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Schlagwort: planung

Noch mehr Kopenhagen …

Copen­ha­ge­ni­ze hat noch mehr kur­ze Vide­os zu den Prin­zi­pi­en & Mit­teln, mit denen in Kopen­ha­gen der Rad­ver­kehr geför­dert wur­de und wird, pro­du­ziert (das ers­te habe ich hier schon vor­ge­stellt). Zum Bei­spiel zur grü­nen Wel­le für Rad­fah­rer (beson­ders schick fin­de ich ja die Boden­lich­ter, die den Rad­le­rin­nen signa­li­sie­ren, ob sie noch/​schon in der grü­nen Wel­le sind …):

Epi­so­de 3 dreht sich um „Inter­mo­da­li­tät“, also die Mög­lich­keit, mög­lichst immer, also in allen ande­ren Ver­kehrs­mit­teln, mit­neh­men und auch pro­blem­los par­ken zu können:

Auch die Sicher­heit der Rad­fah­rer kann mit vie­len, oft nur klei­nen Details ver­bes­sert wer­den – z.B. schal­ten die Rad­am­peln vor den Auto­am­peln auf Grün:

Wobei Kopen­ha­gen aber auch vor grö­ße­ren Umge­stal­tun­gen nicht zurückschreckt …:

Copenhagenize

Wie macht man eine Stadt fahr­rad­freund­lich und lebens­wert? Wie über­win­det man 100 und mehr Jah­re ver­fehl­ter Ver­kehrs­pla­nung, die fast aus­schließ­lich auf das Auto zen­triert war (und ist)? Die däni­sche Agen­tur Copen­ha­ge­ni­ze macht – natür­lich mit dem Bei­spiel Kopen­ha­gen, das ja auch nicht immer so aus­sah wie heu­te, vor Augen – eini­ge Vor­schlä­ge. Am wich­tigs­ten: das gro­ße Gan­ze – oder wie es bei ihnen heißt: The Big Pic­tu­re. Und legt dabei erst ein­mal den Fokus auf die „Uni­for­mi­tät der Infra­struk­tur“ (mit einer Bevor­zu­gung der sepa­rier­ten Rad­we­ge). Die wich­tigs­te Lek­ti­on ist dabei aber die ein­fachs­te: Prio­ri­ti­ze the bike – and the peo­p­le will ride.


(via Velo­phil)

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