die killeranwendung des web 2.0

end­li­ch habe ich sie gefun­den, die abso­lu­te top-kil­ler­an­wen­dung, die jeden noch so trä­gen netz­muf­fel von der not­wen­dig­keit und der außer­or­dent­li­ch hilf- und segens­rei­chen gut­heit des web 2.0 über­zeu­gen wird: http://www.alleinr.de/ . am bes­ten sofort aus­pro­bie­ren, auf sich wir­ken las­sen und mit viel ruhe genie­ßen – so etwas kommt so schnell nicht wie­der.
die alte, damit über­hol­te und obli­ga­te web-1.0-version davon gibt es übri­gens auch immer noch, bei www.onlinewahn.de.

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rainald goetz ist wieder im internet unterwegs

eigent­li­ch ste­he ich unter­neh­mun­gen, die die signa­tur „rai­nald goetz” tra­gen, ja sehr auf­ge­schlos­sen und posi­tiv gegen­über. „abfall für alle”, sein ers­tes gro­ßes inter­net­pro­jekt – mit dem er ja auch der zeit eher vor­aus war – hat mich begeis­tert (übri­gens auch noch als buch!). 

aber sein neu­es­tes pro­jekt, der bei vani­ty fair unter­ge­schlüpf­te „klage“-blog lässt mich etwas rat­los zurück. schon war­um er aus­ge­rech­net bei vani­ty fair unter­ge­schlüpft ist, ver­ste­he ich nicht ganz (aber na gut, auch ein rai­nald goetz muss von irgend etwas leben).

dort prä­sen­tiert er also: erra­ti­sche tex­te, deren zusam­men­hang für mich noch völ­lig offen ist. das wird jetzt ja auch offi­zi­ell ein blog genannt. manch­mal scheint es mir, als ver­su­che er ver­zwei­felt, sich von „nor­ma­len” blog­gern abzu­set­zen. mal sehen, was da noch bei her­aus­kommt. immer­hin, da schlägt der ech­te goetz eben unbe­dingt durch (zum glück, möch­te ich sagen), ver­or­tet er sich ein­deu­tig auf der sei­te des tex­tes – ganz all­ge­mein und auch im medi­um inter­net (wie sich hier nach­le­sen lässt)

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