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Lesen. Hören. Und ein bisschen schreiben.

Taglied 28.7.2012

Anton Bruck­ner, Locus iste:

Locus Iste – Winds­ba­cher Knabenchor

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Taglied 26.7.202

Rhein­ber­ger, Abend­lied (Cam­bridge Singers):

Abend­lied – J. Rheinberger

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Es geht auch ohne Band: Jazzchor Freiburg a‑cappella

Jeder neu­en CD des Jazz­chor Frei­burg wird mit Span­nung und Vor­freu­de ent­ge­gen­ge­fie­bert, die Erwar­tun­gen sind hoch. Und die 11 Songs von „A Cap­pel­la“ ent­täu­schen sicher nie­mand – auch wenn der Jazz­chor hier das ers­te Mal pur zu hören ist, ganz ohne instru­men­ta­le Rhyth­mus­grup­pe. Das beginnt schon mit dem klang­mäch­ti­gen Start des Titel­songs, „A Cap­pel­la“. Mit stark gefea­tur­ter Beat­box von Juli­an Knör­zer – der wird noch öfters begeg­nen – ist das ein pefek­ter Ope­ner für die bun­te Mischung die­ser CD. 

Denn nicht nur der ers­te Titel, son­dern das gan­ze Album ist per­fek­te Wer­bung für den Jazz­chor (und nicht nur für die Frei­bur­ger): Wer hier nichts fin­det, ist für die­se Musik wohl ver­lo­ren. Aber die CD ist dabei auch unge­heu­er dis­pa­rat. Alle drei bis vier Minu­ten kommt völ­lig ande­re Musik aus den Laut­spre­chern. Auf das wei­che, war­me „In Per­son“ zum Bei­spiel folgt naht­los „A May Song“ von Bert­rand Grö­ger eine aus­ge­spro­chen raf­fi­nier­te voka­le Spie­le­rei, bevor es mit „Shi­ny Sto­ckings“ zum klas­si­schen Swing wech­selt: Gera­de das ist durch­aus gran­di­os in sei­ner Makel­lo­sig­keit und wun­der­bar inspi­rie­rend. Über­haupt nut­zen die Arran­ge­mens die Fähig­kei­ten des Jazz­cho­res sehr gut. Die ekle­ti­sche Stil­mi­schung ist näm­lich als Leis­tungs­aus­weis sehr geeig­net und war­tet mit zahl­lo­sen fas­zi­nie­ren­den Momen­ten auf. Und bleibt dabei doch auch unge­heu­er ver­spielt: Das hat oft etwas sehr unmit­tel­bar begeis­ter­tes – fast scheint es, als wol­le der Chor aus­pro­bie­ren, was er noch alles kann (und das ist viel). „Cute“ mischt etwa schön einen alten Big-Band-Hit von Neal Hef­ti mit Beat­box-Ele­men­ten, einem druck­vol­len Chor und span­nen­dem Scat-Solo von Lar­ry Brow­ne, wäh­rend Piaz­zoll­as Tan­go „La Muer­te del Angel“ zu einer veri­ta­blen Chor-Etü­de wird, die man durchs Tan­zen über­haupt nicht ent­eh­ren will.

Auch die afri­ka­ni­sche Ein­flüs­se machen sich nicht nur in Grö­gers „Afri­can Call“ mehr als deut­lich bemerk­bar – selbst im Hap­py Bir­th­day schei­nen sie durch. Aber das Arran­ge­ment von Klaus Frech ist sowie­so sehr frei – und über­ra­schend span­nend, auch weil der Text voll­kom­men ersetzt wur­de. Doch das Bes­te kommt erst ganz am Schluss: Eine wun­der­ba­re Ver­si­on des Beat­les-Song „Good Night“ – scharf am Kitsch ent­lang balan­cie­rend, aber von Betrand Grö­ger mit sou­ve­rä­ner Hand arran­giert und diri­giert, vom Jazz­chor Frei­burg ganz wie gewohnt tadel­los gesun­gen, zeigt das fast wie ein Fazit noch ein­mal, war­um der Jazz­chor Frei­burg immer noch und immer wie­der Stan­dards setzt.

Jazz­chor Frei­burg: A Cap­pel­la. 2012. Jazz­haus Records JHR 055.
(geschrie­ben für die Neue Chorzeit.)

Taglied 25.7.2012

Ein schö­ner, kraft­vol­ler Track des New Yor­ker Schlag­zeu­gers Bob­by Pre­vi­te:

[soundcloud]http://soundcloud.com/bobby-previte/tranche[/soundcloud]

Taglied 24.7.2012

cool (zumin­dest coo­ler als die Luft hier …)

M185 – Floa­ting (Six­tus Preiss Remix)

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/​via song­des­ta­ges

Taglied 23.7.2012

sehr fein: Bal­la­ta No. 2 von Fran­ce­so Fil­idei (mir bis­her völ­lig unbekannt …)

Fran­ces­co Fil­idei: Bal­la­ta No.2 (2012)

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Taglied 22.7.2012

Jun­ge Genies bei der Arbeit – aber ganz brav alle in kor­rek­ter Abendkleidung …


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Taglied 20.7.2012

Neneh Cher­ry & The Thing: Dirt (Ljublja­na Jazz Fes­ti­val 2012)

Neneh Cher­ry & The Thing – Dirt (Ljublja­na Jazz Fes­ti­val 2012)

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double meanings

„All words have dou­ble mea­nings, even the litt­lest of ones, that’s why you can’t trust words.“

Dodge, in: Sebas­ti­an Gut­ier­rez, Girl Walks Into A Bar (2011)

Taglied 18.7.2012

Etwas Streich­quar­tett-ähn­li­ches (inspi­riert durch die­se Über­le­gung im Bad Blog of Musick von Alex­an­der Strauch) von Evan Zipo­ryn: Breathing Space (2003):


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