Einträge mit dem Schlagwort “sprechen”

Der Mund …

… ist auch zum Schwei­gen da. Denn Daswort ist der höchs­ten Güter nicht. Doch aller Ehr=Geiz, alles Stre­ber­tum ist im-Wort. So schla­gen die-Jahre ihren Weg durch immer unbe­kannte Wild­nisse der-Lebenden, deren Fuß­spu­ren unbe­kannt blei­ben als seien sie durch Was­ser gelau­fen, u alles Schwei­gen wird unter­schätz. (Rein­hard Jirgl, Die Stille, 528)

ich bringe mich …

… mit mühe zu wor­ten. man spricht wohl gerne, man plau­dert, wie die vögel, so lange die welt, wie mai­luft, einen anweht; aber zwi­schne mit­tag und abend kann es anders wer­den, und was ist ver­lo­ren am ende?” — fried­rich höl­der­lin, hype­rion oder der ere­mit in grie­chen­land (2. buch), 47