René Schi­cke­le, Ers­ter August 1914:

Kam eine rote Wol­ke gezogen,
Ent­stürz­ten ihr dro­hend Gestalten,
Wir rie­fen, um sie aufzuhalten,
schon war sie durch uns geflogen
Und hin­ter­ließ einen Brandgeruch,
Bestür­zung rin­sum wie nach einem Fluch,

und dann war Krieg.

Die Träu­me sind aus uns getreten,
Sie zei­gen flet­schen­de Zäh­ne und winken,
Wir moch­ten in die Kniee sinken,
Die Angst und Wut in Ruh‘ zu beten.
Die wachen Träu­me haben uns umringt,
Wir hören, noch fremd, die eige­ne Stim­me, die singt:

Tod oder Sieg!