Tonalrausch, Save your soul (Jamie-Cullum-Cover)
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Tonalrausch, Save your soul (Jamie-Cullum-Cover)
Alle Welt freut sich aus den verschiedensten Gründen und Anlässen immer wieder über den albernen, Sokrates zugeschriebenen Satz »Ich weiß, dass ich nichts weiß«. Er enthält drei definitorisches Unsauberkeiten, zwei fette Kategorienfehler, mindestens ein Paradoxon, anderthalb Tautologien, Sonnenblumenöl, Zwiebelpulver, Schneckenpaste und unzählige gequirlte Ausreden, aber berühmt ist er trotzdem. Dietmar Dath/Heike Aumüller, Verbotene Verbesserungen, 44
Die Menschen sind so notwendig wahnsinnig, dass es eine andere Art von Wahnsin wäre, nicht wahnsinnig zu sein.Pascal
Ich kann Leute nicht verstehen, die über 22 sind und trotzdem noch glauben, sie müssten sich über ihre Musikvorlieben eine Identität zusammenklauben. Armselig, hilflos.Michael Weins, Lazyboy, 183
Ins Netz gegangen am 4.8.:
Motorists woke up one mid-70s morning to find new one-way streets made direct crosstown journeys impossible by car. Forty years later Groningen boasts two-thirds of all trips made by bike … and the cleanest air of any big Dutch city
das beispiel groningen zeigt, wie man (zumindest in den niederlanden) mit einigen wenigen, aktiven politikern eine ganz stadt umbauen kann (im wahrsten sinn des wortes) und vom auto zum fahrrad bekehren kann (und der artikel verschweigt auch n…
Die Art und Weise, wie jemand tippt, gibt Aufschluss darüber, wer vor dem Rechner sitzt. Selbst Nutzer des Anonymisierungsdienstes Tor können so enttarnt werden.
so etwas wie paranoide wahnvorstellungen muss doch bald aus dem icd fliegen, weil all das, was die sich vorstellen, langsam wirklichkeit wird …
Die Zeit der Debatten in der neuen Musik ist vorbei. Vier Komponisten der jüngeren Generation darüber, wie man die Jetztzeit vertont und was das mit Politik zu tun hat.
(so jung sind die teilweise aber auch nicht mehr ;-) …)
Wenn ich als Mann sage, ich bin Feminist, denken die Leute: „Der will kein Mann sein.“ Will ich auch nicht. Jedenfalls nicht so wie die Männer, die ich schrecklich finde.
[…] Das sind vier Fünftel aller Männer. Der Sprachgebrauch dieser Männer ist unästhetisch, unüberlegt und definitionsmächtig. Klassische männliche Autorensubjekte fahren immer mit der großen Behauptung auf: Ich habe Recht, und nach dreihundert Seiten werdet auch ihr mir Recht ge…
„Man hat eigentlich nur die Wahl, den ganzen Tag unter der Dusche zu stehen oder Körperhygiene bewusst ganz einzustellen.“ „Geh duschen!“
— https://bsky.app/profile/handwerk.bsky.social (@der_handwerk) July 3, 2015
http://twitter.com/bov/status/616879829808455680
http://twitter.com/guenterhack/status/617358357180121088
Der Historiker rechnet immer damit, daß eine Persönlichkeit, mit der er sich befaßt, tot ist. – Karl Kraus #KKzuHistorikern @Trogambouille
— katharina prager (@kathi_prager) July 5, 2015
http://twitter.com/kingalca/status/618054970441629696
http://twitter.com/huflaikhan/status/618111027457208320
Das Angela-Merkel-Bild mit Pickelhaube ist die Fortsetzung des Stadtschlosses mit anderen Mitteln.
— David Hugendick (@davidhug) July 7, 2015
„Ein Dialog ist immer dreistimmig“ (Edmond Jabés)
— C_Emcke @CEmcke@mastodon.social (@C_Emcke) July 10, 2015
http://twitter.com/bov/status/619417370419986432
Ist heute Vollpluto?
— René Pollesch (@renepollesch) July 15, 2015
http://twitter.com/guenterhack/status/622063488211525632
http://twitter.com/kusanowsky/status/622301482285723648
http://twitter.com/FJ_Murau/status/622485260354363392
It has neither beginning nor end, but always a middle, milieu, from which it grows and which it overspills.
— Deleuze and Guattari (@DeleuzeGuattari) July 19, 2015
Denkwürdige Worte: „Man kann sogar die Vergangenheit ändern. Die Historiker beweisen es immer wieder.“ Jean-Paul Sartre
— Verbrecher Verlag (@verbrecherei) July 20, 2015
http://twitter.com/FJ_Murau/status/623779495372267520
Über den Perlentaucher (der über die FAZ darauf aufmerksam wurde) bin ich heute auf eine ganz und gar wunderbare, verzaubernde und entrückende Choreographie des Boléro von Maurice Ravel aufmerksam geworden:
Die Choreographie von Maurice Béjart mit Maja Plissezkaja als Primaballerina ist zwar überhaupt nicht neu – nämlich von 1961 -, war mir aber nicht bekannt – und nach der x. Wiederholung des grandiosen Videos (eine Aufnahme von 1979) bin ich immer noch ausgesprochen glücklich, das jetzt auch gesehen zu haben.
Postyr, Up for Air:
Ins Netz gegangen am 27.7.:
Auch in Rincks Gedichten stehen immer wieder scheinbar disparateste Dinge nebeneinander, die „Datenlage“ verkehrt sich da in eine „Gartentrage“, und zum Sellerie wird „Schnitzler“ serviert. Gesicherte Erkenntnisse haben in Rincks Werk keinen Platz. Im Gegenteil, die Welt vermeintlicher Gewissheiten wird hier skeptisch beäugt
Vielleicht ist es ein Naturgesetz, daß Leute die Richard Wagner nicht mögen, nur mit Leuten bekannt werden, die gleichfalls Richard Wagner nicht mögen. Ich verstehe nichts von Musik, ich höre sie nur gern, auch habe ich niemals Nietzsche gelesen, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß man die Musik Wagners liebt. […] Hunderte von Menschen, von jungen Menschen besonders, haben mir das gleiche gesagt: daß sie diese Musik als irgendwo und irgendwie falsch empfänden, als penetrant unfromm (ohne daß sie dabei frei und heidnisch wäre), als einfach verdächtig. […] Lassen wir Wagner denen, die ihr nationales Ressentiment an dem Blechpathos des »Ehrt Eure deutschen Meister« auffrsichen müssen (weil das ja einfacher ist, als die jungen deutschen Meister von Hindemith bis Orff verstehen zu lernen).Alfred Andersch, Richard Wagner redivivus? (1947) [In: Alfred Andersch: Gesammelte Werke in zehn Bänden. Band 8: Essayistische Schriften I. Zürich: Diogenes 2004, S. 68ff.]
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