Einträge mit dem Schlagwort “oratorium”

Liebe, Götter und Musik: Händels „Semele”

Kom­pli­zier­ter geht es kaum noch. Da ist Semele, die Toch­ter des Königs von The­ben. Sie soll eigent­lich Atha­mus hei­ra­ten, hat ins­ge­heim aber ein Ver­hält­nis mit dem Gott Jupi­ter. Dafür ist ihre Schwes­ter Ino in den Bräu­ti­gam ver­liebt. Auch Juno, Apollo und einige andere Figu­ren aus Göt­ter– und Men­schen­welt mischen noch mit, bis Semele am Ende […]

Alle Jahre wieder: Das Weihnachtsoratorium

Schon die schiere Größe ist beein­dru­ckend, die Chor­mas­sen auf den Altar­stu­fen, die Länge des Wer­kes und das Durch­hal­te­ver­mö­gen der Musi­ker und des Publi­kums. Das ist aber eher seine port­li­che Leis­tung. Dom­ka­pell­meis­ter Mathias Breit­schaft gelingt es aller­dings, dar­aus auch durch­aus beein­dru­ckende Musik zu machen. Dabei ist das für ihn schon fast Rou­tine: Regel­mä­ßig steht in der […]

und noch ein (letzter) messias. aber ein grandioser.

oder auch nicht … jeden­falls: her­vor­ra­gend. und bequeme stühle … Pro­phe­zei­ung, Geburt, Kreu­zes­tod und Auf­er­ste­hung – es ist immer das selbe. Der „Mes­sias“ von Hän­del ist nun ein­mal so etwas wie eine Bio­gra­phie Jesu. Und die bleibt in jeder Auf­füh­rung gleich. Aber es ist doch immer wie­der anders: Ein ande­rer Chor, ein ande­res Orches­ter, andere […]

noch ein messias. aber immer wieder der selbe.

manch­mal muss man ganz schön lei­den für die kunst. über drei stun­den in har­ten kir­chen­bän­ken. und das für den xten mes­siah. und der war nicht so über­ra­gend gut, dass das rum­sit­zen wirk­lich spaß gemacht hätte (über­haupt, der mes­siah hat ja doch so einige län­gen. oder anders: das heu­tige zeit­emp­fin­den passt nicht mehr zu sol­chen dingern […]

geschaffen aus dem nichts

Es war ein Hit von der ers­ten Auf­füh­rung an, den Joseph Haydn vor 210 Jah­ren mit sei­nem Ora­to­rium „Die Schöp­fung“ gelan­det hat. Und wie jetzt der volle Dom bei schöns­tem Sonn­tags­som­mer­wet­ter beweist, gilt das auch noch heute. Man konnte im Dom auch wun­der­bar erfah­ren, warum genau die „Schöp­fung“ sich eigent­lich seit ihrer Urauf­füh­rung die­ser andauernder […]