die main­zer uni hat es tat­säch­lich geschafft – oder eben nicht. dem bache­lor-stu­di­en­gang „bil­dungs­wis­sen­schaf­ten” ist die akkre­di­tie­rung ver­wei­gert wor­den. bei der bege­hung letz­te woche, so berich­te­te ges­tern prof. seiff­ge-kren­ke in der psy­cho­lo­gie-vor­le­sung, waren die – eigent­lich offen­sicht­li­chen – män­gel sowohl der kon­zep­ti­on als auch der umset­zung und aus­stat­tung des stu­di­en­gangs offen­bar doch immer noch zu groß. wesent­li­che kri­tik­punk­te waren offen­bar: die feh­len­de bzw. unsi­che­re ver­an­ke­rung und (per­so­nel­le und finan­zi­el­le) aus­stat­tung der betei­lig­ten fächer sozio­lo­gie und psy­cho­lo­gie in den bil­dungs­wis­sen­schaf­ten (die durf­ten bei der kon­zep­ti­on offen­bar auch gar nicht groß mit­re­den). die unzu­rei­chen­de raum­si­tua­ti­on. die man­gel­haf­te betreu­ung des stu­di­en­gangs durch das päd­ago­gi­sche insti­tut. die unge­nü­gen­de kom­mu­ni­ka­ti­on die­ses insti­tu­tes. das gan­ze ist ja inso­fern beson­ders dra­ma­tisch und erschre­ckend, ja gera­de­zu scho­ckie­rend, als der über­gangs­stu­di­en­gang, in dem ich mich gera­de befin­de, ja eigent­lich schon den bache­lor-stu­di­en­gang vor­be­rei­ten soll­te. und aus den miss­stän­den, den unzäh­li­gen pro­tes­ten, vor allem aber dem orga­ni­sa­to­ri­schen und lei­der auch inhal­ti­chem cha­os der letz­ten jah­re haben die betei­lig­ten aber offen­bar – wenn ich das rich­tig ver­stan­den habe – über­haupt nichts gelernt. jeden­falls sind sie jetzt erst­mal kräf­tig auf die nase gefal­len und müs­sen das gan­ze noch ein­mal über­ar­bei­ten – eine eigent­lich ziem­lich pein­li­che schlap­pe nicht nur für die betei­lig­ten insti­tu­te, son­dern auch für die uni­ver­si­täts­lei­tung – schließ­lich ist die main­zer uni­ver­si­tät nach mei­nem kennt­nis­stand bis­her ganz all­ge­mein noch über­haupt nicht sehr weit gekom­men mit der akkre­di­tie­rung ihrer bache­lor-stu­di­en­gän­ge – und das soll­te doch eigent­lich schon bald erle­digt sein …