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	<title>„Nächstens mehr.“ &#187; monoski</title>
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		<title>Auf einem Ski, Ausgabe 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 09:49:03 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war alles dabei, was für einen großartigen Skiurlaub notwendig war: Viele nette Leute, guter Schnee auf und neben den Pisten, eine Menge Spaß …</p>
<p><span>Aber im Detail: Geplant habe ich erst recht spät — nur sicher, dass ich zum Jubiläumstreffen der <a href="http://mono-ski.org" target="newWin">mono-Ski.Org</a> nach <a href="http://galtuer.com" target="_blank">Galtür</a> fahren wollte, war ich schon früh. Irgendwann war dann aber doch alles geregelt: Ein Zimmer gebucht, die Fahrkarte für den Zug nach und von Landeck-Zams gekauft (erstaunlich billig war das, dafür, dass ich erst 10 Tage vorher reserviert habe) und die Packliste für Skiurlaube hervorgesucht. Und der Monoski wurde endgültig präpariert …</span></p>
<p>Freitags ging es dann los, gegen 8 Uhr verließ mein Zug den Mainzer Hauptbahnhof. Das war aber auch früh genug, meinen Wecker habe ich nämlich etwas knapp gestellt, um noch eine kleine Laufrunde unterzubekommen. Aber es hat noch gereicht … Über Stuttgart, Lindau und Bregenz erreichte ich auf die Minute pünktlich Landeck-Zams, wartete auf den Bus, der mich nach Galtür brachte. Das Stück von Feldkirch auf den Arlberg ist immer wieder schön zu fahren: Wie der Zug — dieses Mal ein neuer, sehr bequemer RailJet, sich langsam in die Höhe schraubt, wie die Schneewände neben dem Gleis immer höher werden, bis der Zug hinter St. Anton wieder im Tunnel verschwindet und in Richtung Landeck noch einmal eine Menge Höhe verliert. „Meine” Pension <a title="Monoskitreffen in Galt&uuml;r" href="http://matthias-mader.de/freizeit/monoskitreffen-in-galtuer/">kannte</a> ich schon, das Haus Vallüla, für diesen Fall strategisch sehr günstig — nämlich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hotel Cassada, wo der Großteil der anderen logierte — gelegen. Nach neun Stunden Fahrt (inklusive ungefährt 90 Minuten Aufenthalt auf den diversen Bahnhöfen) war ich angekommen, bezog mein Zimmer (klein, aber ausreichend) und schaute wenig später bei den anderen vorbei, für die erste Runde Mono-Fachsimpeln. Und merkte schon, dass ich doch falsch gepackt hatte: Für das Handy hatte ich das falsche Ladekabel mitgenommen. Aber Axel war so nett, mir auszuhelfen.</p>
<p>Am nächsten Tag, dem Samstag, klingelte mein Wecker zwar erst kurz vor acht, das hellhörige Haus mit quietschenden Wasserleitungen weckte mich allerdings schon eine halbe Stunde zuvor. So hatte ich viel Zeit, mich in aller Ruhe auf die ersten Mono-Schwünge vorzubereiten. Nach dem Frühstück ging es dann auch gleich auf die Piste — fast gleich, bis sich alle versammelt und den Skipass gelöst hatten war es doch schon näher an halb zehn als an neun Uhr. Aber für den Auftakt war das noch verschmerzbar. Die ersten Bögen waren — natürlich — noch etwas steif, aber schon bald fühlte der Ski sich an meinen Füßen wieder ganz normal an. Dann wurde aber erst einmal das „Testcenter” an der Faulbrunnalm aufgebaut und die ersten Skier getauscht. Auch wenn ich eigentlich nicht groß ausprobieren wollte — ein paar Ski nahm ich dann doch in Augenschein. Zum Beispiel den <a href="http://www.snowshark.com" target="_blank">Snowshark</a> <a href="http://www.snowshark.com/powdershark.HTML" target="_blank">Powdershark</a> von Tom, der vor allem außerhalb der Piste sehr viel Freude macht. Und weil Martin meinen <a title="dieser ski ist der hammer!" href="http://matthias-mader.de/freizeit/dieser-ski-ist-der-hammer/">TT Hammer</a> ausprobieren wollte, bin ich auch noch mal aufs Monoblade gestiegen. Natürlich blieben wir auch am ersten Tag nicht auf der Piste (vorwiegend Birkhahnbahn und Ballunspitze waren unser Revier), sondern mussten auch wieder die Lifttrasse der Birkhahnbahn fahren: Schön, aber doch anstrengend in den steilen Stücken auf der engen Trasse mit dem etwas schweren Schnee. Und trotzdem einfach immer wieder schön …</p>
<p>So kam doch gleich am ersten Tag einiges zusammen, bevor ich mich noch einmal zum Laufen aufmachte (nur eine kleine Runde im Ort und in Richtung Wirl, das Seitental war dieses Mal leider überhaupt nicht gespurt). Abends gab das natürlich wieder eine nette, gemütliche Runde im Cassada.</p>
<p>Am Sonntag ging das, bei allerdings ziemlich nebligem Wetter mit sehr bescheidener Sicht, genauso weiter: Zunächst — vor allem wegen der schlechten Sicht — auf der Piste, auch unter der Alpkogelbahn, dann ab ca. 11 Uhr auf der Breitspitzseite in der herrlichsten Sonne — der Rest des Skigebietes, also der Haupteil, lag weiterhim im Nebel. Und an dem Zweier-Sessel war auch nichts los. Natürlich hielt es uns hier nicht auf der Piste — mit dem Nebeneffekt, dass ich direkt unter dem Lift einen „Matthias-Krater” anlegte: Beim Abbiegen aus einem Steilstück hatte ich eine kleine Bodenwelle nicht gesehen, die mir dann den Garaus machte. Aber Tiefschnee ist ja weich … So weich allerdings, dass es eine Weile dauern kann, bis man sich da wieder heraus gearbeitet hat. Auch am zweiten Tag stand nach dem Skifahren trotz müder Beine natürlich noch das Laufen auf dem Programm — ganz einfallslos wieder auf dem Winterwanderweg nach Wirl und etwas darüber hinaus. Im Cassada gab es dann im dichtest besetzen Spielzimmer die ersten Videos der ersten beiden Tage zu bestaunen, Tilo und Martin hatten Helmkameras dabei. Und Tile konnte gleich einen Sturz inklusive Schlittenfahrt mit dem <a title="duret" href="http://duretskis.com/" target="_blank">Duret</a> <a title="duret monstre" href="http://duretskis.com/mono_duret-Monstre_fat_180.html" target="_blank">Monstre</a> aus der Ego-Perspektive zeigen …</p>
<p>Am Montag überraschte uns nicht nur herrlichster Sonnenschein, sondern auch die Ankunft von Franz &amp; Jörg. Nach ganz wenig Piste blieb der Tag dem Tiefschnee-Fahren vorbehalten. Nur vormittags nicht ganz: Ein lokales Fernsehteam hatte sich angemeldet, die uns Exoten filmen wollten. Nur so richtig in den Tiefschnee wollten sie leider nicht, es blieb bei kurzen Off-Piste-Momenten. Ab ungefähr 11.30 Uhr waren wir dann aber — endlich — an der Breitspitzbahn, wo uns — ganz außen — noch unverspurter Schnee und einige richtig grandiose Stücke abseits der Pisten erwartete. Langsam kroch der Nebel aber wieder aus dem Montafon heran, immer höher, erreichte die Staumauer des Koppsees, bedeckte den See, zog weiter die Hänge hinauf. Deswegen wechselten wir gegen halb drei noch einmal an die Birkhahnbahn, um dort unter dem Lift herumzutoben — um zu bestaunen, wie Bruno seinen Ski den halben Hang vorausschickt und einfach hinterher läuft …: Einfach wunderbar, dieser Skitag! Auch wenn das Laufen dann doch hart wurde, mit ausgesprochen kraftlosen Beinen — schon mittags hatten sich Ermüdungserscheinungen der Oberschenkel bemerkbar gemacht, bei den letzten Abfahrten brannten die Oberschenkel. Im Cassada gab es dann noch einmal einige Videos, auch von Martina, zu sehen — so dass man vieles gleich noch einmal erleben konnte.</p>
<p>Am Dienstag wurde es kalt. Eigentlich war eine „Ski-Safari” geplant — die fiel aber wegen schlechtem Wetter und Lawinengefahr aus. Auch am Mittwoch, der als Ausweichtermin für dieses Vergnügen geplant war, konnte sie deshalb nicht stattfinden. Trotz des Nebels war ich um kurz vor Neun am Lift, über der ersten Abfahrt an der Birkhahnbahn hing noch dicker Nebel. Mit Bruno verzog ich mich dann gleich wieder zur Breitspitzbahn — und dort war das Wetter wunderbar und die Pisten perfekt präpariert, so dass wir erst einmal in den Speed-Modus schalteten und die Hänge hinunter rasten wie zwei Bekloppte — auch wenn die Oberschenkel am Lift jedesmal zu platzen drohten ;-). Im Lift wurde es dann freilich saukalt — zumal diese Bahn ja auch eine Weile unterwegs ist. Gegen Mittag verlagerten wir — mit immer mehr Leuten — unsere Aktivitäten zunehmend wieder von den Pisten in den Tiefschnee und fanden dort aber nur noch wenige Reste unzerfahrener Stellen. Aber das Wetter wurde dann wieder schlechter, der Nebel stieg auf, die obere Wolkenschicht sank herunter, so dass wir schon gegen drei Uhr den Skitag beendeten: Das Licht wurde so diffus, dass es immer schwieriger wurde. Dann noch schnell das gesammelte Testmaterial gepackt und mit der Raupe zum Parkplatz transportiert: Es waren doch eine ganz schöne Menge Skier zum Ausprobieren vorhanden. Nach dem Laufen ging es dann — es war schließlich Dienstag — noch zum Fassdaubenrennen, wo uns Martin zünftig vertrat und auf den vierten Platz schlitterte. Nicht deshalb, aber wegen seiner akrobatischen Künste auf dem <a href="http://kimonocarver.com/" target="_blank">Ki-Mo-No-Carver</a> und dem Crash mit einem Baum bekam er anschließend auch noch den Dropman-Award überreicht.</p>
<p>Mittwochs klingelte mein Wecker etwas früher, das war ja schon wieder mein letzter Tag und ich musste noch einigen Kram zusammenpacken. Und vor dem Frühstück noch eine kleine (eine sehr kleine …) Laufrunde erledigen, weil ich von der Piste sozusagen direkt nach Hause wollte. Der Skibus setzte mich trotzdem wieder kum 8:49 Uhr an der Birkhahnbahn ab — von den anderen war noch niemand zu sehen. Aber das verdross mich nicht. Auf der (fast) perfekt präparierten Piste sauste ich einige Male hinab und bestaunte aus dem Lift meine schöne Schwünge, die auf der Piste wunderbar zu erkennen waren. Dann waren inzwischen auch die anderen eingetrudelt und wir vertrieben uns noch etwas die Zeit bis zum zweiten Dehtermin für die Fernseh-Crew von <a href="http://topdestination.tv" target="_blank">topdestination.tv</a>, weil die beim Überspielen von der Kamera die Aufnahmen vernichtet hatten. Besonders inspiriert kam es mir nicht vor, weil wir vorwiegend auf der Piste rumrutschten. Aber das <a title="monoski-video" href="https://www.youtube.com/watch?v=HqboyBMBtUQ&amp;list=UUod5hTZIGKsPLAimdczhZYA&amp;index=3&amp;feature=plcp" target="_blank">Endergebnis</a><span> ist immerhin ganz passabel geworden. Dann ging es — natürlich — wieder an den Hang unter und neben der Breitspitzbahn: Das Wetter war dort wieder etwas besser, unter der Ballunspitze zogen nach dem sonnigen — aber kalten — Morgen wieder die Wolken auf. Abseits der Piste war nicht mehr viel zu holen: Alle interessanten und halbwegs erreichbaren Hänge hatten wir jetzt schon zerfahren und die durchpflügten Hänge waren in den Steilstücken, gerade weil der Schnee teilweise auch etwas harschig war, ziemlich schwer und anstrengend zu fahren. Nur noch ein paar flache Mulden und unzugängliche (oder zumidnest so scheinenden bzw. den Anfahrtsaufwand nicht lohnende) Ecken hatten noch frischen Schnee. Auch heute wieder verkürzte die tiefe, aufziehende Bewölkung den Skitag etwas — die letzten Versuche von Jörg und mir an der Alpkogelbahn brachten mir noch einen Beinahe-Crash mit einem Pistenschild ein … So ließen wir den Tag — und das 10. Treffen der <a href="http://mono-ski.org" target="newWin">mono-Ski.Org</a> — in der Faulbrunnalm ausklingen.</span></p>
<p>Nach dem frühen Schluss machte ich mich dann gemütlich auf die Rückreise. Achim und Jörg nahmen mich netterweise im Auto bis München mit, dann fuhr mich die Bahn — mit nur noch einem Umstieg in Frankfurt — wieder ganz entspannt nach Hause. Und schon wieder voller Vorfreude auf das nächste Mal — inzwischen bin ich auch wieder erholt von den Strapazen des Urlaubs …</p>

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		<title>Auf einem Ski in Arosa</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 13:52:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das diesj&#228;hrige Treffen der Monoskifahrer begann f&#252;r mich am Donnerstag: Vormittags schnell noch mein Kram fertig gepackt — eine gro&#223;e Tasche vollgestopft mit Schuhen (zum Skifahren und Laufen), jeder Menge Klamotten und ein paar M&#252;sliriegeln. Dann den Ski unter den Arm geklemmt und ab zum Bahnhof — der Zug brachte mich n&#228;mlich nach Schifferstadt, zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das diesjährige Treffen der <a title="Monoski-Gemeinschaft" href="http://mono-ski.org" target="_blank">Monoskifahrer</a> begann für mich am Donnerstag: Vormittags schnell noch mein Kram fertig gepackt — eine große Tasche vollgestopft mit Schuhen (zum Skifahren und Laufen), jeder Menge Klamotten und ein paar Müsliriegeln. Dann den Ski unter den Arm geklemmt und ab zum Bahnhof — der Zug brachte mich nämlich nach Schifferstadt, zu Tilo. Der war noch nicht ganz so weit, aber das war nicht weiter schlimm, weil sich auch bei Andreas die Abfahrt etwas verzögert hatte. Gegen 17 Uhr waren wir dann unterwegs: Andreas mit Tochter Ariane, Tilo und ich — so ging es nach Arosa. Die Fahrt verlief denn auch ohne Probleme, besonders das letzte Stück von Chur, die 360 Kurven, auf die Arosa so stolz ist (und für die man sogar eine <a title="kurven-patenschaft" href="http://www.kurvensicher.ch" target="_blank">Patenschaft</a> erwerben kann …), sogar in ausgesprochen rasantem Tempo. Nur in Arosa brauchten wir einen Moment, unsere Unterkunft für die erste Nacht zu finden: Das <a title="Mountainlodge" href="http://www.backpackers-arosa.ch/" target="_blank">Backpackers Mountainlodge</a>. Das ist offenbar ein ehemaliges Santorium. Zumindest sehen die Räume — kleine Zimmer mit Jugendherbergseinrichtung inklusive Stockbetten — die Flure und die Balkons sehr danach aus. Da es mittlerweile schon 22.15 Uhr war, fanden wir nur noch eine unbesetzte Rezeption vor — aber immerhin mit einem Zettel, welche Zimmer unsere waren. Die waren schnell bezogen, die Betten gemacht — und das war’s dann auch schon eigentlich, die Nachtruhe rief. Das Mountainlodge war zwar recht ordentlich und sehr sauber, aber über den Preis kann man geteilter Meinung sein. Für Leute aus dem Euro-Gebiet wie uns war das — angesichts des bescheidenen Komforts und der einfachen Verpflegegung — eigentlch unverschämt teuer. Obwohl die beiden Backpackers — von den Bergbahnen betrieben — die billigsten Unterkünfte in Arosa sind: Preisgünstig sind sie keineswegs …</p>
<p>Denn am Freitag sollte es richtig losgehen. Trotz des zeitigen Aufstehens hat zwar nicht das Frühstücken, aber doch das Bezahlen, Auto packen und Auschecken eine gute Weile gedauert. Auf dem Weg zur Seilbahn-Talstation trafen wir dann gleich die Leute von Duret sowie Remy und Otto. Allerdings mussten wir noch das Auto loswerden — in Arosa nie eine einfache Sache, diesmal bedeutete es einen ordentlichen Fußmarsch für Andreas. Gegen 10 Uhr war dann aber alles erledigt und wir oben auf dem Berg. Und das heißt wirklich, oben: Auf der Spitze des Weißhorns, wo uns die große Gondeln der Seibahn (eine ziemlich zeitaufwändige Fahrt) hinbeförderten. Zum Einfahren musste erst einmal die rote Abfahrt zur Mittelstation herhalten (die schwarze von oben musste ja nicht gleich bei den ersten Schwüngen dieses Winters sein …). Und dann ging es vor allem auf die Pisten am Hörnli — da waren wir einen Großteil dieser drei Tage unterwegs, die Pisten dort, die der eine Vierer-Sessel bedient, bieten wunderbare Möglichkeiten: Rote und Schwarze gleichermaßen, solche mit eher gleichmäßigem Gefälle und welche mit schönen Absätzen und Stufen — vor allem viele Kombinationsmöglichkeiten … Sehr schöne Möglichkeiten bot aber auch der Carmenna-Sessellift (natürlich von ganz oben, nicht schon ab der Mittelstation): Entweder über die schwarze Piste, die vom Weisshorn herunter kommt oder direkt am Lift hinunter: Das beginnt gleich richtig steil — und weil oben am Einstieg eine Schneekanone in Betrieb war, waren gerade die ersten Meter davon ziemlich heftig. Aber dann ging es richtig schön hinunter — auch eine klasse Piste. Nur unten vielleicht einen Tick langweilig.</p>
<p>Der Schnee in Arosa: Ausreichend, aber uralt (letzter Neuschnee im Januar, da hat’s den ganzen Monat aber auch nur 30 Zentimeter geschneit) und entsprechend hart. Neben der Piste — vor allem am Weisshorn — war schon fast kein Schnee mehr. Und wo noch mehr oder weniger genügend war, war er dermaßen steinhart, dass es kaum fahrbar war — wir haben es am Hörnli natürlich sofort ausprobiert. Zumindest Spaß macht das Abseitsfahren bei solchem Schnee nicht.</p>
<p>Abgeschlossen haben wir den Skitag mit einer gemeinsamen Talabfahrt — nachdem wir alle auf der richtigen Piste waren, war das auch ganz nett und noch erstaunlich gut zu fahren. Danach ging es dann erst einmal in die neue Unterkunft, das andere Backpackers in Arosa, <a title="Downtown Backpackers" href="http://downtown-arosa.ch/" target="_blank">Downtown</a> genannt, weil es im Gegensatz zum Mountainlodge nicht am Ortsrand bei der Piste liegt, sondern mitten in der unteren Hälfte des Ortes. Ansonsten unterschied es sich nicht groß vom ersten Backpackers — die An– und Abmeldung ist bei beiden furchtbar kompliziert, aufwändig und umständlich gewesen. Irgendwann war das aber alles erledigt und wir waren auf unseren Zimmern. Inzwischen schon reichlich spät, denn für 17 Uhr war ein erstes offizielles Treffen im nahegelegenen Sunstar-Hotel angesetzt. Ich ging aber erst einmal wenigstens ein bisschen Laufen — viel war es nicht, ich und meine Beine waren müde. Und in Arosa gibt es noch weniger Möglichkeiten, ohne große Steigungen zu laufen, als in anderen Skiorten. Mein Forerunner hatte sich dummerweise in der Tasche irgendwann von selbst angeschaltet und war deshalb inzwischen ohne Strom. Geschätzt war ich ca. 20 Minuten für ungefähr drei Kilometer unterwegs, in Richtung Hörnli, ab dem Campingplatz auf der „Piste” Nr. 1.</p>
<p>Nach dem Begrüßungstreffen ginge wir dann gemeinsam (fast) alle zum Abendessen ins <a href="http://www.hotelmerkur.ch/index.php?page=kulinarisches">Chamanna</a> — sehr nett und lecker, aber wie alles in diesem Ort nicht gerade preiswert … Das hat seine Zeit gedauert — erst gegen 23 Uhr waren wir zurück im Backpackers und hörten auf den Ruf der Betten …</p>
<p>Der Samstag begrüßte uns schon morgens mit herrlichem Wetter: Blauer Himmel ohne das kleinste Wölkchen. Heute beschlossen wir, das Auto stehen zu lassen und zu Fuß zur Bergbahn zu marschieren. Das war dann doch etwas länger als gedacht, zum Glück hatten wir die Skischuhe noch nicht an. Tilo und ich waren etwas früher aufgebrochen, er wollte den Duret-Leuten helfen beim Aufbauen des Teststandes für deren Monoskier an der Mittelstation. Da angekommen, trafen wir zufällig auf Bruno, Kurt und Rodolfo. Mit denen war ich dann fast den ganzen Tag unterwegs — und wie. Die hatten’s nämlich ziemlich eilig. Und man merkt, dass sie öfters auf dem Ski stehen als ich — mithalten konnte ich, mit etwas Mühe, gerade so. Das hohe Tempo machte aber wirklich irrsinnig Spaß: Die Sonne schien strahlend, der Schnee war okay, die Pisten gut präpariert. Da machte es auch wenig, dass ich schon auf der ersten Abfahrt meine rechte Kontaktlinse verlor — die war wohl nicht richtig drin. Sehr seltsam war das, wie ich während dem Fahren merkte, dass sie aus dem Auge rutschte, im Augenwinkel hängenblieb und vom Fahrtwind dann endgültig herausgedrückt wurde und auf Nimmerwiedersehn verschwand. Gegen Mittag wurde es zwar etwas voller, aber dafür, dass ganz Arosa ausgebucht sein sollte, war noch erstaunlich viel Platz auf den Pisten. Gut, am Hörnli-Sessellift musste man zwischendurch mal (ganz) kurz anstehen — aber auf der Piste war das immer noch in Ordnung mit dem Betrieb. Unterdessen lief wieder — wie sich das für ein Monoskitreffen gehört — der große Skitausch: Die <a href="http://www.duretskis.com/" target="_blank">Durets</a> (und einige andere, wie das <a href="http://www.monoblade.com/Monoblade/Home.html" target="_blank">Monoblade</a>, der Monocross, das <a title="Erste Eindr&uuml;cke vom Yamatool" href="http://matthias-mader.de/freizeit/erste-eindruecke-vom-yamatool/">Yamatool</a>/<a href="http://codaboards.com/" target="_blank">Coda</a>) wurden eifrig probiert — von mir allerdings nicht, ich blieb diese drei Tage lieber bei meinem mir vertrauten <a title="dieser ski ist der hammer!" href="http://matthias-mader.de/freizeit/dieser-ski-ist-der-hammer/">TT Hammer</a>. Die Gruppen wechselten über den Tag öfter, der Spaß blieb derselbe. So war es ruckzuck schon 16.30 Uhr, als ich mit Bruno die letzte Abfahrt vom Weisshorn anging. Dann saßen wir noch kurz alle bei der Schirmbar an der Mittelstation (Hütten– &amp; Apréski-technisch ist Arosa übrigens extrem zurückhaltend), bevor wir die gemeinsame Talbafahrt antraten. Bis wir dann endlich wieder auf unserem Zimmer waren, zeigte die Uhr schon sechs an — und ich ging erst spät laufen. Diesmal ging es etwas weiter, zwar ähnlich wie am Freitag (wieder auf die „Piste”), aber mit einigen kleinen Schleifen zusätzlich: ca. vier Kilometer in einer halben Stunde). Nach dem Duschen widmete ich mich noch kurz meinem Mono: Vor allem am Nachmittag hatte ich auf den harten Pisten gemerkt, dass meine Kanten etwas nachließen — das wurde schnell behoben. Und dann war es auch schon Zeit für das große Fondue Chinoise, wieder im Chamanna, das ja praktischerweise recht nahe lag — gut vor allem für Andreas, der nach seinem Sturz am Freitag mittag doch beim Laufen sehr gehandicapt war.</p>
<p>Am Sonntag war wieder alles anders. Schon beim Aufwachen wurde klar: Das schöne Wetter war verschwunden, die einzelnen dunklen Wolken vom Samstag abend waren nicht mehr allein, sondern hingen dicht über dem Ort und also voll im Skigebiet den ganzen Himmel bedeckend. Also ließen wir uns mit dem Frühstück etwas mehr Zeit — es war ja auch Sonntag … Weil wir nach dem Skifahren sofort nach Hause wollten, war ich extra schon um 7 Uhr aufgestanden, um vor dem Frühstück einen kleinen Lauf zu absolvieren. Dieses Mal blieb ich auf der Straße, das war am einfachsten. Bei gerade einmal 0 °C war ich wieder eine knappe halbe Stunde unterwegs — mit schrecklich steifen Beinen …</p>
<p>Auf der Piste war es heute zwar ausgesprochen leer, aber auch etwas schwierig. Ich brauchte ein bis zwei Abfahrten, mich daran zu gewöhnen: Durch die dichte Bewölkung und den leicht grieseligen Schneefall war das Licht zu diffus, das man nicht sah, wo die Piste auf– oder abging und entsprechend etwas vorsichtiger und zurückhaltender unterwegs sein sollte. Mit der Zeit und der Gewöhnung nahm aber unser Tempo auch wieder zu. Bald war ich nämlich wieder mit den schnellen Flitzern Bruno, Kurt und Rodolfo unterwegs. Und die Pisten am Hörnli kannten wir ja inzwischen. Tatsächlich kam am späten Vormittag auch für kurze Zeit etwas Besserung auf: Die Wolkendecke dünnte stellenweise etwas aus, so dass die Sonne etwas stärker hindurch kam — und sofort machte das Fahren mit deutlich mehr Sicht erheblich mehr Spaß. Mittags trafen wir uns alle an der Mittelstation für eine kurze Pause. Und dann ging es noch mal in der großen Gruppe aufs Weisshorn. Peter wollte ja auch noch den Ki-Mono-Car-Ver probieren — und tat das gleich auf der langen Abfahrt. Weit kam er damit allerdings nicht, dieser Miniski ist wohl doch sehr speziell. Aufgrund der momentan extrem schlechten Sicht war diese Abfahrt allerdings für den Rest der Gruppe auch nicht sehr leicht– dafür hatten wir die komplette Piste für uns. Heute war eh’ kaum jemand utnerwegs, nur so ein paar Unentwegte wie wir. Und ein einheimischer Monoskifahrer, Viktor, der seit Jahrzehnten seinem Monoturm treu geblieben ist. Nachmittags waren wir dann wieder in verschiedenen Gruppierungen (mit eigentlich fast allen noch fahrenden Teilnehmern) am Hörnli unterwegs — allerdings auch nicht mehr besonders lange. Andreas und Ariane machten bald Schluss, ich hing noch zwei schnelle Abfahrten an, bevor ich ihnen ebenfalls folgte — und bei der letzten Talabfahrt noch eine falsche Abzweigung machte, die mich — auf dem Weg zur Hörnli-Express-Talstation, wo das Auto stand — auf die Piste 1 führte: Eine Katastrophe, das Ende dieser Piste ist ein Weg, der zum Schluss noch bergauf führt und bei gutem Schnee vielleicht gerade noch so fahrbar ist, bei langsamen Bedingungen wie an diesem Tag aber Fußweg bedeutet …</p>
<p>Genau um 16 Uhr hatten wir dann im Schneetreiben das Auto gepackt und starteten in Richtung Heimat. Die Fahrt verlief wieder sehr glatt, bis Chur brauchten wir ungefähr eine Stunde und dann für den Rest nach Schifferstadt nochmal vier — genau um 21 Uhr waren wir am Bahnhof, wo ich meinen Zug noch wunderbar bequem erreichte und kurz nach zehn dann wieder in Mainz war — müde und erschöpft, aber zufrieden.</p>
<p>Denn die Organisatioren Remy und Tilo haben sich wieder viel Mühe gegeben — auch wenn wir nicht immer alles mitgemacht haben, was sie sich ausgedacht haben. Vor allem auf das Mondscheinfahren am Freitag (auf unbeleuchteter Piste bei Vollmond) hatte irgendwie keiner Lust, alle waren den ganzen Tag gefahren und entsprechend ausgepowert …<br />
Arosa selbst fand ich ganz nett, für mich allerdings auch ausgesprochen teuer. Das Skigebiet ist nicht super anspruchsvoll (wirklich einfache Pisten gibt es aber auch fast keine), und fällt auch sonst nicht besonders auf: Alles sehr ordentlich, aber irgendwie nichts herausragendes. Aber einige Pisten — vor allem die rote 3 am Hörnli, aber auch die schwarze 8 am Weisshorn, machten eine Menge Spaß — gerade weil sie nicht zu anspruchsvoll und schwierig waren, konnte man/ich sie wunderbar ausfahren und auch mal ordentlich Tempo riskieren. Für die eher überschaubare Größe (eigentlich sind es ja nur zwei Berge) gibt es recht viele geschickt angelegte Abfahrten, allerdings auch erstaunlich viele Wege, die zudem sehr oft ausgesprochen flach waren und dem Mono daher nicht so sehr entgegenkamen. Leider waren die Pisten am Brüggerhorn, dem sogenannten „Entspannungsberg” nicht offen — bei vernünftigem Schnee hätte das wohl einige schöne Varianten gegeben. Überhaupt lässt die Topographie erahnen, dass bei ausreichendem Schnee in Arosa viel neben der Piste möglich ist — da hatten wir halt einfach Pech mit dem Wetter in diesem Winter — wobei die Bergbahnen den wenigen Schnee gut im Griff hatten und ordentlich präparierten. Also, wieder einmal ein schöne Treffen der <a href="http://mono-ski.org">mono-ski.org</a>: Einfach drei schöne Tage des Skifahrens — wie immer, wenn sich die Monoskifahrer treffen …</p>

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		<title>skifoarn 2010: obergurgl &amp; s&#246;lden</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 19:55:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[nach dem kurzen abstecher nach venedig stand ende januar wieder das allj&#228;hrliche skivergn&#252;gen in meinem kalender. diesmal hatte ich mir obergurgl ausgeguckt: ein offenbar recht nettes skigebiet mittlerer gr&#246;&#223;e mit wenig betrieb. die unterkunftsuche hatte sich etwas m&#252;hsam gestaltet, in dem dorf — immerhin schon auf 1900 m h&#246;he — gibt es offenbar nur hotels. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>nach dem kurzen abstecher nach venedig stand ende januar wieder das alljährliche skivergnügen in meinem kalender. diesmal hatte ich mir obergurgl ausgeguckt: ein offenbar recht nettes skigebiet mittlerer größe mit wenig betrieb. die unterkunftsuche hatte sich etwas mühsam gestaltet, in dem dorf — immerhin schon auf 1900 m höhe — gibt es offenbar nur hotels. das sieht auch wirklich so aus, wenn man da hineinkommt, stellte ich dann fest. ich fand dann aber doch noch ein zimmer, direkt an der skibushaltestelle. das ist ja für mich als bahnfahrer nicht ganz unwichtig ;-)</p>
<p>die <strong>anreise</strong>: ins ötztal ist es schon ein gutes stück fahrt von mainz aus. es gibt aber eine wunderbare verbindung: ein ic von münster nach innsbruck, der samstags einmal fährt und auch in mainz halt macht. also habe ich mich hier am rhein in den zug gesetzt — erst um kurz nach 11 ging es los — und meinen platz bis ötztal bahnhof (wirklich kaum mehr als ein bahnhof am eingang des ötztales) nicht mehr hergegeben. betrieb war ziemlich viel, doch so einige skifahrer, aber auch ohne reservierung hatte ich glück. die späte abfahrt in mainz führte dann nur dazu, dass ich erst recht spät und im dunkeln ankam. denn vom bahnhof muss man noch einmal mehr als eine stunde, ca. 80 minuten sogar, mit dem bus rechnen, bis man in obergurgl ist. schließlich kommt danach ja auch nix mehr. so bekam ich also überhaupt nicht mit, wo ich eigentlich gelandet war. die unterkunft lag aber nicht nur sehr praktisch an der bushaltestelle, sondern auch nur ca. 500 m von der talstation der hochgurglbahn entfernt und direkt an loipe und winterwanderweg. dem sport stand also nichts mehr im weg.</p>
<p>und damit ging es am <strong>sonntag</strong> gleich los: mit dem ersten lift zur gondelbahn und hinein ins vergnügen. das war es, vom ersten moment an. auch wenn ich schon etwas merkte, dass der letzte skitag doch einige zeit zurücklag. zunächst fing ich mal mit dem naheliegenden pisten an, dem wurmkogl und dem schermer. zu letzterem führt übrigens eine neue, luxuriöse 8-personen-gondelbahn hinauf: offenbar ist es dort oft so kalt, dass die bergbahngesellschaft hier ihre profite mit so einer überdimensionierten anlage loswerden musste … zum glück war sie nie voll (ist sie wohl auch bei voll ausgebuchten hotels nie) — überhaupt war für einen sonntag angenehm wenig betrieb. wartezeiten gab es nie — also auch keine pausen. ich bin, wie auch jeden weiteren tag also von kurz nach neun bis vier uhr durchgefahren. zum ausruhen gibt es ja lifte. nun ja. in hochgurgl gibt es nämlich tatsächlich auch noch schlepplifte — fast ein anachronismus. und zumindest einer davon ist alles andere als geruhsam. doch dazu später mehr. am sonntag machte ich mich also erst einmal auf, mit dem gebiet vertraut zu werden, alles abzuklappern. oder fast alles. zumindest in hochgurgl. also war auch der etwas längere schlepper am kirchenkar mit der ganz netten roten abfahrt und schönen kleinen varianten dran. abseits der piste machte sich aber sehr bemerkbar, dass es schon lange nicht mehr vernünftig geschneit hatte: das war alles eher hart und sehr, sehr zerfahren. aber trotzdem schön, dort.<br />
auch die große karbahn mit der leider nicht mehr allzu üppig mit schnee bedeckten schwarzen abfahrt direkt am lift hinunter kam an die reihe. diese abfahrt zog mich irgendwie immer wieder an. zum einen eine der wenigen nicht so superbreiten abfahrten. zum anderen durch drei querende wege, die ziemlich heftige stufen in den schönen steilhang schneiden, nicht ganz einfach fließend zu befahren.<br />
auch die höchste stelle, der wurmkogl II mit seiner kleinen aussichtsrestauration (im marketingslang des ötztals (eine ziemlich schlimme sache) „top mountain star” genannt, war auf dem programm. dort oben gibt es eine nette, knackige schwarze abfahrt mit zwar sehr hartem, aber schön steilem einstieg. und natürlich einen tollen ausblick von dieser höhe aus. und nebenbei führt von dort oben auch eine gemütliche blaue abfahrt hinunter, die an mehreren stellen schöne varianten ermöglicht, die jetzt aber durch die vielen vorgänger schon sehr zerfahren, meist schon zur ordentlichen buckelpiste geworden war.<br />
die talabfahrt von hochgurgl war zwar nicht besonders spannend (sehr typische talabfahrt mit ausgebauten wegen etc.), dafür aber typisch eisig im unteren teil. und erstaunlich leer für kurz vor vier an einem sonntag nachmittag. dem skifahren folgte dann — natürlich — noch das laufen, auf den gewalzten winterwanderwegn bzw. der skatingloipe sehr schön möglich.</p>
<p>am <strong>montag</strong> ging es ebenfalls wider um kurz nach neun los. diesmal allerdings mit dem bus in die anderer richtung, zur festkoglbahn am ortseingang von obergurgl. da noch nix (wirklich, nix!) los war, stürzte ich mich gleich mal wieder in die talabfahrt. am festkogl gibt es zwei davon: eine normale rote und eine sehr schöne, auch landschaftlich reizvolle und gar nicht so schwere schwarze variante. später ging es dann mit den auch sehr schönen, abwechslungsreichen pisten an der roßkarbahn (mit netter, einfacher variationsmöglichkeit direkt unterm lift) und vor allem der plattachbahn weiter. beides übrigens sessellifte mit mittelstationen. gegen mittag wechselte ich dann noch zur hohen mut. die rote abfahrt von der bergstation der neuen gondelbahn fand ich aber nicht so spannend: da merkt man doch zu sehr, dass sie sehr künstlich in den berg hinein gebaut wurde. unten ging es dann nahtlos an der steinmannbahn weiter, wo es immerhin einige bucklige varianten durch die verstreut stehenden bäume auszuprobieren gab. an der hohen mut oben habe ich aber, es kaum glaubend, tatsächlich herbert heckers, dem autor des einzigen deutschen buches über den monoski, den ich schon von einem der <a title="monoski-forum" href="http://www.mono-ski.org" target="_blank">monoski.org</a>-<a title="monoski-treffen 2008" href="http://matthias-mader.de/freizeit/monoskitreffen-in-galtuer/">treffen</a> kannte, getroffen. er und seine frau hatten mich schon am sonntag gesehen und sofort am fahrstil erkannt und wir liefen uns noch öfters über den weg … bei einer der letzten abfahrten von der hohen mut nahm ich dann noch die äußere pistenvariante — keine besonders gute idee. im schönsten tempo sah ich dann eine bodenwelle zu spät, flog ein stück und versemmelte die landung etwas. über roßkarbahn und die schöne schwarze talabfahrt ging es zurück zur festkogbahn und weiter zum laufen — das wurde aber nur sehr wenig, weil ich mich nach zwei anstrengenden skitagen recht schlapp fühlte.</p>
<p>der <strong>dienstag</strong> präsentierte sich nach zwei sehr sonnigen tagen mit eher schwierigem skiwetter: fast lückenlosen wolken. und kurz vor 3000 m ist das ziemlich schnell nebel ;-). zumal es bald ganz zuzog und leicht zu schneien anfing — leider nicht sehr ergiebig. zunächst trieb ich mich wieder in hochgurgl rum: der schlepplift am vorderen wurmkogl wollte mich noch kennenlernen. dort gab es, bei diesem wetter nicht sehr ideal, nur eine vollkommen unmarkierte piste (überhaupt ist die pistenmarkierung und –beschilderung in obergurgl extrem spartanisch), die teilweise kaum zu finden war: dafür aber eine sehr schöne, im unteren drittel unpräparierte enge &amp; steile schwarze piste. nur leider war der schlepper auch enstprechend: steil, ohne liftspur (einmal auch quer durch die buckelpiste) — beim dritten mal hat’s mich rausgehauen. das forderte natürlich spätere revanche. zunächst beließ ich es aber dabei, denn der schwere, schnelle, steile schlepper und die abfahrt waren doch eine anstrengende kombination mit dem mono. bis mittag war ich dann wieder an der großen karbahn und am kirchenkar unterwegs, bevor ich noch mal den dieses mal sehr schönen oberen teil des wurmkogls und des schermers (mit ausflügen neben die piste) unter den ski nahm. nachdem es gegen mittag etwas heller geworden war, verschlecherte sich die sicht mit dem verschwinden der sonne hinter den bergen gegen 15 uhr wieder deutlich, so dass ich etwas früher schluss machte und schon um 15:40 wieder an der talstation stand. danach noch schöne, aber sehr langsame sieben laufkilometer im leichten schneegestöber und der tag war vollendet.</p>
<p><strong>mittwochs</strong> zog es mich nach sölden. nicht nur mich: ausgerechnet an diesem tag war der skibus so voll, dass ich um zehn vor neun gerade noch so einsteigen konnte. in sölden, an der gaislachkoglbahn, die auf gut 3000 m hinauf führt, durfte ich auch das erste mal anstehen. überhaupt war in sölden doch deutlich mehr betrieb — auch wenn es für die dortigen verhältnisse wohl sehr leer war. zumindest schien mir das so, wenn ich mir die riesigen, langen eingangsgatter und –zäune an den liften ansah. da muss wohl öfters mal ziemlich viel los sein. das skigebiet ist um einiges größer als obergurgl, vor allem recht weitläufig. alles habe ich an einem tag gar nicht geschafft (und auch nicht gewollt), die gletscher sparte ich mir gleich. sonst blieben aber recht wenig lücken: zunächst vom gaislachkogl hinüber zum giggijoch (wo ein ziemlicher rummel herrscht), dort gibt es an der roßkirplbahn eine schöne schwarze piste und nebendran eine ausgewiesene buckelpiste (etwas schwer &amp; steil für mich …), auch einige nette rote abfahrten. und vor allem eine sehr schöne schwarze talabfahrt, die am späten vormittag natürlich menschenleer war. die giggijochbahn brachte mich wieder zurück ins skigebiet, wo ich mich in richtung gletscher weiter machte und an der genialen piste am schwarzkogl eine weile hängenblieb: die konnte ich wunderbar am äußersten rand im kurzschwung schön rhythmisch abfahren — einfach herrlich, genau die richtige mischung aus gefälle und losem, weichen schnee, den die anderen an den rand geschoben hatten. über einige zwischenstationen, u.a. die heidebahn ganz außen, nahm ich dann die rote talabfahrt und wurde erneut überrascht — diesmal von einem anderen monoskifahrer, der lange keinen gleichgesinnten mehr getroffen hatte. zusammen sind wir dann wieder auf den gaislachkogl hoch und zusammen in richtung rettenbachtal abgefahren. dort trennten sich unsere wege wieder: ich nahm die schwarze talabfahrt zurück in den ort, er kehrte noch einmal ein. zurück in gurgl bin ich dann mit dem rucksack nach obergurgl gelaufen, etwas lebensmittel-nachschub einkaufen — das gab immerhin etwas mehr als sieben kilometer laufstrecke.</p>
<p>am <strong>donnerstag</strong> blieb ich morgens der piste zunächst einmal fern: die sicht war nahe null, das schien mir sinnlos. gegen elf uhr hielt es mich dann doch nicht mehr im zimmer: inzwischen hatte der mäßige wind die wolkendecke etwas verschoben und aufgelockert, so dass zumidnest hoffnung bestnad. ich startete in hochgurgl mit einigen talabfahrten und den nicht so hoch gelegenen pisten an der großen karbahn und dem kirchenkarlift. gegen 13 uhr, als mittagspause, transferierte ich mich dann mit dem top-express hinüber nach obergurgl, um hauptsächlich die talabfahrten, insbesondere die schöne schwarze version, hinunterzubrausen. viel mehr war dann auch nicht mehr möglich: nach und nach wurden immer mehr lifte abgestellt — der wind wurde recht frisch und stellenweise stürmisch, skifahrer waren sowieso kaum welche unterwegs. auch die festkoglbahn lief nur noch in langamer geschwindigkeit — aber sie lief immerhin. gegen halb vier reichte es mir dann doch, nachdem ich mich nochmal in den weichen schneeanwehungen beim sturz über beide körperachsen überschlagen hatte und ich ging laufen. den abend verbrachte ich dann noch sehr gemütlich im jagdhof bei herbert und gabriele.</p>
<p>und dann war auch schon wieder <strong>freitag</strong> und damit schon fast schluss. also stand ich natürlich wieder um neun uhr an der talstation, diesmal wieder am festkogl. mittags wechselte ich wieder nach hochgurgl hinüber, der vordere wurmkogl reizte mich noch einmal. diesmal flog ich gleich beim ersten mal schon recht weit unten aus dem lift — sogar der liftwärter merkte es … aber die restlichen male ging es dann. und die piste belohnte die mühe aufs herrlichste: der leichte schneefall und der wind hatten sie wunderbar gemach — einfach herrlich. auch wenn sich gerade im unteren teil einige anfänger herumtrieben, die da wenig spaß hatten ;-). da mir das auf die dauer aber doch zu anstrengend wurde, wechselte ich wieder an den wurmkogl, der oben blödsinnig hart gefroren war und keinen spaß machte und an den wesentlich angenehmeren schermer. später, am kirchenkarlift, als es schon wieder anfing kalt zu werden, verlor ich dann auch noch meine rechte kontaktlinse — einfach so. und als die sicht dann auch noch nachließ, wurde mir das in den fehlenden kontrasten zu blöd und ich machte mich wieder auf den weg ins tal — immerhin, es war doch wieder kurz vor 16 uhr bis ich unten war. zum abschluss lief ich dann die straße noch hochgurgl und bis zur mautstation in richtung timmelsjoch hinauf: der wohl langsamste der letzten jahre für mich: lang und erstaunlich steil ging es da hoch (auch runter keine reine freude mit so ausgepowerten oberschenkeln nach einer woche skifahren und laufen …).</p>
<p>die <strong>heimreise</strong> am samstag verlief dann nicht ganz so glatt wie der hinweg. morgens hatte wieder leichter schneefall eingesetzt. und für den postbus war das offenbar dermaßen überraschend, dass er erst mit fast zwanzig minuten verspätung abfuhr. bis ötztal bahnhof hatte er zwar einiges wieder herausgefahren, aber es reichte trotzdem nur dazu, dass ich den ic, der mich ohne umsteigen nach mainz gebracht hätte, gerade noch abfahren sah. also durfte ich über innsbruck — münchen — stuttgart reisen — was gerade einmal eine halbe stunde länger dauerte als die eigentlich geplante verbindung und auch tadellos klappte.</p>
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		<title>skiurlaub 2009, #3</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 22:03:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[aller guten dinge sind ja bekanntlich drei. also habe ich mir in dieser saison den luxus geg&#246;nnt, drei mal skifahren zu gehen. gut, das dritte mal war etwas kurz und teilweise spartanisch. aber luxus trotzdem. nach den ersten beiden trips ins zillertal und nach serfaus ging es jetzt zum diesj&#228;hrigen monoski-treffen — eigentlich ein pflichttermin. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>aller guten dinge sind ja bekanntlich drei. also habe ich mir in dieser saison den luxus gegönnt, drei mal skifahren zu gehen. gut, das dritte mal war etwas kurz und teilweise spartanisch. aber luxus trotzdem. nach den ersten beiden trips ins <a title="skiurlaub 2009, #1" href="http://www.matthias-mader.de/freizeit/ski/skiurlaub-2009-1/">zillertal</a> und nach <a title="skiurlaub 2009, #2" href="http://www.matthias-mader.de/freizeit/ski/skiurlaub-2009-2/">serfaus</a> ging es jetzt zum diesjährigen <a href="http://www.mono-ski.org">monoski-treffen</a> — eigentlich ein pflichttermin. dieses jahr auch im zillertal, allerdings gleich im ersten „richtigen” skigebiet, dem <a title="hochzillertal/hochf&uuml;gen" href="http://www.ski-optimal.at">hochzillertal</a>. und zwar von kaltenbach aus. das hotel der anderen lag natürlich weit jenseits meiner finanziellen schmerzgrenze, aber ein zimmer mit frühstück konnte ich problemlos organisieren. also fuhr ich am samstag gemütlich mit der bahn nach österreich. das war wirklich bequem: in mainz in den eurocity steigen, bis rosenheim sitzen bleiben, noch einmal ein stück regionalzug bis jenbach und dann mit der zillertalbahn bis nach kaltenbach — einfacher geht es kaum. und dank des lidl-tickets auch gar nicht teuer. das war ja auch nötig, denn der skipass schlägt natürlich immer gut zu: 133 euro kosten vier tage. dafür gilt er dann auch im gesamten zillertal — was ich ja überhaupt nicht wollte. streng genommen hätte ich noch nicht einmal das gesamte hochzillertal/hochfügen benötigt, das tatsächliche skifahren spielte sich an ganz wenigen liften ab …</p>
<p>aber schön der reihe nach: am samstag abend dann gleich noch das erste treffen mit den zahlreichen anderen monoski-begeisterten. dank der französischen delegation um jean-philippe von <a title="duret-skis" href="http://www.duretskis.com/">duret</a> waren wir dieses mal über zwanzig verrückte. gut, viele verschwanden in den nächsten tagen wieder. aber trotzdem, das war schon eine beachtliche truppe. am sonntag ging es dann natürlich früh los: um halb neun habe ich den ersten skibus (fast vor der haustür) genommen, der mich im nu zur talstation der gondelbahnen brachte. dort holte mich die realität dann erstmal ein: der parkplatz war schon ziemlich voll für die frühe morgenstunde. vor allem eine menge gruppen standen da herum. aber es sollte dann im skigebiet doch nicht so schlimm werden, die leute haben sich wohl ganz gut verteilt. schon oben traf ich den ersten versprengten — die masse der monoskier würden erst später mit den testskis von duret oben eintreffen. das war auch die hauptbeschäftigung an den ersten beiden tagen sozusagen: das heftige ausprobieren der verschiedenen skier. verbunden natürlich mit der üblichen schrauberei und komplizierten tauschaktionen über mehrer glieder. irgendwie hatte aber immer jemand einen ski unter den füßen. und mehr ist ja nicht nötig, um glücklich zu werden. zumal das wetter mitspielte und uns neben reichlich wunderbarem weichen, griffigen schnee auch eine menge sonne bescherte. ich selbst hielt mich mit dem testen zurück — momentan steht eh’ keine neuanschaffung an. der erste tag sieht dann auf dem diagramm so aus: <a rel="lightbox[]" href="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/monoski-treffen-2009/skiline-2232009.png"><img class="ngg-singlepic ngg-none" src="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/monoski-treffen-2009/thumbs/thumbs_skiline-2232009.png" alt="skiline 22.3.2009" width="150" height="47" /></a>. und abends war natürlich — nachdem ich zumindest eine kleine laufrunde gedreht hatte — gemütliches beisammensein im hotel angesagt. schließlich mussten die testski für den nächsten tag verteilt werden.</p>
<p>den montag begann ich auf dem <a href="http://www.duretskis.com/mono_duret-monocross_oldenburg.html">mono-cross</a>, einem miniatur-monoski mit extremer taillierung (und vor allem hyperbreiter schaufel). ein ganz lustiges, nettes gerät, bei dem mir (und nicht nur mir) aber nicht so ganz klar wurde, wofür das gut sein soll. gut, man kann schon ein bisschen carven damit — aber auch nur, wenn man in ziemlich heftiger rücklage unterwegs ist, sonst stört die breite schaufel. aber die kürze macht sich dann doch gerade bei höheren geschwindigkeiten, wie ich sie gerne fahre, eher unangenehm bemerkbar. irgendwie hinterließ er mcih ein wenig ratlos. nachmittags war ich dann auch noch kurz mit dem <a href="http://www.duretskis.com/mono_duret-Mountain_Series.html">all-mountain 187</a> von duret unterwegs, der mir auf der schaufel aber ein wenig träge war (die große fläche vor den füßen, die er in dieser länge hat, kommt meinem fahrstil nicht entgegen. der 177 hat sich mir da besser präsentiert). und zum schluss fuhr ich auch den <a href="http://www.duretskis.com/mono_duret-esprit_de_glisse.html">esprit de glisse</a> noch ein wenig über piste und abseits davon. auch kein schlechter ski, sehr treu und spurstabil. aber auch nix, was mich gleich begeistert hätte. vielleicht war ich aber auch inzwischen schon ein wenig müde (das merkte ich gerade bein den abfahrten beim schnee-express zwischen den bäumen mit peter, franz und kalle ziemlich …). der montag präserntiert sich dann so: <a rel="lightbox[]" href="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/monoski-treffen-2009/skiline-2332009.png"><img class="ngg-singlepic ngg-none" src="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/monoski-treffen-2009/thumbs/thumbs_skiline-2332009.png" alt="skiline 23.3.2009" width="150" height="47" /></a>. eigentlich hätte ich ja gerne auch noch den <a href="http://www.micro-mobility.de/de/produkte/detail-34.html">micro</a> von iksonom ausprobiert, weil der so absolut unfahrbar aussieht — aber ihm ist leider kurz vor der mittagspause die bindung angerissen. er selbst fuhr dann zum schluss — und auch die talabfahrt — einen alten turmmono — aber so elegant und gekonnt, als hätte er nie etwas anderes unter den füßen gehabt. und wer so ein ding mal gesehen hat — ein normaler, klassischer ski mti einem gestell, auf dem so ca. 10 cm über dem ski beide füße nebeneinander (wie bei einem „normalen” mono) stehen — kann sich vorstellen, was das heißt …</p>
<p>dienstag verringerte sich die gruppengröße dann deutlich. die franzosen waren nicht mehr da, auch sonst fehlten inzwischen einige. das machte aber immerhin die koordination zwischen den fahrern einfacher … über nacht hatte es oben im skigebiet ca. 10–15 cm geschneit. und das bedeutet natürlich, das wir wieder in die hänge der neben piste mussten — schließlich waren jetzt alle spuren der vortage weg. und ein gerade in den oberen lagen heftiger wind sorgte dafür, dass das auch immer wieder wie frisch gepudert aussah (naja, fast immerhin). mit der übung der letzten tage ging das auch mit meinem eigenen ski, der ja kein spezialist für so etwas ist, ziemlich gut. und es machte einfach wahnsinnigen spaß, so weich und locker durch den schnee zu gleiten — einen spaß, den ich so beim skifahren selten erlebt hat. das grandiose wetter — die frühmorgens noch herumhängenden wolken hatte der wind schnell vertrieben — nutzen wir auch gleich noch für einige video-aufnahmen im tiefschnee. und da musste ich natürlich gleich mal einen spektakulären sturz zeigen. ausgelöst durch das vergraben meiner schaufel überschlug ich mich sehr fotogen, beide bindungen lösten aus und der tt hammer hing nur am sicherheitsgurt (und schlug mir ein wenig gegen die beine, was für ein paar kleinere prellungen sorgte). das einsteigen im tiefschnee am nicht gerade flachen hang dauerte dann ein bisschen, vor allem weil peter mir meinen ski, gerade als ich ihn schön bereit gelegt hatte, noch einmal einstaubte …<br />
pünklicht zur mittagspause verschlechterte sich das wetter zusehends, nachmittags schneite es und war vor allem aufgrund der tiefliegenden wolken sehr nebelig. da wir keine bessserung sahen und nichts gescheites mehr zum fahren fanden, machten wir früh schluss — immerhin hatten wir einen grandiosen vormittag gehabt:  <a rel="lightbox[]" href="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/monoski-treffen-2009/skiline-2432009.png"><img class="ngg-singlepic ngg-none" src="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/monoski-treffen-2009/thumbs/thumbs_skiline-2432009.png" alt="skiline 24.3.2009" width="150" height="47" /></a>. dafür bin ich dann zum ausgleich etwas mehr gelaufen (wieder teilweise trail hochzillertal, den ich am montag komplett (inklusive kletterpartie über die piste der talabfahrt) gelaufen war.)</p>
<p>der mittwoch. schon wieder der letzte tag des urlaubs. und noch einmal neuschnee, diesmal allerdings erheblich mehr als am dienstag — so um die 50 cm dürften es zumindest stellenweise gewesen sein. dafür war der schnee jetzt aber schwerer und etwas nasser als am dienstag — und dadurch auch wieder ganz anders zu fahren. wir waren wieeder vorwiegend am neuhüttenlift unterwegs — die hänge unter und neben dem lift waren einfach zu verlockend. und sie boten den gesamten vormittag genügend möglichkeiten, frei stelle zu finden. so sind wir einfach  immer hoch und gleich wieder runter (mit einigen kurzen video-intermezzi) gebrettert. und wieder wie am dienstag kam es auch mittwochs nachmittags zu einer deutlichen wetterverschlechterung — die sicht wurde allerdings nicht ganz so schlecht wie am dienstag. inzwischen waren wir aber so ziemlich alle müde in den beinen — auch auf der piste war es anstrengend, der viele lose, recht schwere schnee (trotz der notpräparation am morgen, die einige lifte erst verzöger starten ließ), der sich zu haufen türmte, sorgte für ordentliche anstregungen beim abfahren — mehr als im tiefschnee … nach drei abfahrten bis zur mittelstation waren kalle, evelyn und ich dann so fertig, dass wir es gut sein ließen und noch ein wenig in der wedelstube den tag bzw. urlaub ausklingen ließen: <a rel="lightbox[]" href="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/monoski-treffen-2009/skiline-2532009.png"><img class="ngg-singlepic ngg-none" src="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/monoski-treffen-2009/thumbs/thumbs_skiline-2532009.png" alt="skiline 25.3.2009" width="150" height="47" /></a></p>
<p>ich holte dann mein gepäck, lief zum bahnhof, versorgte mich dabei noch schnell im supermarkt und machte mich auf den heimweg. superpünktlich spuckte mich der ice dann um 0:44 in mainz aus — zuhause bin ich dann nur noch einfach müde ins bett gefallen (immerhin war ich schon kurz nach sechs aufgestanden, weil ich vor dem frühstück gelaufen bin — danach war ja den ganzen tag keine zeit mehr), das auspacken verschob ich auf den nächsten tag. also ein toller urlaub beim monoskitreffen wieder einmal, bei dem ich einiges gelernt habe, vor allem abseits der pisten. und natürlich auch und vor allem viel spaß mit den anderen „verrückten” gehabt, mit dem austausch und der fachsimpelei über technik und material …</p>
<p>ergänzung: <a title="tiefschnee-video" href="http://mono-kalle-.npage.de/get_file.php?id=6231599&amp;vnr=507492">hier</a> gibt es ein kleines video von mir im tiefschnee (inklusive sturz …)</p>

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		<title>skiurlaub 2009, #2</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 11:59:10 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>diesmal ging es zwar wieder nach tiro, aber nach serfaus. für mich eine neue erfahrung — in diesem skigebiet war ich vorher noch nie. aber es war bestimmt nicht das letzte mal. zwar ist der ort ziemlich teuer — vor allem die unterkünfte kosten eine menge geld — aber das skigebiet ist große klasse. schöne, eher schmale pisten. eine schöne gegend. wunderbare verbindungen zwischen den teilen (also vor allem zwischen serfaus, fiss und ladis, aber auch innerhalb des recht ausgedehnten serfauser teils).</p>
<p>die anreise am samstag war allerdings eher mühsam. die autobahnen waren in deutschland natürlich wieder sehr voll, der übliche reiseverkehr mit den üblichen staus — etwa vor &amp; am albanstieg — eben. und der fernpass war auch so voll, dass es nur noch im stop und go hoch und wieder runter ging. in imst suchten wir vergeblich den hofer, um unsere lebensmittelvorräte für die woche zu ergänzen, bis joachim auf die idee kam, dass der in landeck doch viel praktischer liegt … den hatten wir dann tatsächlich schnell gefunden und die autos noch ein wenig voller geladen. ab dort ging es dann weiter ins inntal hinauf, bis zum abzweig nach serfaus. die straße führt dann am talhang in 12 (durchnummerierten) kehren auf kurze strecke fast 1000 höhenmeter hinauf auf das terassenplateau, auf dem serfaus, fiss und ladis (in umgekehrter reihenfolge) liegen — mit prächtigem ausblick über das tal. in serfaus war gerade ziemlich viel betrieb — die skifahrer kamen von der piste zurück, die letzten urlauber verschwanden, neue kamen … unsere unterkunft fanden wir sofort, sie lag ja auch super zentral am kirchplatz. und damit direkt an der u-bahn-station. denn so verrückt es klingt, serfaus hat eine miniatur-u-bahn unter der hauptstraße, die vom großen parkplatz am ortseingang über zwei stationen zur seilbahn-talstation am anderen dorfende führt — eine wunderbar praktische und schnelle möglichkeit, morgens ins skigebiet zu kommen und abends zurück. aber auf dem rückweg war sie nur bedingt nötig, weil man eine talabfahrt problemlos bis zur dorfmitte verlängern konnte und dann nur noch wenige meter zu gehen hatte. laufen musste ich an diesem tag nicht mehr, das hatte ich morgens in darmstadt erledigt, um für den ersten skitag am sonntag so ausgeruht wie möglich zu sein ;-).</p>
<p>der erste tag auf der piste also. es sollte einiges passieren … wir schafften es trotz kartenkauf etc., ziemlich genau um 9 uhr in die erste gondelbahn einzusteigen. schnell orientierten wir uns in richtung pezidbahn. dort gibt es zwei sehr schöne und teilweise ordentlich steile schwarze pisten. bei herrlichstem wetter — viel sonne vor allem — stürzten wir uns also mehr oder weniger schnell die pisten hinunter. und ich zusammen mit markus und heike, die schon samstags in serfaus unterwegs gewesen waren, auch in die unpräparierten hänge neben der piste. das ging vom ersten moment an erstaunlich gut und machte eine menge spaß — so langsam werde ich mit dem mono auch dort immer sicherer. ich tummelte mich gerade dort, etwas abseits, als joachim scheinbar unfreiwillig beschloss, den geschwindigkeitsrekord auf der pezidabfahrt zu brechen. bei einer welle kam er dann ordentlich ins fliegen, hatte nach der landung enormen speed. und beim nächsten bogen zerfetzte es ihn dann. oder besser gesagt: seine bindung. und zwar so ziemlich total: an beiden skiern waren nur noch trümmer übrig — die eine fersenback fehlte komplett, das vordere gehäuse an mehreren stellen gebrochen. und am anderen ski hatte sich der vordere bindungsteil komplett vom ski gelöst — die kunststoffverbindung war gebrochen. so etwas habe ich noch nie gesehen … ihm selbst ist dabei zum glück nichts passiert und nach einigem hin und her glitten thorsten und er auf jeweils einem ski zur talstation der pezidbahn hinunter. dort wurde er dann von einem skibob abgeholt — ohne skier kommt man von dort nämlich eigentlich nicht weg. und der nächste verleih war an der mittelstation der komperdell-lazid-bahn … ansonsten war der sonntag aber ein wunderbarer skitag. der schnee war griffig, die pisten präpariert, das wetter gut — wie meist in dieser woche eher warm, eigentlich nie unter 0 °C.</p>
<p>auch der montag bot eher wenig überraschungen. wir erkundeten weiter das skigebiet, fanden noch eine schöne variante zwischen pezid und arrezjoch. die carver schossen sich schon ein wenig auf die pisten am plansegg ein — da bot sich ein schönes spielfeld für sie. der dienstag zeigte sich dann mit deutlich wechselhafterem wetter. nachdem es den ganzen tag bewölkt und leicht nebelig war, setzte gegen mittag noch recht ordentlicher schneefall ein, der uns dann schon recht früh, gegen 14 uhr, von der piste nach hause trieb. das bot mir immerhin gelegenheit, mal etwas mehr zeit zum laufen zu haben. die ersten beiden tage war da noch nicht viel bei herumgekommen — ich suchte noch passende wege und versuchte mich an die steilen hänge zu gewöhnen. am dienstag brachte ich dann immerhin <a title="laufstrecke 3.3.2009" href="http://www.gpsies.com/map.do?fileId=nkqxfjnfxkhpgbzl">knapp 10 kilometer</a> zusammen. und fand einige schöne stellen. es macht nämlich trotz der anstrengung und selbst bei vergleichsweise schlechtem wetter eine menge spaß, in verschneiten bergen und wälder zu laufen — so lange man wege hat, die planiert wurden und man nicht durch tiefschnee stapfen muss. das propierte ich für ziemlich genau fünf schritte — jeweils inklusive einsinken im schnee bis fast an den schritt: das war dermaßen erschöpfend, dass ich schnell wieder halbwegs festen boden unter den füßen suchte.</p>
<p>der mittwoch bescherte uns dann schon wieder ganz anderes wetter: föhn war angesagt. und der brachte ziemlich starke winde mit sich, so dass vor allem vormittags der seilbahn– und liftbetrieb doch einiges eingeschränkt wurde. aber ein gutes hatten die kräftigen winde: sie bliesen die wolken hinweg. morgens war alles noch ziemlich verhangen. aber spätestens ab mittag überwog wieder der blaue himmel und die strahlende sonne. das machte dann so viel spaß, dass wir bis zum endgültigen schluss der lifte auf den pisten blieben und deshalb erst nach 16 uhr auf die talabfahrt kamen.  da konnte der donnerstag dann überhaupt nicht mithalten: wieder war das wetter verändert. allerdings nicht zum besten. denn dicker und ziemlich beständiger nebel hing in den bergen. wenn man glück hatte, war man zur richtigen zeit am richtigen ort und konnte kurze, minimale auflockerungen genießen. da aber die wolkendecke insgesamt ausgesprochen niedrig hing, war die sicht durch das extrem diffuse licht ausgesprochen gewöhnungsbedürftig, um nicht zu sagen schlecht. dazwischen kam immer wieder leichter schneefall, der sich zum abend hin noch verstärkte. die pisten waren zwar in sehr gutem zustand und es war ziemlich wenig betrieb, aber aufgrund der eingeschränkten sicht war das fahren doch recht anstrengend. auch am freitag blieb uns der nebel und der schneefall weitgehend erhalten. trotzdem war auf den pisten noch eine menge spaß zu haben. und auch auf der einen skiroute, die ich dann doch noch gefahren bin, der schleifplattenroute an der oberen scheidbahn. die war zwar im obersten stück nicht nur sakrisch steil, sondern auch sehr unangenehm ungleichmäßig verbuckelt. da verlor ich dann endgültig noch einen teller meiner skistöcke, die eh schon stark in mitleidenschaft gezogen waren. und ohne teller macht das fahren abseits der piste doch erstaunlich wenig spaß ;-). aber die schwarzen pisten waren noch ziemlich gut zu fahren, vor allem die an der oberen scheidbahn und am pezid. und auch die waldabfahrt vom alpkopf hinunter hatte noch ihren reiz. zwar war die rote piste ziemlich zerfahren. aber am rand blieben so anderhalb meter, wo sich der schöne lose und weiche schnee sammelte — da stürzte ich mich noch einige male herab. aber irgendwann — leider schon vor 16 uhr — waren meine oberschenkel dann einfach hinüber. das viele fahren auf schweren, steilen pisten und die nicht gerade leichten laufstrecken machten sich bemerkbar. zur krönung verlängerte ich meine laufrunde dann am freitag auch zu einer <a title="laufrunde vom 6.3.3009" href="http://www.gpsies.com/map.do?fileId=lnmcgmpuanwwmqgv">richtigen runde </a>auf über 11 kilometer: über den beutelkopfweg zur bergstation des sunliners, von dort über den panorama-genuss-wanderweg hinüber zum komperdell und nach einigen stücken skipiste quer zum hang zurück nach serfaus — mit abstand die schönste strecke der woche, herrliche ausblicke trotz mittelprächtigen schneefalls …</p>
<p>die heimreise verlief dann eher unspektakulär — da wir relativ früh starteten, waren wir zwar im dichten verkehr und schneefall unterwegs, blieben aber wenigstens von größeren staus verschont. und schon wieder war eine woche skifahren vorüber …</p>
<p>fotos habe ich natürlich doch wieder nur sehr wenige gemacht — das auspacken etc. ist immer zu umständlich … aber ein paar sind hier immerhin:<br />
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								<img title="blick auf die lawensbahn von der bergstation aus" alt="blick auf die lawensbahn von der bergstation aus" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/serfaus-2009/thumbs/thumbs_02-blick-auf-die-lawensbahn-von-der-bergstation-aus.jpg"  />
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		<title>Monoskitreffen in Galt&#252;r</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 18:35:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ein wahnsinniger spa&#223; war es wieder, das diesj&#228;hrige treffen der monoisten von mono-ski.org in galt&#252;r. sonntags war meine anreise — zum haus vall&#252;la, fast unmittelbar neben dem hotel cassada, wo die meisten anderen logierten. sehr bequem, sonntags sind die z&#252;ge n&#228;mlich ziemlich leer — und ich hatte eine direktverbindung von mainz nach landeck-zams, wo ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ein wahnsinniger spaß war es wieder, das diesjährige treffen der monoisten von mono-ski.org in galtür.</p>
<p>sonntags war meine anreise — zum haus vallüla, fast unmittelbar neben dem hotel cassada, wo die meisten anderen logierten. sehr bequem, sonntags sind die züge nämlich ziemlich leer — und ich hatte eine direktverbindung von mainz nach landeck-zams, wo ich in den bus nach galtür umstieg.</p>
<p>am montag ging es dann endlich los: skifahrn!! gleich vorm haus traf ich auf kalle &amp; evelyn. zusammen sind wir dann schon kurz vor neun an den liften gewesen. und es war ein einstieg bei traumwetter: sonne pur. leere pisten, herrliche fahrten — so muss ein skiurlaub beginnen. später stießen dann noch peter und birgit sowie herbert und gabriele dazu. später sammelten wir dann auch noch tilo und stefan ein. kreuz und quer jagten wir so durch’s ja eigentlich recht überschaubare galtüre skigebiet peter zog mich gleich am ersten tag mit in die varianten — aber es lief auch sehr gut, ich musste mich eigentlich überhaupt nicht eingewöhnen. irgendwann am nachmittag stieg peter dann auf seinen abgesägten mini-monoski um — und baute ihn ziemlich schnell im tiefschnee-hang zum faltmono um: bei einem sturz nach vorne schaffte er es, den ski vor der bindung abzuknicken. da er das nicht merkte, ging es danach natürlich auch nicht besonders gut weiter. er versuchte dann zwar noch ganz tapfer, mit dem lädierten ski zum lift zu kommen, gab aber doch bei der nächsten hütte erschöpft auf und ließ sich von kalle einen ersatzski bringen. immerhin kam er so zum dropman-award — und es gibt sogar videoaufnahmen davon!. den abschluss suchten wir neben der piste an der breitspitzbahn — erstaunlich, wie die anderen sich durch die bäume schlängelten …</p>
<p>auch am dienstag herrschte von morgens an immer noch herrlichster sonnenschein. wieder waren wir früh auf der piste und viel und ausgesprochen zügig unterwegs. mittags habe ich dann kalles geschoss, den mountain gun, ausprobiert: ein verdammt schneller ski, der gerade bei hohen tempi aber wie auf schienen läuft, ungeheuer sicher zu fahren ist. da kam ich dann richtig in einen geschwindigkeitsrausch … nach kurzer rückgewöhnung an den tt hammer ging es dann mit kalle in die skiroute 1, eine böse buckelpiste. gerade in den wirklich steilen passagen wurde ich aber nicht so recht glücklich. nachmittags tummelten wir uns dann wieder an der breitspitzbahn — auf und neben den pisten.</p>
<p>am mittwoch — noch einmal sonne pur, meine nasenspitze hat’s nicht so gefreut, den rest von mir aber umso mehr — wurde es dann langsam voll. ralf und berit kamen noch hinzu, fred und annemarie und patric und auch — leider nur kurz — jürgen. vormittags waren die pisten nicht so klasse wie am dienstag, dafür haben wir dann so einige videos gedreht. leider hatte kalles helmkamera einen aussetzer, sonst hätten wir schönes material mit geschwindigkeiten von über 80 km/h (gps-messung) gehabt … nachmittags musste dann noch eine folge für dropman’s world mit einem do-it-yourself-mono gedreht und noch schnell kurz vor schluss an der breitspitzbahn den klassischen nachmittagsabschluss gefahren. am abend ging es dann wieder weiter: von 19.30 an startete der nachskilauf — diesmal recht gut besucht, was sich aber auch allmählich relativierte. spaß gemacht hat es aber auf jeden fall wieder eine menge.</p>
<p>am donnerstag war das wetter leider schlecht bzw. vor allem die sicht: morgens fiel noch ein wenig nasser schnee, der wind blies recht ordentlich bei durchaus warmen temperaturen. leider war meine lieblingspiste, die schwarze 1, nicht präpariert worden — das war dann doch nicht so lustig. allmählich klarte es aber auf und wir sind noch ein wenig in die buckelpiste gefahren. mit dem mako von berit ging das doch ein wenig leichter — leider hatten wir beim umstellen nur vergessen, den z-wert anzupassen. das führte dann zu dem blöden fall, dass er auf einmal fast vom fuß fiel und ein gutes stück den berg hinab ratterte. durch die vielen skiwechsel war der tag etwas chaotisch — ständig wurde irgendwo geschraubt und angepasst. es waren eben so einige polygame monoisten da. gefahren bin ich: snowshark von mako, andreas’ duret mountain sl 177 (ein toller, leichter allround-ski), kalles mountain gun (ein 1,94 langes geschoss von snowshark), noch ein wenig nordicboard und dann das <a href="/freizeit/ski/erste-eindruecke-vom-yamatool/">yamatool</a>. abgeschlossen haben wir dann mit den höllisch schweren monoski-prüfungen für dropman’s world im skikindergarten.</p>
<p>am freitag lief es sehr rund — ein schöner skitag bei mittelmäßigem wetter. dafür war der samstag dann noch einmal so richtig klasse: mit franz und andreas sowie tilo vor allem über die pisten gebrettert. und dann haben wir auch noch die lifttrasse der birkhahnbahn unter die skier genommen. das war schon ziemlich geil: dicker, tiefer weicher schnee, der auch im steilsten hang noch sehr gut hielt und das ganze etwas verlangsamte — was mir sehr entgegenkam … etwas blöd und unangenehm war nur, dass eine gewaltige ladung bustouristen angekommen war: allein 8 busse aus offenburg in schwaben, von irgend einem radiosender. das hat das publikum auf der piste total verändert: nicht nur, dass dadurch auffällig viele mittelmäßige und schlechte skifahrer als lebendende (und gemütlich sich bewegende) slalomstangen unterwegs waren. natürlich waren das auch solche grüppchen, die morgens um halb zehn vor der ersten liftfahrt erst mal den großen flachmann aus der tasche kramten — da krieg’ ich ja schon immer genug. denn schließlich ist skifahren sport — auch wenn man es vielleicht nicht so fordernd betreibt wie wir. aber das vergessen ja immer wieder viele. kein wunder war es dann auch, dass der krankenwagen mehrmals benötigt wurde. und auch die hubschrauber hatten am samstag viel zu tun (wenn auch nicht in galtür)</p>
<p>daztu kam dann natürlich noch jeden nachmittag — nach kurzem einkehrschwung — das laufen (doch dazu habe ich einen <a title="laufen und skifahren" href="/freizeit/laufen/laufen-und-skifahren/">eigenen eintrag</a> geschrieben): meist auf der silvretta-hochalpenstraße (d.h. auf festem schneegrund). dadurch war ich dann fast gar nicht in meinem zimmer — denn abends haben wir uns natürlich auch noch einmal zusammengesetzt. das gehört nämlich unbedingt dazu beim monoskitreffen: das gemütliche zusammensitzen mit mehr oder minder hitzigen diskussionen und gesprächen rund um den mono oder auch nicht … mit so viel netten leuten zusammen macht das fast so viel spaß wie das skifahren tagsüber …</p>

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		<title>Erste Eindr&#252;cke vom Yamatool</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 15:19:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[freizeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Beim diesj&#228;hrigen Treffen der Mono-Ski.org in Galt&#252;r hatte ich am letzten Tag noch die M&#246;glichkeit, ein brandneues (und daher von mir nur behelfsm&#228;&#223;ig pr&#228;pariertes) Yamatool zu fahren. Das waren meine Eindr&#252;cke: Der Ski: Ein Yamatool (hei&#223;t es eigentlich das Yamatool? oder der? ich finde das irgendwie passender) f&#228;llt immer auf: Schon durch die Teilung des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small;">Beim diesjährigen Treffen der <a href="http://www.mono-ski.org">Mono-Ski.org</a> in Galtür hatte ich am letzten Tag noch die Möglichkeit, ein brandneues (und daher von mir nur behelfsmäßig präpariertes) Yamatool zu fahren. Das waren meine Eindrücke:</span></p>
<p><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: x-small;"><span id="msg" class="spnMessageText">Der Ski: Ein Yamatool (heißt es eigentlich das Yamatool? oder der? ich finde das irgendwie passender) fällt immer auf: Schon durch die Teilung des hinteren Skis ab der Bindung (einer sehr stabilen und massiven Non-Secure-Bindung), die beiden Enden sind dann aber wieder durch ein Drahtseil verbunden (Das in der „Ruhestellung” durchhängt, beim Bogen auf der Piste aber unter Spannung gesetzt wird)<br />
„Unser” Modell ist ein V.2–10, wenn ich das richtig entziffert habe [da müsste Tilo noch einmal nachschauen …], mit einer Länge von 170 cm und einem nominellen Radius von 10 m ein echter Carver (und damit bin ich als Tester eigentlich schon halb disqualifiziert …). An der Stelle der Bindungen ist er jedenfalls nicht sehr breit, Tilo passte mit seinen Schuhen nur sehr knapp darauf, ich hatte auch nicht mehr viel Luft zwischen den Füßen.<br />
Die Verarbeitung — alle Yamatools werden handgefertigt — enttäuschte mich zunächst ein wenig: Die Oberkanten waren durchweg rauh und nicht entgratet, die Biegung der Schaufel recht grobschlächtig eingefügt. Möglicherweise lag es ja an der besonderen Eile — der Ski sollte schießlich noch nach Galtür kommen. Das hat er immerhin gerade noch geschafft (Freitag nachmittag kam er im Hotel an). Aber im Finish sind die anderen Hersteller sorgfältiger. Und die Folie war auch nicht exakt mittig plaziert. Damit sind wir schon beim nächsten Punkt:<br />
Das Design: Das ist echtes „Made by Dropman”, speziell für diesen Ski: Mit großen Hinweisen auf diese Seiten hier ist der Ski verziert. Und einer netten Design-Idee: An der Oberseite täuscht das Yamatool Stereolatten vor, die miteinander verschraubt sind. Sehr schön fand ich auch die plattgefahrene Maus mit Blutspuren unter der Schaufel ;-)<br />
Der Test in der Praxis: Die ersten Meter und die ganze erste Abfahrt waren eine herbe Enttäuschung — mit draufstellen und wohlfühlen war da nix. Der Ski, der sich schon beim Präparieren als ausgesprochen steif und hart zeigte, reagierte auf meine Bemühungen ganz und gar nicht so wie ich das wollte. Die Schaufel schien mir extrem schwer (sie ist ja auch vergleichsweise breit gebaut) und erst einmal kaum bzw. nur mit gewaltigem Aufwand in die Kurve zu zwingen. Das seltsame war dann, dass das ab der zweiten Abfahrt gar nicht mehr auffiel — ob ich da irgend etwas anders gemacht habe, kann ich nicht mehr rekonstruieren. Jedenfalls wurden wir schnell ein eingespieltes Team: Im zum Testzeitpunkt recht sulzigen Schnee der Galtürer Pisten ließ sich mit dem Yamatool so einiges anstellen: Extrem kurze Schwinge, Kippschwünge, breite Bögen und sogar einige Carvingversuche gelangen dann doch sehr schnell sehr gut und sicher. Besonders beeindruckt hat mich die extreme Präzision, mit der sich dieser Ski in allen Lagen steuern lässt — er verlangt allerdings auch Genauigkeit und aufmerksame Kontrolle vom Fahrer. Nach der kurzen Eingewöhnungszeit schien er mir jedenfalls deutlich agiler, wendiger und auch ein wenig genauer als mein Snowshark TT Hammer. Der Vergleich mit dem Nordicboard zeigte dann noch einmal die Unterschiede: Im Gegensatz zu Ottos Ski dreht er nicht fast von alleine, sondern erfordert deutliche Akzente des Fahrers. Dafür ruht er aber auch viel sicherer und gelassener auf der Piste, bzwl. geradezu fest im Schnee. Gerade bei hohen Tempi macht sich einerseits die enorme Steifigkeit natürlich bezahlt (bei immer noch vergleichsweise niedrigem gefühlten (gewogen haben wir ihn nicht) Gewicht), andererseits beeindruckte mich immer wieder neu, wie präzise sich damit die Kurven selbst in hohen Tempi noch fahren ließen und dabei das Tempo ausgesprochen harmonisch zu kontrollieren war. Den Ski wirklich auf die Kante zu setzen fand ich etwas mühsamer als beim Nordicboard (gut, die Bedingungen waren dafür auch nicht mehr opimal, die Pisten inzwischen schon sehr ungleichmäßig), aber der Eindruck blieb schon, dass das Yamatool bei etwas zögerlichem Verhalten leicht wieder ins Abrutschen hineingleitet — was man aber auch gezielt einsetzen kann.<br />
Insgesamt hatte ich also den Eindruck, das das Yamatool ein sehr schneller und ausgesprochen kraftvoller Ski ist, an dessen Grenzen ich wahrscheinlich noch lange nicht herankam. Ja, man könnte ihn fast aggresiv nennen. Denn er fordert aufgrund seiner Präzision geradezu zum rasanten Angriff auf die Hänge auf — und beachtlich ist, wie wenig er bei hohen Geschwindigkeiten nachlässt: Er greift durchweg (mit einer Ausnahme: bei gaaaanz langsamen Geschwindigkeiten ist er eben träge und schwerfällig) noch gut in die Kurve, lässt sich auch dann noch sehr dosiert und fein abgestuft drehen und damit auch insgesamt überdurchschnittlich kontrolliert fahren. Ich bin jedenfalls gespannt, was Tilo dann von seinen nächsten Skitagen mit dem Yamatool berichtet …<br />
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		<title>5. mono-ski.org-treffen in galt&#252;r</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Mar 2007 17:01:50 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>es war das erste mal für mich, das fünfte insgesamt: das diesjährige treffen der <a href="http://www.mono-ski.org">mono-ski.org</a> in galtür. ich war übrigens nicht der einzige, der zum ersten mal dabei war. aber die meisten dieser ausgeprochen netten truppe (d.h. streng genommen sogar alle) fahren schon länger monoski als ich. so konnte ich mir noch einiges an– und abschauen.</p>
<p>die anreise am 3.3.nach galtür war zwar langwierig (v.a. der bus ab dem bahnhof landeck-zams braucht eine ziemliche weile — das paznauntal ist halt einfach ewig lang), aber vollkommen unproblematisch. auch mein zimmer habe ich schnell gefunden — sehr schön, geräumig, nett eingerichtet mit couch …</p>
<p>am nächsten tag ging es dann gleich um 9 uhr auf die piste — schließlich wollte ich die anderen monoisten treffen. und es war ein herrlicher skitag: wunderbar sonniges wetter (was sich in meinem gesicht deutlich bemerkbar machte, da ich morgens vergessen hatte, die sonnencreme aufzutragen), frischer schnee, schön locker und leicht, trotz sonntag ausgesprochen wenig betrieb auf den pisten — also alles, was das skifahrerherz begehrt. unterwegs war ich vor allem an der breitspitzbahn, wo es eine sehr schöne schwarze abfahrt hat. dort traf ich auch die anderen gegen mittag, worauf wir unsere kräfte vereinten und die pisten unsicher machten.</p>
<p>auch am montag, 5.3., war das wetter zunächst wieder wunderbar. ab mittag zogen allerdings zunehmend wolken auf, die die gipfel des skigebiets in nebel hüllten. es war ein weitgehend gemütliches skifahren an diesem tag: selbst morgens waren die pisten wunderbar, überhaupt nicht hart — kein wunder bei den frühlingshaften temperaturen. nachmittags haben wir dann die schwarze piste an der birkhahnbahn für uns entdeckt — sehr schöne, kräftige steilstücke mit flachem auslauf am ende.</p>
<p>am dienstag, 6.3., ging es selbstverständlich auch gleich morgens auf die piste. wieder hatten wir schönes wetter mit wechselnder bewölkung und weichem, nassen schnee, den wir für ausgesprochen angenehme abfahrten (vor allem an der breitspitzbahn) nutzten. dort habe ich dann auch die ersten versuche im unpräparierten gelände gemacht, die aber fast alle früher oder später scheiterten (was allerdings auch kaum anders zu erwarten war, bei meiner reichhaltigen erfahrung auf diesem gebiet ;-)). doch nachdem ich gesehen hatte, das selbst für schleibi an den ersten beiden tagen jede (aber auch wirklich jede) fahrt in den tiefschnee mit einem sturz endete (oder ihren höhepunkt fand — je nach standpunkt halt — für uns war das immer eine mordsgaudi, weshalb er ja auch zu recht den dropman-award erhielt), konnte ich wohl kaum hintenanstehen. und irgendwann muss ich es ja auch mal lernen. und dass geht halt nicht ohne übung und die entsprechenden misserfolge. zum abschluss gab es dann noch zwei sehr harmonische abfahrten auf der roten piste von der ballunspitze bis in die almhof-tenne. die runde löste sich dann nur sehr kurzzeitig auf, um sich im kleinen kreis zum gemeinsamen ski-präparieren im hotel wieder zu treffen. und abends gab es dann noch das außerordentlich amüsante (zumindest für die zuschauer) fassdaubenrennen.</p>
<p>am 7.3., mittwoch, war das wetter dann nicht mehr so gut. zwar war es immer noch ausgesprochen mild, aber sehr neblig und vormittags schneite es auch noch ein wenig. deshalb fuhren wir meistens unten an der alpkogelbahn, mit kurzen abstechern bei kleinen aufheiterungen hoch zur ballunspitze. nachmittags lockerte die niedrig hängende bewölkung zeitweise etwas auf und wir konnten die wunderbare piste an der breitspitze noch einige male fahren. und wir konnten dort schon einmal anfangen, das formationsfahren für die ski-show im rahmen des nachtskifahrens zu üben. das hat bei ingo und mir erstaunlich (zumindest für mich erstaunlich, ich hab so etwas ja noch nie gemacht) schnell ganz gut geklappt, nur schleibi und malcolm hatten einige probleme bei der synchronisation, ihre fahrweise war zu unterschiedlich. mit markus als ersatz für malcolm klappte das dann aber auch. dummerweise konnten wir das dann gar nicht vorführen, denn die skishow wurde — wohl wegen der um 19 uhr wieder kastastrophalen sicht — abgesagt. zum nachtskilauf sind wir aber natürlich trotzdem — schließlich hatte tilo die karten organisiert. und es war auch ein großer spaß. bei der ersten abfahrt lag die gelb-orange beleuchtete piste noch ganz im nebel. im sessellift sah man kaum bis zum vorhergehenden sessel. aber inzwischen kannten wir die abfahrt ja schon und so fuhren wir unverdrossen los. aber der zweiten abfahrt riss die bewölkung allerdings rasant auf, die sicht wurde immer besser. und die pisten waren herrlich leer — frisch präpariert, noch wunderbar weich. und so sind wir immer schneller und schneller die piste hinuntergedüst — bis wir nach zwei stunden die notbremse zogen und in die tenne abbogen (das letzte stück auch ohne licht kein problem). nur alex und baro, die beide erst am abend angekommen waren, nutzten noch die letzte halbe stunde. auf jeden fall war’s eine mords-gaudi, so im dunkeln (naja, richtig dunkel war es nicht einmal auf den unbeleuchteten pisten) ski zu fahren.</p>
<p>der donnerstag war dann entsprechend anstrengend, die zwei zusätzlichen stunden raserei machten sich in den oberschenkeln bemerkbar. außerdem war das wetter noch einmal extrem neblig, meist auch noch mit leichtem schneefall. deswegen waren wir fast ausschließlich an der alpkogelbahn unterwegs. dort hatte es zwar ausgesprochen weichen schnee, allerdings gar keine sicht. und es wurde eher schlimmer als besser. kurz habe ich in dieser suppe auch noch den tigershark von schleibi getestet (siehe unten). aber so im blindflug strengt das skifahren doch deutlich mehr an, weshalb wir schon gegen halb drei schluss machten.</p>
<p>dafür hat uns dann der freitag, 9.3., aber wieder vollkommen entschädigt: strahlender sonnenschein von morgens bis abends, nicht mehr so sehr warm (morgens um minus 5 grad). entsprechend hart waren denn auch die pisten, besonders dort, wo die sonne morgens (noch) nicht hinkam, wir aber fahren wollten: an der breitspitzbahn. ausgerechnet eine der besten stellen der schwarzen piste, die schmale rinne in der unteren hälfte, war heute ausgesprochen schlecht präpariert: fast nur dicke, gefrorene schneebrocken. dafür habe ich mich nun, nach einer weiteren woche der zunehmenden vertrautheit mit dem monoski, mehr aus den pisten ins unpräparierte gelände gewagt. und das ging auch immer besser — bis ich meinen tt hammer beinahe den tiefschnee-göttern geopfert hätte: irgendwann blieb er mir nämlich auf einmal im schnee stecken, katapultierte mich mirnix dirnix aus der bindung und machte sich dann allein auf den weg. als ich mich gerade aus dem schnee aufrappelte, sah ich in richtung piste und stausee losziehen und schrie nur noch „mein ski!”. zum glück hörte baro, der weiter unten auf der seite des tiefschneefeldes stand das, und stoppte meinen ski (wobei er es zum ersten mal schaffte, seine bindungen zu lösen …). das hat mir dann erst einmal gereicht, nachmittags habe ich monoblade und nordicboard getestet (und bin mit vor allem mit dem monoblade noch sehr schön abseits der piste unterwegs gewesen). abends konnten wir uns dann im hotel noch so einige groß– und schandtaten auf video und foto anschauen — sehr interessant, die unterschiedlichen fahrstile mal so direkt im vergleich zu sehen.</p>
<p>das <strong><a href="http://bergbahnen-galtuer.at/2005/deutsch/winter/index.html">skigebiet galtür</a></strong> war eine angenehme überraschung für mich. gemütlich trifft es ganz gut: kein halli-galli, sehr zurückhaltendes aprés-ski. keinerlei wartezeiten an liften. wenig betrieb auf den pisten. allerdings auch keine extremen pisten, keine ausgesprochen steile hänge etwa. dafür wiederum viele möglichkeiten, mal eben von der piste wegzukommen. und, was mich auch überrascht hat: die pisten sind wirklich (fast) alle sehr gut und schön, es gibt lange nicht so viele ausfälle, langweiler, wie in anderen, größeren skigebieten. die präparierung war auch in ordnung, nur an wenigen stellen manchmal etwas schlampig (und am letzten tag, da hatten sie es zu eilig und hinterließen zu viele klumpige, morgens sehr hart gefrorene stellen).</p>
<p>gefahren bin ich — neben meinem tt hammer von snowshark — in dieser woche dank der vielen netten leute, die mir ihre ski geliehen haben, unter anderem folgende <strong>monoskier</strong>:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.duretskis.com/">duret</a> best off: ein angehmer carver. nicht zu sehr auf die gecarvten bögen fixiert, lässt er sich doch recht leicht auf die kante setzen und ist dort nicht so extrem wie monoblade oder nordicboard. dafür lässt er sich auch recht angenehm und unproblematisch mit kurzschwüngen fahren, ohne je bösartig zu werden — dafür ist das brett einfach viel zu weich abgestimmt.</li>
<li><a href="http://www.snowshark.com">snowshark</a> tigershark: kommt nicht ganz an meinen tt hammer heran. zumindest für meine fahrweise nicht. weil er etwas härter und (in schleibis version) länger ist. das merkt man nämlich recht deutlich: wesentlich weniger agil, braucht mehr schub, vor allem die front hing mir immer schwer auf dem schnee, die musste ich immer kräftig herumschieben. dafür schluckt er mehr unebenheiten — was ich nicht unbedingt mag, ich bevorzuge den direkteren zugang zur piste.</li>
<li><a href="http://www.monoblade.com/">monoblade</a>: ein lustiges gerät. als einziger ski freilich nicht zu gebrauchen, weil er auf der piste für zügiges, schnelles, nach unten orientiertes gerät überhaupt nicht funktioniert. auf hartem untergrund leitet er jede unebenheit bis in den rücken weiter, was nach einer weile ziemlich anstrengend wird. dafür lässt sich das, wofür er gemacht ist, aber gut verwirklichen: rumspielen. und off-pist fand ich ihn ausgesprochen leicht und gutmütig. wegen der großen flexibilität und der symmetrie von front und heck verzeiht er unheimlich viel, insbesondere unbeabsichtigte wechsel von front– in rücklage (oder umgekehrt). als zweit– oder drittski könnte ich ihn mir schon vorstellen. dann müsste ich mich freilich an die festen bindungen ohne auslösemöglichkeit gewöhnen — so ganz behagt mir das nicht.</li>
<li><a href="http://www.nordicboard.at/indexNB.htm">nordicboard</a>: nicht mein ski (und das nicht nur wegen des leider viel zu hohen preises). aber deswegen nicht unbedingt schlecht: sehr drehfreudig, denoch äußerst stabil, sehr guter kantengriff — aber in erster linie ein carver. und das will ich (zumindest im moment noch) nicht. beim kurzen test off-pist hat er mich auch nicht besonders überzeugt, da hat er viel kraft zum drehen ge/verbraucht. ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob der enorme aufwand mit der verbindung von einer sicherheitsbindung und den zwei festen bindungen wirklich notwendig ist. und ob die konstruktion, wie es otto eder wohl beabsichtig hat (wenn ich richtig verstanden hab), dem monoski zu neuer popularität verhilft, scheint mir auch eher fraglich. aber das ist ja eine andere baustelle.</li>
</ul>

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		<title>ski fahren im montafon 2007</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Feb 2007 10:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[mein diesj&#228;hriger skiurlaub – zugleich test– und eingew&#246;hnungswoche mit dem neuen monoski – f&#252;hrte mich ins montafon in vorarlberg. gewohnt habe ich in tschagguns. oder besser gesagt, leicht oberhalb des eigentlichen ortes, mit skibushaltestelle direkt vor der haust&#252;r. das war auch wichtig, denn die skigebiete des montafon (vier gro&#223;e und noch ein paar pille-palle-lifte) liegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>mein diesjähriger skiurlaub – zugleich test– und eingewöhnungswoche mit dem neuen monoski – führte mich ins montafon in vorarlberg. gewohnt habe ich in tschagguns. oder besser gesagt, leicht oberhalb des eigentlichen ortes, mit skibushaltestelle direkt vor der haustür. das war auch wichtig, denn die skigebiete des montafon (vier große und noch ein paar pille-palle-lifte) liegen recht verteilt, so dass man ohne bus oder pkw ziemlich aufgeschmissen ist.</p>
<p>am ersten tag, 28–1, ging es auf die golm, das lag praktisch direkt vor der haustür (5 minuten mit dem bus). die erste enttäuschung stellte sich allerdings schon gleich am beginn heraus: das berührungslose ticketsystem im montafon ist ausgesprochen schlecht. gleich an der ersten schranke zur golmerbahn, die mich auf den berg bringen sollte, hab‘ ich ewig rumgezoppelt, bis der mein skipass, der in der jackentasche steckte, endlich mal gelesen hatte. und das ging den ganzen tag so weiter … aber so etwas ist irgendwie typisch, service-mäßig reißen die im montafon sich überhaupt kein bein aus. die lifttypen etwa hocken, oft genug auch noch zu zweit, schön bequem in ihren abgeschirmten kabäuzchen, bewegen sich möglichst wenig. die ein– und ausstiege waren, obwohl es gar nicht so wahnsinnig voll war, ziemlich schnell ziemlich schlecht – das blieb die ganze woche so. auch etwa die gitter an den einstiegen waren immer wieder nicht ordentlich aufgestellt, man blieb ständig irgendwo hängen. die pisten waren auf der golm schlecht präpariert – es hatte über nacht geschneit. das war für den ersten tag nicht gerade optimal, zumal die pisten – fast nur rotes, die schwarze diabolo war mitsamt dem außergolm-lift geschlossen – doch ziemlich heftige steilstücke drin hatten, bei denen – oder bevorzugt nach denen – ich ziemlich oft hingeknallt bin. denn auf der harten (kunst-)schnee grundlage bildete der trockene neuschnee ziemlich schnell die schönsten buckelpisten mit wandernden buckeln.</p>
<p>vormittags war ich vor allem an der rätikonbahn, neben der die sogenannte „weltcup-abfahrt“ verläuft – schön schmal und sakrisch steil. später bin ich vor allem an der matschwitzbahn unterwegs gewesen, da war weniger los. die blaue piste dort allerdings ist sehr langweilig, die rote aber hat auch anspruchsvolle seiten. kurz war ich auch am 2er-sessel der hüttenkopfbahn, doch die rote piste dort war schon in sehr schlechtem zustand: oben eisig, unten kein schnee, sondern steine.</p>
<p>am zweiten tag, 29–1, ging es dann auf die andere talseite ins hochjoch. morgens war ich noch ziemlich kaputt gewesen, aber auf dem ski ging’s dann doch sehr ordentlich. ich bin über die zamangbahn hochgefahren (das war bustechnisch am einfachsten), die war um kurz nach neun noch ganz leer – auch auf der piste noch nix los – hier kommen die leute erst später … leider war das kreuzjoch geschlossen – der verbindungslift hatte einen getriebeschaden. deshalb war ich fast den ganzen tag am seebliga-sesellift. der hat zwei sehr schöne rote varianten, deren eine oben einen supersteilen, tiefschwarzen einstieg hat: direkt am lift herunter. das erste mal bin ich wieder umgekehrt … später dann aber doch einige male da runter, bis es zu glatt wurde. einen ausflug hab‘ ich auch zum kropfen-sessellift gemacht. eine lange blaue abfahrt führt dahin (zur mittelstation der hochjoch-bahn), die offensichtlich am abend zuvor präpariert wurde, auf der dann aber wohl die ganze nacht schnee gemacht wurde, der nicht mehr befestigt worden ist – mit den entsprechenden ergebnissen. und der lift braucht ewig, bis er oben ist …</p>
<p>am 30–1 hatte ich dann einen herrlichen skitag an der silvretta nova: sonne pur, nur viel zu warm, gute pisten: vor allem viele carver-autobahnen. denn hier in der silvretta ist eindeutig am meisten planiert worden. schön anzusehen ist das nicht. aber die leute verteilen sich so ganz gut. morgens zunächst am älpli unterwegs gewesen, auch zur mittelstation der valiserabahn (aber das war nicht sehr schön: die blaue biste erstaunlich schmal und erstaunlich steil). nicht sehr interessant auch der ausflug auf die nova, wo ich für diesen tag allerdings die schwarzen pisten ausgelassen habe. auch die rückseite von der rinderhütte (dort eine ganz nette abfahrt, oben leider erste ein stück weg), die heimspitzbahn, konnte mich nicht begeistern: ein ewig langer ziehweg für eine kurze, unspektakuläre piste.</p>
<p>gargellen hieß das ziel am wiederum wunderbar sonnigen 31–1. das ist von tschagguns noch ein ganzes stück (liegt aber auch doppelt so hoch, nämlich auf über 1400 m), der skibus braucht mit umsteigen fast eine stunde dahin. dafür war ich dann vom eigentlichen skigebiet, das sonst immer so hoch gelobt wird, eher enttäuscht. zwar war sehr wenig los, aber viel auswahl gibt es nicht und vor allem nur wenig spannendes für mich. die rote piste neben dem vierersessel, dem hauptlift dort, ist im oberen teil sehr sehr schräg, dafür aber ziemlich flach. erst unterhalb des sesselliftes, zum schlepper hin, wird es knackiger. sonst gibt es da oben vorwiegend blaue, flache und breite bisten (und einige skirouten, die ich aber nicht erkundet habe). die talabfahrt war vormittags noch in ordnung, aber auch ziemlich langweilig. und obwohl ich schon ziemlich gebrettert bin, musste ich dann doch noch ein stücken schieben. nachmittags war ich dann öfters zwischen den pisten unterwegs – wenn ich schon einen monoski hab … und kurz vor schluss, als kaum noch jemand auf der piste war, hab‘ ich den ski auch noch zum carven gebracht – saugeil, super schnell und anstrengend …</p>
<p>am 1–2 war ich noch einmal in der silvretta, diesmal bei weitesgehend bedecktem himmel (warm war’s trotzdem). es war kaum jemand da. diesmal noch ausgiebiger den nova-teil erkundet – aber dort ist nur kurzes rotes oder lahmes blaues mit vielen wegen zu finden – also nix für mich. dafür bin ich mehrmals die schwarze piste direkt am sessellift hinunter – die ist nicht übermäßig schwer, hatte allerdings etwas viel steinzeug im schnee, was dann doch für abwechselung sorgte. nachmittags war ich vor allem wieder an madrisella und dem 3er-sessel nebendran ind allen varianten.</p>
<p>zum schluss, am 2–2, bin ich noch einmal ins hochjoch. schließlich warteten kreuz– und grasjoch noch auf die erkundung. dazu muss man zunächst über den sennigrät-lift, der ganz seltsam schräg über den hang läuft, hinauf. und bis man endlich drüben ist, sitzt man eine gute weile im lift. dafür gibt es dann aber gar nicht so viel so erkunden: da hinten nur blaue pisten, lauter sehr hügelige, wellige bänder, die immer wieder schussfahrten benötigen – das macht mit dem monoski nicht so sehr viel spaß. deshalb bin ich dann nach einer weile doch wieder zum seebliga-lift und hab mich da vergnügt – im steten wechsel zwischen harten, kurzen bögen und weiten, sehr temporeichen schwüngen. immer mehr kam allerdings das eis raus – und immer mehr unterschied sich die spreu vom weizen: einige sehr gute fahrer bretterten über die piste, andere rutschten ziemlich seltsam herum oder landeten im akia und hubschrauber, den ich in dieser woche jeden tag mindestens einmal gesehen hab. schnee war halt doch sehr wenig – im tal wurden die hänge von tag zu tag immer grüner.</p>

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		<title>dieser ski ist der hammer!</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Feb 2007 23:13:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[er hei&#223;t ja auch so: der „tt hammer” von snowshark in den usa, mein neuer monoski. das ist ein echtes pr&#228;zisioninstrument, bei jeder geschwindigkeit — nur zu langsam darf’s nicht werden. f&#252;r angsthasen ist das nichts, mit ordentlich tempo l&#228;sst er sich eindeutig am besten fahren. fehler darf man allerdings auch nicht machen, fahrfehler verzeiht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>er heißt ja auch so: der „tt hammer” von <a title="snowshark" href="http://www.snowsharkmonoskis.com">snowshark</a> in den usa, mein neuer monoski.  das ist ein echtes präzisioninstrument, bei jeder geschwindigkeit — nur zu langsam darf’s nicht werden. für angsthasen ist das nichts, mit ordentlich tempo lässt er sich eindeutig am besten fahren. fehler darf man allerdings auch nicht machen, fahrfehler verzeiht er kaum bis gar nicht. als echtes präzisionsinstrument macht er genau das, was er soll. und wenn’s falsch ist, dann macht er es auch — verzeihen, verschlucken tut er nix. man merkt auch jeden huckel der piste dementsprechend. das ist eben ein hochgezüchtetes sportgerät. und das heißt v.a.: er braucht kraft und konzentration — entspanntes gleiten ist damit nicht an der tagesordnung. schon kleine nachlässigkeiten, etwa in der haltung der knie, können sich unangenehm bemerkbar machen — das war für mich zunächst sehr gewöhnungsbedürftig. dafür belohnt er mit hervorragender stabilität bei jedem tempo: genauigkeit eben.</p>
<p>ganz unverdrossen und wie selbstverständlich beißt er sich aber an jedem hang fest. selbst bei den für monoski eher ungünstigen verhältnissen im montafon (sehr harte grundlage, teilweise eisig) bleibt er überraschend gut zu kontrollieren und beherrschen. und auch carven kann er — wenn der fahrer es sich traut. ich schaffte das nur kurz: denn so zu fahren, ist anstrengend und brutal schnell — eigentlich schon fast waffenscheinpflichtig. denn dann dürfen weder andere skifahrer in die quere kommen noch unvorhergesehene löcher oder kanten in der piste auftauchen. echte carver-monos können das allerdings besser (und einfacher).</p>
<p>leider taugt die bei mir montierte tyrolia-bindung für diesen einsatzweck nur wenig (aber ich war ja noch nie ein großer freund der tyrolia …): immer wieder hatte ich das problem — obwohl ich sie fast am anschlag der einstellung habe — dass bei (beinah-)stürzen ein schuh an der spitze ein wenig verrutscht — noch in der bindung hält, aber nach außen verschoben ist. damit lässt sich dann, wenn man es nicht merkt und gleich korrigiert, wunderbar wieder auf die nase fallen, denn die nächste kurve wird dann zur echten überraschung. außerdem hat der monteur beim einen teil auch noch zu tief gebohrt — absoluter mist also. aber das wird sich hoffentlich bald ändern.</p>

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