„Nichts wirklich wissen: ein Merkmal des Historikers.“ (Paul Valéry, 1915/16)
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„Nichts wirklich wissen: ein Merkmal des Historikers.“ (Paul Valéry, 1915/16)
„Theorie muss im Theater immer in Programmheften gfangengehalten werden, sonst würde sie den ganzen Laden auffliegen lassen.“ (René Pollesch, Requiem fürs Programmheft, 306)
„Emilia Galotti! Torquato Tasso! Alles Angst! Vor allem, weil die in getrennten Stücken leben und sich nicht solidarisieren können.“ (René Pollesch, Tod eines Praktikanten, 133)
„Moralische Kategorien sind nur in Hinterköpfen zu Hause, aber die handeln nicht. Juristische Kategorien handeln. Deshalb kann ich hier nur aufrufen, Jura zu studiern und keine weiteren moralischen Kategorien zu propagiern! Glotzt hier nicht so, undankbares Volk, geht nach Hause und studiert Jura.“ (René Pollesch, Capuccetto Rosso, 60)
„Nicht die überflüssigen Leben verschimmeln in den Regalen, sondern die ewigen Wahrheiten.“ (René Pollesch, Capuccetto Rosso, 54)
„Mit der Wirklichkeit kann ich nicht mehr angemessen auf meine Probleme mit der Wirklichkeit reagiern.“ (René Pollesch, Capuccetto Rosso, 52)
„Ich will Kunst, verdammte Scheiße, auch wenn sie sinnlos ist. Und niemand mehr einen geschichtlichen Auftrag des Seins erkennt, außer der bloßen Verwaltung von Leben. Na und wenn schon, ich will es sehn, das Theater, auch wenn es nur dazu dient, dass wir danach nach Hause fahren können. Auch wenn das die einzige Möglichkeit ist zu handeln. Ins Theater zu fahren und wieder nach Hause.“ (René Pollesch, Capuccetto Rosso, )
„Entweder die Menschen strömen zu den Allgemeinplätzen oder sie verstehen hoffnungslos nur sich selbst, meinte Cédric.“ (Jacqueline Moser, Lose Tage, 130)
„Dass die immer diesen alten Firlefanz spielen müsse, als ob es keine zeitgenössischen Komponisten gäbe, denkt er.“ (Jacqueline Moser, Lose Tage, 91)
