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Die Römer und die Kartoffel

Manch­mal hat es eben doch einen guten Grund, wenn über die Pro­vinz gelacht und gespöt­telt wird. Zum Bei­spiel die­sen hier:

Oder den hier:

(bei­des Bei­spie­le aus aktu­el­len Fly­ern, von der Home­page der Aus­stel­lung „Leben im Römi­schen Reich“.)

Das ist ja so blöd, dass man eigent­lich gar nicht mehr lachen kann. Und es sticht auch der­ma­ßen ins Auge, dass es doch irgend jeman­dem hät­te auf­fal­len müs­sen. Zumal man ja nicht gera­de Spe­zi­al­wis­sen benö­tigt, um die­sen Feh­ler zu erken­nen, das darf (und kann) auch ein Grafiker/​Setzer wissen …

Die Kar­tof­fel­wo­chen schei­nen im Oden­wald wirk­lich eine nach­hal­ti­ge Wir­kung gehabt zu haben (und nur neben­bei: Es ist ja nicht so, dass die Kar­tof­fel als Agrar­pro­dukt im Oden­wald noch irgend eine Rol­le spie­len wür­de. Im Müm­ling­tal zumin­dest – das über­bli­cke ich zumin­dest halb­wegs – wird sie fak­tisch nicht mehr ange­baut. Zumin­dest nicht in aus­rei­chen­den Men­gen) und sogar rück­wir­kend zu wir­ken, mit der Kraft, schlap­pe 1500 Jah­re (ganz grob geschätzt, ich weiß …) zu über­sprin­gen. Und die Geschichts­leh­rer vor Ort freu­en sich auch sehr, wenn sie sehen, was ihre ehe­ma­li­gen Schü­ler und jet­zi­gen Küchen­chefs so alles gelernt haben.

Kein Wun­der, dass „Land“ und „Pro­vinz“ zum Schimpf­wort ver­kom­men sind.

Veröffentlicht in geschichte

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