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Lesen. Hören. Und ein bisschen schreiben.

Symbolbild?

Ein Sym­bol­bild von der Web­sei­te Ange­la Mer­kels (die übri­gens ohne Java­script kaum benutz­bar ist, dafür aber auch eine Sache der CDU und nicht von Mer­kel selbst ist …):
Symbolbild
ich weiß nur nicht, wofür das Foto ste­hen soll. Der ganz neckisch in der lin­ken obe­ren Ecke plat­zier­te Bild­ti­tel kann es ja nicht sein, oder? Viel­leicht ist das ja auch eine ganz raf­fi­nier­te Bot­schaft: mit Mann aber doch ohne oder so irgend­wie? Oder ich bin ein­fach zu blöd, die gran­dio­se gestal­te­ri­sche Absicht dahin­ter zu erken­nen. Aber irgend­wie ist das doch typisch: Irgend etwas ver­laut­ba­ren, aber dabei ja nichts sagen, kei­ne Hal­tung oder kei­nen Stand­punkt erken­nen las­sen und um Got­tes Wil­len nichts tun …

Noch mehr Kopenhagen …

Copen­ha­ge­ni­ze hat noch mehr kur­ze Vide­os zu den Prin­zi­pi­en & Mit­teln, mit denen in Kopen­ha­gen der Rad­ver­kehr geför­dert wur­de und wird, pro­du­ziert (das ers­te habe ich hier schon vor­ge­stellt). Zum Bei­spiel zur grü­nen Wel­le für Rad­fah­rer (beson­ders schick fin­de ich ja die Boden­lich­ter, die den Rad­le­rin­nen signa­li­sie­ren, ob sie noch/​schon in der grü­nen Wel­le sind …):

Epi­so­de 3 dreht sich um „Inter­mo­da­li­tät“, also die Mög­lich­keit, mög­lichst immer, also in allen ande­ren Ver­kehrs­mit­teln, mit­neh­men und auch pro­blem­los par­ken zu können:

Auch die Sicher­heit der Rad­fah­rer kann mit vie­len, oft nur klei­nen Details ver­bes­sert wer­den – z.B. schal­ten die Rad­am­peln vor den Auto­am­peln auf Grün:

Wobei Kopen­ha­gen aber auch vor grö­ße­ren Umge­stal­tun­gen nicht zurückschreckt …:

Ins Netz gegangen (11.8.)

Ins Netz gegan­gen am 11.8.:

Ins Netz gegangen (9.8.)

Ins Netz gegan­gen am 9.8.:

Taglied 8.8.2013

Im Moment ist alles rich­tig – MAYBEBOP (2013)

Beim Kli­cken auf das und beim Abspie­len des von You­Tube ein­ge­bet­te­ten Vide­os wer­den (u. U. per­so­nen­be­zo­ge­ne) Daten wie die IP-Adres­se an You­Tube übertragen.

Begriffe

Ganz ohne Anlass, nur aus Freu­de über die neu­es­te E‑Mail-Lie­fe­rung vor eini­gen Tagen, sei hier noch ein­mal das „Begriffs­stu­dio“ von Moni­ka Rinck emp­foh­len. Das ist eine span­nen­de Sache: Die Lyri­ke­rin sam­melt hier auf einer Web­sei­te (und per regel­mä­ßi­ger E‑Mail-Lie­fe­rung eben) Begrif­fe im wei­tes­ten Sinn: Wör­ter, For­mu­lie­run­gen, Phra­sen, Halb­sät­ze, Ideen und vie­les mehr. Die aku­tel­le Aus­ga­be (#3385–3436) ent­hält Trou­vail­len wie: 

fear­Pho­ne
dor­mi­t­ori­en schnar­chen­der home­re
grup­pen­bi­ki­ni
jung­ge­zie­fer
ein­ver­see­lung des mangels

Das ist eine der anre­gends­ten Lis­ten, die ich bis­her gese­hen habe – für alle Freun­de der krea­ti­ven Sprach­ver­wen­dung sei sie des­halb drin­gend empfohlen.

Ulrich-Tag

Heu­te ist „Ulrich-Tag“ – das schlägt die Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­le­rin Inka Mül­der-Bach vor. In Anleh­nung an den Bloomsday wird heu­te der „Mann ohne Eigen­schaf­ten – also Ulrich – gefeiert. 

Ich glau­be, damit ich verstehe

Der Roman von Robert Musil (bzw. das unvoll­endet geblie­be­ne Frag­ment) ist zwar erst vor gut 80 Jah­ren erschie­nen, spielt aber im August 1913 – also genau vor hun­dert Jah­ren, auch wenn der genaue Tag des Monats nicht spe­zi­fiert wir. Da hilft auch die wohl berühm­tes­te Wet­ter­be­schrei­bung der (deut­schen) Lite­ra­tur­ge­schich­te nicht wei­ter, mit der Musil sei­nen Roman beginnt. Dort heißt es zwar: 

Über dem Atlan­tik befand sich ein baro­me­tri­sches Mini­mum; es wan­der­te ost­wärts, einem über Ruß­land lagern­den Maxi­mum zu, und ver­riet noch nicht die Nei­gung, die­sem nörd­lich aus­zu­wei­chen. Die Iso­ther­men und Iso­the­ren taten ihre Schul­dig­keit. Die Luft­tem­pe­ra­tur stand in einem ord­nungs­ge­mä­ßen Ver­hält­nis zur mitt­le­ren Jah­res­tem­pe­ra­tur, zur Tem­pe­ra­tur des käl­tes­ten wie des wärms­ten Monats und zur ape­ri­odi­schen monat­li­chen Tem­pe­ra­tur­schwan­kung. Der Auf- und Unter­gang der Son­ne, des Mon­des, der Licht­wech­sel des Mon­des, der Venus, des Saturn­rin­ges und vie­le ande­re bedeut­sa­me Erschei­nun­gen ent­spra­chen ihrer Vor­aus­sa­ge in den astro­no­mi­schen Jahr­bü­chern. Der Was­ser­dampf in der Luft hat­te sei­ne höchs­te Spann­kraft, und die Feuch­tig­keit der Luft war gering. Mit einem Wort, das das Tat­säch­li­che recht gut bezeich­net, wenn es auch etwas alt­mo­disch ist: Es war ein schö­ner August­tag des Jah­res 1913.

- aber dum­mer­wei­se hat sich die Rea­li­tät des Augusts 1913 dar­an nicht gehal­ten, so dass sich auch aus den metero­lo­gi­schen Daten kein genau­er „Ulrich-Tag“ eru­ie­ren lässt. Nichts­des­to­troz ist der „Mann ohne Eigen­schaf­ten“ natür­lich auch heu­te noch eine groß­ar­tig ins­prie­ren­de Lektüre.

Ins Netz gegangen (7.8.)

Ins Netz gegan­gen am 7.8.:

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Ins Netz gegangen (24.7.)

Ins Netz gegan­gen (22.7.–24.7.):

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