Lesen. Hören. Und ein bisschen schreiben.

Schlagwort: geschichte Seite 5 von 8

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  • Zum Tod von Jac­ques Le Goff – Nils Mink­mar wür­digt den gro­ßen Medi­ävis­ten Jac­ques Le Goff in sei­nem Nachruf:

    Kein The­ma war zu ent­le­gen, kei­ne Fra­ge­stel­lung zu banal, als dass er nicht dar­auf ein­ge­stie­gen wäre. Sein Fun­dus an Anek­do­ten, Lese­früch­ten und Zita­ten aus den Quel­len war so beschaf­fen, dass immer etwas pass­te, nie erleb­te man ihn sprach- oder lust­los. Doch er nutz­te die­se beson­de­re Posi­ti­on eines weit­hin bekann­ten Gelehr­ten und >public intellec­tu­al< nicht, um sich eine aka­de­mi­sche Macht­ba­sis zu erreicht…

  • bue​cher​-maga​zin​.de | Repor­ta­ge: Poe­ti­sche Spu­ren­su­che – Auf dem Weg zur Gegen­warts­ly­rik – Eli­sa­beth Dietz hat sich nach dem Befin­den der Gegen­warts­ly­rik erkun­digt – bei ihren Mache­rin­nen und bei den Vertreibern:

    Was macht eigent­lich die Lyrik? Man sieht sie nur noch sel­ten in der Öffentlichkeit, und wenn, dann redet sie wirr. 

  • Lie­bens­wer­te Löwen für die Rhön « BILD­blog – Gran­di­os: Die DPA fällt auf einen sehr durch­sich­ti­gen April­scherz des Hes­si­schen Umwelt­mi­nis­te­ri­ums rein 
  • Stif­tung Lyrik Kabi­nett – „Die Gedicht­bü­cher des Jah­res 2013“, eine klu­ge Lis­te der Deut­schen Aka­de­mie für Spra­che & Dich­tung mit dem Mün­che­ner Lyrik Kabi­nett (und eini­ge ken­ne ich sogar schon …)
  • ‘Women con­duc­tors? It’s not get­ting any bet­ter, only worse’ – »This is a purely bio­lo­gi­cal ques­ti­on.« Ein alter Sack (und Diri­gen­ten­leh­rer – als sol­cher auch sehr erfolg­reich und ein­fluss­reich) sagt, Frau­en könn­ten nicht dirigieren
  • Mario Barth: Recher­che? Nie gehört! Wozu auch? – Ste­fan Nig­ge­mei­er in der FAZ über die (neu­en ?) Untie­fen des deut­schen Fernsehens:

    Eine aggres­si­ve Dumm­heit, ein bru­ta­les Nicht-wis­sen-Wol­len prägt die­se Sen­dung. Für Mario Barth und sei­ne Hand­lan­ger ist alles eins: Ob tat­säch­li­che kri­mi­nel­le Ver­un­treu­un­gen, ärger­li­che Fehl­pla­nun­gen oder unab­seh­ba­re Aus­ga­ben, deren Sinn einem Lai­en nicht unmit­tel­bar ein­leuch­ten – wenn man es mit dem Des­in­ter­es­se des Mario Barth betrach­tet, sieht alles gleich aus. Jedes Bei­spiel ein Beleg für das, was…

  • Die deut­sche Sehn­sucht, unschul­dig zu sein – taz​.de – Gerd Krum­eich, Spe­zia­list für den Ers­ten Welt­krieg, resü­miert die Debat­ten um die (deut­sche) Kriegschuld und beson­ders die begeis­ter­te Rezep­ti­on der The­sen Chris­to­pher Clarks in Deutsch­land – und kommt zu einem dif­fe­ren­zier­te­ren Schluss:

    Alle Mäch­te waren vor 1914 an der Zuspit­zung und Ver­feind­li­chung des Alli­anz­sys­tems betei­ligt. Genau­so wie am Wett­rüs­ten. Da hat Deutsch­land kei­ne beson­de­re Ver­ant­wor­tung. Aber die Explo­si­on des Juli 1914 gab es, weil das Deut­sche Reich auf den Zünde…

  • Tho­mas Piket­ty im Inter­view: Rück­kehr des Kapi­tals – Süddeutsche.de – Der Öko­nom Tho­mas Piket­ty warnt vor einer zuneh­mend unglei­chen Ver­tei­lung des Ver­mö­gens – weil inzwi­schen der nor­ma­le Zustand ein­ge­tre­ten ist, dass das Wirt­schafts­wachs­tum nicht bei fünf oder mehr Pro­zent liegt, geht die Sche­re zwi­schen Arbei­ten­den und Ver­mö­gen­den immer wei­ter auf:

    Der Wohl­stand ist nicht rich­tig ver­teilt. Des­we­gen bin ich für eine pro­gres­si­ve Ver­mö­gen­steu­er, die steigt, je rei­cher jemand ist.

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  • Died­rich Diede­rich­sen über Pop-Kul­tur: „Es gibt kei­nen Ursprung“ – taz​.de – DD im taz-Inter­view zu sei­nem neu­en Buch:

    Mein Aus­gangs­punkt ist: Pop­mu­sik ist sowohl eine Kunst sui gene­ris als auch eine Kul­tur­in­dus­trie. Es gibt da kei­nen sau­be­ren Ursprung. Gro­ße Umbruch­punk­te in der Pop­mu­sik waren oft Momen­te der Nie­der­la­ge, der Ver­nut­zung und des Ruins, wo eigent­lich Kom­mu­ni­ka­ti­on schon nicht mehr mög­lich war. Von da konn­te man neu anfan­gen. […] Der Dis­kurs stellt über­haupt erst den Zusam­men­hang her zwi­schen bra­si­lia­ni­scher und ango­la­ni­scher Pop­mu­sik. Von sich aus tun sie das näm­lich nicht.

  • Gen­der­theo­rie: Revo­lu­ti­on von oben? | ZEIT ONLINE – Jens Jes­sen ver­sucht sehr hart und insis­tie­rend, Mar­tin Lücke – der mit­ver­ant­wort­lich für den Ber­li­ner Que­er Histo­ry Month ist, vor­zu­füh­ren. Und schei­tert sehr konsequent …

    ZEIT: Aber ist es Auf­ga­be des Staa­tes, mit­hil­fe der Schu­len so etwas Pri­va­tes wie Wohl­wol­len und Wert­schät­zung ein­zu­for­dern und einzulernen?

    Lücke: Was heißt hier pri­vat? Schu­le hat die Auf­ga­be, gesell­schaft­li­che Brü­che zum The­ma zu machen und zu bear­bei­ten. Das hört sich schreck­lich nach Indok­tri­na­ti­on an, aber wenn es um Grund­wer­te geht und um Neben- und Mit­ein­an­der, dann, fin­de ich, darf Schu­le das. 

  • Valery Ger­giev announ­ces ‘full sup­port’ for Putin’s annexa­ti­on of Cri­mea – Da haben die Münch­ner ja einen Top­kan­di­da­ten verpflichtet … 
  • Por­trät: Er hat die Höl­le von innen gese­hen – tages​an​zei​ger​.ch – Ahn Myong-chol war Wäch­ter im Gulag in Nord­ko­rea. Sie­ben Jah­re lang dien­te er im Lager 22 bei Hoeryong – bis zu sei­ner Flucht. Nun erzählt er sei­ne Geschichte.
  • Stand­punkt Fahr­rad­helm und BGH: Der Helm hilft nicht – taz​.de – Für Ulri­ke Win­kel­mann ist die Sache mit den Hel­men ganz klar (und ich kann ihr da nur zustimmen):

    Wer Helm­pflicht for­dert, will eigent­lich nur die Auto­fah­rer davor schüt­zen, beim Tot­fah­ren eines Rad­lers trau­ma­ti­siert zu werden. 

  • Yel­low-Kri­ti­ker: “Jeden Tag Ver­stö­ße gegen Per­sön­lich­keits­rech­te” › mee​dia​.de – Mats Schö­nau­er und Moritz Tscher­mak erklä­ren, war­um sie auf topf­voll­gold die Regen­bo­gen­pres­se sezieren:

    Ein gene­rel­les Pro­blem ist sicher, dass sich die­se Akzep­tanz der Blät­ter ein­ge­bür­gert hat. Jeder weiß, dass in der Regen­bo­gen­pres­se Mist steht, aber dar­über auf­ge­regt hat sich nie­mand so wirklich. […] 

    Wir sto­ßen jeden Tag auf Ver­stö­ße gegen Per­sön­lich­keits­rech­te, aber auch Ver­stö­ße gegen ein gewis­ses mora­lisch-jour­na­lis­ti­sches Ver­ständ­nis. Gera­de des­halb kön­nen wir die­se Gleich­gül­tig­keit der Leu­te, die­se “Lasst sie doch machen”-Einstellung nicht nachvollziehen. 

  • Insti­tut für Zeit­ge­schich­te: AAP-Open Access – Seit 1993 legt das Insti­tut für Zeit­ge­schich­te daher unmit­tel­bar nach Ablauf der inter­na­tio­nal übli­chen drei­ßig­jäh­ri­gen Akten­sperr­frist einen Jahr­gang mit aus­ge­wähl­ten, oft­mals auch gehei­men Doku­men­ten aus dem Poli­ti­schen Archiv des Aus­wär­ti­gen Amts vor. Auf­grund des ste­ti­gen Publi­ka­ti­ons­rhyth­mus ent­lang der Akten­sperr­frist haben die AAPD inter­na­tio­nal Maß­stä­be gesetzt. Sie sind seit fast zwei Jahr­zehn­ten für Fach­his­to­ri­ker, Stu­die­ren­de sowie alle Inter­es­sier­te das Mit­tel der Wahl für einen Ein­stieg in die For­schung zur bun­des­re­pu­bli­ka­ni­schen Außenpolitik.

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  • Chris Board­man: „Hel­mets not even in top 10 of things that keep cycling safe“ | road​.cc – Chris Board­man berät die bri­ti­sche Regie­rung in Sachen Fahr­rad­ver­kehr. Und er ver­tritt die Posi­ti­on: Hel­me brin­gen wenig. Die Daten legen näm­lich nahe, dass nicht so sehr Hel­me vor Ver­let­zun­gen schüt­zen, son­dern vor allem Infrastruktur.
    Board­man „liken­ed the cul­tu­re of hel­met use among keen cyclists to peo­p­le wea­ring body armour becau­se they have got used to being shot at.“
  • Foto­gra­fie: Krieg ist foto­gra­fisch nicht dar­stell­bar | Kul­tur – Ber­li­ner Zei­tung – Ger­hard Paul ver­tritt im Inter­view die The­se, dass (moder­ne) Krie­ge foto­gra­fisch nicht abzu­bil­den sind:

    …, dass der Krieg das Unmo­del­lier­ba­re schlecht­hin ist. Er ist viel zu kom­plex, um ihn durch Foto­gra­fie oder Film sicht­bar zu machen. Der moder­ne Krieg ist raum­grei­fend. Er ist mit foto­gra­fi­schen oder fil­mi­schen Mit­teln nicht darstellbar. 

    Aber da es natür­lich trotz­dem Bil­der (und Fil­me) von Krie­gen gibt, gilt immerhin:

    Jeder Krieg hat sei­ne eige­ne ästhe­ti­sche Ken­nung und sei­ne eige­nen Bilder.

  • kul­tur & geschlecht – Das online­jour­nal kul­tur & geschlecht ist ein trans­dis­zi­pli­nä­res Forum für Nach­wuchs-wis­sen­schaft­ler/in­nen der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum, die zu Geschlech­ter­fra­gen und ihren Kon­tex­ten for­schen. Es wird am Lehr­stuhl für Medi­en­öf­fent­lich­keit und Medi­en­ak­teu­re mit beson­de­rer Berück­sich­ti­gung von Gen­der des Insti­tuts für Medi­en­wis­sen­schaft der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum von Astrid Deu­ber-Man­kow­sky und Anja Michael­sen her­aus­ge­ge­ben, geför­dert von der Fakul­tät für Phi­lo­lo­gie und dem Rek­to­rat der RUB.

    Ziel ist, Pro­jek­te, umfas­sen­de­re Haus­ar­bei­ten, Bache­lor- und Mas­ter­ar­bei­ten, Tagun­gen und Work­shops, mit inno­va­ti­ven Ansät­zen und Fra­ge­stel­lun­gen der Geschlech­ter­for­schung einer grö­ße­ren Öffent­lich­keit zugäng­lich zu machen. Der Schwer­punkt liegt auf aktu­el­len kul­tur-wis­sen­schaft­li­chen Gen­der Stu­dies. Dabei ist uns beson­ders wich­tig, über ‚klas­si­sche’ The­men und Zugän­ge hin­aus­ge­hend Bezü­ge her­zu­stel­len. Dadurch hof­fen wir, rela­tio­na­le Bezie­hun­gen sicht­bar zu machen, und um eine Per­spek­ti­ve, die den Gen­der Stu­dies von Beginn an eigen ist: dass Geschlech­ter­dif­fe­renz nicht als iso­lier­tes Phä­no­men zu begrei­fen ist, son­dern nur durch umfas­sen­des, trans­dis­zi­pli­nä­res Befra­gen kom­ple­xer kul­tu­rel­ler Prozesse.

  • Sin­gen auf dem Rad­weg « Velo­phil – huch:

    An drei Stel­len in Ams­ter­da­mer Parks häng­te sie Schil­der mit der Auf­schrift “Zang­fiets­pad” auf, was so viel heißt wie Gesangs­rad­weg. Zudem war auf dem Schild ein sin­gen­der Rad­fah­rer abge­bil­det, und unter ihm stand die Auf­for­de­rung: Hier kön­nen Sie offi­zi­ell auf dem Rad singen.

  • Georg Diez über Homo­pho­bie – SPIEGEL ONLINE – Georg Diez in sei­ner Spiegel-Kolumne:

    Man kann die Räder ja kaum noch zäh­len, die da alle zurück­ge­dreht wer­den sol­len, mit solch bio­lo­gis­ti­schem, fun­da­men­ta­lis­ti­schem, bedrü­cken­dem Unsinn – und das Trüb­sin­nigs­te dar­an ist, dass das alles im halb­sei­de­nen Gewand eines Kon­ser­va­tis­mus geschieht, der sei­ne eige­ne Über­lebt­heit mit der Ver­tei­di­gung von angeb­lich christ­li­chen Wer­ten camoufliert.

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  • Lahn­tal: Wie die Ger­ma­nen leb­ten und arbei­te­ten – FAZ -

    Am Ran­de des Lahn­tals nahe Mar­burg soll ein Muse­ums­dorf mit Rekon­struk­tio­nen aus ver­schie­de­nen Epo­chen entstehen. 

    – mal sehen, ob das bes­ser gelingt als das Klein­kas­tell in Pohl

  • Psy­cho­lo­gie: Homo­phob? Muss nicht sein | ZEIT ONLINE – Die „Zeit“ ver­öf­fent­licht einen sehr unauf­ge­reg­ten und sach­lich gegen Homo­pho­bie argu­men­tie­ren­den Bei­trag des Psy­cho­lo­gen Ulrich Klo­cke (der sich auch dadurch aus­zeich­net, dass er sei­ne Quel­len offen­legt und verlinkt):

    Sexu­el­le Ori­en­tie­rung ist kei­ne Ent­schei­dung. Den­noch füh­len sich man­che von Schwu­len und Les­ben bedroht. Das lässt sich ändern

  • Ver­le­ger : Peter Gen­te, der Lei­den­schafts­a­vant­gar­dist – DIE WELT – Ulf Pos­ch­ardts Nach­ruf auf den Mer­ve-Ver­le­ger Peter Gente:

    Das Mer­ve-Uni­ver­sum folg­te der rhi­zo­ma­ti­schen Struk­tur sei­nes Best­sel­lers und wucher­te in jene Ecken, in denen sich ori­gi­nel­les, von Kom­pro­mis­sen und Selbst­wie­der­ho­lun­gen frei­es Den­ken rück­sichts­los aus­tob­te. Der Ver­lag mutier­te ent­lang der aus­grei­fen­den Neu­gier sei­ner Macher Gen­te – und spä­ter Hei­di Paris, die Gen­tes Lebens­mensch war.
    […] Gen­te war Begeisterungsstratege.

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  • Seri­en­fi­gu­ren wer­den real – Mein Leben als Mensch – Medi­en – Süddeutsche.de – die @SZ über rea­le Seri­en­fi­gu­ren, ver­gisst aber die schöns­ten Bei­spie­le wie @Pres_Bartlet oder „God hates us all“
  • Group Fit­ness mit Fun | Drau­ßen nur Känn­chen – Die lie­be Nes­sy über den neu­es­ten hei­ßen Scheiß im Fitnessstudio:

    Ges­tern war ich das ers­te Mal an einem Sonn­tag im Fit­ti, und was sich dort abspiel­te, schlägt die Mor­ning Show um Län­gen. Neu­es­ter Trend in mei­nem Fit­ti ist Group Fit­ness mit Fun, tur­nen auf einer Frei­flä­che – letzt­end­lich nichts ande­res als Zir­kel­trai­ning, man kennt es aus stau­bi­gen Turn­hal­len. Nur, dass die Medi­zin­bäl­le nicht mehr auf­ge­platzt sind und nach ver­schwitz­tem Leder rie­chen; das Ambi­en­te ist ein biss­chen bun­ter, hip­per und pep­pi­ger. Am Ende machen trotz­dem alle Lie­ge­stüt­ze und Knie­beu­gen und Streck­sprün­ge; am Ende ist die Qual. Pfiff, nächs­te Übung.

    Es scheint aber, als merk­ten die Group-Fit­tis nicht, was ihnen ange­dreht wird.

  • Fefes Blog – „Seit­dem der Guar­di­an ihre Fest­plat­ten zer­stört hat“ – da kräu­seln sich mei­ne sämt­li­chen Zehennägel … >
  • The Art Song Pro­ject » Gus­tav Lewin Ich will mei­ne See­le tau­chen /​I want to immer­se my soul
  • Clau­dio Abbado—an orches­tral violinist’s per­so­nal tri­bu­te | Latest | The Strad – Stan­ley Dodds, Vio­li­nist der Ber­li­ner Phil­har­mo­ni­ker, erin­nert sich an das Musi­zie­ren mit Clau­dia Abbado:

    Off the podi­um Clau­dio came across as shy, gent­le, soft­ly spo­ken, a litt­le mys­te­rious and quite enig­ma­tic. In per­for­mance, he beca­me a con­duit bet­ween the forces assem­bled on stage and the emo­tio­nal nar­ra­ti­ve that resi­des in the music, com­ple­te­ly trans­pa­rent and wit­hout an inter­fe­ring ego. Rehear­sals see­med to be very much part of an ongo­ing crea­ti­ve pro­cess for Clau­dio, a pro­cess not always with a clear objec­ti­ve and whe­re doubts still have a place. In con­cert all doubt would be cast asi­de as he would draw upon the rehear­sals and chan­nel the ten­si­on pre­sent on stage into per­for­man­ces of gre­at inten­si­ty, whe­re the magi­cal qua­li­ty of music to break free of all phy­si­cal boun­da­ries beca­me apparent.

  • Euro­pea­na 1914–1918 – Ihre Fami­li­en­ge­schich­te zum Ers­ten Welt­krieg – Digi­ta­li­sa­te von Quel­len, per­sön­li­che Geschich­ten, Fil­me und vie­les mehr: gro­ße euro­päi­sche Samm­lung von Mate­ria­li­en und Pro­jek­ten zum Ers­ten Weltkrieg
  • Mode­wel­ten in Wies­ba­den: Ehr­furcht oder vol­le Tüten – Rhein-Main – FAZ – »Bei H&M trifft man in einer hal­ben Stun­de mehr Per­so­nal als in einem gan­zen Jahr im Baumarkt.« >
  • Are the­re bene­fits to sin­gle-sex edu­ca­ti­on? | junq​.info – Are the­re bene­fits to sin­gle-sex education?
  • – kur­ze Ant­wort: nein. Aber ver­mut­li­che Nachteile 

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  • Kath­rin Pas­sig über Wolf­gang Herrn­dorf und sein Buch »Arbeit und Struk­tur« – Lite­ra­tur – Kath­rin Pas­sig über Wolf­gan Herrn­dorf, sein Blog/​Buch, das Pro­blem der Ster­be­hil­fe und die Schwie­rig­keit, sich „ver­nünf­tig“ selbst zu töten.

    Man hat es nicht leicht mit den Schrift­stel­lern. Sie ver­tre­ten ihre Mei­nung schön und über­zeu­gend, auch wenn es sich um eine mäßig durch­dach­te Mei­nung han­delt. Eben­so schwie­rig ist es mit ihren Freun­den. Als ich zusag­te, die­sen Bei­trag zu schrei­ben, woll­te ich für eine bes­se­re Rege­lung der Ster­be­hil­fe in Deutsch­land plä­die­ren – nicht gera­de für die Extrem­form der Libe­ra­li­sie­rung, die Herrn­dorf sich wünsch­te, aber doch dafür, dass Ster­be­wil­li­ge es leich­ter haben soll­ten als er. Aber vor dem Gesetz besteht kein Unter­schied zwi­schen mei­nem Wunsch und denen ande­rer Hin­ter­blie­be­ner, die aus aku­tem Unglück her­aus die Todes­stra­fe für Kin­der­mör­der for­dern, ohne sich dafür zu inter­es­sie­ren, dass das Recht noch ande­re Situa­tio­nen als die ihre zu berück­sich­ti­gen hat.

    Es ist ein­fach, anhand von Arbeit und Struk­tur die Nach­tei­le des bestehen­den Sys­tems zu kri­ti­sie­ren. Aber es ergibt sich kei­nes­wegs ein­fach dar­aus, wie ein ande­res Sys­tem aus­zu­se­hen hätte.

  • Publi­ka­ti­on von „Mein Kampf“ – „Der Auf­trag ist gestoppt“ – Süddeutsche.de – die spin­nen wirk­lich in Bay­ern: Nach 70 Jah­ren hin und her um Hit­lers „Mein Kampf“ beschlie­ßen sie nun, das sei volks­ver­het­zend und bla­sen kur­zer­hand die schon ziem­lich weit fort­ge­schrit­te­ne wis­sen­schaft­lich kom­men­tier­te Edi­ti­on des IfZ ab.

    Nun trifft die Staats­re­gie­rung die Ent­schei­dung im Allein­gang. Das Buch sei volks­ver­het­zend, sag­te Staats­kanz­lei­che­fin Hadert­hau­er. Wenn Ver­la­ge das Buch in Zukunft ver­öf­fent­li­chen woll­ten, wer­de die Staats­re­gie­rung Straf­an­zei­ge stellen./

  • ZDF-Geschichts­fern­se­hen: Pein­lichs­te Miss­ge­schi­cke der Histo­ry – FAZ – Nach­dem ich gele­sen habe, was Ste­fan Nig­ge­mei­er über die ZDF-Ver­su­che, mit Geschich­te Fern­se­hen und Quo­te zu machen, geschrie­ben hat, möch­te ich mir den Kram wirk­lich nicht mehr ansehen:

    Manch­mal wirkt es, als muss­ten die Autoren blind in einen Con­tai­ner mit wie­der­zu­ver­wer­ten­dem Mate­ri­al grei­fen und es irgend­wie zu einem gemein­sa­men Ober­be­griff zusammenklöppeln.

  • xkcd: File Exten­si­ons – xkcd ist heu­te mal wie­der außer­ge­wöhn­lich gut:
  • Twit­ter /​medieval­gill: Fee­ling fris­ky? Pls con­sult … – RT @AndyKesson: For tho­se who missed it, the medieval sex flow chart, cour­te­sy of @sirthopas and @medievalgill. Stop! Sin!
  • Zustell­pra­xis von Paket­diens­ten: Post war da – Geld – Süddeutsche.de – Jour­na­lis­mus ist anders: Eine SZ-Schrei­be­rin hat ihr Paket nicht bekom­men. Und schimpft. Ohne die Gegen­sei­te zu hören
  • Georg Büch­ner: Aus­stel­lung zum 200. Geburts­tag | ZEIT ONLINE – Der Tages­spie­gel ist von der Darm­städ­ter Büch­ner-Aus­stel­lung auch nicht so ganz begeistert:

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  • Chro­nist sei­nes Lebens und sei­ner Epo­che: Zum Tod von Peter Kurz­eck – Lite­ra­tur Nach­rich­ten – NZZ​.ch – Roman Bucheli weist in sei­nem Peter-Kurz­eck-Nach­ruf in der NZZ sehr rich­tig dar­auf hin, dass die Lebens­er­in­ne­rungs­be­schrei­bung allei­ne nicht das Ent­schei­den­de für die Grö­ße des Kurz­eck­schen Werks ist:

    Nicht Prousts gepfleg­te «mémoi­re invo­lon­tai­re» hat ihn umge­trie­ben, son­dern die pani­sche Angst, das Ver­lo­re­ne und Ver­gan­ge­ne im Ver­ges­sen noch ein­mal preis­ge­ben zu müs­sen. Er über­liess sich nicht dem Strom der Erin­ne­rung, son­dern brach­te sie, mit Nabo­kov, noch ein­mal und – so die uner­füll­ba­re Hoff­nung – lücken­los zum Sprechen.
    […] Kurz­eck heg­te noch ein­mal, als hät­te es die Bruch­stel­len der Moder­ne und die neu­en For­men des Erzäh­lens nie gege­ben, den Traum von einem Gan­zen, das sich im lite­ra­ri­schen Kunst­werk nach­bil­den lässt. Er moch­te dabei auch nicht etwa auf das rhe­to­ri­sche Mit­tel ver­trau­en, dass im Teil das Gan­ze ent­hal­ten sein kön­ne, son­dern nahm sein Ver­fah­ren auf eine gera­de­zu bra­chia­le Wei­se wört­lich: Die Zeit soll­te im erzähl­ten Werk gleich­sam mass­stab­ge­recht noch ein­mal erste­hen. Er stand dar­um Bal­zac näher als Proust, und die deut­schen Erzäh­ler des 19. Jahr­hun­derts waren ihm min­des­tens eben­so ver­traut wie sei­ne an raf­fi­nier­ten Erzähl­tech­ni­ken geschul­ten Zeitgenossen.

  • Tod im Neben­satz – taz​.de – Jan Süsel­becks klu­ger Nach­ruf auf Peter Kurz­eck in der taz:

    In der Melan­cho­lie die­ser Proust’schen Dau­er­me­di­ta­ti­on, die zu sei­ner Mar­ke wur­de und ihm einen Platz in der Lite­ra­tur­ge­schich­te sicher­te, ging es Kurz­eck aber gar nicht um kon­kre­te Orte. Er war kein Regio­nal- oder gar Hei­mat­schrift­stel­ler. Kurz­eck träum­te sich in einen ganz eige­nen Sound des Den­kens und Schrei­bens hin­ein, in eine detail­ver­ses­se­ne, musi­ka­lisch vor sich hin kon­tra­punk­tie­ren­de Ästhe­tik der Pro­vinz, die tat­säch­lich alles ande­re als pro­vin­zi­ell war. Kurz­eck war auf der Suche nach uto­pi­schen Orten, die hät­ten exis­tie­ren können

  • Die Wahr­heit über die Wahr­heit: Archi­tek­tur­ge­schich­te (ganz) kurz gefasst – für so etwas muss man das Inter­net doch lie­ben: Archi­tek­tur­ge­schich­te (ganz) kurz gefasst (wirk­lich ganz kurz …)
  • Nach­ruf Peter Kurz­eck: Die gan­ze Zeit erzäh­len, immer | ZEIT ONLINE – Ein sehr anrüh­ren­der, inten­si­ver und lie­be­vol­ler Nach­ruf von Chris­toph Schröder:

    Der Tod von Peter Kurz­eck ist das Schlimms­te, was der deutsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur seit vie­len Jah­ren pas­siert ist./

  • Koali­ti­ons­ver­trag: Der Kern des Net­zes – Tech­nik & Motor – FAZ – Da hat Micha­el Spehr wohl recht:

    Netz­neu­tra­li­tät eig­net sich also bes­tens als Lack­mus­test für Netzkompetenz./

    Und lei­der gibt es kaum Poli­ti­ker (und Mana­ger) in ent­spre­chen­den Posi­tio­nen, die den Test bestehen …

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