zart hell­gelb, kräf­tig schim­mern­de tas­se von vor­neh­mer bläs­se zugleich – ja, das geht. man muss es nur gese­hen haben … auch der duft ver­heißt schon gro­ßen genuss. und nicht zu unrecht wird die­ser tee von mei­nem lie­fe­ran­ten als ein „tee für lieb­ha­ber“ bezeich­net. der duft also lässt schon ange­neh­mes erwar­ten: eine leicht fruch­ti­ge noten, zart aber bestimmend.

und so schmeckt die­ser grü­ne tee auch:die zuvor hart und abwei­send stach­lig-dünn erschei­nen­den tee­blät­ter geben einen wun­der­ba­ren, fei­nen, zart fruch­tig schme­cken­den tee, der mit jeder tas­se (oder scha­le) neue nuan­cen offen­bart. der tian mu wird noch immer von hand zube­rei­tet auf den pfir­sich­blü­ten-inseln in der chi­ne­si­schen pro­vinz zhei­jiang.

Tee­an­bau

weni­ge tees sind im blatt so gleich­mä­ßig wie die­ser: die spit­zen, die aus einer frü­hen früh­jahrs­pflü­ckung stam­men, sind fast wie abge­mes­sen alle gleich lang. und die spe­zi­el­le, sehr scho­nen­de schnel­le zube­rei­tung ermög­licht die­sen luxu­riö­sen genuss.

zube­rei­tung: 15 gramm tee für 1.5 liter was­ser, bei 85 °C ca. 2:40 zie­hen lassen.

edit: die hel­le tas­sen­far­be des tees hat jetzt schon zum drit­ten mal dazu geführt, dass ich mei­ne tee­scha­le über­voll gefüllt habe ;-)