neue verweise vom 1.6.2009

  • NS-Frauen-Warte — die NS-Frauenschaft gab neben wei­te­ren Zeit­schrif­ten die all­ge­meine Frau­e­n­il­lus­trierte „NS-Frauenwarte“ her­aus. Die als „ein­zige par­tei­amt­li­che Frau­en­zeit­schrift“ bezeich­nete Illus­trierte erschien zwei­wö­chent­lich und hatte 1938 eine Auf­lage von rund einer Mil­lion Exem­pla­ren.
    Wie die ande­ren Publi­ka­ti­ons­or­gane diente auch die „NS-Frauenwarte“ vor­ran­gig der Pro­pa­gan­da­ar­beit sowie der Selbst­dar­stel­lung der NS-Frauenschaft und des ihr unter­stell­ten „Deut­schen Frau­en­werk“. The­men­schwer­punkte waren der Ein­satz von Frauen im sozia­len und kul­tu­rel­len Bereich und in der Fami­lie. Als maß­geb­li­ches Kri­te­rium des Frau­seins wurde das Dasein als Haus­frau und Mut­ter dargestellt.
  • Klad­de­ra­datsch digi­tal (1848−1944) — Die erste Num­mer der auf Initia­tive David Kalischs gegrün­de­ten Ber­li­ner Sati­re­zeit­schrift Klad­de­ra­datsch kam am 07. Mai 1848 in der hohen Auf­lage von 4.000 Exem­pla­ren her­aus.
    Den ers­ten bei­den Jahr­gän­gen gaben die Her­aus­ge­ber den Unter­ti­tel „Organ für und von Bumm­ler”, seit dem 32. Heft des Jahr­gangs 1849 führt die Zeit­schrift den Zusatz „Humoristisch-satyrisches (spä­ter „sati­ri­sches”) Wochen­blatt”. Seit 1908 erschien das Maga­zin nur noch unter dem Titel Klad­de­ra­datsch. 1944 wurde das Erschei­nen ein­ge­stellt.
    Somit ist der Klad­de­ra­datsch das ein­zige Ber­li­ner Witz­blatt, das nicht nur die Revo­lu­ti­ons­zeit 1848/1849 über­lebte, son­dern — nach­dem es ins liberal-konservative Lager über­ge­gan­gen war — län­ger als neun Jahr­zehnte bestand.
    Die Redak­teure ver­stan­den es, der Spra­che ihrer witzig-kritischen Bei­träge, ihrer Glos­sen und Par­odien ein so unver­wech­sel­ba­res Lokal­ko­lo­rit zu geben, daß die Zeit­schrift in der zwei­ten Hälfte des 19. Jahr­hun­derts schnell zum Lieb­ling der Ber­li­ner wurde.
  • Auf der Welt, alle Tage — Lite­ra­tur — derStandard.at/Kultur — Leben und Schrei­ben in Zei­ten der Kon­kur­renz­ge­sell­schaft: aus einem Gespräch von Mar­tin Prinz mit Peter Kurzeck
  • Zukunft braucht Erin­ne­rung — Unter dem Motto „Zukunft braucht Erin­ne­rung” betreibt unsere gemein­nüt­zige Initia­tive seit 1996 das größte deutsch­spra­chige Infor­ma­ti­ons­por­tal sei­ner Art zu den The­men Holo­caust, Shoah, Drit­tes Reich und Zwei­ter Weltkrieg.
  • Ger­man History in Docu­ments and Images — Deut­sche Geschichte in Doku­men­ten und Bil­dern (DGDB) ist eine umfas­sende Quel­len­samm­lung zur Politik-, Sozial– und Kul­tur­ge­schichte Deutsch­lands von 1500 bis in die Gegen­wart. Sie besteht aus Text­quel­len in der ursprüng­li­chen deut­schen Fas­sung und einer eng­li­schen Über­set­zung sowie aus einer brei­ten Aus­wahl von Bild­quel­len. Das Gesamt­werk ist in zehn Abschnitte unter­teilt, die von nam­haf­ten Fach­ver­tre­tern zusam­men­ge­stellt wurden.