Einträge mit dem Schlagwort “sibylle berg”
„Ich war froh, …
… dass ich nicht dem Zwang unterlag, einem Bild entsprechen zu müssen, das ich mir von mir gemacht hatte.” (Sibylle Berg, Der Mann schläft, 10)
menschheitsfehler
aus dem heutigen newsletter von frau berg: „Nicht zum ersten Mal, aber deutlich in Neonfarbe begreife ich: DIE WISSEN ALLE NICHT, WAS SIE TUN. Die Menschheit ist die Rasse, die sich vermutlich am meisten überschätzt.” — auch sonst (mal abgesehen von den invektiven gegen marathonläufer ;-) ) ein schönes kleines textlein mit den typischen berg-beobachtungen […]
einsamkeit und traurigkeit allerorten
so etwas gibt es wohl nur bei sibylle berg. auch ihr neuestes buch die fahrt (recht forsch und großzügig als „roman” etikettiert) kreist wieder um ihre ganz eigenen themen, die sie immer wieder neu aufgreift, neu abklopft und in ihrem lakonischen anti-stil vorführt: die einsamkeit des (post-) modernen menschen, das altern, das bewusstsein bzw. das […]