Lesen. Hören. Und ein bisschen schreiben.

Kategorie: kleinkram Seite 40 von 45

Taglied 31.12.2011

Chris­tof Kurz­mann und Burk­hard Stangl sind bei­des gro­ße Musi­ker, d.h. Impro­vi­sa­to­ren. Und im Duo gilt das dop­pelt, schon bei „schnee“ und auch bei „neu­schnee“. Dar­aus gibt es heu­te den kür­zes­ten Track, „home­l­ess dogs“:

Und als Zuga­be noch einen klit­ze­klei­nen Aus­schnitt von der Label­sei­te – die ande­ren Tracks sind fast alle zwi­schen 15 und 20 Minu­ten lang:

[wpau­dio url=„http://www.erstwhilerecords.com/audio/mp3/ep002_in_the_global_snow_of_things.mp3“ text=„Kurzmann & Stangl: In the glo­bal snow of things (aus­schnitt)“ dl=„0“]

Taglied 30.12.2011

Heu­te ist mir eine CD wie­der in die Hän­de gefal­len (beim Umräu­men …), die ganz viel erstaun­li­che Musik ent­hält: „Affi­ni­ties“ von Mari­lyn Cris­pell und Ger­ry Heming­way (erschie­nen beim vom mir sehr bevor­zug­ten Label Intakt), bei­des ganz groß­ar­ti­ge Musi­ker, die zusam­men auf die­ser lei­der nicht so arg lan­gen Auf­nah­me zei­gen, was Frei­heit hei­ßen kann – und was man dar­aus machen kann. Zum Bei­spiel das hier:

Taglied 29.12.2011

Heu­te war der Tag der Orgel­mu­sik. Neben Bach (Léon Ber­bens Auf­nah­me der „Kunst der Fuge“ – sehr schön!), Cas­tel­nuo­vo Tedes­co und den berau­schen­den Klän­gen des „Mann­hei­mer Wun­der­werks“ fand unter ande­rem die recht fri­sche SACD von Gun­ther Rost (erschie­nen bei dem fei­nen Label Oehms) noch ein­mal ihren Weg in mein Ohr: Die 24 Pré­ludes von Cho­pin, op. 28, spielt er dafür auf der gro­ßen Orgel der Stifts­ba­si­li­ka Keve­laer. Auch wenn man das natür­lich alles genau mit dem Kla­vier­klang im Ohr hat, ist das eine wun­der­bar far­ben­präch­ti­ge Ange­le­gen­heit. Oder viel­leicht auch gera­de des­we­gen? Egal, jeden­fall nutzt Rost sei­ne Mög­lich­kei­ten und die des Instru­ments treff­lich aus, um hier 24 ent­zü­cken­de, berau­schen­de und berü­cken­de Minia­tu­ren zu zau­bern, zum Bei­spiel die Pré­ludes No. 8 und 9:

[wpau­dio url=„http://www.gunther-rost.com/fileadmin/img/mp3s/Chopin_Op28_8und9.mp3“ text=„Gunther Rost spielt die Pré­ludes 8 & 9 aus op. 28 von F. Cho­pin“ dl=„0“]

Taglied 28.12.2011

Heu­te ist mal wie­der die wun­der­bar äthe­risch-ver­spiel­te Musik von Ulri­ke Haa­ge, vor allem die CD „SÉla­vy“, viel gelau­fen bei mir. Und genau des­halb gibt es heu­te ein Video eines ihrer Live-Auf­trit­te (zusam­men mit dem Per­kus­sio­nis­ten Eric Schae­fer), mit dem Titel „Fin­ger­prints“, ein schö­nes, ein­fa­ches Stück Musik:

Taglied 27.12.2011

Weih­nach­ten ist vor­bei, die Nor­ma­li­tät kehrt zurück. Naja, fast …
Die Musik des Tages kommt heu­te von einer ganz inter­es­san­ten Zusam­men­ar­beit von nuBox und DJ Ill­vi­be, die 2007 auf „Next Twist“ doku­men­tiert wur­de. Soweit ich weiß, gibt es nur die­se eine CD – obwohl ich ger­ne mehr davon hät­te … Da fin­den sich vie­le schö­ne Tracks, zum Bei­spiel das initia­le „Del­ta Due“. Oder das hier, „Fat Frumos“:

Taglied 26.12.2011

Weih­nach­ten auf Dro­ge … Und wahr­schein­lich die ein­zi­ge Art, wie man mit „Jing­le Bells“ über­haupt noch musi­ka­lisch umge­hen kann – so wie die A‑Cap­pel­la-Groß­meis­ter Raja­ton es tun (aller­dings auf finnisch …):

Taglied 25.12.2011

Heu­te gibt es nicht viel zu über­le­gen, son­dern etwas ganz offen­sicht­li­ches: Die Weih­nachts­his­to­rie von Hein­rich Schütz, zum Bei­spiel in die­ser ganz ordent­li­chen Ver­si­on des Mon­te­ver­di-Chors Würzburg:

Taglied 24.12.2011

Heu­te muss es natür­lich ein Weih­nach­stlied sein. Aller­dings in etwas ande­rem Gewand. Und zwar von dem Pro­jekt „Alte Weih­nachts­lie­der neu“, das Chris­ti­an Stey­er vor eini­ger Zeit in Ber­lin recht erfolg­reich ins Leben ruf und das genau das tut, was der Name sagt: Alte Weih­nachts­lie­der neu sin­gen – in der Regel a‑cappella und in wirk­lich schö­nen Sät­zen. Zum Bei­spiel das hier, „Es kommt ein Schiff geladen“:

Taglied 23.12.2011

Wir nähern uns Weih­na­chen … Des­halb gibt es heu­te etwas zur Ein­stim­mung: „Es ist ein Ros ent­sprun­gen“, in einem Satz von Hugo Distler, ein­ge­sun­gen von dem Madri­gal­chor Kiel unter Frie­de­ri­ke Woeb­cken:

Taglied 22.12.2011

Heu­te mit Blixa Bar­geld und Alva Noto ali­as anbb. Das hat dem ein­fa­chen Grund, dass heu­te end­lich mein Exem­plar von ”Mimi­kry” ange­kom­men ist, und zwar – vor allem, weil es ein Son­der­an­ge­bot war – in der spe­cial edi­ti­on aus Japan. Da ist, ganz wie erwar­tet, eini­ge schö­ne Musik drauf, die auch meis­tens unge­fähr so klingt, wie man das von den bei­den erwar­tet. Eines der High­lights ist das Bern­stein­zim­mer, mit typi­schen Bar­geld-Melo­dien und ‑Text­frag­men­ten:

ein­ge­schlos­sen in mein bern­stein­zim­mer lass ich euch allein /​seh zu das ich sel­ber land gewin­ne /​und keh­re irgend­wann zurück /​in mein bern­stein­zim­mer /​irgend­wann

so klingt das:

Schön ist aber auch der Track „Berg­hain“:

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