Lesen. Hören. Und ein bisschen schreiben.

Autor: Matthias Seite 64 von 208

Leser mit allerlei Ansprüchen und ausdauernder Läufer. Je nach Tagesform auch mal ausdauernder Leser und Läufer mit allerlei Ansprüchen.

wie geht man mit einem „Buch“ um?

zu die­ser nicht ganz unwich­ti­gen fra­ge zie­he man als erwer­ber eines der­ar­ti­gen kul­tur­ge­gen­stan­des (oder im zwei­fels­fal­le auch als ein­fa­cher benut­zer, d.h. als lese­rin, der ent­spre­chen­den sache) die­se anwei­sung zu rate:

gebrauchs- und pflegeanleitung für bücher vom kadmos-verlag

gebrauchs- und pfle­ge­an­lei­tung für bücher vom kadmos-verlag

(gna­den­los geklaut aus dem 2014-kata­log des kul­tur­ver­la­ges kad­mos)

Ins Netz gegangen (8.5.)

Ins Netz gegan­gen am 8.5.:

Taglied 8.5.2014

Zum Tag der Befrei­ung heu­te einen Klas­si­ker: Den Schlussatz aus Beet­ho­vens 9. Sym­pho­nie, hier mit dem Orchest­re Révo­lu­ti­on­n­aire et Roman­tique und dem Mon­te­ver­di Choir unter John Eli­ot Gar­di­ner. Zunächst in einer Studioaufnahme:

Beet­ho­ven Sym­pho­ny NO.9 (4th Mov.) – John Eli­ot Gardiner

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aber auch live – trotz der schlech­ten Klang­qua­li­tät – großartig:
John Eli­ot Gar­di­ner – Beethoven’s 9th Sym­pho­ny, July 27, 1996 – 4/​4

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Hier gibt es übri­gens auch die gesam­te Sin­fo­nie in der Live­auf­nah­me von 1996 als Trans­fer von VHS.

Taglied 4.5.2014

Peter Micha­el Hamel, Organum:

Peter Micha­el Hamel – Organum

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Blütenstaub

Wir sind auf einer Mis­si­on: zur Bil­dung der Erde sind wir berufen.

— Nova­lis, aus der Samm­lung Blü­ten­staub

(Nova­lis ist heu­te vor 242 Jah­ren gebo­ren worden.)

Ins Netz gegangen (2.5.)

Ins Netz gegan­gen am 2.5.:

Twitterlieblinge April 2014

(die müss­ten ja eigent­lich „Kurz­nach­rich­ten­lieb­lin­ge“ heißen …)


http://​twit​ter​.com/​C​u​b​a​_​L​i​b​r​e​_​J​r​/​s​t​a​t​u​s​/​4​5​1​1​2​6​8​1​1​4​1​0​5​7​1​265


http://​twit​ter​.com/​3​4​3​m​a​x​/​s​t​a​t​u​s​/​4​5​3​0​9​9​3​9​7​4​7​6​5​1​5​840
http://​twit​ter​.com/​d​i​k​t​a​t​o​r​/​s​t​a​t​u​s​/​4​5​2​0​4​7​6​6​0​1​3​7​3​2​4​544
http://​twit​ter​.com/​m​d​e​m​a​n​t​o​/​s​t​a​t​u​s​/​4​5​4​7​0​6​3​3​6​3​0​4​2​1​8​113

http://​twit​ter​.com/​A​S​c​h​m​i​d​t​_​Z​i​t​a​t​e​/​s​t​a​t​u​s​/​4​5​7​6​0​3​9​8​3​8​9​7​7​9​2​512

http://​twit​ter​.com/​k​u​s​a​n​o​w​s​k​y​/​s​t​a​t​u​s​/​4​6​0​1​2​4​1​4​1​9​9​6​4​7​4​368

Aus-Lese #31

Bir­git Kemp­ker: Ich will ein Buch mit dir. Weil am Rhein: Urs Enge­ler Edi­tor 1997. 119 Seiten. 

Ein fei­nes und schö­nes Buch ist das, von einer gewis­sen Ele­ganz. Und von einer deut­li­chen Mehr­di­men­sio­na­li­tät, die weit über das „Buch“ als Text hin­aus reicht: Das ist zugleich Buch­kunst (in den von der Autorin über­bor­dend gestal­te­ten Umschlä­gen und Vor­satz­blät­tern), im Text, in den ein­ge­füg­ten Fotos (die wirk­lich asl Bil­der ein­ge­klebt sind wie in einem per­sön­li­chen Album, nicht gedruckt), als Hörstück.

Kemp­ker ver­folgt hier die Geschich­te einer Lie­be, auch (gera­de) der kör­per­li­chen, über zwei Jahr­hun­der­te hin­weg. Sehen spielt dabei eine gro­ße Rol­le – und der Ver­lust davon, die Tren­nung, das Weg-Gehen: Abwe­sen­des Sehen, also Erin­nern und Ver­ge­gen­wär­ti­gen ist ein wich­ti­ges The­ma die­ses Buches, des­sen Gat­tung gar nicht so ein­fach zu bestim­men ist: Das Gedächt­nis und als Bild oder im Foto, aber auch in der Prä­senz der Schrift. Tren­nung und Gegen­wart, Sehn­sucht und Erfül­lung sind die gro­ßen The­men die­ses Buches. Schei­tern oder doch ein (pro­ble­ma­ti­sches) Gelin­gen, das bleibt in der Schwebe.

Kemp­ker schreibt hier dicht, fast atem­los mit den kur­zen Sät­zen, den weni­gen Hypo­ta­xen und den oft nach­ge­stell­ten Appo­si­tio­nen (und über­ge­ord­ne­ten Sät­zen). Am ehes­ten kann man Ich will ein Buch mit dir wohl als Lang­ge­dicht zu bezeich­nen, des­sen Stro­phen aber eher als Blö­cke oder Kapi­tel zu lsesn sind. Über­haupt ist die Unter­schei­dung Pro­sa oder Lyrik hier nicht ein­fach – zur Lyrik weist vor allem die Text­ge­stal­tung auf der Sei­te, weni­ger die eigent­li­che (inne­re) Textgestalt. 

Das Gan­ze ist dabei durch­aus aus­grei­fend: Die Buch­ge­stal­tung – mit den Fotos als „ech­te“ Fotos, wie im Fami­li­en­al­bum ein­ge­klebt, nicht gedruckt, dem Umschlag und den Vor­satz­blät­tern. Und dann auch noch eine CD mit einer knap­pen hal­ben Stun­de „Stü­cke“, die The­men und Sät­ze des Buches auf­grei­fen …, mit den Stim­men spie­len, die die „Bür­ger und Bür­ge­rin­nen der Stadt Ber­lin“ der Autorin und ihrem Co-Autor lei­hen und den Tex­ten, den kur­zen Sät­zen neu­en Klang und neu­en Bei­klang, neu­en Sinn ver­lei­hen. Ein Aben­teu­er, wahrlich.

Ich schwin­ge mich von Satz zu Satz mein Schatz /​durch die­se Soli­tü­den, ich häng an dir, im /​Dschun­gel gibt es kei­nen fal­schen Ton, neh­me /​dei­ne Brie­fe an mein Bett. (75f.)

Moni­ka Maron: Stil­le Zei­le Sechs. Frank­furt am Main: Fischer 1993. 219 Seiten .

maron, stille zeile sechsBei Tho­mas Bern­hard hät­te so ein Buch und sein The­ma den Unter­ti­tel Eine Abrech­nung getra­gen. Dafür ist Maron aber zu fein­sinng und es wäre ihre wohl auch zu direkt. Aber im Kern ist Stil­le Zei­le Sechs (was übri­gens eine Haus­num­mer ist und sich nicht auf irgend einen Text bezieht) genau das: Eine Abrech­nung mit den „Vätern“ der DDR, hier als Beglei­tung des Lebens­en­des und des Begräb­nis des über­zeug­ten Sozia­lis­ten Her­bert Bee­ren­baum durch die His­to­ri­ke­rin Rosa­lind Pol­kow­ski, die Mit­te der 1980er in der DDR beschließt, nicht mehr ihren Kopf und ihr Den­ken dem Arbeits­markt (wie es so schön heißt) zur Ver­fü­gung zu stel­len, des­halb als eine Art Sekre­tä­rin des Bee­ren­baum für die Nie­der­schrift sei­ner Memoi­ren dient und dabei dann doch wie­der anfängt, zu den­ken und mit dem „Kopf zu arbei­ten“ – aller­dings in dras­ti­scher Oppo­si­ti­on un Her­aus­for­de­rung zu Beerenbaum. 

Dar­in, wie in einem Kin­der­bett, lag der geschrumpf­te Bee­ren­baum; der Mensch erkenn­bar als sein ver­schlis­se­nes Mate­ri­al: die gal­lert­ar­ti­ge Sub­stanz der Augen, deren Run­dung die Höh­len frei­ga­ben, die Haut als Per­ga­ment, schon los­ge­löst vom Fleisch, das blaue Geäder hin­ter den trans­pa­ren­ten Schlä­fen, die Schä­del­kno­chen, die sich durch die schlaf­fe Haut dräng­ten und als das Gesicht des Todes schon sicht­bar waren unter dem, das Bee­ren­baum im Leben gehört hat­te. (32f.)

[
Ger­traud Klemm: Herz­milch. Graz: Dro­schl 2014. 237 Seiten. 

klemm, herzmilchDas ist groß­ar­tig, die­ses Buch – die­ser Roman. Dabei ist es eigent­lich fast trau­rig und depri­mie­rend, was hier erzählt wird. Im Kern geht es um die Fra­ge: Wie wird man Frau? Und wie ist man das eigent­lich? Wie ver­hält man sich zu den Rol­len-/Ge­schlechts­er­war­tun­gen, zu den Ansprü­chen der ande­ren, der Gesell­schaft, zu den eige­nen Träu­men zwi­schen Kopf und Körper?

Es gibt kein Ent­kom­men von mei­nem Geschlecht. (182)

Wun­der­bar fand ich die Erzähl­tech­nik, mit der Klemm fast unmerk­lich die Zeit ver­ge­hen lässt: Die fünf Haupt­tei­le sind jeweils bestim­men Lebens­ab­schnit­ten gewid­met – Kind­heit, Pubertät/​Abitur, Stu­di­um, Arbeits­le­ben, Mut­ter­schaft -, in ihnen glei­tet die Zeit oft dahin, wech­sel Klemm und springt ohne direk­te Hin­wei­se im Text nach vorn. Dazu die radi­ka­le Innen­per­spek­ti­ve, die star­ke Ein­sich­ten ver­mit­teln kann. Und das wird dar­über hin­aus in einer sehr bild­haf­ten Spra­che erzählt, gera­de im Anfang, aber auch über die Kind­heit hin­aus: Eine Spra­che, die einen phan­ta­sischen oder zumin­dest phan­ta­sie­vol­len Umgang mit der Umwelt wider­spie­gelt und die die Welt und die Umge­bung belebt.

Ich bin kein Kind mehr, das ist klar. Aber was muss ich jetzt tun, um eine Frau zu sein? (55)/

Suchen und Fra­gen sind die Haupt­mo­ti­ve in Herz­milch – und das Zwei­feln, immer wie­der das Zwei­feln: an der Rol­le, an der eige­nen Iden­ti­tät, an den Zie­len und Wün­schen – ein Leben als Lei­den kris­tal­li­siert sich dabei her­aus. Das ist oft bit­ter und trau­rig, in wei­ten Tei­len auch hart erzählt, schlägt aber nie ins Böse oder zur Bös­ar­tig­keit um. Die­se Grat­wan­de­rung ist es, was wesent­lich dazu bei­trägt, Klemms Roman so gelun­gen zu machen.

Ein Pfahl steckt quer durch unser gan­zes Leben und die Herz­milch spritzt in Fon­tä­nen her­aus. (220)

Fori­an Schei­be: Wei­ße Stun­de. Wien: Luft­schaft 2012. 205 Seiten. 

Florian Scheibe, Weiße StundeAuch wie­der so eine selt­sa­me Geschich­te: Die Freun­din des Erzäh­lers „ver­schwin­det“ bei einem Aus­flug im (Arbeits-)Urlaub in Sizi­li­en, in Noto – und der Erzäh­ler ver­hält sich, das ist der Haupt­teil der Erzäh­lung, des Debüt­ro­mans von Schei­be (auf den ich durch sei­nen Bei­trag in der SpritZ #209 auf­merk­sam wur­de), etwas unge­wöhn­lich, selt­sam und auch ihm selbst uner­klär­lich: Er sucht nicht nach ihr. Fast im Gegen­teil ver­schweigt und ver­heim­licht er zumin­dest zeit- und teil­wei­se ihre Abwe­sen­heit und den Grund. Das führt zu einer neu­en Schaf­fens­kraft des als – bis dahin blo­ckier­ten – Autor arbei­ten­den Erzäh­lers. Dann gerät er aller­dings unter Mord­ver­dacht, wird auch ver­ur­teilt – und im abschlie­ßen­den Teil erfährt der Leser dann sehr hol­ter­di­pol­ter, sehr dif­fe­rent zum ers­ten Teil des Romans, die Unschuld des Erzäh­lers (die Frau war von einem ein­hei­mi­schen Bau­ern ent­führt und ermor­det wor­den, was ein­ein­halb Jah­re spä­ter ans Licht gelangt) bei einer Rück­kehr an den Ort des Ver­lus­tes und des Ver­bre­chens – was aber wie­der­um zu einem Umschlag führt: Die­ses Mal bricht der Erzäh­ler wie­der­um alle Brü­cken ab, lebt als Obdach­lo­ser den sizi­lia­ni­schen Som­mer (ohne Aus­sicht auf Lösung die­ses Zustan­des im Win­ter), aber eben wie­der­um als Schrei­ben­der – Künst­ler-sein gelingt offen­bar nur in dem Moment, in dem er sich aus der Gesell­schaft und ihren Erwar­tun­gen radi­kal aus­klinkt, mit ihnen bricht und sich ihr und ihnen (total, bis zur kör­per­li­chen und geis­ti­gen Selbst­auf­ga­be) ver­wei­gert. Eine gewis­se Skep­sis kann ich ange­sichts des­sen nicht ver­heh­len: Der „Fluch des Schrei­bens“ treibt mir hier zu gro­ße Blüten …

Die Span­nung, die Schei­be aus die­ser Kon­stel­la­ti­on ent­wi­ckelt, ist durch­aus stark – zumal man als Leser dem Erzäh­ler so eini­ges zutraut, ohne sich je sicher sein zu kön­nen. Aber der Schluss hat mich dann doch arg unbe­frie­digt hin­ter­las­sen, zumal das Pen­deln zwi­schen Selbst­über­schät­zung und Selbst­zer­stö­rung zu kei­nem „ver­nün­fi­gen“, irgend­wie befrie­di­gen­den Ergeb­nis führt. 

Klaus Bartsch: Tan­go Ber­lin. Neue und aus­ge­wähl­te Gedich­te. Ber­lin: Wagen­bach 2010. 77 Seiten. 

tango berlinEine manch­mal erstaun­li­che Mischung zeigt die­se vom Autor selbst ver­an­stal­te­te Werk­aus­wahl (lei­der ohne Nach­wei­se und Ent­ste­hungs­zeit- bzw. Erst­ver­öf­fent­li­chungs­an­ga­ben): Es geht in den Gedich­ten oft um har­te Din­ge, um Krieg, Tod, Gewalt und Zer­stö­rung. aber sie zei­gen oft eine spür­ba­re Hei­ter­keit ange­sichts von Grau­en und Schre­cken des Welt­krie­ges, von Man­gel und Zwang. Gewitz­heit und Gelas­sen­heit prä­sen­tie­ren sich oft in lako­ni­scher Cool­ness: knapp und unsen­ti­men­tal, trotz des sen­ti­ma­li­schen For­men­ge­brauchs (mit regel­mä­ßi­ger Metrik mit klas­si­schen Paar- oder Kreuz­rei­men in vie­len Fäl­len). Auch wenn man oft zu lachen beginnt: ein Humo­rist ist Bartsch eigent­lich nicht, es ist eher ein gemei­nes, ein trau­ri­ges, auch ein ver­zwei­fel­tes Lachen.

Nach­kriegs­win­ter

Der Schorn­stein der Schornstein
Sin­gen die Kinder
Ist Nicht­rau­cher geworden
Die Son­ne die Sonne
ging lei­der auch aus
Sie hat kei­nen Bezugsschein
Für neue Koh­len (14)

außer­dem: Das Rolands­lied und ein paar Literaturzeitschriften …

ss-Brücke

Was pas­siert, wenn man den Lay­ou­ter tren­nen lässt und kein sprach­ver­stän­di­ger Mensch das kon­trol­liert, sieht man sehr schön bei die­sem Pla­kat der am Wochen­de statt­fin­den­den Main­zer Wein­ta­ge:

Die ss-Brücke in Mainz (vor oder nach dem Besuch der Weintage?)

Die ss-Brü­cke in Mainz (vor oder nach dem Besuch der Weintage?)

Ich hof­fe mal, dass die Impli­ka­ti­on, die sich aus der völ­lig regel­wid­ri­gen (und ja auch hirn­ris­si­gen) Tren­nung ergibt, kei­ne Absicht im Sin­ne einer ver­steck­ten Bot­schaft ist: Das aus der Theo­dor-Heuss-Brü­cke eine SS-Brü­cke wird, lie­ße ansons­ten für die poli­ti­sche Ein­stel­lung der Betei­lig­ten nichts gutes ver­mu­ten. Dass die Wein­ta­ge aber eine der­ar­ti­ge Pro­pa­gan­da­ver­an­stal­tung sind, wäre mir neu (Pro­pa­gan­da sind sie natür­lich schon, für das in Deutsch­land in sei­ner Gefähr­lich­keit noto­risch unter­schätz­te Kon­su­mie­ren von alko­ho­li­schen Drogen).

Helden-Potenziale

Für Buben­ge­hir­ne muss die Stadt ein Para­dies sein. Sie sehen die Omni­prä­senz von Hel­den und spei­chern das ab unter: Optio­nen. Für Mäd­chen sind Stadt und Land ohne Hel­din­nen, wie ein Spie­gel mit einem Loch dar­in, in das das Poten­ti­al hin­ein rinnt. Da spei­chert sich gar nichts.

— Ger­traud Klemm, Herz­milch (S. 175)

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