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Schlagwort: assam

Assam Mangalam

und wie­der mal ein neu­er Assam, ein (Weihnachts-)Geschenk und des­halb nicht aus einem mei­ner Läden, son­dern von „Tee vom See“. Aber das ist offen­bar auch ein guter Laden, denn die­ser Assam darf sich sehen lassen.

Schon das Blatt duf­tet ver­hei­ßungs­voll wür­zig, mit einem Hauch Anis regen die klei­nen, mit vie­len gol­de­nen Spit­zen durch­setz­ten Blät­ter olfak­to­risch schon vor dem Auf­guss an. Vor­her sogar mehr als danach … Auch die Tas­se prä­sen­tiert sich wie­der­um ver­hei­ßungs­voll: Ein natür­lich dunk­ler Tee, aber mit einem stark strah­len­den Rot unter­schei­det er sich von den meis­ten gewöhn­li­chen Assams. Der Manga­lam erobert den Geschmacks­raum des Mun­des im Nu und in Gän­ze, bleibt dabei aber doch sehr zurück­hal­tend und unauf­dring­lich – weder der wür­zi­ge Duft noch die mal­zi­ge Assam-Note tre­ten beson­ders her­vor. Dafür fällt aber der wei­che und lang nach­klin­gen­de Geschmack sehr posi­tiv auf.

Tee: Assam Manga­lam FTGFOP1
Zube­rei­tung: ca. 15 Gramm Tee für 1,5 Liter kochen­des Was­ser, 4:30 Minu­ten Ziehzeit.

assam tgfop1 jonak

wie der name ver­rät, aus dem indi­schen tee­gar­ten jonak. eine sehr fei­ne spit­zen­qua­li­tät. ent­ge­gen den übli­chen assams, die oft etwas kraft­mei­ernd und derb daher­kom­men, ist die­ser tee sozu­sa­gen aus­ge­spro­chen zivi­li­siert und gebil­det. die dun­kel­brau­ne tas­se hat nur einen ganz leich­ten rot-ton. er schmeckt gar nicht so kräf­tig und gehalt­voll wie er durch­aus ist. im gegen­teil, er schmei­chelt den gau­men. vor allem mit dem sehr sam­ti­gen malz­ton und der fein gerun­de­ten abstim­mung der ver­schie­de­nen aro­men. und er ist außer­or­dent­lich lan­ge nach­schme­ckend. (zube­rei­tung: 15g für 1,5 liter was­ser, 4:50 minu­ten zie­hen las­sen. nicht zu lan­ge abküh­len las­sen, heiß schmeckt er am besten).

assam royal tgfop special

mein all­time-favo­rit unter den assam tees, bei mei­nem haus­händ­ler kolod­ziej & lie­der die nr. 220.

kommt aus dem tee­gar­ten „mokal­b­ari east”, trägt die bezeich­nung tgfop cl spl or 221, 2006 ein­ge­kauft und bis heu­te genossen.

am bes­ten bei knapp 20 gramm für 1,5 liter was­ser, 4–5 minu­ten zie­hen las­sen: wun­der­bar geschmei­dig im abgang, fein aus­ta­riert zwi­schen mal­zi­ger grun­die­rung und fei­nen, leicht süß­li­chen nuan­cen. sehr kräf­tig, aber fast nicht bit­ter zu krie­gen. gehalt­voll, aber süf­fig ohne ende. alles in allem: ein fei­ner tee, der jeden cent wert ist (bil­lig-tee ist das näm­lich keiner).

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