»Nächstens mehr.«

Lesen. Hören. Und ein bisschen schreiben.

Taglied 31.10.2012

auch so kann man Musik machen:

Robot Quad­ro­tors Per­form James Bond Theme

Beim Kli­cken auf das und beim Abspie­len des von You­Tube ein­ge­bet­te­ten Vide­os wer­den (u. U. per­so­nen­be­zo­ge­ne) Daten wie die IP-Adres­se an You­Tube übertragen.

Kommasetzung per Zufallsgenerator

Kom­ma­set­zung per Zufallsgenerator:
Back-Factory Jubiläumsaktion
– und das ist ja bei­lei­be kein Ein­zel­fall. Aber immer­hin ist der Rest fast feh­ler­los, nur die »Genuss Hel­din.« braucht noch etwas Nachbesserung …

Lieblingstweets Oktober 2012

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Waiting for Godot – Special Edition

A play so modern and so bril­li­ant, it makes abso­lut­e­ly no sen­se to anybody

Sesa­me Street – Mons­ter­pie­ce Thea­ter „Wai­ting for Elmo“

Beim Kli­cken auf das und beim Abspie­len des von You­Tube ein­ge­bet­te­ten Vide­os wer­den (u. U. per­so­nen­be­zo­ge­ne) Daten wie die IP-Adres­se an You­Tube übertragen.

via kul­tur­tech­no

Taglied 30.10.2012

Eine wun­der­ba­re Musik, die­se Kom­po­si­ti­on von Peter Ablin­ger: „Der Regen, das Glas, das Lachen“:


Beim Kli­cken auf das und beim Abspie­len des von You­Tube ein­ge­bet­te­ten Vide­os wer­den (u. U. per­so­nen­be­zo­ge­ne) Daten wie die IP-Adres­se an You­Tube übertragen.


Beim Kli­cken auf das und beim Abspie­len des von You­Tube ein­ge­bet­te­ten Vide­os wer­den (u. U. per­so­nen­be­zo­ge­ne) Daten wie die IP-Adres­se an You­Tube übertragen.

Absurdistan in Karlsruhe: BVerfG will 90 Jahre Sperrfrist

Nicht nur für His­to­ri­ker, auch für auf­ge­klär­te Bür­ger ist das eigent­lich ein Unding: Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt möch­te in sei­ne Geschäfts­ord­nung schrei­ben, dass alle Akten einer 90-jäh­ri­gen Sperr­frist unter­lie­gen. Das wäre natür­lich für die Zeit­ge­schich­te ein enor­mer Ver­lust, wich­ti­ge Momen­te der deut­schen Geschich­te des 20. Jahr­hun­derts lie­ßen sich so erst mit wesent­li­cher Ver­spä­tung unter­su­chen und erfor­schen, bis dahin blei­ben die Ent­schei­dun­gen des BVerfG – die ja nicht ganz unwich­tig sein kön­nen – und das Gericht selbst eine „Black Box“. Archi­va­lia spricht da nicht ganz zu Unrecht von „Unfähige[n] alte[n] Männer[n]“. Mal ganz abge­se­hen davon, dass das natür­lich jeder Idee der Trans­pa­renz staat­li­chen Han­delns zuwi­der­läuft. Bei so viel Igno­ranz und Abschot­tung kann man nur den Kopf schüt­teln – und verzweifeln …

Geschlechterspiel in absurder Übertreibung – Franz von Suppés „Fatinitza“ in Mainz

Fat­i­n­itza-Titel­bild
(Quel­le: http://​www​.pla​net​-vien​na​.com/​m​u​s​i​k​/​o​p​e​r​e​t​t​e​/​H​a​n​d​l​u​n​g​e​n​/​f​a​t​i​n​i​t​z​a​.​htm)

Eine Frau, die sich als Mann ver­klei­det, um sich dann als Frau aus­zu­ge­ben und schließ­lich in die­ser Rol­le wie­der einen Mann dar­zu­stel­len – so etwas gibt es nur in der Oper. Und in der Ope­ret­te. Franz von Sup­pé und sei­ne bei­den Libret­tis­ten Fried­rich Zell und Richard Genée haben das Geschlech­ter­wech­sel- und Ver­wirr­spiel in ihrer Ope­ret­te „Fat­i­n­itza“ auf die Spit­ze getrie­ben. Auch sonst geht es dort tur­bu­lent zu, genau­so aus­ge­las­sen wie auf der Büh­ne des Gro­ßen Hau­ses, wo Lydia Stei­er die „Fat­i­n­itza“ insze­niert. Die Geschich­te der 1876 in Wien urau­ge­führ­ten Ope­ret­te ist reich an zer­set­zen­der Komik und amü­san­ten Ver­wechs­lun­gen: Der rus­si­sche Leut­nant Wla­di­mir (gesun­gen von Patri­cia Roach) lang­weilt sich im Heer­la­ger und insze­niert mit sei­nen Kame­ra­den eine klei­ne Komö­die, für die er in Frau­en­klei­dung schlüpft. Gera­de als sie das Spiel betrei­ben, kommt aber ihr Gene­ral ins Lager, dem Wla­di­mir frü­her schon ein­mal als Fat­i­n­itza ver­klei­det begeg­net ist und der seit­dem in die geheim­nis­vol­le Frau ver­liebt ist. Da Wla­di­mir aber zugleich die Nich­te des Gene­rals begehrt, doch bis­her am Veto des Onkels schei­tert, gibt es nun eine Menge
Mög­lich­kei­ten für Tricks und Intri­gen, zumal Wla­di­mir auch noch auf die Unter­stüt­zung und Ein­mi­schung sei­nes Freun­des, eines Jour­na­lis­ten, set­zen kann. 

Und wenn dann auch noch die Osma­nen – gegen die die Rus­sen eigent­lich Krieg füh­ren – ins Spiel kom­men und Lydia mit Wla­di­mir ali­as Fati­ni­za enfüh­ren, geht es natür­lich beson­ders hoch her. Selbst­ver­ständ­lich wer­den die bei­den „Frau­en“ aber von ihren Kame­ra­den wie­der aus dem Harem des Paschas befreit, damit das Hap­py End nach eini­gen wei­te­ren Ver­wick­lun­gen, Ver­wechs­lun­gen und Täu­schun­gen doch noch mög­lich wird: Am Ende löst sich – wie es sich gehört – alles in Wohl­ge­fal­len auf. Wla­di­mir hei­ra­tet Lydia, der Gene­ral trös­tet sich mit der angeb­lich bis in den Tod dau­ern­den Lie­be Fat­i­n­itz­as – das sie ein Phan­tom war, wird er nie erfahren …

Im Kai­ser­reich war die „Fat­i­n­itza“ ein gro­ßer Büh­nen­er­folg und wur­de über Jahr­zehn­te stän­dig gespielt. Seit dem Ers­ten Welt­krieg ver­schwand die Ope­ret­te aber von den Spiel­plä­nen und wur­de so gründ­lich ver­ges­sen, dass die Neu­in­sze­nie­rung in Mainz einer Wie­der­ent­de­ckung gleich kommt. Doch Lydia Stei­er sieht neben den unter­hal­ten­den Momen­ten durch­aus auch aktu­el­le Anknüp­fungs­punk­te: „In der „Fat­i­n­itza“ wird der Stil des Krie­ges in der Form der Ope­ret­te par­odiert“, erklärt die ame­ri­ka­ni­sche Regis­seu­rin, „auch die Ope­ret­te muss immer aktu­ell sein, mehr noch als die Oper – aber vor allem muss sie unterhalten.“ 

Sie sieht in der Sup­pés Erfolgs­werk vor allem ein „Geschlech­ter­spiel in absur­der Über­trei­bung – und das ist ein­fach sehr, sehr lus­tig, eine gigan­ti­sche Abend-Unter­hal­tung, die auch ohne polit­sche Agen­da aus­kommt.“ Doch so ganz und gar unpo­li­tisch bleibt Stei­er in ihrer Insze­nie­rung nicht: „Natür­lich spielt auch die Rol­le der Medi­en eine gro­ße Rol­le – das ist wahr­schein­lich die ers­te Ope­ret­te, in der das aus­drück­lich the­ma­ti­siert wird: Wie media­le Bil­der – zum Bei­spiel von Kriegs­geg­nern – ent­ste­hen. Und wie sie wie­der auf­ge­löst wer­den, weil die Wirk­lich­keit dann doch immer ganz anders ist.“

Die sprit­zi­ge Musik Sup­pés, die vie­len Dia­lo­ge und die mit­rei­ßen­den Ensem­bles sor­gen aber dafür, dass aus der Ope­ret­te kein tro­cke­nes Lehr­stück wird. „Das fängt an wie eine Foto­gra­fie von Boris Mikhai­l­ov und endet in einer Mär­chen­hoch­zeit“, bringt die Regis­seu­rin Lydia Stei­er ihre Insze­nie­rung der „Fat­i­n­itza“ auf den Punkt: „Und um so zu unter­hal­ten, muss die Insze­nie­rung vor allem schnell und klar sein, in der Ope­ret­te will nie­mand gelang­weilt oder ver­wirrt sein.“

Pre­miè­re am 2. Novem­ber im Gro­ßen Haus des Staats­thea­ters Mainz. Die Pre­mie­ren­kri­tik gibt es hier: klick.
(geschrie­ben für die „Spiel­zeit“ der Main­zer Rhein-Zeitung.)

Fatinitza-Suite

Eine Kla­vier­suite nach/​aus der Fat­i­n­itza
(Quel­le: http://​www​.albab​a​roz​zi​.it/​l​u​i​s​a​_​k​a​p​p​_​y​o​u​n​g​_​s​u​p​p​e​.​h​tml)

Taglied 26.12.2012

aus Grün­den:

Att­wen­ger – Kaklakariada

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via @adresscomptoir

Taglied 25.10.2012

Haus­ch­ka, Subconcious

Haus­ch­ka – Subconscious

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Höchster Teegenuss: Shincha Yame Supreme

Shincha Yame Supreme, Verpackung

Shin­cha Yame Supre­me, Verpackung

Der Shin­cha Yame Supre­me der Ern­te 2012 (von Kolod­ziej & Lie­der bezo­gen) sieht aus wie Gras­schnitt, ist auch ganz weich und fein – mit „nor­ma­lem“ Tee hat das nichts zu tun. Shin­chas sind die aller­ers­ten Pflü­ckun­gen der japa­ni­schen grü­nen Tees, die in Japan – wohl auch auf­grund ihrer klei­nen Pro­duk­ti­ons­men­ge – sehr beliebt sind. Die Fri­sche der ers­ten Pflü­ckung ist das Beson­de­re die­ser Tees. Süß­lich riecht schon der tro­cke­ne Tee, und so schmeckt er dann auch: Süß und fruch­tig, fein und edel. 
Shincha Yame Supreme, Kanne

Der Tee in der Kanne

Mein ers­ter Ver­such war etwas stark dosiert, der ers­te Auf­guss wur­de etwas streng. Aber beim zwei­ten Auf­guss war es schon bes­ser. Das Blatt die­ses Shin­chas, der von der japa­ni­schen Insel Kyus­hu kommt, ist aber so fein, dass der Tee kaum aus der Kan­ne abläuft – das ergibt fast so etwas wie einen Matsch in der Kan­ne, der das Netz vor dem Aus­guss zusetzt. Auf jeden Fall ein ech­tes Aben­teu­er und für einen Schwarz­te­e­trin­ker wie mich – und ein ech­ter Genuss …
Shincha Yame Supreme, Zubereitung

Die Zube­rei­tungs-Emp­feh­lung

Tee: Shin­cha Yame Supre­me, Ern­te 2012, von Kolod­ziej & Lieder
Zube­rei­tung: ca. 4 Gramm (das ist aber fast schon zu viel) in der klei­nen Sei­ten­griff­kan­ne, 80 °C hei­ßes Was­ser, beim ers­ten Auf­guss 80 Sekun­den, beim zwei­ten Mal nur zehn Sekunden
Shincha Yame Supreme

Tas­se und nas­se Blätter/​Sud nach dem zwei­ten Aufguss

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