Skip to content

Schlagworte: roman

Hausgemachter Islandroman

Wer erzählt denn hier über­haupt?? (107) Warum zieht Island eigent­lich die Spin­ner an? Zumin­dest die gut­mü­ti­gen? Wolf­gang Mül­ler ist ja schon eine Weile auf diese Spe­zia­li­tä­ten wie Feen, Elfe und Kobolde — alles islän­di­sche Bestände — abon­niert. Jetzt offen­bar auch Albrecht E. Mang­ler. Mit „VER­A­SCHUNG” (die Ver­sa­lien sind Absicht), das über Tubuk Deluxe (inklu­sive originaler […]

Die Gegenwart, das Glück und die Literatur

Irgend­wie, so habe ich manch­mal den Ein­druck, gibt es über die deutsch­spra­chige Gegen­warts­li­te­ra­tur zu viel und zu wenig Unter­su­chun­gen. Geschrie­ben wird viel und viel geschrie­ben über das Geschrie­bene. Aber nur ganz, ganz wenig davon gelingt über­zeu­gend. Richard Käm­mer­lings Buch über „Das kurze Glück der Gegen­wart”, in dem er sich der duetsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur sein 1989 widmet, […]

Als der Regen begann …

… damals …: Büch­ner­preis­trä­ger Rein­hard Jirgl liest aus sei­nem wun­der­ba­ren Roman „Die Stille” — tro­cken, schlicht und nüch­tern ganz auf den Text kon­zen­triert. Aber lei­der nur ein ganz kur­zer Ausschnitt …

Pimp my Lesung: Urs Widmer liest vor

Begrü­ßung — Ver­ab­schie­dung — Inter­view­runde zwei­mal — dazwi­schen noch musi­ka­li­sche Ein­la­gen: Diese Lesung war gut orga­ni­siert. Aber mir war’s ein biss­chen viel Tara … Die Ker­zen pas­sen nicht mehr auf den Geburts­tags­ku­chen. So wird es also Zeit, dass der Jubi­lar nach 91 Lebens­jah­ren sich auf die Reise macht. So pas­siert es dem Erzäh­ler in Urs Widmers […]

Zu Fuß quer durch Amerika

Tom McNab hat mit „Trans-Amerika” wahr­schein­lich das beste Lauf­buch geschrie­ben. Wobei die Ein­stu­fung als „Lauf­buch” etwas schwie­rig ist, denn McNab hat ein­fach einen guten his­to­ri­schen Roman geschrie­ben. Des­sen Sujet ist aber (zufäl­lig?) ein Lauf. Und nicht eben irgend­ein Lauf, son­dern der erste Trans­kon­ti­nen­tall­auf der Geschichte, von Charles Fla­na­gan 1931 quer durch die USA. Das Laufen […]

Drachentocher: Aufwachsen, Leben & Rebellieren in der DDR

Die „Dra­chen­to­cher” von Kers­tin Młynkec ist ein beson­de­res Buch. Beson­ders etwas in der Bru­ta­li­tät des Inhalts und ihrem Nie­der­schlag in der Spra­che: Erzählt mehr oder weni­ger in der Ich-Form (Ich kann var­ri­ie­ren in sei­ner Gestalt im Text …) von der Kind­heit und Jugend und frü­hen Erwach­se­nen­zeit einer abso­lu­ten Außen­sei­te­rin in der DDR, die — unehe­li­ches Kind, […]