Der Michelstädter Stadtteil Steinbach hat keine „klassische“ Kirche, aber ein sehr schönes, zweckmäßiges Gemeindehaus mit einem großen und gut gestaltetem Gottesdienstraum. Die Orgel von Förster und Nicolaus, die dort steht, ist leider nicht besonders spannend – und hat zwei „Qualitäten“, die ich nicht besonders goutiere: Geteilte Lade und angehängtes Pedal. Da das Pedal nicht mal ein einziges eigenes Register hat, ist es nicht mehr als eine Spielhilfe … Und für die geteilte Lade habe ich eigentlich nie wirklich Verwendung, das macht nur zusätzliche Arbeit beim Registrieren. Dafür hat das kleine Werk ordentlich Power, die der Organist auch voll abbekommt: Schon der 4‑Fuß-Prinzipal ist schön kräftig und die Zimbel setzt dem eine schöne Krone auf.
- Die ganze Orgel. Man sieht sehr schön, wie die Gehäusetüren auch als Liedtafel genutzt werden …
- Der Prospekt ist mit Schranktüren zu verschließen (und genau auf Ohrenhöhe des Organisten)
- Die Spielanlage (das angehängte Pedal lässt sich mit dem Tritt auch abhängen, also stummschalten).
- Das im Notenpult angebrachte Firmenschild der Erbauer Förster & Nicolaus
- Die komplette Registratur der Bass-Seite.






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