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the king's singers (gruppenbild)

Das Weihnachtsliederbuch der King’s Singers

the king's singers, christmas songbook (cover)Mehr als zehn Jah­re nach ihrem letz­ten Weih­nachts­al­bum gibt es end­lich das neue „Christ­mas Song­book“ der King’s Sin­gers. Das bie­tet eine knap­pe Stun­de tra­di­tio­nel­le und moder­ne Weih­nachts­lie­der: Von „Stil­le Nacht“ und Gus­tav Holsts „In the Bleak Mid­win­ter“ über Irving Ber­lins „White Christ­mas“ bis zu „We Wish You a Mer­ry Christ­mas“ sind – sozu­sa­gen als sai­so­na­le Ergän­zung des „Gre­at Ame­ri­can Son­books“ – lau­ter Klas­si­ker dabei, mit einem deut­li­chen Schwer­punkt auf dem ame­ri­ka­ni­schen Repertoire.

So klas­sisch die Aus­wahl ist, so modern und frisch klin­gen die ideen­rei­chen Arran­ge­ments der drei Arran­geu­re, die mit den Fähig­kei­ten der sechs Eng­län­der bes­tens ver­traut sind: Alex­an­der L’E­stran­ge, Keith Robert und Robert Rice. Deren gewitz­te und abwechs­lungs­rei­che Arran­ge­ments bil­den ein groß­ar­ti­ges Fun­da­ment, auf das die King’s Sin­ger mal swin­gend, mal mit aus­ge­feilt kunst­vol­ler Ernst­haf­tig­keit, aber immer im unnach­ahm­li­chen King’s‑Singers-Sound sin­gend ein wun­der­bar inten­si­ves Weih­nach­ten bau­en. Das „Christ­mas Song­book“ hat genau die rich­ti­ge Mischung aus Bewähr­tem und Neu­em, aus fri­schen Klän­gen und bekann­ten Melo­dien, damit die Weih­nachts­zeit nicht lang­wei­lig wird.

The King’s Sin­gers: Christ­mas Song­book. Signum Clas­sics 2016, SIGCD459. Spiel­zeit: 56:24.

(Zuerst erschie­nen in »Chor­zeit – Das Vokal­ma­ga­zin« No. 33, Dezem­ber 2016.)

Hier gibt’s noch ein Erklär- und Wer­be­vi­deo der Gruppe:

The King’s Sin­gers Christ­mas Songbook

Beim Kli­cken auf das und beim Abspie­len des von You­Tube ein­ge­bet­te­ten Vide­os wer­den (u. U. per­so­nen­be­zo­ge­ne) Daten wie die IP-Adres­se an You­Tube übertragen.
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  • The Late Medieval Christ­mas Feast | Doing Histo­ry in Public → Ele­a­n­or Rus­sell über das spät­mit­tel­al­ter­li­che weih­nachts­fest in england:

    Like today, the most spec­ta­cu­lar and anti­ci­pa­ted part of the medieval Christ­mas was not the Mass, then man­da­to­ry, but Christ­mas feast, an event which offe­red not only an oppor­tu­ni­ty to cele­bra­te the birth of Christ, recon­nect with fami­ly and fri­ends, and eat to burs­t­ing, but also the chan­ce to express social hier­ar­chies and identity.

    To under­stand the rami­fi­ca­ti­ons of the Christ­mas feast, we should view it as much of a per­for­mance as the enter­tain­ments which accom­pa­nied it. Guests who per­for­med admi­ra­b­ly might recei­ve a mark of favour, whilst social sole­cisms, such as start­ing to eat befo­re the host did, could mean disgrace.

    Like today, the medieval Christ­mas feast was as much about con­sump­ti­on, com­men­sa­li­ty, and social mano­eu­vring as it was about religion.

  • „Die­se Sum­me hat man nicht auf der hohen Kan­te“ | bör­sen­blatt → noch so ein ten­den­ziö­ser bericht über ver­la­ge und die vg wort. ich hab’ immer noch nicht kapiert, war­um die ver­la­ge die vg-wort-ein­nah­men so drin­gend brau­chen. wenn sie so krea­tiv und schöp­fe­risch tätig sind und eige­ne rei­hen ent­wi­ckeln (!) – war­um pas­sen sie die autor­ho­no­ra­re bzw. autorin­nen­be­tei­li­gun­gen an den buch­um­sät­zen in ihren ver­trä­gen nicht ent­spre­chend an? war­um müs­sen sie das ille­gal über die vg wort finanzieren?
  • Intel­lek­tu­el­len-Däm­me­rung |Tages-Anzei­ger → eine ziem­lich gute ver­tei­di­gung (und erklä­rung) des typus „intellektuelle/​r“ und sei­ner not­wen­dig­keit von mar­tin ebel:

    Prüf­stein intel­lek­tu­el­len Enga­ge­ments ist allein, ob es über das eige­ne Inter­es­se hin­aus­geht, ob es das Wohl des Gan­zen im Auge hat. Es geht nicht um eine Cha­rak­ter- oder Mut­prü­fung des Intel­lek­tu­el­len, son­dern um sein Urteils­ver­mö­gen, sei­ne Fan­ta­sie, sei­ne Originalität.

    Intel­lek­tu­el­le sind auch kei­ne Welt­erklä­rer noch gar Pro­phe­ten, denen man blind fol­gen kann. Sie sind aber dazu da, in einer Welt, in der Grup­pen­ego­is­men sich immer stär­ker arti­ku­lie­ren, dar­an zu erin­nern, dass es Wer­te und Inter­es­sen gibt, die über den Eigen­nutz hin­aus­ge­hen – zum Nut­zen aller. Frau­en­rech­te und Mei­nungs­frei­heit, Min­der­hei­ten­schutz und Rechts­si­cher­heit sind sol­che zen­tra­len Werte. 

wense, der desenberg (um 1936) (postkarte)

Wetter

Die Land­schaft lebt vom Wet­ter! An sich ist sie nichts! Hans Jür­gen von der Wen­se, Map­pe „Sied­lung, Verkehr“

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  • Poli­ti­cal Cor­rect­ness: Genug mit dem dum­men Geschwätz! | Zeit → wie­der eine sehr gute & tref­fen­de kolum­ne von Mely Kiyak

    Poli­ti­cal Cor­rect­ness kann man weder über­zie­hen noch über­trei­ben. Es sei denn, man hat genug vom Den­ken und von der Lust, Gleich­heit unter Men­schen zu schaf­fen. Genug davon, Viel­falt als Gleich­wer­tig­keit zu betrach­ten. Wer degra­die­ren­de Begrif­fe für Schwar­ze, Homo­se­xu­el­le oder Mus­li­me im poli­ti­schen Dis­kurs für unver­zicht­bar hält, muss von vorn begin­nen. Nicht die­je­ni­gen, die die­sen Zivi­li­sa­ti­ons­sprung schon hin­ter sich gebracht haben, müs­sen sich den poli­tisch Unkor­rek­ten anpas­sen, son­dern umgekehrt.

  • Poli­ti­cal cor­rect­ness: how the right inven­ted a phan­tom ene­my | Guar­di­an → moira weigel vom „guar­di­an“ unter­sucht sehr aus­führ­lich und mit viel hin­ter­grund das kon­zept der „poli­ti­schen kor­rekt­heit“ als vor­wurf und anklage

    None of the sto­ries that intro­du­ced the men­ace of poli­ti­cal cor­rect­ness could pin­point whe­re or when it had begun. Nor were they very pre­cise when they explai­ned the ori­g­ins of the phra­se its­elf. Jour­na­lists fre­quent­ly men­tio­ned the Soviets – Bern­stein obser­ved that the phra­se “smacks of Sta­li­nist ortho­do­xy”– but the­re is no exact equi­va­lent in Rus­si­an. (The clo­sest would be “idein­ost”, which trans­la­tes as “ideo­lo­gi­cal cor­rect­ness”. But that word has not­hing to do with dis­ad­van­ta­ged peo­p­le or mino­ri­ties.) The intellec­tu­al his­to­ri­an LD Bur­nett has found scat­te­red examp­les of doc­tri­nes or peo­p­le being descri­bed as “poli­ti­cal­ly cor­rect” in Ame­ri­can com­mu­nist publi­ca­ti­ons from the 1930s – usual­ly, she says, in a tone of mockery.

    The phra­se came into more wide­spread use in Ame­ri­can lef­tist cir­cles in the 1960s and 1970s – most likely as an iro­nic bor­ro­wing from Mao, who deli­ver­ed a famous speech in 1957 that was trans­la­ted into Eng­lish with the title “On the Cor­rect Hand­ling of Con­tra­dic­tions Among the People”.

    But soon enough, the term was rebran­ded by the right, who tur­ned its mea­ning insi­de out. All of a sud­den, ins­tead of being a phra­se that lef­tists used to check dog­ma­tic ten­den­ci­es within their move­ment, “poli­ti­cal cor­rect­ness” beca­me a tal­king point for neo­con­ser­va­ti­ves. They said that PC con­sti­tu­ted a left­wing poli­ti­cal pro­gram­me that was sei­zing con­trol of Ame­ri­can uni­ver­si­ties and cul­tu­ral insti­tu­ti­ons – and they were deter­mi­ned to stop it. 

  • Der Hass ist nicht neu. Für uns nicht. | Ueber­me­di­en → noch ein­mal mely kiyak, hier ihre rede von der ver­lei­hung des otto-bren­ner-prei­ses, in der sie auf pro­ble­ma­ti­sche ent­wick­lun­gen in gesell­schaft und v.a. den medi­en hin­weist, die immer noch nicht ras­sis­mus ras­sis­mus nen­nen wol­len und anders­ar­tig­keit oder ver­schie­den­heit immer noch nicht verstehen
  • Es gibt kei­ne digi­ta­len Grund­rech­te |algo​rith​m​watch​.org → algo­rith­m­watch ana­ly­siert den vor­schlag für eine eu-char­ta digi­ta­ler grund­rech­te. ich ten­die­re dazu, mit die­ser ana­ly­se (und eini­gen ande­ren kri­tik­punk­ten, u.a. bei tan​te​.cc) über­ein­zu­stim­men …

    Wir brau­chen nicht neue Grund­rech­te, wir brau­chen eine Revi­si­on der vor­han­de­nen Kri­te­ri­en für deren Anwen­dung im digi­ta­len Zeitalter.

katie melua & gori women's choir (gruppenbild)

Winterliche Romantik mit Katie Melua

katie melua, in winter (cover)Katie Melu­as „In Win­ter“ ist die akus­ti­sche Ver­si­on einer kusche­li­gen Sze­ne vor dem Kamin, wäh­rend drau­ßen die Käl­te klirrt: Das Feu­er knis­tert, die Gitar­re klim­pert und Melua singt. Aber nicht allein: Für ihr Weih­nachts­al­bum hat sie den geor­gi­schen Gori Women’s Choir und Bob Chil­cott als Arran­geur verpflichtet.

Zusam­men bie­ten sie eine Mischung aus eige­nen Songs und tra­di­tio­nel­ler geor­gi­scher, rumä­ni­scher und ukrai­ni­scher Weih­nachts­mu­sik, und ein Teil von Rach­ma­nin­offs Ves­per­ver­to­nung. Vor allem ist „In Win­ter“ aber eine Katie-Melua-CD: Nicht nur die eige­nen Songs, auch der Rest des Pro­gramms klingt unver­kenn­bar nach ihr, ob das nun Joni Mit­chells „River“ oder Adol­phe Adams „Holy Night“ ist. Nur dass die hier mit sehr ver­hal­te­ner Instru­men­tie­rung aus­kom­men und dafür den Gori Women’s Chor qua­si als Instru­ment mit­be­nut­zen. Der kann näm­lich, von Bob Chil­cott ver­siert arran­giert, wun­der­bar im Hin­ter­grund far­bi­ge, sanft schim­mern­de Klang­flä­chen auf­bau­en, vor der sich Melu­as Stim­me frei ent­fal­tet. Beson­ders anrüh­rend schön gelingt das im rumä­ni­schen Wie­gen­lied „Lega­nelul Lui Lisus“: Der ein­fa­che Chor­satz unter­stützt die schlich­te, gra­ziö­se Melo­die sehr ein­fühl­sam. Auch im geor­gi­schen „If you are so beau­tiful“ spie­len Melu­as voll­tö­nen­des Solo und der dun­kel, rauh und ursprüng­lich-inten­siv klin­gen­de Gori Women’s Choir in der Abwechs­lung über­zeu­gend zusammn. „In Win­ter“ genießt man wohl dann am bes­ten, wenn man sich die­ser tota­len Rüh­rung ein­fach hin­gibt und sich zu einer musi­ka­li­schen Win­ter­fei­er über­re­den lässt, die Weih­nach­ten (fast) ohne sowie­so nur stö­ren­den reli­giö­sen Bezü­ge fei­ert. Und das dafür mit aller Empha­se und ein biss­chen Kitsch tut.

Katie Melua: In Win­ter. Fea­turing Gori Women’s Choir. BMG 2016. Spiel­zeit: 35:27.

(Zuerst in einer etwas kür­ze­ren Ver­si­on erschie­nen in »Chor­zeit – Das Vokal­ma­ga­zin« No. 33, Dezem­ber 2016.)

Zu „Per­fect World“ gibt es hier auch noch ein schön kit­schi­ges Video:

Katie Melua – Per­fect World (Offi­ci­al Video)

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vogelschwarm auf leitungen

Twitterlieblinge November 2016

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Bürger und Kunst

Der Bür­ger wünscht die Kunst üppig und das Leben aske­tisch; umge­kehrt wäre es bes­ser. Theo­dor W. Ador­no, Ästhe­ti­sche Theo­rie (Suhr­kamp 1989), 27

spinnennetz mit tau

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  • #FakeN­ews jetzt auch im Feuil­le­ton? | Wolf­gang Mich­al → wolf­gang mich­al hat – aus­ge­löst von der alar­mis­ti­schen pres­se­mit­tei­lung des bör­sen­ver­ban­des und der unge­prüf­ten über­nah­me in qua­li­täts­me­di­en – mal ein biss­chen gerech­net, was die rück­zah­lung ille­gal erhal­te­ner vg-wort-gel­der für ver­la­ge eigent­lich wirk­lich bedeutet:

    Doch die noto­risch klam­me Situa­ti­on man­cher Kleinst­ver­la­ge wird vom rei­chen Bör­sen­ver­ein ja nur des­halb ins Feld geführt, weil man damit die Her­zen noto­risch klam­mer Autoren erwei­chen kann. Da traut sich dann kei­ner mehr zu fra­gen, war­um man aus­ge­rech­net klei­ne Autoren, deren Exis­tenz min­des­tens eben­so gefähr­det ist wie die Exis­tenz klei­ner Ver­le­ger, mit kul­tu­rel­len Unter­gangs­sze­na­ri­en dazu drän­gen will, auf ihre schma­len Rück­for­de­rungs­be­trä­ge (von weni­gen hun­dert Euro im Schnitt) „frei­wil­lig“ zu ver­zich­ten? War­um sprin­gen nicht die Mil­li­ar­dä­re und Mul­ti­mil­lio­nä­re Ber­tels­mann, Sprin­ger Sci­ence oder Wes­ter­mann in die Bre­sche und hel­fen ihrer angeb­lich so bedräng­ten Bran­che? Allein mit dem Jah­res­ge­winn von Ber­tels­mann könn­ten sämt­li­che Rück­for­de­run­gen der VG Wort 30 Jah­re lang begli­chen werden.

  • Öffent­li­cher Ver­kehr: Es wird eng | NZZ → an den pend­ler-bahn­hö­fen der schweiz wird es eng – weil immer mehr men­schen zugleich unter­wegs sind …
  • Wie sich das poli­ti­sche Thea­ter selbst betrügt – Ein Zwi­schen­ruf | Nacht­kri­tik → micha­el wolf hat ein­wän­de gegen das ach so tol­le, ach so wich­ti­ge, ach so gesell­schaft­lich rele­van­te theater:

    In Thea­tern wird „exem­pla­risch durch­ge­spielt, was Demo­kra­tie aus­macht: das Auf­ein­an­der­pral­len extrem unter­schied­li­cher Ansät­ze aus­zu­hal­ten – und dis­kur­siv zu kana­li­sie­ren“? Nein, ein­fach nein. Poli­ti­sches Thea­ter ist nur so weit plu­ra­lis­tisch, bis es unan­ge­nehm wer­den könn­te. Es hat kein Inter­es­se dar­an, die Band­brei­te der Hal­tun­gen einer Gesell­schaft vor­kom­men zu las­sen, die – wie eklig! – eben nicht nur aus den Guten besteht

  • Nein, die Tran­sen und die Homos sind nicht schuld an Trump | Bild­blog → guter punkt von johan­nes kram, eigent­lich selbst­ver­ständ­lich, aber gera­de trotz­dem immer wie­der auszusprechen:

    Es geht nicht um Respekt oder Tole­ranz der einen für die ande­ren, um etwas, das Mehr­heit einer Min­der­heit gönnt. Es geht dar­um, dass sich die Gesamt­ge­sell­schaft erst als kom­plett begreift, wenn alle glei­cher­ma­ßen dazugehören. 

  • Poli­to­lo­ge über Trumps Popu­lis­mus: „Er bestimmt, wer das Volk ist“ | taz​.de → gutes inter­view mit jan-wer­ner mül­ler über popu­lis­mus, nati­on, volk und den gan­zen krams/​quatsch …
  • Men­schen­rech­te: Reden wir über das Grund­ge­setz! | Zeit → bir­te förs­ter ruft dazu auf, das grund­ge­setz ernst zu neh­men und in die aktu­el­len dis­kus­sio­nen stär­ker einzubeziehen
  • 100 Jah­re rus­si­sche Revo­lu­ti­on: Revo­lu­ti­ons­ju­bi­lä­um ohne Held | NZZ → ulrich m. schmid über die schwie­rig­kei­ten der putin-regie­rung, die revo­lu­ti­ons­fei­ern des nächs­ten jah­res mit dem nächs­ten spin zu ver­se­hen (spoi­ler: lenin fällt aus, der rus­si­sche staat darf in sei­ner grö­ße und gro­ßen geschich­te ganz natio­na­lis­ti­sche wie­der auferstehen …)

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