einer der bes­se­ren tees aus dem hau­se gschwend­ner, der sei­nen preis auch wert ist. kei­ne beson­ders hohe blatt­qua­li­tät – soli­der durch­schnitt. der in der tas­se aus­ge­prägt dun­kel­rot-brau­ne tee zeich­net sich vor allem durch sei­nen her­ben geschmack aus – das ist sicher­lich nicht jeder­manns sache. bei 17 gramm auf 1,5 liter und gut 2 minu­ten ist das aber noch nicht so extrem aus­ge­prägt – mit etwas weni­ger tee und vier minu­ten zieh­zeit ist das ein tee, der ein kräf­ti­ges herz vor­aus­seht, den ich kaum noch auf nüch­ter­nen magen trin­ken kann – das ist dann kraft pur (aller­dings auch deut­lich zu las­ten des geschmacks­ver­gnü­gen). denn die­ser cey­lon-tee ist nicht nur ein­fach ein her­bes gebräu, son­dern ein­fach eine run­de sache. viel­leicht etwas wenig nach­hal­tig im abgang. dafür aber auch nicht aggres­siv, ohne die den cey­lon-tees oft eige­ne kan­ti­ge här­te. ein robus­ter all­tags­tee, bei dem man nicht viel falsch machen kann.