Einträge mit dem Schlagwort “robert schumann”

Taglied 13.4.2012

Waldeinsamkeit/In der Fremde — das Gedicht war ges­tern im Lyrik­ka­len­der, heute in der wun­der­schö­nen Ver­to­nung von Robert Schu­mann, von der es nicht gerade wenige gute Auf­nah­men gibt …:

Der Mann mit der Schmetterlingshand

Er hat Hände wie ein Schmet­ter­ling: Nicht nur auf den Tas­ten schwe­ben sie, in jeder Pause, vor jedem Ein­satz set­zen sie zu einem klei­nen Flug durch die Luft an. In jede Pause schwebt die Hand von den Tas­ten in den Luft, die Fin­ger flat­tern und schwin­gen wie ein Schmet­ter­ling von Blüte zu Blüte, bevor sie […]

Hoffnungslose Schönheit: Sokolov spielt Bach, Brahms & Schumann

Scheu wie ein Gespenst huscht der Musi­ker im Halb­dun­kel zu sei­nem Instru­ment, kaum scheint er das Publi­kum wahr­zu­neh­men, eine kanpp ange­deu­tete Ver­beu­gung muss rei­chen und auch der spä­ter tosende Applaus scheint ihm eher läs­tig als ange­nehm. Aber es ist ein Geist mit beson­de­ren Fähig­kei­ten – denn Gri­gory Soko­lov kann Kla­vier spie­len wie kaum jemand sonst. […]

Weltdeutung mit Mahler

Immer wie­der nicht nur über­wäl­ti­gend, son­dern auch ein­leuch­tend und sinn­stif­tend: Die Erin­ne­rungs­ge­webe der fünf­ten Sin­fo­nie Mahlers. Und live noch­mal so gut — mit die­sen Klang­mas­sen, ihrer Bal­lung und Dif­fe­ren­zie­rung kommt keine Hifi-Anlange mit. Selbst wenn es nur die akus­tisch sehr lang­wei­lige, mit­tel­mä­ßige Rhein­gold­halle ist. Spä­tes­tens um 21.32 Uhr war es um das Publi­kum gesche­hen: Da hob […]

schumann, schumann, schumann

nein, nicht robert, euse­bius und flo­res­tan. ein­fach drei mal schu­mann. ihm zum 200. geburts­tag. ein kon­zert mit ers­ter und vier­ter sym­pho­nie und der spä­ten kon­zert­phan­ta­sie für vio­line & orches­ter. und ein­fach ein wun­der­ba­res kon­zert. nix zu meckern gibt es da … Dar­über hätte Robert Schu­mann sich bestimmt gefreut: Wenn er gehört hätte, wie Lena Neu­dauer seine […]

bach und die virtuosen romantiker

Es wirkte zunächst fast wie eine Beer­di­gung: Der große schwarze Flü­gel, Kirill Ger­stein ganz und gar in Schwarz gewandt, der gemes­se­nen Schrit­tes zu sei­nem Platz schritt und dort war­tete, ganz in sich selbst ver­sun­ken. Aber eine Trau­er­feier war der Kla­vier­abend, das fünfte Kon­zert der SWR-Reihe „Inter­na­tio­nale Pia­nis­ten“, im Frank­fur­ter Hof nun wirk­lich nicht. Eine Respektbezeugung […]