Einträge mit dem Schlagwort “zitat”
… es kommt ein Gedicht …
‚Kay. Brauchen wir einen Absatz für eine Zeile. Oder? Ruf ich ein Wort, und es kommt ein Gedicht, steht belämmert herum wie Rilkes Zombiemädchen, wie die einst Gerufenen noch immer, mit karolisch langsamen Bärten Redaktionsgesänge durchsegeln, wie das niedliche Gestampf in der Bar, die gern unsere wäre, so haben alle recht, denn die Temperaturen sind […]
Kindheit
„[…] Herbstnebel, Drahtzäune, Grenzsteine die gebildete Welt.” — Elke Erb, Kindheit (meins, 39)
Narazener
Obwohl selbst farblos, erscheinst du blau, wenn in deiner Oberfläche ruhig sich der Himmel spiegelt, ein Idealparkour zum Wandeln für den Sohn des Zimmermanns, das wandelbarste Element. — Einstürzende Neubauten, Die Wellen (Alles wieder offen)
Aufrechter Gang
„Aber in dieser Zeit begann ein neues, ein härteres Traing, des schmerzhaften und wunderbaren aufrechten Gangs.” — Volker Braun, Höhlengleichnis (Der Stoff zum Leben 1/Training des aufrechten Gangs, 1977) „der aufrechte gang ist gewöhnungsbedürftig. schritt für schritt für schritt für schritt in richtung lichteinfall.” — Einstürzende Neubauten, Der Weg ins Freie (Perpetuum mobile, 2009)
Story
„(Meine hiermit provisorisch zu Ende gebrachte Story möchte ich übrigens als in einem vernünftig abwägenden Sinne feministisch verstanden wissen.)” — Max Goldt, Süddeutsche Zeitung, 10.3.2012
Zeit
„Ich bin geduldig, warte nicht, die Zeit kann keiner Ankunft als Begründung dienen.“ (Christian Lehnert, Aufkommender Atem, 29)