Lesen. Hören. Und ein bisschen schreiben.

Schlagwort: wissenschaft Seite 4 von 5

Ins Netz gegangen (27.6.)

Ins Netz gegan­gen am 27.6.:

  • Hoch­mut gro­ßer Söh­ne – Sprach­log – Ana­tol Ste­fa­no­witsch über einen Vor­schlag, im Text der öster­rei­chi­schen Natio­nal­hym­ne die Frau­en wie­der zu streichen:

    Am Text der öster­rei­chi­schen Natio­nal­hym­ne fin­det sich, wie es bei Tex­ten von Natio­nal­hym­nen nun ein­mal so ist, wenig Erhal­tens­wer­tes. Sie fei­ert die Land­schaft (gut, das ist gera­de noch erträg­lich), das „für das Schö­ne begna­de­te“ und mit „hoher Sen­dung“ aus­ge­stat­te­te Volk (das ist dann eben, natio­nal­hym­nen­ty­pisch, nicht mehr erträg­lich), die krie­ge­ri­sche Ver­gan­gen­heit, und eine „arbeits­fro­he“ Zukunft. Und natür­lich wird dem „Vater­land“ auch ordent­lich Treue geschworen.

  • Neu­es ARD-Nach­rich­ten­stu­dio: Tho­mas Roth trifft jetzt immer auf King Kong – Medi­en – FAZ – Oli­ver Jun­gen hält vom neu­en ARD-Stu­dio nicht so viel:

    Ein Ope­ra­ti­ons­feh­ler, das ist eigent­lich eine gute Meta­pher für das, was mit den ARD-Nach­rich­ten pas­siert ist: Man hat eine Wagen­la­dung Adre­na­lin in ihrem Bauch ver­ges­sen und ein­fach zugenäht.

    – dazu noch ein biss­chen Bau­dril­lard (Simu­la­crum!) und nost­al­gi­sche Rück­be­sin­nung auf die guten alten Zei­ten, als die Nach­rich­ten ohne Bil­der aus­ka­men (übri­gens auch in der FAZ!) …

  • Deutsch­land, verknautscht—BILDblog
  • Rech­ter Über­fall in Dort­mund: Poli­zei nimmt Nazis in Schutz – taz​.de – total cra­zy: „Rechts­extre­me woll­ten Rat­haus stür­men. Das Innen­mi­nis­te­ri­um: Die Poli­ti­ker selbst hät­ten randaliert.“
  • „Ich brau­che das Geld nicht“ – taz​.de – Tho­mas Piket­ty im „taz-„Interview:

    Ich ver­traue der Quan­ti­fi­zie­rung des Reich­tums für das Jahr 1913 stär­ker als der von 2013. Das Natio­nal­ein­kom­men wird rela­tiv gut erfasst. Aber die Ver­tei­lung des Ein­kom­mens bis in die obers­ten Schich­ten ist eine ande­re Frage.

    Schön auch eine ande­re Stelle: 

    Aber es ist schon inter­es­sant, wie viel Geld da ist, zum Bei­spiel in gro­ßen Fir­men. Die glei­chen Leu­te, die hart um jeden Euro mit ihrem Rei­ni­gungs­per­so­nal oder ihren Nied­rig­lohn­ar­bei­tern ver­han­deln, bie­ten mir 100.000 Euro für einen ein­stün­di­gen Vor­trag. Wenn ich ableh­ne, ver­dop­peln sie das Angebot.

  • Pen­nä­ler­haf­te Fach­pro­sa – Die neue „Kul­tur­ge­schich­te der frü­hen Neu­zeit“ ist nicht nur pein­lich, son­dern unver­schämt : lite​ra​tur​kri​tik​.de – »Zu hof­fen bleibt, dass der ange­sichts der feh­len­den Qua­li­tät über­aus dreis­te Preis die Käu­fer abzu­schre­cken vermag«
  • Welt­meis­ter­schaft und Doping – Gro­ßes India­ner-Ehren­wort! – Süddeutsche.de – wun­der­bar: Tho­mas Kist­ner in der „Süd­deut­schen“ zur WM etc.:

    Wer glaubt, der Fuß­ball sei sau­ber, der darf das­sel­be von der Fifa glauben.

    Eine Fra­ge bleibt am Ende: War­um tei­len die Fuß­ball­ärz­te ihr tie­fes Wis­sen nicht mit der All­ge­mein­heit? Sieht man, wie man­cher 30-Jäh­ri­ge durch die WM-Are­nen bret­tert, obwohl er als 20- bis 25-Jäh­ri­ger kein Spiel zu Ende brach­te, ohne dass der Mus­kel zwick­te oder dicht­mach­te – dann stellt sich die Fra­ge, war­um mit die­ser doch auch für die brei­te Mensch­heit segens­rei­chen Heil- und Auf­bau­kunst so ver­dammt dis­kret umge­gan­gen wird.

    Mit der Logik kommt man der medi­zi­ni­schen, sprich: ent­schei­den­den Sei­te die­ser Mil­li­ar­den­in­dus­trie so wenig bei wie mit Doping­tests. Dem gläu­bi­gen Fan ist es sowie­so einer­lei: Augen zu, und ein­fach fes­te dar­an glauben.

  • Twit­ter /​Calvinn_​Hobbes: The enti­re edu­ca­ti­on sys­tem … – RT @hnnngkttr: Time for chan­ge? “@Calvinn_Hobbes: The enti­re edu­ca­ti­on sys­tem sum­med up in a three panel comic strip. ” #edchat­de
  • An die weib­li­chen und männ­li­chen Waf­fen­scheu­en

    Die Waf­fen hoch! Das… | Apho​ris​men​.de

    – RT @giesbert: Der Felix Dahn war mit sei­ner Ant­wort an Ber­tha von Sutt­ner auch so ein Knalldepp.
  • Er kann es ein­fach nicht | Begleit­schrei­ben – Gre­gor Keu­sch­nig hat sich Chris­ti­an Wulffs „Ganz oben, ganz unten“ auf den Unter­su­chungs­tisch gelegt:

    Ich habe inzwi­schen kei­nen Zwei­fel dar­an, dass Wulff in einer Mischung aus selbst­verschuldetem Unglück und nar­ziss­ti­schem Jagd­trieb eini­ger wild­ge­wor­de­ner Ego­ma­nen einem eben auch qua­li­täts­me­dia­len Blut­rausch erlag, in dem sich zu Beginn meh­re­re Jäger gleich­zei­tig auf das glei­che Objekt konzentrierten.
    […] bie­tet er mit teil­wei­se unge­nau­en und unge­len­ken For­mu­lie­run­gen wie­der neue Angriffs­flä­chen. So lang­sam ver­fes­tigt sich der Ein­druck: Er kann es ein­fach nicht.

  • Siri Hust­vedt trifft Carl Djer­as­si – Wie­der so eine toll kon­zi­pier­te Ver­an­stal­tung, die mehr ver­heißt als sie einlöst:

    Es sei so eine Sache mit dem Dia­log, mur­melt Siri Hust­vedt vor sich hin.

  • Neue siche­re Her­kunfts­staa­ten: Ein Pro­blem wird zur Lösung -

    Bereits die­se kur­zen Aus­füh­run­gen zei­gen, dass die Ein­stu­fun­gen von Maze­do­ni­en, Ser­bi­en und Bos­ni­en-Her­ze­go­wi­na als siche­re Her­kunfts­staa­ten wenig Anlass zur Freu­de bie­ten – sie wer­fen in ers­ter Linie euro­pa­recht­li­che Beden­ken auf. Dane­ben ist die­se Geset­zes­än­de­rung ein Bei­spiel, wie im Ver­lauf von nur 20 Jah­ren der Grund für ein Pro­blem zu des­sen Ant­wort (gemacht) wird.

  • Frän­ki­sches Reich : Das ewi­ge Leben einer dienst­ba­ren Lei­che – Nach­rich­ten Kul­tur – DIE WELT – Eck­hard Fuhr ist von den Aus­stel­lun­gen zum 1200. Todes­tag von Karl dem Gro­ßen in Aachen sehr angetan:

    Es ist ein­fach so: Auch wer von tie­fer Skep­sis gegen jeden Ver­such erfüllt ist, mit Karl dem Gro­ßen Geschichts­po­li­tik betrei­ben, soll­te jetzt doch nach Aachen fah­ren. Denn um das zu sehen, was er dort zu sehen bekommt, muss er sonst um die gan­ze Welt reisen.

    Sehr recht hat er übri­gens auch mit sei­ner Einleitung: 

    Ohne Karl ver­ste­hen wir gar nichts.

  • Kom­men­tar zum deut­schen Ran­schmeiß-Jour­na­lis­mus | 11 Freun­de – Die 11 Freun­de sind mit der öffent­lich-recht­li­chen „Bericht­erstat­tung“ zur WM zu Recht nicht zufrieden:

    Alle zwei Jah­re, bei den gro­ßen Tur­nie­ren, wird Deutsch­land zu Schland, einer Nati­on der Nar­ren. Den Fans sei die­ser Aus­nah­me­zu­stand ver­gönnt und ver­zie­hen. Die Sen­der und ihre Jour­na­lis­ten aller­dings dür­fen sich davon nicht mit­rei­ßen las­sen. Denn was geschieht etwa, wenn die Natio­nal­mann­schaft doch noch früh­zei­tig aus­schei­det – ein Sze­na­rio, das nach nur einem Spiel und der beglei­ten­den Schwär­me­rei noch unwahr­schein­li­cher erscheint, als dass Joa­chim Löw mal schlecht ange­zo­gen ist? Für die­sen Fall braucht es kri­ti­sche Ana­ly­sen und har­te Fra­gen. Und kei­ne wei­nen­den Jour­na­lis­ten am Pool.

  • Why ‚Game of Thro­nes’ Isn’t Medieval—and Why That Mat­ters – Paci­fic Stan­dard: The Sci­ence of Socie­ty
  • The­sen­an­schlag: Schwang Luther 1517 tat­säch­lich den Ham­mer? – FAZ – Mar­tin Luthers The­sen­an­schlag von Wit­ten­berg ist sicher der berühm­tes­te, aber längst nicht der ein­zi­ge: Eine Geschich­te des Anschla­gens von Zet­teln an Kirchen.
  • Die Ver­öf­fent­li­chungs­form der Zukunft? Mein Lösungs­vor­schlag: Ein Auf­satz in Baum- und Ebe­nen­struk­tur. | Mit­tel­al­ter – eine schö­ne idee, die chris­ti­an schwa­de­rer da ent­wi­ckelt hat …

Ins Netz gegangen (22.5.)

Ins Netz gegan­gen am 22.5.:

  • Kurio­si­tä­ten aus den 1950er Jah­ren: Die Leug­nung der Zwölf­ton­tech­nik | „Musik – wohin?“ – Neben­schau­plät­ze der Musik­ge­schich­te: Julia Zupan­cic weist auf einen Ver­such Hein­rich Schnip­pe­rings von 1950 hin, zu argu­men­tie­ren, dass es die Zwölf­ton­tech­nik gar nicht gebe, weil sie nur eine auf die Spit­ze getrie­be­ne Wei­ter­ent­wick­lung der spät­ro­man­ti­schen Har­mo­nik sei. So ganz klappt das Argu­ment aber lei­der nicht …
  • 1989 ǀ In Stein gemeißelt—der Frei­tag – Elia­ne Gla­ser wirft im „Frei­tag“ aus Anlass des 25jährigen Jubi­lä­ums einen kri­ti­schen Blick auf Fran­cis Fuku­ya­mas The­se des „Ende der Geschichte“:

    Ist die heu­ti­ge Skep­sis gegen­über Fuku­ya­ma Anlass für Opti­mis­mus? Er selbst mut­maß­te vor 25 Jah­ren, die Aus­sicht auf „jahr­hun­der­te­lan­ge Lan­ge­wei­le“ kön­ne mög­li­cher­wei­se dazu füh­ren, dass die Geschich­te doch noch fort­ge­setzt wer­de. Es besteht die lei­se Hoff­nung, dass es sich bei die­ser Lan­ge­wei­le um einen Luxus han­delt, den sich die meis­ten von uns nicht leis­ten können.

  • Acht Mal Kraft­werk: Elek­tro­klän­ge über­all – KURIER​.at – Georg Ley­rer über 8 „Kraftwerk“-Konzerte in Wien „fin­det man Wie­der­ho­lung wert­voll und fei­ne Unter­schie­de spannend“ >
  • Das geis­tes­wis­sen­schaft­li­che Buch im digi­ta­len Zeit­al­ter: Der Schwei­ze­ri­sche Natio­nal­fonds und sei­ne Open-Access-Stra­te­gie – Über­sicht Nach­rich­ten – NZZ​.ch – Cas­par Hir­schi, Pro­fes­sor für Geschich­te in St. Gal­len, über Ver­la­ge (in) der Wissenschaft:

    Arbei­tet man als Geis­tes­wis­sen­schaf­ter mit Sub­ven­ti­ons­ver­la­gen zusam­men, bleibt vom schö­nen Bild der ver­le­ge­ri­schen Wert­ver­meh­rung wenig übrig. In der Regel schickt der Ver­lag den Autoren oder Her­aus­ge­bern ein Style­sheet mit Anga­ben, wie die Text­da­tei­en for­mal aus­zu­se­hen haben. Eine Uni­ver­si­täts­as­sis­ten­tin macht dann die Arbeit, für die der Ver­lag die Zuschüs­se bekommt. Sie for­ma­tiert, lek­to­riert und redi­giert, ohne dafür aus­ge­bil­det zu sein, schickt die Datei anschlies­send dem Ver­lag, und die­ser gibt sie unge­le­sen und unver­än­dert in den Druck. Ein Ver­lags­lek­to­rat ist ein Glücks­fall, eine gründ­li­che Redak­ti­on ein Wun­der. Der Gross­teil der Sub­ven­ti­ons­ver­la­ge hat, um ein Bild des Ger­ma­nis­ten Car­los Spo­er­ha­se zu ver­wen­den, sei­ne Beru­fung dar­in gefun­den, ein­ge­sand­te Datei­en mit­hil­fe gefäll­ter Bäu­me an Biblio­the­ken aus­zu­lie­fern. Ent­spre­chend gross­ar­tig sehen die Bücher häu­fig aus.

    Auch mit den – beson­ders in der Natur­wis­sen­schaft wich­ti­gen – Zeit­schrif­ten­ver­la­gen wie Else­vier & Co. rech­net er sehr tref­fend ab

Ins Netz gegangen (23.3.)

Ins Netz gegan­gen am 23.3.:

  • Aberken­nung des Dok­tor­ti­tels: Hilft nicht: Scha­van hat betro­gen – FAZ – Tho­mas Gutsch­ker weist auf das grö­ße­re Pro­blem des Falls Scha­van hin:

    Im Fall Scha­van haben ein gro­ßer Teil der Wis­sen­schafts­ge­mein­de und ein klei­ner Teil der Öffent­lich­keit die kom­plet­te Umwer­tung der Wer­te wis­sen­schaft­li­chen Arbei­tens ver­sucht. Natür­lich kräh­ten die am lau­tes­ten, die am meis­ten von den Mil­li­ar­den­zu­tei­lun­gen der Minis­te­rin abhän­gig waren. Die wah­ren Grün­de aber lie­gen tie­fer. In den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten ist eine Kas­te von Wis­sens­funk­tio­nä­ren ent­stan­den, die sich selbst oft­mals nicht durch wis­sen­schaft­li­che Spit­zen­leis­tun­gen aus­zeich­nen, son­dern durch Manage­ment­fä­hig­kei­ten. Sie faseln von Exzel­lenz, dre­schen aber nur lee­res Stroh.

  • Link Bubble – Android-Apps auf Goog­le Play – Chris Lacy, der mit Tweet­la­nes (super Twit­ter- & App.net-Client) und dem Action Laun­cher (sehr ergo­no­mi­scher Laun­cher) Android schon sehr berei­chert hat (für mich zumin­dest), löst mit „Link Bubble“ ein Smart­phone-Pro­blem: Das Links, die man klickt, auto­ma­tisch im Vor­der­grund gela­den wer­den und das Lesen etc. dadurch immer unter­bre­chen und verzögern
  • Coa­ching für Eltern: Unser Sohn wird mal hoch­be­gabt – FAZ – Frie­de­ri­ke Haupt ätzt in der FAZ wun­der­bar schlag­fer­tig und scharf­sin­nig gegen Eltern und die Bera­tungs­in­dus­trie um die Hoch­be­ga­bung herum:

    Heu­te soll jedes Kind stän­dig geför­dert wer­den, so, als wäre die Fami­lie ein Berg­werk. Irgend­wel­che Kost­bar­kei­ten wer­den sich schon fin­den las­sen. Und wert­vol­ler als alles ande­re ist Intel­li­genz. Damit kann man sich spä­ter viel­leicht etwas kau­fen; mit einem guten Her­zen geht das jeden­falls nicht. Die Kin­der, so wün­schen es die Eltern, sol­len auf dem Markt bestehen. Ver­ant­wort­lich dafür sind wie bei der Ein­füh­rung einer Mar­ke die Pro­du­zen­ten. Das ist eine schwe­re Last.

  • Mein ers­tes Word­Press-Plug­in: Gedich­te mit Zei­len­num­mern | Leh­rer­zim­mer – cool: der @Herr_Rau schreibt ein Word­Press-Plug­in, um Gedich­te mit Word­Press ver­nünf­tig dar­stel­len zu kön­nen. So etwas hab’ ich auch mal gesucht vor län­ge­rer Zeit und – wie er – nicht gefun­den; nur dass ich des­halb nicht mit dem Pro­gram­mie­ren begon­nen habe.
  • Metri­cal­i­zer – auto­ma­ti­sche metri­sche Ana­ly­se von Gedich­ten, funk­tio­niert erstaun­lich gut
  • Mecht­hild Heil: Mehr Trans­pa­renz bei homöo­pa­thi­schen Mit­teln – Rhein-Zei­tung – RT @niggi: Homöo­pa­then: Wenn die Leu­te wüss­ten, was bei uns (nicht) drin ist, wür­den sie das Zeug womög­lich nicht kaufen.
  • Regis­seur Tal­al Der­ki im Inter­view: In nur drei Jah­ren ist die syri­sche Gesell­schaft fast so zer­stört wie Afgha­ni­stan | Lesen was klü­ger macht – Ines Kap­pert sprach mit dem Regis­seur Tal­al Der­ki (Homs – ein zer­stör­ter Traum) über die Situa­ti­on in Syri­en: Das haben die inter­na­tio­na­len Play­er geschafft: In nur drei Jah­ren ist die syri­sche Gesell­schaft fast so zer­stört wie Afgha­ni­stan, sagt Regis­seur Tal­al Derki.

Ins Netz gegangen (8.7.)

Ins Netz gegan­gen (6.7.–8.7.):

Ins Netz gegangen (6.7.)

Ins Netz gegan­gen (4.7.–6.7.):

  • Hack­ing: Wahl­be­trug leicht gemacht – Golem​.de – Armin Rupp zeigt, wie über­ra­schend ein­fach es ist, Brief­wah­len zu fäl­schen – in der BRD:

    1989 beschloss die Bun­des­re­gie­rung, die Brief­wahl nicht nur zu ver­ein­fa­chen, son­dern auch hier und dort dabei ein­zu­spa­ren. Das hat der Alter­na­ti­ve zum Besuch im Wahl­lo­kal zwar tat­säch­lich eini­ge Hür­den genom­men, aber die Mög­lich­keit zur Wahl­fäl­schung deut­lich erhöht. Das hat der Sicher­heits­exper­te Armin Rupp auf der Sicher­heits­kon­fe­renz Sig­int 2013 in Köln aus­führ­lich gezeigt. Auch die Orga­ni­sa­ti­on für Sicher­heit und Zusam­men­ar­beit in Euro­pa (OSZE) bemän­gelt inzwi­schen die Brief­wahl in Deutschland.

  • Ach übri­gens, er ist Autist – DIE WELT – David Mit­chell über das Leben mit einem autis­ti­schen Sohn:

    Sie ver­spü­ren plötz­lich Mit­leid mit den Kran­ken im Mit­tel­al­ter, die in der Hoff­nung, den für ihr Lei­den zustän­di­gen Hei­li­gen zu fin­den, von einem Schrein zum ande­ren hum­pel­ten, obwohl sie eigent­lich einen Quan­ten­sprung in der Medi­zin gebraucht hätten.

  • Beleuch­tungs­vor­schrif­ten am Fahr­rad: Nichts genau­es weiß man nicht | Rad­ver­kehrs­po­li­tik – Rad­ver­kehrs­po­li­tik setzt sich auch mit dem geän­der­ten Ände­rungs­vor­schlag zu den Fahr­rad­be­leuch­tungs­pa­ra­gra­phen in der StV­ZO aus­ein­an­der – und zeigt, wie schwie­rig so eine ein­fach Anpas­sung offen­bar sein kann …

    So rich­tig Freu­de kommt ange­sichts des Durch­ein­an­ders nicht auf: Viel­leicht sind abnehm­ba­re Lam­pen künf­tig erlaubt, viel­leicht auch nicht—das ist im End­ef­fekt Interpretationssache.

  • Die Schwu­len brin­gen uns allen den Tod: Die Lust des “Spie­gel” an der Apo­ka­lyp­se durch Aids « Ste­fan Nig­ge­mei­er -

    Den­noch ist es schwer, in der Aids-Bericht­erstat­tung des »Spie­gel« die­ser Zeit einen Aus­druck von Ver­ant­wor­tung zu sehen—und nicht von rasen­der Ver­ant­wor­tungs­lo­sig­keit. Dazu trägt die offen­kun­di­ge Lust bei, mit der Hal­ter die grau­sa­men Mecha­nis­men aufs Gru­se­ligs­te ausmalt

  • Pofall­as Brief­kopf – Akten­kun­de und zeit­ge­nös­si­sche Doku­men­ten­fäl­schun­gen | Akten­kun­de – Diplo­ma­tik kann auch in der Zeit­ge­schich­te wich­tig sein – Hol­ger Ber­win­kel zeigt, war­um „Dis­cri­men veri ac fal­si“ auch eine Auf­ga­be „der zeit­ge­schicht­li­chen Akten­kun­de“ sein kann und wie sie kon­kret funktioniert.
  • Unter dem Tep­pich der HRK | Schma​len​stroer​.net -

    Die HRK will ein erstaun­lich gut funk­tio­nie­ren­des Sys­tem gegen ein klan­des­ti­nes, weni­ger gutes Sys­tem erset­zen. Die bekann­ten Pla­gia­te-Wikis wer­den damit auto­ma­tisch zum wis­sen­schaft­li­chen Fehl­ver­hal­ten, da sie ja grund­sätz­lich öffent­lich sind. Wer das nicht in Ord­nung fin­det, darf ger­ne die­se Peti­ti­on mit­zeich­nen. Und wis­sen­schaft­li­ches Fehl­ver­hal­ten auch zukünf­tig öffent­lich machen.

Ins Netz gegangen (4.7.)

Ins Netz gegan­gen (3.7.–4.7.):

  • Gut­ten­berg, Scha­van und die Fol­gen: Maul­korb bei Pla­gi­ats­ver­dacht – Tages­spie­gel -

    Die Hoch­schul­rek­to­ren­kon­fe­renz (HRK) und die Deut­sche For­schungs­ge­mein­schaft (DFG) pla­nen einen Maul­korb für For­scher, die wis­sen­schaft­li­ches Fehl­ver­hal­ten öffent­lich machen wol­len – das befürch­ten zumin­dest Wis­sen­schaft­ler, die jetzt einen offe­nen Brief im Inter­net ver­öf­fent­licht haben.

  • Inter­net-Sicher­heits­exper­te Felix von Leit­ner : Der Über­wa­chung ent­ge­hen? Das macht rich­tig viel Arbeit! – FAZ – fefe im FAZ-Inter­view bringt’s auf den Punkt:

    Ter­ro­ris­mus ist ja defi­niert als Ein­schüch­te­rung, als Angriff, der nicht mich direkt angreift, son­dern mir Angst macht und ich so mei­ne Lebens­art ände­re. Das ist doch genau, was hier gera­de pas­siert! Nur dass eben nicht „die Ter­ro­ris­ten“ die­sen Angriff durch­füh­ren, son­dern die Geheim­diens­te. Die­ses ewi­ge „aber die Ter­ro­ris­ten“ ist doch genau so hohl wie der Hin­weis auf die angeb­li­che par­la­men­ta­ri­sche Kon­trol­le. Im öffent­li­chen Dis­kurs muss mal jemand die Fra­ge stel­len, ob der real erleb­te Ter­ror nicht eher von den Diens­ten aus­geht, anstatt dass sie uns vor ihm schützen.

  • law blog» Beweg­te Zei­ten -

    Die Ver­wei­ge­rung von Über­flug­rech­ten ist zwar grund­sätz­lich zuläs­sig, da jeder Staat auch sei­nen Luft­raum als Hoheits­ge­biet betrach­tet. Aller­dings ist nicht mal ansatz­wei­se erkenn­bar, wel­che nach­voll­zieh­ba­ren eige­nen Inter­es­sen Frank­reich und Por­tu­gal mit der Ver­wei­ge­rung der Über­flug­rech­te ver­fol­gen könn­ten. Von der Maschi­ne des boli­via­ni­schen Prä­si­den­ten ging kei­ner­lei Gefahr für die bei­den Län­der aus – selbst wenn Snow­den sich an Bord befun­den hätte.
    Von daher ist das schon ein höchst unge­wöhn­li­cher Vorgang.

Netzfunde vom 15.5.

Mei­ne Netz­fun­de vom 15.5.:

  • Über­set­zen | Post­kul­tur – Jahn Kuhl­brodt über das Übersetzen:

    eigent­lich ist es ein wil­dern im gestrüpp frem­der spra­chen, ein suchen nach der struk­tur, die mir bekann­tes birgt. […] dabei müs­sen frem­de spra­chen kei­ne fremd­spra­chen sein.

  • “Wer bin ich?” – … war­um Jan-Mar­tin Klin­ge bei „Wer bin ich“ nicht mehr mit­spie­len darf
  • Masern in Bay­ern auf dem Vor­marsch – Gesund­heit – Süddeutsche.de – Fata­le Impf­skep­sis: In Mün­chen war­nen die Behör­den vor einer Masern­epi­de­mie. Kein Wun­der: In Bay­ern erhal­ten deut­lich weni­ger Kin­der den vol­len Impf­schutz als in vie­len ande­ren Bun­des­län­dern. Ihre Eltern wis­sen nicht, wie schwer­wie­gend die Infek­ti­ons­krank­heit mit­un­ter ver­läuft – und was die Lang­zeit­fol­gen sein können.

Netzfunde vom 8.2. bis zum 10.2.

Mei­ne Netz­fun­de für die Zeit vom 8.2. zum 10.2.:

Tun Sie das!

aus dem unbe­dingt zur Lek­tü­re emp­foh­le­nen vor­züg­li­chen Blog von Esowatch.

Wissenschaft

„Wis­sen­schaft kann zwi­schen Wich­ti­gem und Unwich­ti­gem nicht unter­schei­den.“ (Hen­ning Rit­ter, Notiz­hef­te, 101)

Seite 4 von 5

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén