»Nächstens mehr.«

Lesen. Hören. Und ein bisschen schreiben.

Winter-Splitter

Die Füße—see­len, sie
see­len!

Ich füh­le sie lau­fen im Sommer,
die Wie­se hin­auf (ich muß den Som­mer einrücken) -

sie see­len -
viel­leicht sogar wäh­rend ich lau­fe, ja doch wohl wäh­rend, -
und jetzt, im Januar—erinnert.

— Elke Erb, Meins, 52

Taglied 17.4.2012

Wun­der­ba­re Anfän­ge gibt es – trotz des Titels – in Mark Andrés „Un Fini I“, hier mit dem Ensem­ble Alternance:


Beim Kli­cken auf das und beim Abspie­len des von You­Tube ein­ge­bet­te­ten Vide­os wer­den (u. U. per­so­nen­be­zo­ge­ne) Daten wie die IP-Adres­se an You­Tube übertragen.

… der ursprüngliche Hipster

„Franz Kaf­ka, ein gro­ßer, wenn nicht sogar der ursprüng­li­che Hips­ter“ (Chris­to­pher Gla­zek, South Side Story)

Taglied 16.4.2012

schön.

Sti­le Anti­co – Bri­tish vocal ensem­ble – sings Palestrina’s Assump­ta est Maria

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Taglied 15.4.2012

Etwas von Mor­ton Feld­man (passt irgend­wie zu mei­ner Sonn­tags­stim­mung heu­te …), das ich noch nicht kann­te und via ato​na​li​ty​.net gefun­den habe – „Bass Cla­ri­net and Per­cus­sion“, hier mit dem New Mil­le­ni­um Ensemble:

Mor­ton Feld­man – Bass Cla­ri­net and Per­cus­sion (1÷2)

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Mor­ton Feld­man – Bass Cla­ri­net and Per­cus­sion (2÷2)

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Übertriebenes Unverständnis?

Die west­li­chen Medi­en haben das damals mit einem mei­nes Erach­tens über­trie­be­nen Unver­ständ­nis für die chi­ne­si­sche Regie­rung als Mas­sa­ker bezeich­net. Doch was hät­te Deng tun sol­len? … Wenn er den Platz des Himm­li­schen Frie­dens nicht hät­te räu­men las­sen, hät­te die Regie­rung ‚das Gesicht verloren’.

So spricht Hel­mut Schmidt in einer kur­zen Erin­ne­rung über sei­ne Begeg­nun­gen mit Deng Xiao­ping in der aktu­el­len Aus­ga­be der „Zeit Geschich­te“, die sich ganz Chi­na wid­ment (1÷2012, S. 91).

Und genau damit hat mich Hel­mut Schmidt – nicht zum ers­ten Mal – gehö­rig ver­schreckt. Denn die­se Belie­big­keit ist schlimm: ja, was sol­len die armen Chi­ne­sen denn tun, sie hät­ten ja „ihr Gesicht“ ver­lo­ren – und das weiß doch jeder, das das in die­ser Kul­tur das Schlimms­te über­haupt ist. Was sind schon fast 3000 Tote dage­gen? Tote noch dazu, die ja – so die Impli­ka­tur – genau gewusst haben, was pas­sie­ren muss, wenn sie da so blöd in der Öffent­lich­keit demons­trie­ren und so etwas Unver­schäm­tes wie Demo­kra­tie ver­lan­gen? Mein lie­ber Mann: Sol­che Äuße­run­gen sind es immer wie­der, die mir die Ver­eh­rung Hel­mut Schmidts gänz­lich unbe­greif­lich machen. 

Und dann noch: Was bit­te schön ist denn „über­trie­be­nes Unver­ständ­nis“? Ent­we­der man ver­steht etwas nicht – dann ver­steht man es eben nicht. Das kann man dann nicht mehr über­trei­ben. Was Schmidt hier offen­bar mei­nen, aber nicht sagen will: Das Unver­ständ­nis war kei­nes, die „Medi­en“ wuss­ten genau (nach Schmidts Les­art), wor­um es ging, und haben das Unver­ständ­nis vor­ge­scho­ben – und, das ist die Fol­ge davon, sich (mei­nes Erach­tens zu Recht) mora­lisch ent­rüs­tet über das Gemet­zel. Und das fin­det Herr Schmidt wohl über­trie­ben. Nun ja, da muss man ja eigent­lich nichts mehr sagen …

Taglied 13.4.2012

Waldeinsamkeit/​In der Frem­de – das Gedicht war ges­tern im Lyrik­ka­len­der, heu­te in der wun­der­schö­nen Ver­to­nung von Robert Schu­mann, von der es nicht gera­de weni­ge gute Auf­nah­men gibt …:


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Taglied 12.4.2012

Ein Zufalls­fund mit ziem­lich grau­se­li­gem Video, aber geni­al frei­er Musik von Thur­s­ton Moo­re, Ikue Mori & Okky­un Lee:

Thur­s­ton Moo­re /​Okky­ung Lee /​Ikue Mori Trio

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Taglied 11.4.2012

Enno Pop­pe, Keilschrift:


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Grünes Gewissen?

Fin­de den Fehler: 

Man kann ihn als Gelän­de­wa­gen fürs grü­ne Gewis­sen ver­ste­hen, den Lexus RX 450h, der mit einem V6-Ben­zi­ner und zwei E‑Motoren eine beein­dru­cken­de Sys­tem­leis­tung von 220 kW (299 PS) bietet. 

- so beginnt Micha­el Spehr von der FAZ sei­nen Text über die „Remo­te Touch im Lexus RX 450h“. Und mich regt so ein Schwach­sinn immer auf: Wie kann man den bit­te einen Gelän­de­wa­gen, der fast drei Ton­nen wiegt (!), noch dazu mit 220 kW Leis­tung, irgend­wie „grün“ fin­den? Nur weil er nicht aus­schließ­lich auf Ver­bren­nungs­mo­to­ren setzt, ist das doch noch kein öko­lo­gisch irgend­wie ver­tret­ba­res Fort­be­we­gungs­mit­tel. Aber das ist ein typi­sches Phä­no­men, das man bei Tech­nik­jour­na­lis­ten ganz oft beob­ach­ten kann: Wenn ein Pro­dukt nicht ganz und gar den Wahn­sinn des immer mehr, immer stär­ker, immer schnel­ler mit­macht, darf man das schon unge­straft als „grün“ oder „öko“ bezeichnen. 

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