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	<title>„Nächstens mehr.“ &#187; wissenschaft</title>
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	<description>Literatur, Musik, Theater - die Welt meiner Kultur. Und das Laufen.</description>
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		<title>korrelation oder kausalit&#228;t</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 10:33:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[f&#252;r alle, die den unterschied noch nie verstanden haben (und das sind meiner erfahrung nach erstaunlich viele &#8230;):]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>f&uuml;r alle, die den unterschied noch nie verstanden haben (und das sind meiner erfahrung nach erstaunlich viele &#8230;):</p>
<a href="http://imgs.xkcd.com/comics/correlation.png" class="liimagelink"><img src="http://imgs.xkcd.com/comics/correlation.png" alt="korrelation oder kausalit&auml;t" width="459" height="185" /></a>
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		<title>ich helfe wissenschaftlern ja gerne &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 08:46:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; aber wenn ich dann so einen fragebogen wie den der grammatikbenutzerforschung (immerhin in zusammenarbeit mit dem duden-verlag) vor mir habe, zweifle ich doch manchmal, ob man sich nicht konsequent verweigern sollte. wof&#252;r braucht man z.b. bei einem fragebogen im netz (schon die nomenklatur zeigt ja an, dass hier jemand was nicht verstanden hat &#8230;) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; aber wenn ich dann so einen <a href="http://www.grammatikbenutzungsforschung.de/fragebogenstart1.htm" target="_blank" title="fragebogen zur grammatikbenutzerforschung" class="liexternal">fragebogen</a> wie den der <a href="http://www.grammatikbenutzungsforschung.de" target="_blank" title="projekt &quot;grammatikbenutzerforschung&quot; an der uni kassel" class="liexternal">grammatikbenutzerforschung</a> (immerhin in zusammenarbeit mit dem <a href="http://www.duden.de/" target="_blank" title="duden-verlag" class="liexternal">duden-verlag</a>) vor mir habe, zweifle ich doch manchmal, ob man sich nicht konsequent verweigern sollte. wof&uuml;r braucht man z.b. bei einem fragebogen im <a href="http://matthias-mader.de/tag/netz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with netz">netz</a> (schon die nomenklatur zeigt ja an, dass hier jemand was nicht verstanden hat &#8230;) eine druckvorschau? und wieso kann man nicht primitivste progammierungskenntnisse einbeziehen und die m&ouml;glichkeiten nutzen, fragen entsprechend den bereits gegebenen antworten zu selektieren anstatt das auch noch den beantwortern aufzub&uuml;rden? so schafft man sich doch nur massig fehlerhafte datens&auml;tze &#8230;</p>
<p>und es kommt noch besser: klickt man nach dem ausf&uuml;llen auf &quot;senden&quot;, so erscheint &#8211; ein leere seite. klasse.</p>
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		<title>geist vs. natur</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 19:20:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[der streit zwischen geistes- und naturwissenschaften ist uralt. und stinklangweilig, weil es eigentlich &#252;berhaupt keine rolle spielt. immer wieder interessant zu beobachten sind aber die orte und die gr&#252;nde, an denen diese front wieder neu beschworen, beobachtet oder beackert wird. hier ist mal wieder ein gegenangriff: eigentlich ist der viel behauptete, auf wilhelm dilthey zur&#252;ck [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>der streit zwischen geistes- und naturwissenschaften ist uralt. und stinklangweilig, weil es eigentlich &uuml;berhaupt keine rolle spielt. immer wieder interessant zu beobachten sind aber die orte und die gr&uuml;nde, an denen diese front wieder neu beschworen, beobachtet oder beackert wird. hier ist mal wieder ein gegenangriff: eigentlich ist der viel behauptete, auf wilhelm dilthey zur&uuml;ck gehende unterschied zwischen geisteswissenschaften und naturwissenschaften, n&auml;mlich die unterscheidung verstehen &#8211; erkl&auml;ren, l&auml;ngst nichtig. meint zumindest sibylle kr&auml;mer:<br />
<blockquote>&bdquo;Es greift zu kurz, die Geisteswissenschaften in die Schublade blo&szlig;er Deutungswissenschaften zu stecken oder gar als Kompensationsmechanismen instrumenteller Vernunft zu handhaben. Vielmehr haben Geisteswissenschaften immer auch eine doppelte Funktion: sie sind Wissenschaft von Realien und liefern zugleich Orientierungswissen (Sinn, Werte &#8230;).<br />
Geisteswissenschaften forschen &uuml;ber Realien, also &uuml;ber &#8218;Gegenst&auml;nde&#8216;, die immer auch in Raum und Zeit situiert sind (oder waren). &Uuml;berdies sind alle wissenschaftlichen Gegenst&auml;nde interpretationsabh&auml;ngig und dies gilt gerade auch f&uuml;r die &#8218;epistemischen Dinge&#8216; der Naturwissenschaften. Geisteswissenschaften haben es nicht nur mit Sinn und Bedeutung zu tun, sondern immer auch mit Kulturtechniken, Praxisformen, Medienstrukturen ud symbolischen Grammatiken, ohne welche die Genese und Zirkulation von Sinn und Bedeutung nicht erkl&auml;rbar w&auml;re. Daher ist die Demarkationslinie von &#8218;Erkl&auml;ren&#8216; und &#8218;Verstehen&#8216; kein geeignetes Unterscheidungskriterium zwischen Natur- und Geisteswissenschaften.&rdquo; </p></blockquote>
<p>(das zitat ist geklaut von der &bdquo;<a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/gute-stube/zwei-kulturen/2008-03-19/pro-geisteswissenschaften-ii" class="liexternal">guten stube</a>&rdquo;.)</p>
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		<title>warum bloggen eigentlich so wenig wissenschaftler?</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 12:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[eine interessante und spannende frage. sicher macht man es sich zu leicht, wenn man das mit dem verweis auf die eh&#8216; schon knappen ressourchen erledigt (wobei ich dem befund &#252;berhaupt nicht widersprechen will). aber ich frage mich doch immer mehr, warum z.b. journalisten immer wieder (und in letzter zeit in meiner wahrnehmung immer h&#228;ufiger) so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>eine interessante und spannende frage. sicher macht man es sich zu leicht, wenn man das mit dem verweis auf die eh&#8216; schon knappen ressourchen erledigt (wobei ich dem befund &uuml;berhaupt nicht widersprechen will). aber ich frage mich doch immer mehr, warum z.b. journalisten immer wieder (und in letzter zeit in meiner wahrnehmung immer h&auml;ufiger) so sinn- und merkbefreit auf blogs im allgemeinen einschlagen. einige interessante &uuml;berlegungen von marc scheloske zum m&ouml;glichen nutzen des bloggens f&uuml;r <a href="http://matthias-mader.de/tag/wissenschaftler/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with wissenschaftler">wissenschaftler</a> finden sich in der <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/11/die-wissenschaft-und-die-blogosphaere-liebesheirat-oder-zweckgemeinschaft-annaeherungen-an-eine-fruchtbare-liaison/" class="liexternal">wissenswerkstatt</a>. ich bin ja sehr gespannt, ob sich auf diesem feld irgend wann etwas tut&#8230; irgendwie scheint es doch sehr schwer zu sein f&uuml;r die im wissenschafts- oder hochschulsystem t&auml;tigen menschen, hier t&auml;tig zu werden, vorteile zu sehen. es muss ja gar nicht immer die gern beschworene popularisierung der wissenschaften sein, die man damit erreichen will. was man aber sicher &#8211; zumindest ein wenig &#8211; schaffen k&ouml;nnte, w&auml;re eine gr&ouml;&szlig;ere &ouml;ffentlichkeit f&uuml;r wissenschaft. und damit k&ouml;nnte &#8211; das w&auml;re ein ideal &#8211; auch gr&ouml;&szlig;eres verst&auml;ndnis f&uuml;r wissenschaft und ihre (gesellschaftliche) notwendigkeit einhergehen. naja &#8230; aber schon ein (!) gutes <a href="http://matthias-mader.de/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with blog">blog</a> k&ouml;nnte f&uuml;r manches (gerade kleines) fachgebiet mit leichtigkeit mehr bewirken als tage der offenen t&uuml;ren oder die oft geradezu verzweifelt anmutenden bem&uuml;hungen, universit&auml;ten dem rest der gesellschaft zu „&ouml;ffnen” (wo dann doch in den vortr&auml;gen immer kaum mehr als das dutzend senior-studenten herumsitzt &#8230;)</p>
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		<title>bildungswissenschaftliche seminare an der uni mainz &#8211; ein witz &#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 21:47:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[wenn es nicht so traurig w&#228;re, w&#228;re es in der tat zum lachen. auch wenn das ein ganz sch&#246;n bl&#246;der und abgestandener spruch ist &#8211; hier stimmt er ausnahmsweise einmal. denn was in dem seminar &#8222;lernumgebungen gestalten&#8221; so passiert, ist wirklich eine schande &#8211; eine schande f&#252;r die bildungswissenschaft, f&#252;r die universit&#228;t und auch ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>wenn es nicht so traurig w&auml;re, w&auml;re es in der tat zum lachen. auch wenn das ein ganz sch&ouml;n bl&ouml;der und abgestandener spruch ist &#8211; hier stimmt er ausnahmsweise einmal. denn was in dem seminar &bdquo;lernumgebungen gestalten&rdquo; so passiert, ist wirklich eine schande &#8211; eine schande f&uuml;r die bildungswissenschaft, f&uuml;r die universit&auml;t und auch ein besorgnis erregender blick in die zukunft an den schulen. jede woche denke ich, dass niveau kann nun eigentlich nicht mehr fallen &#8211; aber das unglaubliche ist, bisher geschah immer wieder genau das. jede woche soll ja, so hat das unser dozent &#8211; der an der misere dieses &bdquo;seminars&rdquo; (ohne anf&uuml;hrungszeichen kann ich den begriff f&uuml;r diese veranstaltung nicht mehr verwenden) wesentlichen anteil hat &#8211; eine gruppe studenten ca. 60 minuten der sitzung gestalten. und das ist grausam. jedem noch so laschen kriterium von wissenschaftlichkeit wird hier hohn gespottet. was &uuml;brig bleibt, sind versuche der &uuml;berp&auml;dadgogisierung, die mich vor allem wegen ihres erb&auml;rmlichen inhaltlichen niveaus so ungeheuer aufregen. wahrscheinlich w&uuml;rde es &uuml;berhaupt nicht auffallen, wenn ein mittelstufensch&uuml;ler in dieser veranstaltung mitmachte &#8211; er k&ouml;nnte problemlos mitreden, so weit ist der anspruch inzwischen gesunken. von vorbereitung oder nachbereitung kann nat&uuml;rlich keine rede sein &#8211; daf&uuml;r d&uuml;rfen wir dann rollenspiele (!) oder theatralische auff&uuml;hrungen &uuml;ber uns ergehen lassen &#8211; als h&auml;tten wir nix besseres zu tun. die heutige sitzung z.b. widmete sich zum zweiten mal dem thema (problem-)sch&uuml;ler(-rolle). und was haben wir gemacht: &uuml;ber einen miniatur-ausschnitt eines textleins von alfred andersch gelabert und sind zu dem ergebnis gekommen, dass ordnungsma&szlig;nahmen nicht streng nach katalog der vergehen angeordnet werden k&ouml;nnen. na toll. das kann ich in zwei minuten darstellen. und der dozent sitzt hinten und macht &#8211; was eigentlich? wof&uuml;r bekommt der eigentlich sein geld? ah; ich kann gar nicht aufh&ouml;ren, mich &uuml;ber diesen bl&ouml;dsinn zu ereifern &#8230; ich habe ja gro&szlig;e lust, in meiner gruppenarbeit das ganze mal zu konterkarieren und ein klassisches referat zu halten &#8230;</p>
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		<title>noch mehr literatur online</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 14:22:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[und wieder gibt es neue online-quellen f&#252;r alte b&#252;cher: die wbg macht ihren mitgliedern die digialisate des olms-verlages zug&#228;nglich. sehr sch&#246;n. nette seite, viel interessanter inhalt. und man kann es sogar als pdf-datei herunterladen. etwa 400 reprints, v.a. aus den bereichen der literaturwissenschaft und der philosophie. und dazu noch messkataloge. wieder ein neues lesezeichen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>und wieder gibt es neue online-quellen f&uuml;r alte b&uuml;cher: die <a href="http://www.wbg-darmstadt.de" class="liexternal">wbg</a> macht ihren mitgliedern die <a href="http://www.olms-online.de" class="liexternal">digialisate</a> des <a href="http://www.olms.de" class="liexternal">olms-verlages</a> zug&auml;nglich. sehr sch&ouml;n. nette seite, viel interessanter inhalt. und man kann es sogar als pdf-datei herunterladen. etwa 400 reprints, v.a. aus den bereichen der literaturwissenschaft und der philosophie. und dazu noch messkataloge. wieder ein neues lesezeichen in meiner &uuml;berbordenden sammlung &#8230;</p>
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		<title>endzeitstimmung an der universit&#228;t</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Oct 2007 21:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[so, die erste woche des wintersemesters ist geschafft ;-). mir ist etwas interessantes aufgefallen, weil ich viele vorlesungen des historischen seminars besuche und die dozenten in den vorlesungen ja gerne in der ersten sitzung so einige grunds&#228;tzliche ausf&#252;hrungen machen, zu methode und inhalt, entstehung und verlauf ihrer veranstaltung. und auff&#228;llig viele, n&#228;mlich gef&#252;hlte 90 % [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>so, die erste woche des wintersemesters ist geschafft ;-). mir ist etwas interessantes aufgefallen, weil ich viele vorlesungen des historischen seminars besuche und die dozenten in den vorlesungen ja gerne in der ersten sitzung so einige grunds&auml;tzliche ausf&uuml;hrungen machen, zu methode und inhalt, entstehung und verlauf ihrer veranstaltung. und auff&auml;llig viele, n&auml;mlich gef&uuml;hlte 90 % der dozenten (die nicht alle professoren sind, aber zumindest habilitiert) machten mehr oder weniger ausf&uuml;hrliche bemerkungen zur umstellung der studieng&auml;nge auf bachelor &amp; master. die mainzer universit&auml;t will das ja bereits im n&auml;chsten wintersemester komplett geschafft haben (worauf ich schon sehr gespannt bin, bis jetzt ist davon noch nicht allzu viel zu merken). und so langsam scheint bei den professoren anzukommen, dass die universit&auml;t, wir wir sie momentan kennen, damit der vergangenheit angeh&ouml;ren wird. sie merken so langsam und allm&auml;hlich, dass sie sich mit der radikalen umstellung auf diese <a href="/literatur/zitate/p283/" title="ein zitat dazu" class="liinternal">pseudo-studienabschl&uuml;sse</a> die gr&ouml;&szlig;te reform der universit&auml;t eingehandelt haben, die seit 1900 passiert ist &#8211; dagegen waren die vond en 68ern angesto&szlig;enen umbauten ein klacks. denn inzwischen realisieren sie, dass es mit der freiheit der lehre dann nicht mehr weit her ist &#8211; wenn alles sch&ouml;n im stundenplan vorgeschrieben ist, muss das ja auch erledigt werden. und dann ist &#8211; davon kann man getrost ausgehen &#8211; f&uuml;r vorlesungen wie &bdquo;Von der Bildungsreform Karls des Gro&szlig;en zur Universit&auml;t. Schriftlichkeit, Wissen und Bildung im lateinischen Mittelalter (8.-13. Jahrhundert)&rdquo; sicherlich kein platz mehr. aber jetzt ist das kind halt in den brunnen gefallen &#8230;</p>
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		<title>die sprachwissenschaft schafft es in die nachrichten</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jul 2007 15:03:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[und sogar auf die erste seite der s&#252;ddeutschen zeitung. dort wird von einer studie (mehl et al. in science) berichtet, die herausfand, dass es f&#252;r ihre versuchspersonen (studenten) statistisch gesehen keinen unterschied zwischen m&#228;nnern und frauen gibt, was die menge des sprechens angeht. das wird jetzt &#252;berall als gro&#223;e neuigkeit angepriesen. aber als aufmerksamer language-log-leser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>und sogar auf die erste seite der s&uuml;ddeutschen zeitung. <a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/artikel/157/121994/" title="werner bartens &uuml;ber m&auml;nner und frauen" class="liexternal">dort</a> wird von einer studie (mehl et al. in <a href="http://www.sciencemag.org/cgi/content/full/317/5834/82" title="mehl et al. in science" class="liexternal"><em>science</em></a>) berichtet, die herausfand, dass es f&uuml;r ihre versuchspersonen (studenten) statistisch gesehen keinen unterschied zwischen m&auml;nnern und frauen gibt, was die menge des sprechens angeht. das wird jetzt &uuml;berall als gro&szlig;e neuigkeit angepriesen. aber als aufmerksamer language-log-leser muss ich da nat&uuml;rlich intervenieren. denn mark liberman berichtete dort schon am <a href="http://itre.cis.upenn.edu/%7Emyl/languagelog/archives/003420.html" title="language log &uuml;ber geschlechtsspezifische kommunikationsverhalten" class="liexternal">6. august 2006</a>, dass das ganze kaum mehr als ein urbaner mythos ist und keineswegs durch studien und/oder daten zu belegen ist. die <a href="http://itre.cis.upenn.edu/~myl/languagelog/archives/004689.html" title="language log &uuml;ber mehl et al." class="liexternal">aktuelle studie</a> wird dort nat&uuml;rlich auch kommentiert. und <a href="http://itre.cis.upenn.edu/~myl/languagelog/archives/004691.html" title="language log..." class="liexternal">hier</a> gibt es noch eine ganze liste mit beitr&auml;gen, die sich mit diesem thema besch&auml;ftigen. das haben die journalisten bei ihrer &bdquo;recherche&rdquo; aber leider &uuml;bersehen ;-). soviel f&uuml;r heute zum thema &bdquo;qualit&auml;tsjournalismus&rdquo;.</p>
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