für das, was mit den ARD-Nach­rich­ten pas­siert ist: Man hat eine Wagen­la­dung Adre­na­lin in ihrem Bauch ver­ges­sen und ein­fach zugenäht.

    – dazu noch ein biss­chen Bau­dril­lard (Simu­la­crum!) und nost­al­gi­sche Rück­be­sin­nung auf die guten alten Zei­ten, als die Nach­rich­ten ohne Bil­der aus­ka­men (übri­gens auch in der FAZ!) …

  • Deutsch­land, verknautscht—BILDblog
  • Rech­ter Über­fall in Dort­mund: Poli­zei nimmt Nazis in Schutz – taz​.de – total cra­zy: „Rechts­extre­me woll­ten Rat­haus stür­men. Das Innen­mi­nis­te­ri­um: Die Poli­ti­ker selbst hät­ten randaliert.“
  • „Ich brau­che das Geld nicht“ – taz​.de – Tho­mas Piket­ty im „taz-„Interview:

    Ich ver­traue der Quan­ti­fi­zie­rung des Reich­tums für das Jahr 1913 stär­ker als der von 2013. Das Natio­nal­ein­kom­men wird rela­tiv gut erfasst. Aber die Ver­tei­lung des Ein­kom­mens bis in die obers­ten Schich­ten ist eine ande­re Frage.

    Schön auch eine ande­re Stelle: 

    Aber es ist schon inter­es­sant, wie viel Geld da ist, zum Bei­spiel in gro­ßen Fir­men. Die glei­chen Leu­te, die hart um jeden Euro mit ihrem Rei­ni­gungs­per­so­nal oder ihren Nied­rig­lohn­ar­bei­tern ver­han­deln, bie­ten mir 100.000 Euro für einen ein­stün­di­gen Vor­trag. Wenn ich ableh­ne, ver­dop­peln sie das Angebot.

  • Pen­nä­ler­haf­te Fach­pro­sa – Die neue „Kul­tur­ge­schich­te der frü­hen Neu­zeit“ ist nicht nur pein­lich, son­dern unver­schämt : lite​ra​tur​kri​tik​.de – »Zu hof­fen bleibt, dass der ange­sichts der feh­len­den Qua­li­tät über­aus dreis­te Preis die Käu­fer abzu­schre­cken vermag«
  • Welt­meis­ter­schaft und Doping – Gro­ßes India­ner-Ehren­wort! – Süddeutsche.de – wun­der­bar: Tho­mas Kist­ner in der „Süd­deut­schen“ zur WM etc.:

    Wer glaubt, der Fuß­ball sei sau­ber, der darf das­sel­be von der Fifa glauben.

    Eine Fra­ge bleibt am Ende: War­um tei­len die Fuß­ball­ärz­te ihr tie­fes Wis­sen nicht mit der All­ge­mein­heit? Sieht man, wie man­cher 30-Jäh­ri­ge durch die WM-Are­nen bret­tert, obwohl er als 20- bis 25-Jäh­ri­ger kein Spiel zu Ende brach­te, ohne dass der Mus­kel zwick­te oder dicht­mach­te – dann stellt sich die Fra­ge, war­um mit die­ser doch auch für die brei­te Mensch­heit segens­rei­chen Heil- und Auf­bau­kunst so ver­dammt dis­kret umge­gan­gen wird.

    Mit der Logik kommt man der medi­zi­ni­schen, sprich: ent­schei­den­den Sei­te die­ser Mil­li­ar­den­in­dus­trie so wenig bei wie mit Doping­tests. Dem gläu­bi­gen Fan ist es sowie­so einer­lei: Augen zu, und ein­fach fes­te dar­an glauben.

  • Twit­ter /​Calvinn_​Hobbes: The enti­re edu­ca­ti­on sys­tem … – RT @hnnngkttr: Time for chan­ge? “@Calvinn_Hobbes: The enti­re edu­ca­ti­on sys­tem sum­med up in a three panel comic strip. ” #edchat­de
  • An die weib­li­chen und männ­li­chen Waf­fen­scheu­en

    Die Waf­fen hoch! Das… | Apho​ris​men​.de

    – RT @giesbert: Der Felix Dahn war mit sei­ner Ant­wort an Ber­tha von Sutt­ner auch so ein Knalldepp.
  • Er kann es ein­fach nicht | Begleit­schrei­ben – Gre­gor Keu­sch­nig hat sich Chris­ti­an Wulffs „Ganz oben, ganz unten“ auf den Unter­su­chungs­tisch gelegt:

    Ich habe inzwi­schen kei­nen Zwei­fel dar­an, dass Wulff in einer Mischung aus selbst­verschuldetem Unglück und nar­ziss­ti­schem Jagd­trieb eini­ger wild­ge­wor­de­ner Ego­ma­nen einem eben auch qua­li­täts­me­dia­len Blut­rausch erlag, in dem sich zu Beginn meh­re­re Jäger gleich­zei­tig auf das glei­che Objekt konzentrierten.
    […] bie­tet er mit teil­wei­se unge­nau­en und unge­len­ken For­mu­lie­run­gen wie­der neue Angriffs­flä­chen. So lang­sam ver­fes­tigt sich der Ein­druck: Er kann es ein­fach nicht.

  • Siri Hust­vedt trifft Carl Djer­as­si – Wie­der so eine toll kon­zi­pier­te Ver­an­stal­tung, die mehr ver­heißt als sie einlöst:

    Es sei so eine Sache mit dem Dia­log, mur­melt Siri Hust­vedt vor sich hin.

  • Neue siche­re Her­kunfts­staa­ten: Ein Pro­blem wird zur Lösung -

    Bereits die­se kur­zen Aus­füh­run­gen zei­gen, dass die Ein­stu­fun­gen von Maze­do­ni­en, Ser­bi­en und Bos­ni­en-Her­ze­go­wi­na als siche­re Her­kunfts­staa­ten wenig Anlass zur Freu­de bie­ten – sie wer­fen in ers­ter Linie euro­pa­recht­li­che Beden­ken auf. Dane­ben ist die­se Geset­zes­än­de­rung ein Bei­spiel, wie im Ver­lauf von nur 20 Jah­ren der Grund für ein Pro­blem zu des­sen Ant­wort (gemacht) wird.

  • Frän­ki­sches Reich : Das ewi­ge Leben einer dienst­ba­ren Lei­che – Nach­rich­ten Kul­tur – DIE WELT – Eck­hard Fuhr ist von den Aus­stel­lun­gen zum 1200. Todes­tag von Karl dem Gro­ßen in Aachen sehr angetan:

    Es ist ein­fach so: Auch wer von tie­fer Skep­sis gegen jeden Ver­such erfüllt ist, mit Karl dem Gro­ßen Geschichts­po­li­tik betrei­ben, soll­te jetzt doch nach Aachen fah­ren. Denn um das zu sehen, was er dort zu sehen bekommt, muss er sonst um die gan­ze Welt reisen.

    Sehr recht hat er übri­gens auch mit sei­ner Einleitung: 

    Ohne Karl ver­ste­hen wir gar nichts.

  • Kom­men­tar zum deut­schen Ran­schmeiß-Jour­na­lis­mus | 11 Freun­de – Die 11 Freun­de sind mit der öffent­lich-recht­li­chen „Bericht­erstat­tung“ zur WM zu Recht nicht zufrieden:

    Alle zwei Jah­re, bei den gro­ßen Tur­nie­ren, wird Deutsch­land zu Schland, einer Nati­on der Nar­ren. Den Fans sei die­ser Aus­nah­me­zu­stand ver­gönnt und ver­zie­hen. Die Sen­der und ihre Jour­na­lis­ten aller­dings dür­fen sich davon nicht mit­rei­ßen las­sen. Denn was geschieht etwa, wenn die Natio­nal­mann­schaft doch noch früh­zei­tig aus­schei­det – ein Sze­na­rio, das nach nur einem Spiel und der beglei­ten­den Schwär­me­rei noch unwahr­schein­li­cher erscheint, als dass Joa­chim Löw mal schlecht ange­zo­gen ist? Für die­sen Fall braucht es kri­ti­sche Ana­ly­sen und har­te Fra­gen. Und kei­ne wei­nen­den Jour­na­lis­ten am Pool.

  • Why ‚Game of Thro­nes’ Isn’t Medieval—and Why That Mat­ters – Paci­fic Stan­dard: The Sci­ence of Socie­ty
  • The­sen­an­schlag: Schwang Luther 1517 tat­säch­lich den Ham­mer? – FAZ – Mar­tin Luthers The­sen­an­schlag von Wit­ten­berg ist sicher der berühm­tes­te, aber längst nicht der ein­zi­ge: Eine Geschich­te des Anschla­gens von Zet­teln an Kirchen.
  • Die Ver­öf­fent­li­chungs­form der Zukunft? Mein Lösungs­vor­schlag: Ein Auf­satz in Baum- und Ebe­nen­struk­tur. | Mit­tel­al­ter – eine schö­ne idee, die chris­ti­an schwa­de­rer da ent­wi­ckelt hat …

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  • Bibel­stun­de – Sprach­log – Kor­pus­lin­gu­is­tik, leicht zweckentfremdet:

    Aber in den Vor­be­rei­tun­gen für den nächs­ten Par­tysmall­talk kom­men Sie mit Kor­pus­lin­gu­is­tik halt etwas flot­ter und auf­wands­är­mer zur text­struk­tu­rel­len Erkenntnis:

    Im Alten Tes­ta­ment war mehr Gemetzel.

  • Wahl­recht – News – Euro­pa­wahl am 25. Mai 2014 (Stimm­zet­tel, Hoch­rech­nun­gen und Pro­gno­sen, usw.) – Neu­es vom Nie­der­gang des „Qua­li­täts­jour­na­lis­mus“: Der „Zeit“-Chefredakteur weiß nicht, wie man/​er rich­tig wählt
  • Urlaub auf Mal­lor­ca : Darf man den Bal­ler­mann ver­bie­ten? – DIE WELT – Kath­rin Spoerr zeich­net in der „Welt“ ein schö­nes, nur ganz leicht iro­ni­sches Bild dess, was deut­sche Tou­ris­ten am Bal­ler­mann unter „Urlaub“ verstehen.

    Und wer unse­re Art Strand­le­ben nicht mag, der muss ja nicht kommen.

  • Leit­ar­tik­ler und Macht­eli­ten | Tele­po­lis – Mar­cus Klöck­ner setzt sich sehr aus­führ­lich mit der momen­ta­nen Dis­kus­si­on um die Inte­gra­ti­on wich­ti­ger deut­scher Jour­an­lis­ten in mehr oder min­der ver­schwie­ge­ne Zir­kel der Macht­eli­ten aus­ein­an­der – und kommt zu dem Schluss:

    Es ist an der Zeit, dass die Distanz zwi­schen Jour­na­lis­ten und Macht­eli­ten grö­ßer wird.

  • Ste­pha­nie Grimm: David Bowie ist kein Rock­star – LOGBUCH (Suhr­kamp-Blog) – Ste­pha­nie Grimm über David Bowie, sei­ne Fähig­kei­ten und sei­ne Beson­der­hei­ten als Pop-/Rock-/Kunst­star:

    Iden­ti­tä­ten und Deu­tungs­zu­sam­men­hän­ge sind bei Bowie stän­dig im Fluss. Dank sei­nes Selbst­ver­ständ­nis­ses, immer im Über­gang, nie ange­kom­men zu sein, und sei­ner Fähig­keit, Absei­ti­ges nach­voll­zieh­bar zu machen, leg­te Bowie für sein Publi­kum Fähr­ten in ande­res, bis dahin frem­des kul­tu­rel­les Ter­rain – viel­leicht war die­se Hal­tung, nicht sei­ne Songs, das größ­te Geschenk, das er sei­nen jugend­li­chen Fans gemacht hat.

    Und über ein wei­te­res Ele­ment sei­nes Erfol­ges und Einflusses:

    Kon­se­quent hat Bowie sich anver­wan­delt, was ihm an Inter­es­san­tem in die Fin­ger kam. Er unter­schied nicht zwi­schen Hoch- und Pop­kul­tur. Auch das war ein Grund für sei­nen Appeal. Schließ­lich hat­te er sei­nen Fans, als die Ver­spre­chun­gen der Sech­zi­ger­jah­re schal gewor­den waren, gezeigt, dass es mehr zu ent­de­cken gab als eine Sub­kul­tur, mit der sie sich einst vom Rest der Welt hat­ten abgren­zen woll­ten, aber in einer Sack­gas­se gelan­det waren. Bowie zeig­te, dass man sich auch aus der Hoch­kul­tur das holen konn­te, was man eben brauchte.

  • Chan­cen­los « Die MEDIENWOCHE – Das digi­ta­le Medi­en­ma­ga­zin – Lothar Struck beschäf­tigt sich aus­gie­big mit dem Ska­nal beim „Lite­ra­tur­club“ des SRF:

    Tat­säch­lich pral­len mit Zwei­fel und Hei­den­reich zwei Wel­ten auf­ein­an­der. Inso­fern ist die Ablö­sung Zwei­fels nicht nur eine Ent­schei­dung gegen die Per­son des Mode­ra­tors. Es ist auch eine Ent­schei­dung wie man den «Lite­ra­tur­club», wie man Lite­ra­tur im Fern­se­hen posi­tio­nie­ren will: Hier das lus­ti­ge, harm­lo­se Lese­emp­feh­lungs­ge­quat­sche ohne beson­de­ren Tief­gang. Dort die inter­es­sier­te, neu­gie­ri­ge, nicht immer sofort in ein Kli­schee ein­setz­ba­re Rede über ein Buch. Hier Face­book-Plau­de­rei und Kaf­fee­kränz­chen, dort der Ver­such, Tex­ten und ihrer Kom­ple­xi­tät (sofern vor­han­den) gerecht zu werden.

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  • Wie Mar­kus Lanz ein paar Mal bei der “schöns­ten Lin­ken aller Zei­ten” ein­ha­ken muss­te « Ste­fan Nig­ge­mei­er – Ste­fan Nig­ge­mei­er ver­sucht, die letz­te Lanz-Sen­dung zu wür­di­gen. Viel mehr als sie zu zitie­ren, muss er nicht machen, um die Erbäm­lich­keit des öffent­lich-recht­li­chen Talk­show-Fern­se­hens zu demons­trie­ren. Sein Schluss:

    Es war, als wür­de man ver­su­chen, eine inhalt­li­che Dis­kus­si­on mit einem Sechs­jäh­ri­gen zu füh­ren, der als Argu­men­te zwei­hun­dert Fleisch­bäll­chen in Toma­ten­so­ße hat und bereit ist, jedes ein­zel­ne abzufeuern. 

    Ich weiß, war­um ich kein Fern­se­her habe …

  • Nicht die Spra­che sün­digt, son­dern der Spre­cher – DIE WELT – Karl-Heinz Göt­tert hat mit sei­ner Skep­sis, was die Zie­le der (Un-)Wortwahlen angeht, wohl nicht ganz unrecht:

    Sprach­kri­tik ist als Wort­kri­tik immer irgend­wie im Hin­ter­tref­fen. Sprach­kri­tik braucht wirk­lich Dis­kus­si­on, Ein­ge­hen auf Umstän­de und Moti­ve, sie braucht schlicht Zusammenhang.
    Was sind des­halb die bes­ten Orte für Sprach­kri­tik? Ers­tens die Schu­le, zwei­tens die Schu­le, drit­tens die Schu­le. Hier kann über Spra­che gespro­chen wer­den, hier las­sen sich Miss­ver­ständ­nis­se besei­ti­gen, hier geht es statt um Dekre­te um Analysen.

  • 18. Herrn­dorf oder die gefal­te­te Zeit | Geschich­te wird gemacht – Achim Land­wehr über »Tem­po­ral­tek­to­nik« und die gefal­te­te Zeit in Wolf­gang Herrn­dorfs „Arbeit und Struktur“ >
  • Alex­an­der Klu­ge: 20 Geschich­ten für Arno Schmidt. – LOGBUCH – Alex­an­der Klu­ge trifft auf recht kurio­se Wei­se Arno Schmidt

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Ins Netz gegan­gen am 3.1.:

  • Gegner_​innen und poli­ti­sche Kon­flik­te | Aus Lie­be zur Frei­heit – Noti­zen zur Arbeit der sexu­el­len Dif­fe­renz – Ant­je Schrupp macht auf einen inter­es­san­ten Punkt der poli­ti­schen Dis­kus­si­on und Tätig­keit auf­merk­sam: Das Ver­schwin­den der Gegnerschaft:

    Mei­ner Ansicht nach geht es eher dar­um, die Kate­go­rie der „Gegner_​innenschaft“ wie­der bewusst in das poli­ti­sche Reper­toire auf­neh­men (das per­sön­li­che, das der eige­nen Grup­pe…), als zusätz­li­che Mög­lich­keit sozu­sa­gen, das eige­ne Ver­hält­nis zu ande­ren Akteu­rin­nen zu begrei­fen – neben den bei­den bereits gän­gi­gen Kate­go­rien von „Geht gar nicht/​ist dumm“ oder „Kann-man-tole­rie­ren“.

  • Tho­mas Meine­cke (F.S.K.) singt… – You­Tube – das ist Cool­ness: Tho­mas Meine­cke singt/​litaneit Dr. Arnold Fanck >
  • %post_​author%: Tho­mas Meine­ckes Clip/​/​Schule ohne Wor­te 1 – LOGBUCH (Suhr­kamp-Blog) – Die „Clip/​/​Schule“ von Tho­mas Meine­cke ist übri­gens eine aus­ge­spro­chen span­nen­de Sache (mit coo­lem Namen) >
  • Aus­stel­lung: Free Jazz in der DDR | ZEIT ONLINE – Chris­toph Dieck­mann nutzt die Gele­gen­heit der Aus­stel­lungs­er­öff­nung in Cott­bus, die Zeit-Leser über den Free Jazz in der DDR zu informieren:

    Die Free Jaz­zer der DDR kom­mu­ni­zier­ten. Sie leb­ten Fan­ta­sie und Indi­vi­dua­li­tät. Sie wur­den kei­ne Opfer des Sys­tems. Statt Frei­heit ein­zu­kla­gen, nah­men sie sich Frei­heit und gaben sie an uns wei­ter. Das bleibt. Gelernt ist gelernt.

    Den West­mu­si­kern erschien die DDR als Free-Jazz-Para­dies. Daheim erfreu­ten sie ein paar Dut­zend Unent­weg­te, im Osten lausch­ten empha­ti­sche Men­gen. Gage gab es frei­lich nur in Mark der DDR. Mit die­sem „India­ner­geld“ war im Wes­ten wenig anzu­fan­gen. Man konn­te es im Reser­vat ver­sau­fen. Oder Instru­men­te kaufen.

  • Mei­ne Hei­mat: Die­ses Stück Ger­ma­ny – FAZ
    Die „Oden­wald­höl­le“ – Anto­nia Baum lässt ihrem Hass auf den Oden­wald (hier das Weschnitz­tal, also fast schon Berg­stra­ße) frei­en Lauf …
  • Völ­ker­recht­ler über Spar­auf­la­gen: „Das ist Hartz IV für Euro­pa“ – taz​.de
    Andre­as Fischer beklagt in der taz, dass die EU die Spar­auf­la­gen juris­tisch nicht kor­rekt ent­wi­ckelt und umge­setzt hat:

    Die „Memo­ran­den of Under­stan­ding“, die Ver­ein­ba­run­gen über die Kre­dit­auf­la­gen, grei­fen in eine gan­ze Rei­he von Grund- und Men­schen­rech­ten ein.

Ins Netz gegangen (27.11.)

Ins Netz gegan­gen am 27.11.:

  • Chro­nist sei­nes Lebens und sei­ner Epo­che: Zum Tod von Peter Kurz­eck – Lite­ra­tur Nach­rich­ten – NZZ​.ch – Roman Bucheli weist in sei­nem Peter-Kurz­eck-Nach­ruf in der NZZ sehr rich­tig dar­auf hin, dass die Lebens­er­in­ne­rungs­be­schrei­bung allei­ne nicht das Ent­schei­den­de für die Grö­ße des Kurz­eck­schen Werks ist:

    Nicht Prousts gepfleg­te «mémoi­re invo­lon­tai­re» hat ihn umge­trie­ben, son­dern die pani­sche Angst, das Ver­lo­re­ne und Ver­gan­ge­ne im Ver­ges­sen noch ein­mal preis­ge­ben zu müs­sen. Er über­liess sich nicht dem Strom der Erin­ne­rung, son­dern brach­te sie, mit Nabo­kov, noch ein­mal und – so die uner­füll­ba­re Hoff­nung – lücken­los zum Sprechen.
    […] Kurz­eck heg­te noch ein­mal, als hät­te es die Bruch­stel­len der Moder­ne und die neu­en For­men des Erzäh­lens nie gege­ben, den Traum von einem Gan­zen, das sich im lite­ra­ri­schen Kunst­werk nach­bil­den lässt. Er moch­te dabei auch nicht etwa auf das rhe­to­ri­sche Mit­tel ver­trau­en, dass im Teil das Gan­ze ent­hal­ten sein kön­ne, son­dern nahm sein Ver­fah­ren auf eine gera­de­zu bra­chia­le Wei­se wört­lich: Die Zeit soll­te im erzähl­ten Werk gleich­sam mass­stab­ge­recht noch ein­mal erste­hen. Er stand dar­um Bal­zac näher als Proust, und die deut­schen Erzäh­ler des 19. Jahr­hun­derts waren ihm min­des­tens eben­so ver­traut wie sei­ne an raf­fi­nier­ten Erzähl­tech­ni­ken geschul­ten Zeitgenossen.

  • Tod im Neben­satz – taz​.de – Jan Süsel­becks klu­ger Nach­ruf auf Peter Kurz­eck in der taz:

    In der Melan­cho­lie die­ser Proust’schen Dau­er­me­di­ta­ti­on, die zu sei­ner Mar­ke wur­de und ihm einen Platz in der Lite­ra­tur­ge­schich­te sicher­te, ging es Kurz­eck aber gar nicht um kon­kre­te Orte. Er war kein Regio­nal- oder gar Hei­mat­schrift­stel­ler. Kurz­eck träum­te sich in einen ganz eige­nen Sound des Den­kens und Schrei­bens hin­ein, in eine detail­ver­ses­se­ne, musi­ka­lisch vor sich hin kon­tra­punk­tie­ren­de Ästhe­tik der Pro­vinz, die tat­säch­lich alles ande­re als pro­vin­zi­ell war. Kurz­eck war auf der Suche nach uto­pi­schen Orten, die hät­ten exis­tie­ren können

  • Die Wahr­heit über die Wahr­heit: Archi­tek­tur­ge­schich­te (ganz) kurz gefasst – für so etwas muss man das Inter­net doch lie­ben: Archi­tek­tur­ge­schich­te (ganz) kurz gefasst (wirk­lich ganz kurz …)
  • Nach­ruf Peter Kurz­eck: Die gan­ze Zeit erzäh­len, immer | ZEIT ONLINE – Ein sehr anrüh­ren­der, inten­si­ver und lie­be­vol­ler Nach­ruf von Chris­toph Schröder:

    Der Tod von Peter Kurz­eck ist das Schlimms­te, was der deutsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur seit vie­len Jah­ren pas­siert ist./

  • Koali­ti­ons­ver­trag: Der Kern des Net­zes – Tech­nik & Motor – FAZ – Da hat Micha­el Spehr wohl recht:

    Netz­neu­tra­li­tät eig­net sich also bes­tens als Lack­mus­test für Netzkompetenz./

    Und lei­der gibt es kaum Poli­ti­ker (und Mana­ger) in ent­spre­chen­den Posi­tio­nen, die den Test bestehen …

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