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	<title>„Nächstens mehr.“ &#187; rhein</title>
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	<description>Literatur, Musik, Theater - die Welt meiner Kultur.</description>
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		<title>Musik und Bratwurst</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 19:29:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ganz vergessen, deshalb zwei Wochen sp&#228;ter noch mein Text zu der — meines Erachtens — reichlich &#252;berfl&#252;ssigen Werbe– und Selbstbeweihr&#228;ucherungsveranstaltung der Schott-Werke. Der logistische Aufwand steht jedenfalls weder in einem Verh&#228;ltnis zum k&#252;nstlerischen Ertrag (der ist Null) noch zum erzielten Spendenaufkommen. Und der Musik wird mit so Sp&#228;&#223;chen auch kein Gefallen getan, auch wenn sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ganz vergessen, deshalb zwei Wochen später noch mein Text zu der — meines Erachtens — reichlich überflüssigen Werbe– und Selbstbeweihräucherungsveranstaltung der Schott-Werke. Der logistische Aufwand steht jedenfalls weder in einem Verhältnis zum künstlerischen Ertrag (der ist Null) noch zum erzielten Spendenaufkommen. Und der Musik wird mit so Späßchen auch kein Gefallen getan, auch wenn sie — Open Air, Event, kostenlos … — angeblich der Popularisierung der klassischen Musik dienen (sollen): Die Musik überlebt den ganzen Klimbim einfach nicht, was rauskommt, ist maximal auf dem Niveau des Klassik-Radios. Und dazu brauche ich den Aufwand einfach nicht, das Geld (ich möchte gar nicht wissen, was das alles gekostet hat, dieser riesige technische Aufwand und die ganzen dumm herumstehenden „Security”-Typen …) hätte man sinnvoller einsetzen können.</p>
<p>Aber für die <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.mainzer-rhein-zeitung.de" title="Mainzer Rhein-Zeitung" target="_blank">mainzer rhein-zeitung</a></span> wollte ich nicht ganz so böse sein ;-):</p>
<p>Ungefähr 130 Kinder sind nötig, dazu noch ein ausgewachsenes Orchester und der Vermittlungs-Dirigent Justus Frantz sind dafür in Mainz. Das Projekt heißt ja auch „Kinder musizieren mit Justus Frantz“, es war schon der neunter Workshop, den Schott organisiert und finanziert hat. Erfahrung soll er den Kindern vermitteln, das Orchesterspiel sollen sie mit und bei den Profis der Philharmonie der Nationen kennen lernen und üben. Und ein Abschlusskonzert springt auch noch dabei raus, eine große Party am Fort Malakoff, mit schwimmender Bühne, Bratwurst, Bier und Großbildprojektion, so dass auch die übrigen Mainzer etwas davon haben.</p>
<p>Das ist eine ziemlich aufwändige Sache – so aufwändig, dass zum geplanten Beginn um 19 Uhr noch ncihts passiert und ein Großteil des Publikums sich noch vor den Eingängen staut. Nur die Plätze auf den Bierzeltgarnituren sind schon alle belegt. Aber Familienangehörige und „VIPs“ bekommen ja bequeme Stühle. Doch das dauert, bis die besetzt sind. Derweil kann sich die Technik auch noch in Ruhe vorbereiten, die Regenschutzhüllen von den Lautsprechern entfernen, die Mikrofone noch einmal zurecht rücken und die Kameras in Position bringen.</p>
<p>Irgendwann ist es dann so weit, das übergroße Orchester hat auf der schwimmenden Bühne Platz genommen und begeisterten das große Publikum sofort: Der „Kugelflug“, eine erweiterte Form der Hintergrundmusik des Deutschen Pavillons auf der Weltausstellung in Shanghai, zog mit eingängigen Melodien und interessanten Farben in den Bann. Ganz klassisch dagegen die Egmont-Ouvertüre von Ludwig van Beethoven, die von den Kindern und den Profis mit großem Ernst und viel Wucht musiziert wurde. Richtig beeindruckend war vor allem aber Modest Mussorgskijs große sinfonische Dichtung „Die Nacht auf dem kahlen Berge“, in der sich das 200-Mann-Orchester als lebendiges und organisches Instrument präsentierte.</p>
<p>Die Philharmonie der Nationen ergänzte das noch ganz romantisch mit Sergeij Rachmaninows zweitem Klavierkonzert – aber das war nicht die Hauptsache. Dem Solisten Joseph Moog wurde dafür nicht einmal ein Flügel zur Verfügung gestellt, er musste sich am Konzertklavier quälen – das ist ungefähr so, wie einen Formel-1-Fahrer mit einem Smart gegen seine voll ausgerüsteten Kollegen antreten zu lassen. Entsprechend bescheiden war das Ergebnis. Aber das konnte die Stimmung kaum trüben, zumal Justus Frantz die Kinder gleich noch zu mehreren Zugaben auf die Bühne holte.</p>
<p><a href="http://matthias-mader.de/wp-content/uploads/schott-frantz.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4716" title="Kinder musizieren mit Justus Frantz" src="http://matthias-mader.de/wp-content/uploads/schott-frantz-300x199.jpg" alt="Blick auf die B&uuml;hne im Rhein" width="300" height="199" /></a></p>

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		<title>training auf dem rheinsteig</title>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 12:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf dem Rheinsteig war ich ja schon &#246;fter unterwegs. Diesmal sollte es ein Trainingsmarathon werden — zum 700. Tag ununterbrochenen t&#228;glichen Laufens (streaken) muss es ja etwas besonderes sein. Also verschob ich den Start von Eltville nach Erbach, das bringt ungef&#228;hr zwei Kilometer Strecke — und damit den Rest, der mir bisher zum Marathon gefehlt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Rheinsteig war ich ja schon <a href="http://matthias-mader.de/laufen/deutschland-ist-schoen/">öfter</a> <a href="http://matthias-mader.de/freizeit/zum-rhein-zum-rhein-zum-deutschen-rhein/">unterwegs</a>. Diesmal sollte es ein Trainingsmarathon werden — zum 700. Tag ununterbrochenen täglichen Laufens (<a href="http://matthias-mader.de/in-bewegung/taeglich-laufen/">streaken</a>) muss es ja etwas besonderes sein. Also verschob ich den Start von Eltville nach Erbach, das bringt ungefähr zwei Kilometer Strecke — und damit den Rest, der mir bisher zum Marathon gefehlt hat.<br />
Das Prozedere war das übliche: Um kurz vor 9 bin ich in Mainz in die S8 gestiegen, die mich nach Wiesbaden brachte. Dort nahm ich die Regionalbahn in Richtung Koblenz — am Pfingstsamstag war das ein Wanderer-Zug. Und obwohl die Leute auch lauter komische Klamotten hatten, haben sie mich trotzdem seltsam angeschaut — mit meinen Kompressionsstrümpfen, kurzer Tight, ärmellosen, engen Singlet und zwei Flaschen in der Hand entsprach ich nicht den üblichen Reisenden — die waren mit schweren Schuhen, Stöcken und Rucksack unterwegs (weder schwere Schuhe noch Stöcke sind in der Gegend für irgend etwas nötig …). </p>
<p>Um 9:30 ging es dann in Erbach im Rheingau los. Das Thermometer zeigte schon 20 °C, die Sonne brannte vom wolkenlosen blauen Himmel recht unbarmherzig herunter. Meinen Weg, den ich mir so ausgedacht hatte, fand ich problemlos: Kurz nach dem Bahnhof ab und aus Erbach hinaus durch die Felder in Richtung Kloster Eberbach. Das heißt vor allem: Es ging gleich bergauf. Aber nicht sehr steil. Noch nicht. Kurz vorm Kloster traf ich dann auf das Sträßchen, das mich an die Klosterpforte führte. Dann noch schnell zwischen Schänke und Basilika durchs Kloster und auf der anderen Seite wieder hinaus. Da stand ich dann erstmal, im Wald. Aufgrund von Bauarbeiten an der Klostermauer war da nämlich ziemliches Durcheinander und ich fand keine Rheinsteig-Markierung. Das war nicht so prickelnd. Denn hier kannte ich den Weg ja so gut wie gar nicht — das bin ich nur mal vor Ewigkeiten in die andere Richtung gewandert … Aber die Richtung nach Kiedrich wusste ich noch, also war klar, wo ich suchen musste. Und kurze Zeit später fand ich den Rheinsteig dann auch tatsächlich. Der ging erst einmal bergauf — das macht er ja gerne … Hier aber so richtig: steil und matschig. Ich entschied mich für den Schongang und marschierte zum ersten Mal ein kurzes Stück. Dann ging es aber bald besser, im Wald etwas hinab und wieder hinauf und dann über eine der schönsten Stellen des Rheinsteigs (so weit ich ihn kenne): Die Wiesen oberhalb von Kiedrich. Mit wunderbarem Ausblick über das Tal auf einem ganz altmodischen Wiesenweg, ganz unbefestigt und eigentlich nur von den Wanderern genutzt. Inzwischen kamen mir von denen auch schon die ersten entgegen — es wurden noch einige heute, deutlich mehr als sonst. In Kiedrich habe ich dann minimal abgekürzt, damit ich nicht so viel im Ort rumlaufen musste. Hier wusste ich, was zu kommen hatte (hier kommt man nämlich von Eltville auf den Rheinsteig): Der Aufstieg zum Kiedricher Turm. Der ist so richtig steil. Die ersten paar Kehren bin ich noch gelaufen — schließlich musste ich Wanderer überholen. Nicht sehr klug, wahrscheinlich. Und durchgehalten habe ich es auch nicht. Auch vom Kiedricher Turm hat man einen schönen Ausblick. Vor allem bei solch einem Kaiserwetter. </p>
<p>Aber mit Pause war nix, ich hatte ja noch einige Kilometer vor mir. Zunächst durch die Weinberge, dann aber bald wieder in den Wald. Da ging es dann lustig auf und ab, mit mehr oder weniger viel Schlamm — teilweise war es ganz schön rutschig. So ging es dann auf und ab, meist durch den Wald, mit kurzen Wiesenstücken — so war die pralle Sonne noch gar nicht so „schlimm”. Irgendwann kam dann auch schon Schlangenbad — nach einigen Unsicherheiten bei verschiedenen Kreuzungen, wo ich mir nicht mehr sicher war, in welche Richtung der Weg ging — und beim Laufen gleichzeitig nach den Markierungen Ausschau halten und auf die ganzen Schlammlöcher und Stolperfallen des Weges zu achten ist anstrengend. Aber es hat ja immer geklappt — nur ganz kleine minimale Verlaufer waren dabei. Durch Schlangenbad ging es dann, inklusive unangenehmer Treppen im „Kurpark”. </p>
<p>Nach Schlangenbad, das war mir noch in Erinnerung, geht es erst einmal wieder hoch. Das ging dann aber tatsächlich noch einigermaßen, obwohl meine Beine mittlerweile schon deutliche Ermüdung meldeten. Dabei war noch nicht einmal die 20-km-Marke geknackt. Aber die meisten Aufstiege hatte ich jetzt hinter mir, hinter Georgenborn ging es ersteinaml bergab (allerdings so steil, dass es auch keinen Spaß machte). Und den schlimmsten gab es nicht mehr: In Frauenstein wurde die Wegführung zum Goethestein hinauf geändert und somit die steilste Passage — wenn ich mich recht erinnere, waren das vorwiegend Treppenstufen — umgangen. So war ich schneller als gedacht am Goethestein — die nächste Etappe, sozusagen. Allerdings, obwohl es jetzt flach wurde — es lag noch ein gutes Stück Weg vor mir. Zunächst durch die Weinberge, kreuz und quer, damit ja möglichst wenig Asphalt oder Beton dabei ist. Dann durch die Gärten vor Schierstein. Da konnte ich an einer Quelle noch einmal auftanken und mich erfrischen. Inzwischen hatte die Sonne und die ungewohnte Wärme nämlich erheblichen Tribut gefordert: Mein Singlet hatte schöne weiße Ränder, die Haare klebten in alle Richtungen, die Arme waren auch schon reichlich klebrig. Irgendwo dort in den Gärten verlor ich dann endgültig den offiziellen Rheinsteig aus den Augen. Aber das war dann egal, jetzt ging es eigentlich nur noch am Rhein hinauf in Richtung Mainz — vorbei auch am Biebricher Schloss, dass vom Wiesbadener Pfingstturnier in Beschlag genommen war. Inzwischen war der Weg zwar nicht mehr so anspruchsvoll — jetzt musste ich höchstens Spaziergängern ausweichen -, das Laufen wurde aber nur bedingt leichter. Denn die Ermüdung schlug jetzt doch ganz schön kräftig zu. Aber ein paar Kilometer noch — das sollte doch zu schaffen sein. Bis Mainz ging es auch. Aber auf der Theodor-Heuss-Brücke wurde mir langsam klar, dass nach den 42 Kilometern ziemlich sicher Schluss sein würde. Schluss war dann auch, aber sogar etwas früher. Irgendwo knapp vor dem Kilometer 41 ging mein Kreislauf in die Knie — und bevor ich im Laufen umkippte, machte ich der Qual lieber ein Ende und marschierte den Rest nach Hause.</p>
<p>Gut vier Stunden war ich unterwegs — also nicht gerade sehr schnell. Irgendwo ist meine Form abhanden gekommen. Dazu kam jetzt auch noch der Mangel an Wasser — getrunken habe ich wohl kaum mehr als 1,5 Liter — das war, gerade bei diesem Wetter, halt doch einfach zu wenig … Aber trotz aller Qual — es war dennoch wieder schön, so lange unterwegs zu sein, so einen schönen und abwechslungsreichen Weg bei so grandiosem Wetter unter die Füße zu nehmen.<br />
Hier ist die Übersicht bei Runsaturday: <a href="http://www.runsaturday.com/act/290309">Klick</a><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/c50bdb779020412f9db29510bc3b4f5f" width="1" height="1" alt=""></p>

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		<title>wieder auf den rhein</title>
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		<pubDate>Thu, 21 May 2009 14:19:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<category><![CDATA[wetter]]></category>

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		<description><![CDATA[sie sollen ihn nicht haben den freien deutschen Rhein ob sie wie gierige Raben sich heiser danach schrein So lang er ruhig wallend sein gr&#252;nes Kleid noch tr&#228;gt so lang ein Ruder schallend In seine Woge schl&#228;gt Sie sollen ihn nicht haben, den freien deutschen Rhein, so lang sich Herzen laben an seinem Feuerwein so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>sie sollen ihn nicht haben<br />
den freien deutschen Rhein<br />
ob sie wie gierige Raben<br />
sich heiser danach schrein</p>
<p>So lang er ruhig wallend<br />
sein grünes Kleid noch trägt<br />
so lang ein Ruder schallend<br />
In seine Woge schlägt</p>
<p>Sie sollen ihn nicht haben,<br />
den freien deutschen Rhein,<br />
so lang sich Herzen laben<br />
an seinem Feuerwein</p>
<p>so lang in seinem Strome<br />
noch fest die Felsen stehn,<br />
so lang sich hohe Dome<br />
in seinem Spiegel sehn</p>
<p>Sie sollen ihn nicht haben<br />
Den freien deutschen Rhein</p></blockquote>
<p>so schrieb nikolas becker 1840. daran musste ich denken, als ich heute nach langer abstinenz mal wieder mein boot zu wasser ließ (es war ziemlich eingestaubt im bootshaus inzwischen …). schön war’s wieder, gemütlich auf dem großen strom unterwegs zu sein. auch wenn die blöden wasser-motorräder oder wie auch immer sie heißen einen heidenlärm verstanstaltet haben. meine kleine tour führte mich nur bis ginsheim und wieder zurück — knapp zwei stunden reichen für den wiedereinstieg. zumal das wetter es spannend machte: beim start war es zwar etwas bewölkt, aber noch sehr freundlich. der leichte wind frischte dann auf und brachte regen– und gewitterwolken mit sich. schön war das, dem wetterwechsel zuzuschauen: wie der himmel und die luft die typische vorregen/gewitterfärbung zwischen gelb, grau und stahlblau annahm. wie dann der rheingau im regen verschwand. und wie die regenwand immer näher kam, anfing mainz zu verschlucken. ich dachte zunächst noch, ich käme ungeschoren davon. aber kurz oberhalb der eisenbahnbrücke süd zog die regenwolke dann auch über mich hinweg — so schlimm war es aber gar nicht. und kurz vorm anlanden hörte es auch schon wieder auf … jetzt müssen sich ausnahmsweise heute mal die arme erholen …</p>

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		<title>deutschland ist sch&#246;n</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 14:42:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[sogar bei einem solch unangenehmen wetter wie heute. und wie sch&#246;n, erf&#228;hrt man beim laufen immer wieder neu. heute bin ich eine neue strecke angegangen: von eltville nach kiedrich, dort auf den rheinsteig und dem folgend &#252;ber schlangenbad und wiesbaden-biebrich zur&#252;ck nach mainz. mein garmin sagt, das waren 39 kilometer. und es ist eine sch&#246;ne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>sogar bei einem solch unangenehmen wetter wie heute. und wie schön, erfährt man beim laufen immer wieder neu. heute bin ich eine neue strecke angegangen: von eltville nach kiedrich, dort auf den rheinsteig und dem folgend über schlangenbad und wiesbaden-biebrich zurück nach mainz. mein garmin sagt, das waren 39 kilometer. und es ist eine schöne strecke. bei solch miesem wetter war sie auch (fast) ganz leer: auf den ersten 25 km bin ich genau zwei mal leuten auf dem weg begegnet — kurz hinter der kiedricher burg einem wandernden paar, etwas später einen waldarbeiter — das war’s dann auch schon. dafür hat’s durchweg genieselt. leider hat es ausgerechnet auf den letzten 10 km dann so richtig geregnet. und dabei habe ich mir natürlich die <a href="http://www.matthias-mader.de/freizeit/laufen/ich-haette-gerne-mal-wieder-besseres-wetter/" target="_blank">gerade erst wieder verheilten</a> brustwarzen erneut schön aufgescheuert. und wieder war es vor allem die linke, die schön geblutet hat. seltsam, eigentlich hatte ich in den letzten jahren damit überhaupt keine probleme. und jetzt immer wieder …</p>
<p>seltsam war allerdings, dass ich große probleme bei den bergauf-passagen hatte: da war ich immer ausgesprochen schnell sehr fertig. zwei stellen bin ich auch gegangen — aber damit hatte ich gerechnet: die anstiege zur kiedricher burg und von frauenstein aus zum aussichtsturm kann man (zumindest ich) nicht sinnvoll laufend bewältigend — das ist einfach zu steil. interessant war dann allerdings, dass ich am ende doch noch genug kraft hatte, ziemlich viel gas zu geben und so den schnitt noch ein wenig aufbessern konnte.</p>
<p>die route ist hier anzuschauen: <a title="track der strecke bei gpsies.com" href="http://gpsies.com/map.do?fileId=taicatwigaasxuyr" target="_blank">klick</a>.</p>

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		<title>„zum rhein, zum rhein, zum deutschen rhein!”</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Aug 2007 09:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[rhein]]></category>
		<category><![CDATA[rheinsteig]]></category>
		<category><![CDATA[wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[web: rheinsteig strecke: r&#252;desheim — lorch (24,5 km, 660 H&#246;henmeter hinauf (und auch wieder runter, denn wir kehrten ja zum rhein zur&#252;ck)) karte: oberes mittelrheintal, 1:25000. isbn 3–89637-365-x der halbmarathon (mit neuer bestzeit) am samstag hatte mich noch nicht genug gefordert: trotz rest-muskelkater ging es am montag schon wieder los. dieses mal aber in erheblich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>web</strong>: rheinsteig<br />
<strong>strecke</strong>: rüdesheim — lorch (24,5 km, 660 Höhenmeter hinauf (und auch wieder runter, denn wir kehrten ja zum rhein zurück))<br />
<strong>karte</strong>: oberes mittelrheintal, 1:25000. isbn 3–89637-365-x</p>
<p>der halbmarathon (mit neuer bestzeit) am samstag hatte mich noch nicht genug gefordert: trotz rest-muskelkater ging es am montag schon wieder los. dieses mal aber in erheblich gemütlicherem tempo — nämlich wandernd. weil das wetter gerade so schön war, haben daniel, ulrich und ich kurzerhand beschlossen, wenigstens einen tag am rheinsteig zu verbringen. unsere tour begann in rüdesheim. eigentlich aber schon vorher: um 6.45 uhr fuhr der zug in mainz ab, der daniel und mich zunächst nach wiesbaden brachte, wo wir in den regionalzug nach koblenz umstiegen. in erbach (rheingau) nahmen wir dann noch ulrich an bord und konnten kurz vor acht bereits in rüdesheim auf den zubringer-weg zum rheinsteig losstiefeln.</p>
<p>zunächst ging es durch die rüdesheimer weinberge (teilweise mit dem brahms-pfad und seinen kryptischen tafeln) hinauf zum niederwald-denkmal mit der germania, das um diese tageszeit noch vollkommen menschenleer war (und dadurch umso angenehmer). zuvor aber noch kurzer halt an der tempelhalle, um ein wenig schiller zu rezitieren (daniel sprach „das glück”, ich die beiden weniger interessanten xenien zum rhein). dann gingen wir die paar meter weiter zur germania — natürlich mit pathetischem vortrag (singen wollten wir es dann doch nicht) der dort auch eingeschriebenen „wacht am rhein” — so viel patriotismus muss sein ;-).</p>
<p>und schon gings weiter, durch den niederwald mit immer wieder schönen ausblicken über das rheintal zum jagdschloss assmannshausen und dann auch gleich steil hinunter nach assmanshausen — immerhin einige wenige wanderer begegneten uns hier. auf der anderen seite des ortes marschierten wir sofort wieder hoch, durch die weinberge am höllerberg — bis zur ersten rast bzw. dem zweiten frühstück mit herrlichem ausblick über rheintal und die burg rheinstein auf der anderen seite des flusses. leider war die fernsicht vormittags noch nicht so toll, immer noch leicht dunstig. und auch das wetter war noch ein wenig hin– und hergerissen: ziemlich wechselhaft bewölkt, immer wieder blies ein kühles lüftchen ein wenig abkühlung — vor allem natürlich auf den hügeln oben.</p>
<p>weiter ging es dann aus dem weinberg wieder hinaus und über den schmalen — und sehr idyllischen — felsenpfad und den panoramweg, schließlich dann auf dem felsweg am bannwald (dem zukünftigen urwald) hinüber nach bodental, wo dann schon der freistaat flaschenhals beginnt. und dann war es auch schon nicht mehr nach lorch. immer quer am hang entlang geht der weg, mit schönen blicken, die wir genauso genossen wie die ruhe im wald: menschen begegneten wir nur sehr wenigen. nach einer weiteren kurzen rast bei mittlerweile einwandfrei strahlendem sonnenschein lag dann auch schon der abstieg in den ort lorch vor uns, wo mittags gerade kein offenes café zu finden war. ein kurzer blick in die kirche (mit schöne vorhalle) und weiter zum bahnhof, der etwas außerhalb rheinaufwärt gelegen ist. und kurz danach kam auch schon der zug, der uns wieder das rheintal hinauf beförderte. in erbach stiegen wir dann alle aus und wandelten gemütlich zum haus von ulrichs eltern, die uns noch mit einer lukullischen verpflegung verwöhnten, bevor daniel und ich uns dann am abend auf den rückweg nach mainz machten.</p>
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								<img title="blick über lorch auf das rheintal" alt="blick über lorch auf das rheintal" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/rheinsteig-wanderung/thumbs/thumbs_blick über lorch auf das rheintal.jpg" width="366" height="275" />
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<p>noch mehr schöne <a href="http://www.balestrini.net/dan/Rhine_Hike_Rheinwanderung.html" title="daniels bilder von der wanderung">bilder</a> (von daniel) gibt es auf dieser <a href="http://www.balestrini.net/dan/Rhine_Hike_Rheinwanderung.html" title="daniels bilder von der wanderung">webseite</a>.</p>

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		<title>die petersaue auf dem wasser</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jun 2007 15:23:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>laufend habe ich die petersaue über die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kaiserbr&uuml;cke (Mainz)">kaiserbrücke</a> unterhalb von mainz ja schon öfters überquert. heute habe ich sie zum ersten mal mit dem kajak umrundet. dazu bin ich einfach vom <a href="http://www.mainzer-kanuverein.de/">mkv–</a>bootshaus den rhein hinunter, unter der theodor-heuss-brück hindurch und dann halb nach links, um auf dem hauptstrom bis zum unteren ende der petersaue zu paddeln. so habe ich auch den zoll– und binnenhafen mit seinen schönen container-stapeln auch mal vom wasser aus gesehen. nach genau fünf kilometern ist die untere spitze erreicht und es ging wieder flussaufwärts: durch die dyckerhoff-anlagen (auch nciht gerade sehr schön) immer weiter, unter der kaiserbrücke durch bis kurz vor die theodor-heuss-brücke. dort habe ich dann kurz überlegt: soll ich noch einmal auf die wiesbadener rheinseite hinüber? ich war gerade ziemlich in der mitte… da der rhein gerade frei von lastschiffen war, habe ich mich dann entschlossen, schon hier auf die mainzer seite zu wechseln. das war dann aber ein recht anstrengendens unterfangen: der wind blies ziemlich ordentlich und direkt unterhalt der theodor-heuss-brücke ist der rhein nciht nur ziemlich geschwind, sondern auch sehr unruhig. langsam und zäh kämpfte ich mich durch, kurz nach der brücke, etwa ab dem pegel mainz (heute: 322) ging es dann etwas leichter. wegen der doofen anlegestellen für die passagierboote musste ich aber recht weit im rhein paddeln, was die sache ziemlich langsam gemacht hat. so schub ich mich stück für stück an das bootshaus — und musste wieder einmal feststellen, dass unser anlieger offenbar zu leichtgewichtig ist: der tanzt auf dem wasser ziemlich heftig herum … und wenn ich dann da drauf stehe und mir etwa die schuhe anziehen will, werde ich schon fast seekrank — das ist ziemlich heftig für mich — viel schlimmer jedenfalls als ich es je im kajak erlebt habe. für die 10 kilometer habe ich dann 1 stunde und 45 minuten gebraucht — das hat aber auch gereicht, denn inzwischen waren die wolken ziemlich dunkel geworden, das licht sah sehr geblich-gewittrig aus — eine verheißung, die sich aber leider doch nciht  erfüllte. denn ein wenig abkühlung wäre schon gut gewesen.</p>

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		<title>mal wieder paddeln</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2007 16:28:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>nach der abstinenz der letzten wochen (der marathon war erst einmal wichtiger …) bin ich heute mal wieder ins kajak gestiegen. es ging auch noch ganz gut ;-). aber viel kraft in den armen habe ich im moment nicht gerade. gepaddelt bin ich die klassische nachmittags-route: vom bootshaus den rhein hinauf, in den ginsheimer altrhein bis zum steindamm, dort umsetzen in den rhein und mit der strömung wieder zurück nach mainz. obwohl es mir zunächst gar nicht so warm vorkam, war das doch eine recht schweißtreibende angelegenheit — nun gut, ca. 27 °C sind auch nicht gerade wenig. und obwohl es mir eigentlich recht bewölkt vorkam, habe ich doch recht viel sonne abbekommen in den drei stunden paddeln: die umrisse der uhr und des gps-empfängers sind recht deutlich zu erkennen auf meinem linken arm. dabei war ich vorher ja auch schon nicht mehr ganz weiß …</p>

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		<title>es ist angepaddelt.</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2007 21:43:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>ja, tatsächlich, es ist schon wieder so weit. pünktlich zum frühjahrsanfang und der zeitumstellung hat heute das ofizielle anpaddeln des <a href="http://www.mainzer-kanuverein.de">mainzer kanu-vereins</a> und des kanuverbands rheinhessen stattgefunden: von <wiki>guntersblum</wiki> nach mainz ging es. und es war zum glück auch ein schöner tag. der regen hatte glücklicherweise in der nacht aufgehört, ab und an kam sogar die sonne heraus. der wind blies zwar recht ordentlich, aber das macht ja nix — dafür gibt es ja paddeljacken. ich war — zum ersten mal in meinem leben — im 7er <wiki>kanadier</wiki> unterwegs. ganz interessant, so ein pott — erstaunlich, wie flüssig und doch recht leicht sich so ein schiff bewegen und steuern lässt. aber so ein einer–<wiki>kajak</wiki> ist mir doch angenehmer. sehr sportlich waren wir damit aber auch nicht unterwegs. zunächst hieß es zwar früh aufstehen — der zug verließ mainz bereits um 7.52 uhr — aber dann passierte eigentlich erst einmal recht wenig. in guntersblum mussten wir natürlich noch vom bahnhof zum rhein kommen, das meiste davon sind wir gelaufen. dann gab es erst einmal frühstück — eine recht langwierige sache. um punkt 10.30 uhr — und auch ja keine minute früher — ging es dann los, den rhein hinab. nach knapp anderthalb stunden waren wir bereits in nackenheim, wo wir für die mittagspause einkehrten. danach ging es dann auf die restlichen 11 km — immer kreuz und quer über den rhein, inklusive des einen oder anderen kehrwassers und dem kurzen surfen auf einer stehenden welle. als wir über die bleiaue in den acker eingefahren sind, hatten wir noch eine kurze, unerfreulich begegnung mit der wasserpolizei, die plötzlich wissen wollte, dass wir nicht hätten in die bleiaue einfahren dürfen, weil das schild „a1” dies uns verwehren sollte. immerhin konnten wir noch in erfahrung bringen, dass „a1” das üblich „einfahrt-verboten”-schild ist. aber gesehen hat es von uns auch keiner. abgesehen davon wusste auch im mkv niemand davon — nur von dem verbot der einfahrt für motorisierte boote — aber selbst ein c7er hat halt keinen motor, sondern nur sieben paddler (im unseren fall sogar nur sechs). nunja, die wasserpolizei ließ uns dann gnädig von dannen ziehen …</p>

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		<title>zum steindamm, die erste</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Nov 2006 17:29:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[heute war ich zum ersten mal mit den leuten vom mainzer kanuverein unterwegs, auf ihrer standardtour: den rhein hoch bis kurz hinter die autobahnbr&#252;cke, dort dann in den ginsheimer altrhein bis zu dessem ende, dem sogenannten steindamm, wo immer ein paar spieler mit ihren miniaturbooten herumwuseln, weil es beim einfluss des rheins in den altrhein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>heute war ich zum ersten mal mit den leuten vom mainzer kanuverein unterwegs, auf ihrer standardtour: den rhein hoch bis kurz hinter die autobahnbrücke, dort dann in den ginsheimer altrhein bis zu dessem ende, dem sogenannten steindamm, wo immer ein paar spieler mit ihren miniaturbooten herumwuseln, weil es beim einfluss des rheins in den altrhein eine kleine welle, je nach wasserstand wohl auch mit kleiner walze, gibt. heute war recht wenig wasser, also relativ harmlos — nur eben mit ordentlicher strömung. vom rhein aus hätte man durchaus auch mit meinem boot durchfahren können, also recht unspektakulär. wir sind dann allerdings nicht über den damm geklettert und den rhein mit dem fluss hinunter, sondern im altrheinarm wieder zurückgefahren. eine sehr schöne, sehr ruhige strecke. und das wetter war wunderbar: sonnig mit nur leichter bewölkung, wieder viel zu warm für ende november… ich bin barfuss und mit kurzer hose gefahren, was auf dem rückweg freilich dann doch zunehmd etwas kalt wurde, meine füße waren sehr schön durchgefroren. außerdem habe ich feststellen müssen, dass mir für solche fahrten noch etwas wesentliches fehlt: eine bootsbeleuchtung, eine rundumlampe wie sie immerhin einige der anderen (selbstgebaut aus taschenlampen.…) auf ihr heck setzten. denn bis wir aus dem altrhein wieder in den rhein kamen, war es tatsächlich schon fast ganz dunkel — das ist so ganz ohne lampe dann ziemlich riskant. die wasserpolizei ist zwar an uns vorbeigerauscht, hat aber nicht gemeckert, dass wir immerhin zwei von sechs booten ohne beleuchtung hatten… nun, auf die idee war ich bisher auch noch gar nicht gekommen.</p>

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		<title>saisoner&#246;ffnung auf dem altrhein</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Apr 2006 15:41:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>23. april 2006: – so, die neue saison ist endlich eröffnet, ganz klassisch mit einer kühkopf-runde. (das reicht für meine arme und schultern nach der langen winterpause auch mehr als genug). auf der hinfahrt erheitern wir uns an einem hübschen text aus dem kanumagazin, den thorsten mitgebracht hat: <a href="category/freizeit/kajak-videos/" target="_blank">szenen eines videoabends</a> unter paddlern. da joachim sein boot inzwischem im vereinsheim des <a href="http://www.kanu-club.de/" target="_blank">kc darmstadt</a> in erfelden lagert, erweist sich die ganze unternehmung als herrlich unkompliziert. und da mein combi noch in erbach im winterschlaf liegt, war ich im prijon barracuda von thorsten unterwegs – ein wenig eng für mich, aber eigentlich ein sehr schönes boot, wenn es nur nicht so blödsinnig schwer wäre. auf der strecke keine besonderen vorkommnisse, der rhein hat immer noch sehr viel wasser, so dass die rastplätze mangelware sind. aber wir finden trotzdem einen. und geben so dem zweier, der fast zeitgleich mit uns gestartet ist, eine chance, uns wieder zu überholen… mit knapp drei stunden waren wir dann doch recht flott unterwegs. und die kraft reichte auch noch für einen kurzen test von joachims streamliner, der mir allerdings nicht so besonders zusagt, weil er zwar ohne zweifel ein hervorragendes boot ist, aber für mich zu viel geschwindigkeit verlangt – im langsamen tempo ist er doch arg unruhig und kippelig, das macht (mir) keinen besonderen spaß.</p>

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