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Schlagwort: fiktion

Orte

[Kall] ist ein lite­ra­ri­scher Ort gewor­den. Aber was spielt der rea­le Ort schon für eine Rol­le? Die Men­schen ster­ben, die Häu­ser wer­den abge­ris­sen, die Flüs­se…

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Aus-​Lese #21

Jochen Bey­ses Rebel­li­on ist wie­der ein ver­schlun­ge­nes Spiel inmit­ten eines Auflösungs- und Erkennt­nis­pro­zess. Der Erzäh­ler, der sich hier in einem bruch­stück­haf­ten Wahr­neh­mungs­strom äußert, tau­melt zwi­schen…

Ein Kommentar

Es gibt keine Idyllen in dieser Welt.“

SN: Das klingt doch nach Idyl­le.
Hand­ke: Es ist kei­ne Idyl­le. Es gibt kei­ne Idyl­len in die­ser Welt. Nir­gend­wo. Ein Idyl­le ist ein Gefühl von Men­schen, das ist alles Täu­schung.

SN: Und man kann sich auch kei­ne Idyl­le schaf­fen – so mit Haus und Gar­ten?
Hand­ke: Nein. Nie hat’s Idyl­le gege­ben. Nie. Es gibt viel­leicht Atem­räu­me für einen Moment. Und es ist viel­leicht ein Vor­teil, einen Gar­ten zu haben, um dort lesen zu kön­nen. Aber es hat nichts mit Idyl­le zu tun. Der Gar­ten kann Ort es größ­ten Dra­mas sein oder des schöns­ten Dra­mas. Viel­leicht gibt’s sol­che Momen­te, wenn der Wind durch die Kas­ta­ni­en geht. Aber Idyl­le ist das nicht. Viel­leicht ein Auf­at­men und dann denkt man: Jetzt ist jetzt. Das ist ja eine Gabe, das sagen zu kön­nen.

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