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Sprache

Die Spra­che, in ihrem wirk­li­chen Wesen auf­ge­fasst, ist etwas bestän­dig und in jedem Augen­bli­cke Vor­über­ge­hen­des.” (Wil­helm von Hum­boldt, Über die Ver­schie­den­heit des mensch­li­chen Sprach­baues und ihren Ein­fluß auf die geis­tige Ent­wick­lung des Menschengeschlechts)

Der Mund …

… ist auch zum Schwei­gen da. Denn Daswort ist der höchs­ten Güter nicht. Doch aller Ehr=Geiz, alles Stre­ber­tum ist im-Wort. So schla­gen die-Jahre ihren Weg durch immer unbe­kannte Wild­nisse der-Lebenden, deren Fuß­spu­ren unbe­kannt blei­ben als seien sie durch Was­ser gelau­fen, u alles Schwei­gen wird unter­schätz. (Rein­hard Jirgl, Die Stille, 528)

gott …

ist ersatz­wort.” (bir­git kemp­ker, sehn­such im hyper­bett. ein trans­ver­fick­ter diskurs, 98)

die sprache …

… bleibt ein rei­ner Him­mels­hauch, Emp­fun­den nur von stil­len Erden­söh­nen” — j. w. von goe­the, etymologie

ich bringe mich …

… mit mühe zu wor­ten. man spricht wohl gerne, man plau­dert, wie die vögel, so lange die welt, wie mai­luft, einen anweht; aber zwi­schne mit­tag und abend kann es anders wer­den, und was ist ver­lo­ren am ende?” — fried­rich höl­der­lin, hype­rion oder der ere­mit in grie­chen­land (2. buch), 47