Einträge mit dem Schlagwort “orchester”

Kontrastdramaturgie: Bach & Strawinsky

Es ist ein stän­di­ges Kom­men und Gehen. Beim ach­ten Sin­fo­nie­kon­zert ist auf der Bühne des Gro­ßen Hau­ses viel Bewe­gung – kaum eine halbe Stunde ver­geht, ohne dass die Beset­zung des Phil­har­mo­ni­schen Orches­ters sich ändert und klei­nere Umbau­ten anste­hen. Dabei sind nur zwei Kom­po­nis­ten zu hören: Johann Sebas­tian Bach und Igor Stra­winsky. Beide aller­dings mit mehreren […]

15 Jahre Orchestererziehung: Michael Millard als Dirigent der Sinfonietta Mainz

Er selbst hätte es gar nicht gemerkt. Aber dem Orches­ter­vor­stand ist nicht ent­gan­gen, dass Michael Mil­lard jetzt sein 15-jähriges Jubi­läum als Lei­ter der Sin­fo­ni­etta Mainz fei­ern kann. Damals, 1995, fing es ganz unschein­bar an: Zusa­men mit eini­gen ande­ren Kan­di­da­ten wurde auch der Kapell­meis­ter und Stu­di­en­lei­ter des Main­zer Staats­thea­ters zum Vor­di­ri­gie­ren bei dem Lai­en­or­ches­ter ein­ge­la­den. Und […]

seemusik, basstubakonzert und elgar: enigma pur

ein irgend­wie selt­sa­mes und doch logi­sches pro­gramm hat sich die roam für die 13. arbeits­phase aus­ge­dacht: eng­li­sche musik (sowieso meist kaum mein fall …) aus dem 20. jahr­hun­dert. zwei klas­si­ker — brit­tens „sea inter­lu­des” und elgars „enigma-variationen” — und ein kurio­sum: ein con­certo für bas­stuba und orches­ter. trotz tuba day: so toll ist das nicht, […]

argumentieren oder nicht: soll thielemann in münchen bleiben?

joa­chim kai­ser hat sich in der heu­ti­gen SZ mal wie­der zu wort gemel­det. so sehr ich auch seine ver­dienst schätze — seine schrift­li­chen ergüsse der letz­ten jahre sind meis­tens kaum noch les­bare, ver­schwur­belte selt­sam­kei­ten, die zwar von eini­ger bil­dung zeu­gen, in einer moder­nen zei­tung aber eigent­lich nichts zu suchen hät­ten (dass die sz sie brav […]

Klaviermusik, dachte Gieseking, …

… hatte den Vor­teil, dass sie oft nicht ganz so don­nernd laut, prunk­voll, ange­be­risch und Besitz ergrei­fend daher­kam wie sym­pho­ni­sche Musik. Das Orches­ter als  Über­wäl­ti­gungs­ma­schine wirkte irgend­wie gest­rig.” (moritz von uslar, wald­stein oder der tod des wal­ter gie­se­king am 6. juni 2005, 45)