Lesen. Hören. Und ein bisschen schreiben.

Schlagwort: e-mail

Zeitungsschizophrenie

Auf Sei­te 2 lobt die Süd­deut­sche Roman Her­zog & sein Büro dafür, dass er eine kos­ten­lo­se E‑Mail-Adres­se bei gmx benutzt, statt die Infra­struk­tur des Bun­des zu nut­zes (was ja sowie­so ein selt­sa­mes Lob ist …), auf Sei­te 6 warnt sie unter den „Zehn Gebo­ten der Netz­si­cher­heit“ genau davor – dass näm­lich bei die­sen Diens­ten jemand ande­res schön alle Daten bekommt. So viel zur Medienkomepetenz …

lyrimail – den tag mit einem gedicht beginnen

heu­te hat lyrik­mail – über­haupt ein aus­ge­spro­chen net­ter und emp­feh­lens­wer­ter, noch dazu kos­ten­lo­ser ser­vice, den ich mit freu­den jeden tag genie­ße – mir eine gro­ße freu­de gemacht: ich durf­te den tag mit einer klei­nen por­ti­on schil­ler beginnen:

Majes­tas populi.

Majes­tät der Men­schen­na­tur! dich soll ich beim Haufen
Suchen? Bei Weni­gen nur hast du von jeher gewohnt.
Ein­zel­ne Weni­ge zäh­len, die Übri­gen alle sind blinde
Nie­ten; ihr lee­res Gewühl hül­let die Tref­fer nur ein.

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