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	<title>„Nächstens mehr.“ &#187; monoski</title>
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	<description>Literatur, Musik, Theater - die Welt meiner Kultur. Und das Laufen.</description>
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		<title>skifoarn 2010: obergurgl &amp; s&#246;lden</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 19:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[nach dem kurzen abstecher nach venedig stand ende januar wieder das allj&#228;hrliche skivergn&#252;gen in meinem kalender. diesmal hatte ich mir obergurgl ausgeguckt: ein offenbar recht nettes skigebiet mittlerer gr&#246;&#223;e mit wenig betrieb. die unterkunftsuche hatte sich etwas m&#252;hsam gestaltet, in dem dorf &#8211; immerhin schon auf 1900 m h&#246;he &#8211; gibt es offenbar nur hotels. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>nach dem kurzen abstecher nach venedig stand ende januar wieder das allj&auml;hrliche skivergn&uuml;gen in meinem kalender. diesmal hatte ich mir obergurgl ausgeguckt: ein offenbar recht nettes skigebiet mittlerer gr&ouml;&szlig;e mit wenig betrieb. die unterkunftsuche hatte sich etwas m&uuml;hsam gestaltet, in dem dorf &#8211; immerhin schon auf 1900 m h&ouml;he &#8211; gibt es offenbar nur hotels. das sieht auch wirklich so aus, wenn man da hineinkommt, stellte ich dann fest. ich fand dann aber doch noch ein zimmer, direkt an der skibushaltestelle. das ist ja f&uuml;r mich als bahnfahrer nicht ganz unwichtig ;-)</p>
<p>die <strong>anreise</strong>: ins &ouml;tztal ist es schon ein gutes st&uuml;ck fahrt von mainz aus. es gibt aber eine wunderbare verbindung: ein ic von m&uuml;nster nach innsbruck, der samstags einmal f&auml;hrt und auch in mainz halt macht. also habe ich mich hier am rhein in den zug gesetzt &#8211; erst um kurz nach 11 ging es los &#8211; und meinen platz bis &ouml;tztal bahnhof (wirklich kaum mehr als ein bahnhof am eingang des &ouml;tztales) nicht mehr hergegeben. betrieb war ziemlich viel, doch so einige skifahrer, aber auch ohne reservierung hatte ich gl&uuml;ck. die sp&auml;te abfahrt in mainz f&uuml;hrte dann nur dazu, dass ich erst recht sp&auml;t und im dunkeln ankam. denn vom bahnhof muss man noch einmal mehr als eine stunde, ca. 80 minuten sogar, mit dem bus rechnen, bis man in obergurgl ist. schlie&szlig;lich kommt danach ja auch nix mehr. so bekam ich also &uuml;berhaupt nicht mit, wo ich eigentlich gelandet war. die unterkunft lag aber nicht nur sehr praktisch an der bushaltestelle, sondern auch nur ca. 500 m von der talstation der hochgurglbahn entfernt und direkt an loipe und winterwanderweg. dem sport stand also nichts mehr im weg.</p>
<p>und damit ging es am <strong>sonntag</strong> gleich los: mit dem ersten lift zur gondelbahn und hinein ins vergn&uuml;gen. das war es, vom ersten moment an. auch wenn ich schon etwas merkte, dass der letzte skitag doch einige zeit zur&uuml;cklag. zun&auml;chst fing ich mal mit dem naheliegenden pisten an, dem wurmkogl und dem schermer. zu letzterem f&uuml;hrt &uuml;brigens eine neue, luxuri&ouml;se 8-personen-gondelbahn hinauf: offenbar ist es dort oft so kalt, dass die bergbahngesellschaft hier ihre profite mit so einer &uuml;berdimensionierten anlage loswerden musste &#8230; zum gl&uuml;ck war sie nie voll (ist sie wohl auch bei voll ausgebuchten hotels nie) &#8211; &uuml;berhaupt war f&uuml;r einen sonntag angenehm wenig betrieb. wartezeiten gab es nie &#8211; also auch keine pausen. ich bin, wie auch jeden weiteren tag also von kurz nach neun bis vier uhr durchgefahren. zum ausruhen gibt es ja lifte. nun ja. in hochgurgl gibt es n&auml;mlich tats&auml;chlich auch noch schlepplifte &#8211; fast ein anachronismus. und zumindest einer davon ist alles andere als geruhsam. doch dazu sp&auml;ter mehr. am sonntag machte ich mich also erst einmal auf, mit dem gebiet vertraut zu werden, alles abzuklappern. oder fast alles. zumindest in hochgurgl. also war auch der etwas l&auml;ngere schlepper am kirchenkar mit der ganz netten roten abfahrt und sch&ouml;nen kleinen varianten dran. abseits der piste machte sich aber sehr bemerkbar, dass es schon lange nicht mehr vern&uuml;nftig geschneit hatte: das war alles eher hart und sehr, sehr zerfahren. aber trotzdem sch&ouml;n, dort.<br />
auch die gro&szlig;e karbahn mit der leider nicht mehr allzu &uuml;ppig mit schnee bedeckten schwarzen abfahrt direkt am lift hinunter kam an die reihe. diese abfahrt zog mich irgendwie immer wieder an. zum einen eine der wenigen nicht so superbreiten abfahrten. zum anderen durch drei querende wege, die ziemlich heftige stufen in den sch&ouml;nen steilhang schneiden, nicht ganz einfach flie&szlig;end zu befahren.<br />
auch die h&ouml;chste stelle, der wurmkogl II mit seiner kleinen aussichtsrestauration (im marketingslang des &ouml;tztals (eine ziemlich schlimme sache) &#8222;top mountain star&#8220; genannt, war auf dem programm. dort oben gibt es eine nette, knackige schwarze abfahrt mit zwar sehr hartem, aber sch&ouml;n steilem einstieg. und nat&uuml;rlich einen tollen ausblick von dieser h&ouml;he aus. und nebenbei f&uuml;hrt von dort oben auch eine gem&uuml;tliche blaue abfahrt hinunter, die an mehreren stellen sch&ouml;ne varianten erm&ouml;glicht, die jetzt aber durch die vielen vorg&auml;nger schon sehr zerfahren, meist schon zur ordentlichen buckelpiste geworden war.<br />
die talabfahrt von hochgurgl war zwar nicht besonders spannend (sehr typische talabfahrt mit ausgebauten wegen etc.), daf&uuml;r aber typisch eisig im unteren teil. und erstaunlich leer f&uuml;r kurz vor vier an einem sonntag nachmittag. dem skifahren folgte dann &#8211; nat&uuml;rlich &#8211; noch das laufen, auf den gewalzten winterwanderwegn bzw. der skatingloipe sehr sch&ouml;n m&ouml;glich.</p>
<p>am <strong>montag</strong> ging es ebenfalls wider um kurz nach neun los. diesmal allerdings mit dem bus in die anderer richtung, zur festkoglbahn am ortseingang von obergurgl. da noch nix (wirklich, nix!) los war, st&uuml;rzte ich mich gleich mal wieder in die talabfahrt. am festkogl gibt es zwei davon: eine normale rote und eine sehr sch&ouml;ne, auch landschaftlich reizvolle und gar nicht so schwere schwarze variante. sp&auml;ter ging es dann mit den auch sehr sch&ouml;nen, abwechslungsreichen pisten an der ro&szlig;karbahn (mit netter, einfacher variationsm&ouml;glichkeit direkt unterm lift) und vor allem der plattachbahn weiter. beides &uuml;brigens sessellifte mit mittelstationen. gegen mittag wechselte ich dann noch zur hohen mut. die rote abfahrt von der bergstation der neuen gondelbahn fand ich aber nicht so spannend: da merkt man doch zu sehr, dass sie sehr k&uuml;nstlich in den berg hinein gebaut wurde. unten ging es dann nahtlos an der steinmannbahn weiter, wo es immerhin einige bucklige varianten durch die verstreut stehenden b&auml;ume auszuprobieren gab. an der hohen mut oben habe ich aber, es kaum glaubend, tats&auml;chlich herbert heckers, dem autor des einzigen deutschen buches &uuml;ber den monoski, den ich schon von einem der <a href="http://www.mono-ski.org" title="monoski-forum" target="_blank" class="liexternal">monoski.org</a>-<a href="http://matthias-mader.de/freizeit/monoskitreffen-in-galtuer/" title="monoski-treffen 2008" class="liinternal">treffen</a> kannte, getroffen. er und seine frau hatten mich schon am sonntag gesehen und sofort am fahrstil erkannt und wir liefen uns noch &ouml;fters &uuml;ber den weg &#8230; bei einer der letzten abfahrten von der hohen mut nahm ich dann noch die &auml;u&szlig;ere pistenvariante &#8211; keine besonders gute idee. im sch&ouml;nsten tempo sah ich dann eine bodenwelle zu sp&auml;t, flog ein st&uuml;ck und versemmelte die landung etwas. &uuml;ber ro&szlig;karbahn und die sch&ouml;ne schwarze talabfahrt ging es zur&uuml;ck zur festkogbahn und weiter zum laufen &#8211; das wurde aber nur sehr wenig, weil ich mich nach zwei anstrengenden skitagen recht schlapp f&uuml;hlte.</p>
<p>der <strong>dienstag</strong> pr&auml;sentierte sich nach zwei sehr sonnigen tagen mit eher schwierigem skiwetter: fast l&uuml;ckenlosen wolken. und kurz vor 3000 m ist das ziemlich schnell nebel ;-). zumal es bald ganz zuzog und leicht zu schneien anfing &#8211; leider nicht sehr ergiebig. zun&auml;chst trieb ich mich wieder in hochgurgl rum: der schlepplift am vorderen wurmkogl wollte mich noch kennenlernen. dort gab es, bei diesem wetter nicht sehr ideal, nur eine vollkommen unmarkierte piste (&uuml;berhaupt ist die pistenmarkierung und -beschilderung in obergurgl extrem spartanisch), die teilweise kaum zu finden war: daf&uuml;r aber eine sehr sch&ouml;ne, im unteren drittel unpr&auml;parierte enge &amp; steile schwarze piste. nur leider war der schlepper auch enstprechend: steil, ohne liftspur (einmal auch quer durch die buckelpiste) &#8211; beim dritten mal hat&#8217;s mich rausgehauen. das forderte nat&uuml;rlich sp&auml;tere revanche. zun&auml;chst belie&szlig; ich es aber dabei, denn der schwere, schnelle, steile schlepper und die abfahrt waren doch eine anstrengende kombination mit dem mono. bis mittag war ich dann wieder an der gro&szlig;en karbahn und am kirchenkar unterwegs, bevor ich noch mal den dieses mal sehr sch&ouml;nen oberen teil des wurmkogls und des schermers (mit ausfl&uuml;gen neben die piste) unter den ski nahm. nachdem es gegen mittag etwas heller geworden war, verschlecherte sich die sicht mit dem verschwinden der sonne hinter den bergen gegen 15 uhr wieder deutlich, so dass ich etwas fr&uuml;her schluss machte und schon um 15:40 wieder an der talstation stand. danach noch sch&ouml;ne, aber sehr langsame sieben laufkilometer im leichten schneegest&ouml;ber und der tag war vollendet.</p>
<p><strong>mittwochs</strong> zog es mich nach s&ouml;lden. nicht nur mich: ausgerechnet an diesem tag war der skibus so voll, dass ich um zehn vor neun gerade noch so einsteigen konnte. in s&ouml;lden, an der gaislachkoglbahn, die auf gut 3000 m hinauf f&uuml;hrt, durfte ich auch das erste mal anstehen. &uuml;berhaupt war in s&ouml;lden doch deutlich mehr betrieb &#8211; auch wenn es f&uuml;r die dortigen verh&auml;ltnisse wohl sehr leer war. zumindest schien mir das so, wenn ich mir die riesigen, langen eingangsgatter und -z&auml;une an den liften ansah. da muss wohl &ouml;fters mal ziemlich viel los sein. das skigebiet ist um einiges gr&ouml;&szlig;er als obergurgl, vor allem recht weitl&auml;ufig. alles habe ich an einem tag gar nicht geschafft (und auch nicht gewollt), die gletscher sparte ich mir gleich. sonst blieben aber recht wenig l&uuml;cken: zun&auml;chst vom gaislachkogl hin&uuml;ber zum giggijoch (wo ein ziemlicher rummel herrscht), dort gibt es an der ro&szlig;kirplbahn eine sch&ouml;ne schwarze piste und nebendran eine ausgewiesene buckelpiste (etwas schwer &amp; steil f&uuml;r mich &#8230;), auch einige nette rote abfahrten. und vor allem eine sehr sch&ouml;ne schwarze talabfahrt, die am sp&auml;ten vormittag nat&uuml;rlich menschenleer war. die giggijochbahn brachte mich wieder zur&uuml;ck ins skigebiet, wo ich mich in richtung gletscher weiter machte und an der genialen piste am schwarzkogl eine weile h&auml;ngenblieb: die konnte ich wunderbar am &auml;u&szlig;ersten rand im kurzschwung sch&ouml;n rhythmisch abfahren &#8211; einfach herrlich, genau die richtige mischung aus gef&auml;lle und losem, weichen schnee, den die anderen an den rand geschoben hatten. &uuml;ber einige zwischenstationen, u.a. die heidebahn ganz au&szlig;en, nahm ich dann die rote talabfahrt und wurde erneut &uuml;berrascht &#8211; diesmal von einem anderen monoskifahrer, der lange keinen gleichgesinnten mehr getroffen hatte. zusammen sind wir dann wieder auf den gaislachkogl hoch und zusammen in richtung rettenbachtal abgefahren. dort trennten sich unsere wege wieder: ich nahm die schwarze talabfahrt zur&uuml;ck in den ort, er kehrte noch einmal ein. zur&uuml;ck in gurgl bin ich dann mit dem rucksack nach obergurgl gelaufen, etwas lebensmittel-nachschub einkaufen &#8211; das gab immerhin etwas mehr als sieben kilometer laufstrecke.</p>
<p>am <strong>donnerstag</strong> blieb ich morgens der piste zun&auml;chst einmal fern: die sicht war nahe null, das schien mir sinnlos. gegen elf uhr hielt es mich dann doch nicht mehr im zimmer: inzwischen hatte der m&auml;&szlig;ige wind die wolkendecke etwas verschoben und aufgelockert, so dass zumidnest hoffnung bestnad. ich startete in hochgurgl mit einigen talabfahrten und den nicht so hoch gelegenen pisten an der gro&szlig;en karbahn und dem kirchenkarlift. gegen 13 uhr, als mittagspause, transferierte ich mich dann mit dem top-express hin&uuml;ber nach obergurgl, um haupts&auml;chlich die talabfahrten, insbesondere die sch&ouml;ne schwarze version, hinunterzubrausen. viel mehr war dann auch nicht mehr m&ouml;glich: nach und nach wurden immer mehr lifte abgestellt &#8211; der wind wurde recht frisch und stellenweise st&uuml;rmisch, skifahrer waren sowieso kaum welche unterwegs. auch die festkoglbahn lief nur noch in langamer geschwindigkeit &#8211; aber sie lief immerhin. gegen halb vier reichte es mir dann doch, nachdem ich mich nochmal in den weichen schneeanwehungen beim sturz &uuml;ber beide k&ouml;rperachsen &uuml;berschlagen hatte und ich ging laufen. den abend verbrachte ich dann noch sehr gem&uuml;tlich im jagdhof bei herbert und gabriele.</p>
<p>und dann war auch schon wieder <strong>freitag</strong> und damit schon fast schluss. also stand ich nat&uuml;rlich wieder um neun uhr an der talstation, diesmal wieder am festkogl. mittags wechselte ich wieder nach hochgurgl hin&uuml;ber, der vordere wurmkogl reizte mich noch einmal. diesmal flog ich gleich beim ersten mal schon recht weit unten aus dem lift &#8211; sogar der liftw&auml;rter merkte es &#8230; aber die restlichen male ging es dann. und die piste belohnte die m&uuml;he aufs herrlichste: der leichte schneefall und der wind hatten sie wunderbar gemach &#8211; einfach herrlich. auch wenn sich gerade im unteren teil einige anf&auml;nger herumtrieben, die da wenig spa&szlig; hatten ;-). da mir das auf die dauer aber doch zu anstrengend wurde, wechselte ich wieder an den wurmkogl, der oben bl&ouml;dsinnig hart gefroren war und keinen spa&szlig; machte und an den wesentlich angenehmeren schermer. sp&auml;ter, am kirchenkarlift, als es schon wieder anfing kalt zu werden, verlor ich dann auch noch meine rechte kontaktlinse &#8211; einfach so. und als die sicht dann auch noch nachlie&szlig;, wurde mir das in den fehlenden kontrasten zu bl&ouml;d und ich machte mich wieder auf den weg ins tal &#8211; immerhin, es war doch wieder kurz vor 16 uhr bis ich unten war. zum abschluss lief ich dann die stra&szlig;e noch hochgurgl und bis zur mautstation in richtung timmelsjoch hinauf: der wohl langsamste der letzten jahre f&uuml;r mich: lang und erstaunlich steil ging es da hoch (auch runter keine reine freude mit so ausgepowerten oberschenkeln nach einer woche skifahren und laufen &#8230;).</p>
<p>die <strong>heimreise</strong> am samstag verlief dann nicht ganz so glatt wie der hinweg. morgens hatte wieder leichter schneefall eingesetzt. und f&uuml;r den postbus war das offenbar derma&szlig;en &uuml;berraschend, dass er erst mit fast zwanzig minuten versp&auml;tung abfuhr. bis &ouml;tztal bahnhof hatte er zwar einiges wieder herausgefahren, aber es reichte trotzdem nur dazu, dass ich den ic, der mich ohne umsteigen nach mainz gebracht h&auml;tte, gerade noch abfahren sah. also durfte ich &uuml;ber innsbruck &#8211; m&uuml;nchen &#8211; stuttgart reisen &#8211; was gerade einmal eine halbe stunde l&auml;nger dauerte als die eigentlich geplante verbindung und auch tadellos klappte.</p>
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		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 11:01:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[The Monoski and Monoboard Directory &#8211; Everything you need to know as monoskiers about monoskiing Snowshark Europe &#8211; (europ&#228;ische, d.i. holl&#228;ndischer vertrieb der snowsharks) &#8212; www.monoski-italia.it &#8212; il sito ufficiale dei monosciatori italiani &#8212; benvenuto! &#8212; &#8211; (italienische monoski-seite, etwas wirr &#8230; helmut-schmidt-bibliographie &#8211; Diese minuti&#246;se Bibliographie ist nicht nur eine Wegmarkierung des politischen Lebens [...]]]></description>
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<li><a href="http://www.monoski.net/" class="liexternal">The Monoski and Monoboard Directory</a> &#8211; Everything you need to know as monoskiers about monoskiing</li>
<li><a href="http://www.snowshark-europe.com/" class="liexternal">Snowshark Europe</a> &#8211; (europ&auml;ische, d.i. holl&auml;ndischer vertrieb der snowsharks)</li>
<li><a href="http://www.monoski-italia.it/" class="liexternal">&#8212; www.monoski-italia.it &#8212; il sito ufficiale dei monosciatori italiani  &#8212; benvenuto! &#8212;</a> &#8211; (italienische monoski-seite, etwas wirr &#8230;</li>
<li><a href="http://ub.hsu-hh.de/DB=1.1/" class="liexternal">helmut-schmidt-bibliographie</a> &#8211; Diese minuti&ouml;se Bibliographie ist nicht nur eine Wegmarkierung des politischen Lebens von Helmut Schmidt; sie l&auml;sst sich auch als ein Kalender zeitgeschichtlicher Ereignisse seit 1949 lesen. Sie hilft zu verstehen, wie sich die politische Welt in den vergangenen sechzig Jahren entfaltete. Und sie l&auml;sst erkennen, dass Deutschland in diesen Jahrzehnten von einem tatkr&auml;ftigen Politiker, politischen Denker und Schriftsteller wichtige Weichenstellungen, Ratschl&auml;ge und Mahnungen erhielt, die lehrreich sein k&ouml;nnen auch f&uuml;r die kommenden Jahrzehnte.</li>
<li><a href="http://www.edgar-hilsenrath.de/" class="liexternal">Edgar Hilsenrath &#8211; Homepage</a> -</li>
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		<title>skiurlaub 2009, #3</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 22:03:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>aller guten dinge sind ja bekanntlich drei. also habe ich mir in dieser saison den luxus geg&ouml;nnt, drei mal skifahren zu gehen. gut, das dritte mal war etwas kurz und teilweise spartanisch. aber luxus trotzdem. nach den ersten beiden trips ins <a href="http://www.matthias-mader.de/freizeit/ski/skiurlaub-2009-1/" title="skiurlaub 2009, #1" class="liinternal">zillertal</a> und nach <a href="http://www.matthias-mader.de/freizeit/ski/skiurlaub-2009-2/" title="skiurlaub 2009, #2" class="liinternal">serfaus</a> ging es jetzt zum diesj&auml;hrigen <a href="http://www.mono-ski.org" class="liexternal">monoski-treffen</a> &#8211; eigentlich ein pflichttermin. dieses jahr auch im zillertal, allerdings gleich im ersten &#8222;richtigen&#8220; skigebiet, dem <a href="http://www.ski-optimal.at" title="hochzillertal/hochf&uuml;gen" class="liexternal">hochzillertal</a>. und zwar von kaltenbach aus. das hotel der anderen lag nat&uuml;rlich weit jenseits meiner finanziellen schmerzgrenze, aber ein zimmer mit fr&uuml;hst&uuml;ck konnte ich problemlos organisieren. also fuhr ich am samstag gem&uuml;tlich mit der bahn nach &ouml;sterreich. das war wirklich bequem: in mainz in den eurocity steigen, bis rosenheim sitzen bleiben, noch einmal ein st&uuml;ck regionalzug bis jenbach und dann mit der zillertalbahn bis nach kaltenbach &#8211; einfacher geht es kaum. und dank des <a href="http://www.bahn.de/lidl" class="liexternal">lidl-tickets</a> auch gar nicht teuer. das war ja auch n&ouml;tig, denn der skipass schl&auml;gt nat&uuml;rlich immer gut zu: 133 euro kosten vier tage. daf&uuml;r gilt er dann auch im gesamten zillertal &#8211; was ich ja &uuml;berhaupt nicht wollte. streng genommen h&auml;tte ich noch nicht einmal das gesamte hochzillertal/hochf&uuml;gen ben&ouml;tigt, das tats&auml;chliche skifahren spielte sich an ganz wenigen liften ab &#8230;</p>
<p>aber sch&ouml;n der reihe nach: am samstag abend dann gleich noch das erste treffen mit den zahlreichen anderen monoski-begeisterten. dank der franz&ouml;sischen delegation um jean-philippe von <a href="http://www.duretskis.com/" title="duret-skis" class="liexternal">duret</a> waren wir dieses mal &uuml;ber zwanzig verr&uuml;ckte. gut, viele verschwanden in den n&auml;chsten tagen wieder. aber trotzdem, das war schon eine beachtliche truppe. am sonntag ging es dann nat&uuml;rlich fr&uuml;h los: um halb neun habe ich den ersten skibus (fast vor der haust&uuml;r) genommen, der mich im nu zur talstation der gondelbahnen brachte. dort holte mich die realit&auml;t dann erstmal ein: der parkplatz war schon ziemlich voll f&uuml;r die fr&uuml;he morgenstunde. vor allem eine menge gruppen standen da herum. aber es sollte dann im skigebiet doch nicht so schlimm werden, die leute haben sich wohl ganz gut verteilt. schon oben traf ich den ersten versprengten &#8211; die masse der monoskier w&uuml;rden erst sp&auml;ter mit den testskis von duret oben eintreffen. das war auch die hauptbesch&auml;ftigung an den ersten beiden tagen sozusagen: das heftige ausprobieren der verschiedenen skier. verbunden nat&uuml;rlich mit der &uuml;blichen schrauberei und komplizierten tauschaktionen &uuml;ber mehrer glieder. irgendwie hatte aber immer jemand einen ski unter den f&uuml;&szlig;en. und mehr ist ja nicht n&ouml;tig, um gl&uuml;cklich zu werden. zumal das wetter mitspielte und uns neben reichlich wunderbarem weichen, griffigen schnee auch eine menge sonne bescherte. ich selbst hielt mich mit dem testen zur&uuml;ck &#8211; momentan steht eh&#8216; keine neuanschaffung an. der erste tag sieht dann auf dem diagramm so aus: <a href="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/monoski-treffen-2009/skiline-2232009.png" rel="lightbox[]" class="liimagelink"><img class="ngg-singlepic ngg-none" src="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/monoski-treffen-2009/thumbs/thumbs_skiline-2232009.png" alt="skiline 22.3.2009" width="150" height="47" /></a>. und abends war nat&uuml;rlich &#8211; nachdem ich zumindest eine kleine laufrunde gedreht hatte &#8211; gem&uuml;tliches beisammensein im hotel angesagt. schlie&szlig;lich mussten die testski f&uuml;r den n&auml;chsten tag verteilt werden.</p>
<p>den montag begann ich auf dem <a href="http://www.duretskis.com/mono_duret-monocross_oldenburg.html" class="liexternal">mono-cross</a>, einem miniatur-monoski mit extremer taillierung (und vor allem hyperbreiter schaufel). ein ganz lustiges, nettes ger&auml;t, bei dem mir (und nicht nur mir) aber nicht so ganz klar wurde, wof&uuml;r das gut sein soll. gut, man kann schon ein bisschen carven damit &#8211; aber auch nur, wenn man in ziemlich heftiger r&uuml;cklage unterwegs ist, sonst st&ouml;rt die breite schaufel. aber die k&uuml;rze macht sich dann doch gerade bei h&ouml;heren geschwindigkeiten, wie ich sie gerne fahre, eher unangenehm bemerkbar. irgendwie hinterlie&szlig; er mcih ein wenig ratlos. nachmittags war ich dann auch noch kurz mit dem <a href="http://www.duretskis.com/mono_duret-Mountain_Series.html" class="liexternal">all-mountain 187</a> von duret unterwegs, der mir auf der schaufel aber ein wenig tr&auml;ge war (die gro&szlig;e fl&auml;che vor den f&uuml;&szlig;en, die er in dieser l&auml;nge hat, kommt meinem fahrstil nicht entgegen. der 177 hat sich mir da besser pr&auml;sentiert). und zum schluss fuhr ich auch den <a href="http://www.duretskis.com/mono_duret-esprit_de_glisse.html" class="liexternal">esprit de glisse</a> noch ein wenig &uuml;ber piste und abseits davon. auch kein schlechter ski, sehr treu und spurstabil. aber auch nix, was mich gleich begeistert h&auml;tte. vielleicht war ich aber auch inzwischen schon ein wenig m&uuml;de (das merkte ich gerade bein den abfahrten beim schnee-express zwischen den b&auml;umen mit peter, franz und kalle ziemlich &#8230;). der montag pr&auml;serntiert sich dann so: <a href="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/monoski-treffen-2009/skiline-2332009.png" rel="lightbox[]" class="liimagelink"><img class="ngg-singlepic ngg-none" src="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/monoski-treffen-2009/thumbs/thumbs_skiline-2332009.png" alt="skiline 23.3.2009" width="150" height="47" /></a>. eigentlich h&auml;tte ich ja gerne auch noch den <a href="http://www.micro-mobility.de/de/produkte/detail-34.html" class="liexternal">micro</a> von iksonom ausprobiert, weil der so absolut unfahrbar aussieht &#8211; aber ihm ist leider kurz vor der mittagspause die bindung angerissen. er selbst fuhr dann zum schluss &#8211; und auch die talabfahrt &#8211; einen alten turmmono &#8211; aber so elegant und gekonnt, als h&auml;tte er nie etwas anderes unter den f&uuml;&szlig;en gehabt. und wer so ein ding mal gesehen hat &#8211; ein normaler, klassischer ski mti einem gestell, auf dem so ca. 10 cm &uuml;ber dem ski beide f&uuml;&szlig;e nebeneinander (wie bei einem &#8222;normalen&#8220; mono) stehen &#8211; kann sich vorstellen, was das hei&szlig;t &#8230;</p>
<p>dienstag verringerte sich die gruppengr&ouml;&szlig;e dann deutlich. die franzosen waren nicht mehr da, auch sonst fehlten inzwischen einige. das machte aber immerhin die koordination zwischen den fahrern einfacher &#8230; &uuml;ber nacht hatte es oben im skigebiet ca. 10-15 cm geschneit. und das bedeutet nat&uuml;rlich, das wir wieder in die h&auml;nge der neben piste mussten &#8211; schlie&szlig;lich waren jetzt alle spuren der vortage weg. und ein gerade in den oberen lagen heftiger wind sorgte daf&uuml;r, dass das auch immer wieder wie frisch gepudert aussah (naja, fast immerhin). mit der &uuml;bung der letzten tage ging das auch mit meinem eigenen ski, der ja kein spezialist f&uuml;r so etwas ist, ziemlich gut. und es machte einfach wahnsinnigen spa&szlig;, so weich und locker durch den schnee zu gleiten &#8211; einen spa&szlig;, den ich so beim skifahren selten erlebt hat. das grandiose wetter &#8211; die fr&uuml;hmorgens noch herumh&auml;ngenden wolken hatte der wind schnell vertrieben &#8211; nutzen wir auch gleich noch f&uuml;r einige video-aufnahmen im tiefschnee. und da musste ich nat&uuml;rlich gleich mal einen spektakul&auml;ren sturz zeigen. ausgel&ouml;st durch das vergraben meiner schaufel &uuml;berschlug ich mich sehr fotogen, beide bindungen l&ouml;sten aus und der tt hammer hing nur am sicherheitsgurt (und schlug mir ein wenig gegen die beine, was f&uuml;r ein paar kleinere prellungen sorgte). das einsteigen im tiefschnee am nicht gerade flachen hang dauerte dann ein bisschen, vor allem weil peter mir meinen ski, gerade als ich ihn sch&ouml;n bereit gelegt hatte, noch einmal einstaubte &#8230;<br />
p&uuml;nklicht zur mittagspause verschlechterte sich das wetter zusehends, nachmittags schneite es und war vor allem aufgrund der tiefliegenden wolken sehr nebelig. da wir keine bessserung sahen und nichts gescheites mehr zum fahren fanden, machten wir fr&uuml;h schluss &#8211; immerhin hatten wir einen grandiosen vormittag gehabt:  <a href="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/monoski-treffen-2009/skiline-2432009.png" rel="lightbox[]" class="liimagelink"><img class="ngg-singlepic ngg-none" src="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/monoski-treffen-2009/thumbs/thumbs_skiline-2432009.png" alt="skiline 24.3.2009" width="150" height="47" /></a>. daf&uuml;r bin ich dann zum ausgleich etwas mehr gelaufen (wieder teilweise trail hochzillertal, den ich am montag komplett (inklusive kletterpartie &uuml;ber die piste der talabfahrt) gelaufen war.)</p>
<p>der mittwoch. schon wieder der letzte tag des urlaubs. und noch einmal neuschnee, diesmal allerdings erheblich mehr als am dienstag &#8211; so um die 50 cm d&uuml;rften es zumindest stellenweise gewesen sein. daf&uuml;r war der schnee jetzt aber schwerer und etwas nasser als am dienstag &#8211; und dadurch auch wieder ganz anders zu fahren. wir waren wieeder vorwiegend am neuh&uuml;ttenlift unterwegs &#8211; die h&auml;nge unter und neben dem lift waren einfach zu verlockend. und sie boten den gesamten vormittag gen&uuml;gend m&ouml;glichkeiten, frei stelle zu finden. so sind wir einfach  immer hoch und gleich wieder runter (mit einigen kurzen video-intermezzi) gebrettert. und wieder wie am dienstag kam es auch mittwochs nachmittags zu einer deutlichen wetterverschlechterung &#8211; die sicht wurde allerdings nicht ganz so schlecht wie am dienstag. inzwischen waren wir aber so ziemlich alle m&uuml;de in den beinen &#8211; auch auf der piste war es anstrengend, der viele lose, recht schwere schnee (trotz der notpr&auml;paration am morgen, die einige lifte erst verz&ouml;ger starten lie&szlig;), der sich zu haufen t&uuml;rmte, sorgte f&uuml;r ordentliche anstregungen beim abfahren &#8211; mehr als im tiefschnee &#8230; nach drei abfahrten bis zur mittelstation waren kalle, evelyn und ich dann so fertig, dass wir es gut sein lie&szlig;en und noch ein wenig in der wedelstube den tag bzw. urlaub ausklingen lie&szlig;en: <a href="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/monoski-treffen-2009/skiline-2532009.png" rel="lightbox[]" class="liimagelink"><img class="ngg-singlepic ngg-none" src="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/monoski-treffen-2009/thumbs/thumbs_skiline-2532009.png" alt="skiline 25.3.2009" width="150" height="47" /></a></p>
<p>ich holte dann mein gep&auml;ck, lief zum bahnhof, versorgte mich dabei noch schnell im supermarkt und machte mich auf den heimweg. superp&uuml;nktlich spuckte mich der ice dann um 0:44 in mainz aus &#8211; zuhause bin ich dann nur noch einfach m&uuml;de ins bett gefallen (immerhin war ich schon kurz nach sechs aufgestanden, weil ich vor dem fr&uuml;hst&uuml;ck gelaufen bin &#8211; danach war ja den ganzen tag keine zeit mehr), das auspacken verschob ich auf den n&auml;chsten tag. also ein toller urlaub beim monoskitreffen wieder einmal, bei dem ich einiges gelernt habe, vor allem abseits der pisten. und nat&uuml;rlich auch und vor allem viel spa&szlig; mit den anderen &#8222;verr&uuml;ckten&#8220; gehabt, mit dem austausch und der fachsimpelei &uuml;ber technik und material &#8230;</p>
<p>erg&auml;nzung: <a href="http://mono-kalle-.npage.de/get_file.php?id=6231599&amp;vnr=507492" title="tiefschnee-video" class="liexternal">hier</a> gibt es ein kleines video von mir im tiefschnee (inklusive sturz &#8230;)</p>
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		<title>skiurlaub 2009, #2</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 11:59:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[diesmal ging es zwar wieder nach tiro, aber nach serfaus. f&#252;r mich eine neue erfahrung &#8211; in diesem skigebiet war ich vorher noch nie. aber es war bestimmt nicht das letzte mal. zwar ist der ort ziemlich teuer &#8211; vor allem die unterk&#252;nfte kosten eine menge geld &#8211; aber das skigebiet ist gro&#223;e klasse. sch&#246;ne, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>diesmal ging es zwar wieder nach tiro, aber nach serfaus. f&uuml;r mich eine neue erfahrung &#8211; in diesem skigebiet war ich vorher noch nie. aber es war bestimmt nicht das letzte mal. zwar ist der ort ziemlich teuer &#8211; vor allem die unterk&uuml;nfte kosten eine menge geld &#8211; aber das skigebiet ist gro&szlig;e klasse. sch&ouml;ne, eher schmale pisten. eine sch&ouml;ne gegend. wunderbare verbindungen zwischen den teilen (also vor allem zwischen serfaus, fiss und ladis, aber auch innerhalb des recht ausgedehnten serfauser teils).</p>
<p>die anreise am samstag war allerdings eher m&uuml;hsam. die autobahnen waren in deutschland nat&uuml;rlich wieder sehr voll, der &uuml;bliche reiseverkehr mit den &uuml;blichen staus &#8211; etwa vor &amp; am albanstieg &#8211; eben. und der fernpass war auch so voll, dass es nur noch im stop und go hoch und wieder runter ging. in imst suchten wir vergeblich den hofer, um unsere lebensmittelvorr&auml;te f&uuml;r die woche zu erg&auml;nzen, bis joachim auf die idee kam, dass der in landeck doch viel praktischer liegt &#8230; den hatten wir dann tats&auml;chlich schnell gefunden und die autos noch ein wenig voller geladen. ab dort ging es dann weiter ins inntal hinauf, bis zum abzweig nach serfaus. die stra&szlig;e f&uuml;hrt dann am talhang in 12 (durchnummerierten) kehren auf kurze strecke fast 1000 h&ouml;henmeter hinauf auf das terassenplateau, auf dem serfaus, fiss und ladis (in umgekehrter reihenfolge) liegen &#8211; mit pr&auml;chtigem ausblick &uuml;ber das tal. in serfaus war gerade ziemlich viel betrieb &#8211; die skifahrer kamen von der piste zur&uuml;ck, die letzten urlauber verschwanden, neue kamen &#8230; unsere unterkunft fanden wir sofort, sie lag ja auch super zentral am kirchplatz. und damit direkt an der u-bahn-station. denn so verr&uuml;ckt es klingt, serfaus hat eine miniatur-u-bahn unter der hauptstra&szlig;e, die vom gro&szlig;en parkplatz am ortseingang &uuml;ber zwei stationen zur seilbahn-talstation am anderen dorfende f&uuml;hrt &#8211; eine wunderbar praktische und schnelle m&ouml;glichkeit, morgens ins skigebiet zu kommen und abends zur&uuml;ck. aber auf dem r&uuml;ckweg war sie nur bedingt n&ouml;tig, weil man eine talabfahrt problemlos bis zur dorfmitte verl&auml;ngern konnte und dann nur noch wenige meter zu gehen hatte. laufen musste ich an diesem tag nicht mehr, das hatte ich morgens in darmstadt erledigt, um f&uuml;r den ersten skitag am sonntag so ausgeruht wie m&ouml;glich zu sein ;-).</p>
<p>der erste tag auf der piste also. es sollte einiges passieren &#8230; wir schafften es trotz kartenkauf etc., ziemlich genau um 9 uhr in die erste gondelbahn einzusteigen. schnell orientierten wir uns in richtung pezidbahn. dort gibt es zwei sehr sch&ouml;ne und teilweise ordentlich steile schwarze pisten. bei herrlichstem wetter &#8211; viel sonne vor allem &#8211; st&uuml;rzten wir uns also mehr oder weniger schnell die pisten hinunter. und ich zusammen mit markus und heike, die schon samstags in serfaus unterwegs gewesen waren, auch in die unpr&auml;parierten h&auml;nge neben der piste. das ging vom ersten moment an erstaunlich gut und machte eine menge spa&szlig; &#8211; so langsam werde ich mit dem mono auch dort immer sicherer. ich tummelte mich gerade dort, etwas abseits, als joachim scheinbar unfreiwillig beschloss, den geschwindigkeitsrekord auf der pezidabfahrt zu brechen. bei einer welle kam er dann ordentlich ins fliegen, hatte nach der landung enormen speed. und beim n&auml;chsten bogen zerfetzte es ihn dann. oder besser gesagt: seine bindung. und zwar so ziemlich total: an beiden skiern waren nur noch tr&uuml;mmer &uuml;brig &#8211; die eine fersenback fehlte komplett, das vordere geh&auml;use an mehreren stellen gebrochen. und am anderen ski hatte sich der vordere bindungsteil komplett vom ski gel&ouml;st &#8211; die kunststoffverbindung war gebrochen. so etwas habe ich noch nie gesehen &#8230; ihm selbst ist dabei zum gl&uuml;ck nichts passiert und nach einigem hin und her glitten thorsten und er auf jeweils einem ski zur talstation der pezidbahn hinunter. dort wurde er dann von einem skibob abgeholt &#8211; ohne skier kommt man von dort n&auml;mlich eigentlich nicht weg. und der n&auml;chste verleih war an der mittelstation der komperdell-lazid-bahn &#8230; ansonsten war der sonntag aber ein wunderbarer skitag. der schnee war griffig, die pisten pr&auml;pariert, das wetter gut &#8211; wie meist in dieser woche eher warm, eigentlich nie unter 0 °C.</p>
<p>auch der montag bot eher wenig &uuml;berraschungen. wir erkundeten weiter das skigebiet, fanden noch eine sch&ouml;ne variante zwischen pezid und arrezjoch. die carver schossen sich schon ein wenig auf die pisten am plansegg ein &#8211; da bot sich ein sch&ouml;nes spielfeld f&uuml;r sie. der dienstag zeigte sich dann mit deutlich wechselhafterem wetter. nachdem es den ganzen tag bew&ouml;lkt und leicht nebelig war, setzte gegen mittag noch recht ordentlicher schneefall ein, der uns dann schon recht fr&uuml;h, gegen 14 uhr, von der piste nach hause trieb. das bot mir immerhin gelegenheit, mal etwas mehr zeit zum laufen zu haben. die ersten beiden tage war da noch nicht viel bei herumgekommen &#8211; ich suchte noch passende wege und versuchte mich an die steilen h&auml;nge zu gew&ouml;hnen. am dienstag brachte ich dann immerhin <a href="http://www.gpsies.com/map.do?fileId=nkqxfjnfxkhpgbzl" title="laufstrecke 3.3.2009" class="liexternal">knapp 10 kilometer</a> zusammen. und fand einige sch&ouml;ne stellen. es macht n&auml;mlich trotz der anstrengung und selbst bei vergleichsweise schlechtem wetter eine menge spa&szlig;, in verschneiten bergen und w&auml;lder zu laufen &#8211; so lange man wege hat, die planiert wurden und man nicht durch tiefschnee stapfen muss. das propierte ich f&uuml;r ziemlich genau f&uuml;nf schritte &#8211; jeweils inklusive einsinken im schnee bis fast an den schritt: das war derma&szlig;en ersch&ouml;pfend, dass ich schnell wieder halbwegs festen boden unter den f&uuml;&szlig;en suchte.</p>
<p>der mittwoch bescherte uns dann schon wieder ganz anderes wetter: f&ouml;hn war angesagt. und der brachte ziemlich starke winde mit sich, so dass vor allem vormittags der seilbahn- und liftbetrieb doch einiges eingeschr&auml;nkt wurde. aber ein gutes hatten die kr&auml;ftigen winde: sie bliesen die wolken hinweg. morgens war alles noch ziemlich verhangen. aber sp&auml;testens ab mittag &uuml;berwog wieder der blaue himmel und die strahlende sonne. das machte dann so viel spa&szlig;, dass wir bis zum endg&uuml;ltigen schluss der lifte auf den pisten blieben und deshalb erst nach 16 uhr auf die talabfahrt kamen.  da konnte der donnerstag dann &uuml;berhaupt nicht mithalten: wieder war das wetter ver&auml;ndert. allerdings nicht zum besten. denn dicker und ziemlich best&auml;ndiger nebel hing in den bergen. wenn man gl&uuml;ck hatte, war man zur richtigen zeit am richtigen ort und konnte kurze, minimale auflockerungen genie&szlig;en. da aber die wolkendecke insgesamt ausgesprochen niedrig hing, war die sicht durch das extrem diffuse licht ausgesprochen gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftig, um nicht zu sagen schlecht. dazwischen kam immer wieder leichter schneefall, der sich zum abend hin noch verst&auml;rkte. die pisten waren zwar in sehr gutem zustand und es war ziemlich wenig betrieb, aber aufgrund der eingeschr&auml;nkten sicht war das fahren doch recht anstrengend. auch am freitag blieb uns der nebel und der schneefall weitgehend erhalten. trotzdem war auf den pisten noch eine menge spa&szlig; zu haben. und auch auf der einen skiroute, die ich dann doch noch gefahren bin, der schleifplattenroute an der oberen scheidbahn. die war zwar im obersten st&uuml;ck nicht nur sakrisch steil, sondern auch sehr unangenehm ungleichm&auml;&szlig;ig verbuckelt. da verlor ich dann endg&uuml;ltig noch einen teller meiner skist&ouml;cke, die eh schon stark in mitleidenschaft gezogen waren. und ohne teller macht das fahren abseits der piste doch erstaunlich wenig spa&szlig; ;-). aber die schwarzen pisten waren noch ziemlich gut zu fahren, vor allem die an der oberen scheidbahn und am pezid. und auch die waldabfahrt vom alpkopf hinunter hatte noch ihren reiz. zwar war die rote piste ziemlich zerfahren. aber am rand blieben so anderhalb meter, wo sich der sch&ouml;ne lose und weiche schnee sammelte &#8211; da st&uuml;rzte ich mich noch einige male herab. aber irgendwann &#8211; leider schon vor 16 uhr &#8211; waren meine oberschenkel dann einfach hin&uuml;ber. das viele fahren auf schweren, steilen pisten und die nicht gerade leichten laufstrecken machten sich bemerkbar. zur kr&ouml;nung verl&auml;ngerte ich meine laufrunde dann am freitag auch zu einer <a href="http://www.gpsies.com/map.do?fileId=lnmcgmpuanwwmqgv" title="laufrunde vom 6.3.3009" class="liexternal">richtigen runde </a>auf &uuml;ber 11 kilometer: &uuml;ber den beutelkopfweg zur bergstation des sunliners, von dort &uuml;ber den panorama-genuss-wanderweg hin&uuml;ber zum komperdell und nach einigen st&uuml;cken skipiste quer zum hang zur&uuml;ck nach serfaus &#8211; mit abstand die sch&ouml;nste strecke der woche, herrliche ausblicke trotz mittelpr&auml;chtigen schneefalls &#8230;</p>
<p>die heimreise verlief dann eher unspektakul&auml;r &#8211; da wir relativ fr&uuml;h starteten, waren wir zwar im dichten verkehr und schneefall unterwegs, blieben aber wenigstens von gr&ouml;&szlig;eren staus verschont. und schon wieder war eine woche skifahren vor&uuml;ber &#8230;</p>
<p>fotos habe ich nat&uuml;rlich doch wieder nur sehr wenige gemacht &#8211; das auspacken etc. ist immer zu umst&auml;ndlich &#8230; aber ein paar sind hier immerhin:<br />
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		<title>neue verweise vom 11.2.2009</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 09:01:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[OSM Reit- und Wanderkarte &#8211; iel dieses Projektes ist es, eine topographische Reit- und Wanderkarte zu erstellen. Nachdem ich zu Pferde mappe, liegt der Fokus auf einer reittauglichen Topokarte. Da dies aber sehr nah an den Anforderungen einer Wanderkarte liegt, sollte sie auch daf&#252;r taugen. Die Karte ist von der Anmutung her einer normalen deutschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><a href="http://opentiles.com/nop/" class="liexternal">OSM Reit- und Wanderkarte</a> &#8211; iel dieses Projektes ist es, eine topographische Reit- und Wanderkarte zu erstellen. Nachdem ich zu Pferde mappe, liegt der Fokus auf einer reittauglichen Topokarte. Da dies aber sehr nah an den Anforderungen einer Wanderkarte liegt, sollte sie auch daf&uuml;r taugen. Die Karte ist von der Anmutung her einer normalen deutschen Wanderkarte mit H&ouml;henlinien, schattierten H&uuml;geln und Wandermarkierungen nachempfunden. Sie geht aber im Detailgrad dar&uuml;ber hinaus und zeigt die unterschiedlichen Arten von Feldwegen und Pfaden an, ebenso sehr kleine Orienteriungshilfen wie Wegkreuze oder J&auml;gerst&auml;nde, und hebt Hindernisse wie Tore, Mauern, Z&auml;une, Furten, Br&uuml;cken und Treppen hervor. Radwege sind nur der Vollst&auml;ndigkeit halber eingetragen, da gibt es schon eine eigene Radkarte.</li>
<li><a href="http://www.leseforum.bayern.de/index.asp?MNav=0" class="liexternal">Leseforum Bayern</a> &#8211; Das LESEFORUM BAYERN wurde 2003 vom Bayerischen Staatsministerium f&uuml;r Unterricht und Kultus ins Leben gerufen und organisatorisch am Staatsinstitut f&uuml;r Schulqualit&auml;t und Bildungsforschung (ISB) angesiedelt. Ziel ist es, die schulische Lesef&ouml;rderung in Bayern zu intensivieren und die Schulbibliotheksarbeit zu unterst&uuml;tzen. Hierbei arbeiten wir mit zahlreichen externen Kooperationspartnern zusammen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Redaktion oder die Mitglieder des Arbeitskreises &bdquo;Lesef&ouml;rderung und Schulbibliotheksarbeit&quot;.</li>
<li><a href="http://www.phin.de/phin47/p47i.htm" class="liexternal">PhiN. Philologie im Netz</a> &#8211; PhiN. Philologie im Netz<br />
ist eine Fachzeitschrift f&uuml;r Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft. Sie enth&auml;lt Aufs&auml;tze und Rezensionen von jeweils &uuml;bereinzelsprachlichem Interesse. In der Rubrik &quot;Forum&quot; werden kleinere Beitr&auml;ge, Kritiken, Interviews und Stellungnahmen ver&ouml;ffentlicht. Beitr&auml;ge sind herzlich willkommen. PhiN erscheint viertelj&auml;hrlich im Internet, jeweils im Januar, April, Juli und Oktober. Ansicht, Download und Ausdruck der Zeitschrift sind kostenfrei. Es werden nur Originalbeitr&auml;ge ver&ouml;ffentlicht.</li>
<li><a href="http://www.monoskisweden.se/" class="liexternal">MONOSKI SWEDEN</a> &#8211; </li>
<li><a href="http://www.loudtwitter.com/" class="liexternal">Batch tweeting</a> &#8211; automatisches blog-posten der tweets</li>
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		<title>Monoskitreffen in Galt&#252;r</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 18:35:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ein wahnsinniger spa&#223; war es wieder, das diesj&#228;hrige treffen der monoisten von mono-ski.org in galt&#252;r. sonntags war meine anreise &#8211; zum haus vall&#252;la, fast unmittelbar neben dem hotel cassada, wo die meisten anderen logierten. sehr bequem, sonntags sind die z&#252;ge n&#228;mlich ziemlich leer &#8211; und ich hatte eine direktverbindung von mainz nach landeck-zams, wo ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ein wahnsinniger spa&szlig; war es wieder, das diesj&auml;hrige treffen der monoisten von mono-ski.org in galt&uuml;r.</p>
<p>sonntags war meine anreise &#8211; zum haus vall&uuml;la, fast unmittelbar neben dem hotel cassada, wo die meisten anderen logierten. sehr bequem, sonntags sind die z&uuml;ge n&auml;mlich ziemlich leer &#8211; und ich hatte eine direktverbindung von mainz nach landeck-zams, wo ich in den bus nach galt&uuml;r umstieg.</p>
<p>am montag ging es dann endlich los: skifahrn!! gleich vorm haus traf ich auf kalle &amp; evelyn. zusammen sind wir dann schon kurz vor neun an den liften gewesen. und es war ein einstieg bei traumwetter: sonne pur. leere pisten, herrliche fahrten &#8211; so muss ein skiurlaub beginnen. sp&auml;ter stie&szlig;en dann noch peter und birgit sowie herbert und gabriele dazu. sp&auml;ter sammelten wir dann auch noch tilo und stefan ein. kreuz und quer jagten wir so durch&#8217;s ja eigentlich recht &uuml;berschaubare galt&uuml;re skigebiet peter zog mich gleich am ersten tag mit in die varianten &#8211; aber es lief auch sehr gut, ich musste mich eigentlich &uuml;berhaupt nicht eingew&ouml;hnen. irgendwann am nachmittag stieg peter dann auf seinen abges&auml;gten mini-monoski um &#8211; und baute ihn ziemlich schnell im tiefschnee-hang zum faltmono um: bei einem sturz nach vorne schaffte er es, den ski vor der bindung abzuknicken. da er das nicht merkte, ging es danach nat&uuml;rlich auch nicht besonders gut weiter. er versuchte dann zwar noch ganz tapfer, mit dem l&auml;dierten ski zum lift zu kommen, gab aber doch bei der n&auml;chsten h&uuml;tte ersch&ouml;pft auf und lie&szlig; sich von kalle einen ersatzski bringen. immerhin kam er so zum dropman-award &#8211; und es gibt sogar videoaufnahmen davon!. den abschluss suchten wir neben der piste an der breitspitzbahn &#8211; erstaunlich, wie die anderen sich durch die b&auml;ume schl&auml;ngelten &#8230;</p>
<p>auch am dienstag herrschte von morgens an immer noch herrlichster sonnenschein. wieder waren wir fr&uuml;h auf der piste und viel und ausgesprochen z&uuml;gig unterwegs. mittags habe ich dann kalles geschoss, den mountain gun, ausprobiert: ein verdammt schneller ski, der gerade bei hohen tempi aber wie auf schienen l&auml;uft, ungeheuer sicher zu fahren ist. da kam ich dann richtig in einen geschwindigkeitsrausch &#8230; nach kurzer r&uuml;ckgew&ouml;hnung an den tt hammer ging es dann mit kalle in die skiroute 1, eine b&ouml;se buckelpiste. gerade in den wirklich steilen passagen wurde ich aber nicht so recht gl&uuml;cklich. nachmittags tummelten wir uns dann wieder an der breitspitzbahn &#8211; auf und neben den pisten.</p>
<p>am mittwoch &#8211; noch einmal sonne pur, meine nasenspitze hat&#8217;s nicht so gefreut, den rest von mir aber umso mehr &#8211; wurde es dann langsam voll. ralf und berit kamen noch hinzu, fred und annemarie und patric und auch &#8211; leider nur kurz &#8211; j&uuml;rgen. vormittags waren die pisten nicht so klasse wie am dienstag, daf&uuml;r haben wir dann so einige videos gedreht. leider hatte kalles helmkamera einen aussetzer, sonst h&auml;tten wir sch&ouml;nes material mit geschwindigkeiten von &uuml;ber 80 km/h (gps-messung) gehabt &#8230; nachmittags musste dann noch eine folge f&uuml;r dropman&#8217;s world mit einem do-it-yourself-mono gedreht und noch schnell kurz vor schluss an der breitspitzbahn den klassischen nachmittagsabschluss gefahren. am abend ging es dann wieder weiter: von 19.30 an startete der nachskilauf &#8211; diesmal recht gut besucht, was sich aber auch allm&auml;hlich relativierte. spa&szlig; gemacht hat es aber auf jeden fall wieder eine menge.</p>
<p>am donnerstag war das wetter leider schlecht bzw. vor allem die sicht: morgens fiel noch ein wenig nasser schnee, der wind blies recht ordentlich bei durchaus warmen temperaturen. leider war meine lieblingspiste, die schwarze 1, nicht pr&auml;pariert worden &#8211; das war dann doch nicht so lustig. allm&auml;hlich klarte es aber auf und wir sind noch ein wenig in die buckelpiste gefahren. mit dem mako von berit ging das doch ein wenig leichter &#8211; leider hatten wir beim umstellen nur vergessen, den z-wert anzupassen. das f&uuml;hrte dann zu dem bl&ouml;den fall, dass er auf einmal fast vom fu&szlig; fiel und ein gutes st&uuml;ck den berg hinab ratterte. durch die vielen skiwechsel war der tag etwas chaotisch &#8211; st&auml;ndig wurde irgendwo geschraubt und angepasst. es waren eben so einige polygame monoisten da. gefahren bin ich: snowshark von mako, andreas&#8216; duret mountain sl 177 (ein toller, leichter allround-ski), kalles mountain gun (ein 1,94 langes geschoss von snowshark), noch ein wenig nordicboard und dann das <a href="/freizeit/ski/erste-eindruecke-vom-yamatool/" class="liinternal">yamatool</a>. abgeschlossen haben wir dann mit den h&ouml;llisch schweren monoski-pr&uuml;fungen f&uuml;r dropman&#8217;s world im skikindergarten.</p>
<p>am freitag lief es sehr rund &#8211; ein sch&ouml;ner skitag bei mittelm&auml;&szlig;igem wetter. daf&uuml;r war der samstag dann noch einmal so richtig klasse: mit franz und andreas sowie tilo vor allem &uuml;ber die pisten gebrettert. und dann haben wir auch noch die lifttrasse der birkhahnbahn unter die skier genommen. das war schon ziemlich geil: dicker, tiefer weicher schnee, der auch im steilsten hang noch sehr gut hielt und das ganze etwas verlangsamte &#8211; was mir sehr entgegenkam &#8230; etwas bl&ouml;d und unangenehm war nur, dass eine gewaltige ladung bustouristen angekommen war: allein 8 busse aus offenburg in schwaben, von irgend einem radiosender. das hat das publikum auf der piste total ver&auml;ndert: nicht nur, dass dadurch auff&auml;llig viele mittelm&auml;&szlig;ige und schlechte skifahrer als lebendende (und gem&uuml;tlich sich bewegende) slalomstangen unterwegs waren. nat&uuml;rlich waren das auch solche gr&uuml;ppchen, die morgens um halb zehn vor der ersten liftfahrt erst mal den gro&szlig;en flachmann aus der tasche kramten &#8211; da krieg&#8216; ich ja schon immer genug. denn schlie&szlig;lich ist skifahren sport &#8211; auch wenn man es vielleicht nicht so fordernd betreibt wie wir. aber das vergessen ja immer wieder viele. kein wunder war es dann auch, dass der krankenwagen mehrmals ben&ouml;tigt wurde. und auch die hubschrauber hatten am samstag viel zu tun (wenn auch nicht in galt&uuml;r)</p>
<p>daztu kam dann nat&uuml;rlich noch jeden nachmittag &#8211; nach kurzem einkehrschwung &#8211; das laufen (doch dazu habe ich einen <a href="/freizeit/laufen/laufen-und-skifahren/" title="laufen und skifahren" class="liinternal">eigenen eintrag</a> geschrieben): meist auf der silvretta-hochalpenstra&szlig;e (d.h. auf festem schneegrund). dadurch war ich dann fast gar nicht in meinem zimmer &#8211; denn abends haben wir uns nat&uuml;rlich auch noch einmal zusammengesetzt. das geh&ouml;rt n&auml;mlich unbedingt dazu beim monoskitreffen: das gem&uuml;tliche zusammensitzen mit mehr oder minder hitzigen diskussionen und gespr&auml;chen rund um den mono oder auch nicht &#8230; mit so viel netten leuten zusammen macht das fast so viel spa&szlig; wie das skifahren tags&uuml;ber &#8230;</p>
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		<title>Erste Eindr&#252;cke vom Yamatool</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 15:19:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim diesj&#228;hrigen Treffen der Mono-Ski.org in Galt&#252;r hatte ich am letzten Tag noch die M&#246;glichkeit, ein brandneues (und daher von mir nur behelfsm&#228;&#223;ig pr&#228;pariertes) Yamatool zu fahren. Das waren meine Eindr&#252;cke: Der Ski: Ein Yamatool (hei&#223;t es eigentlich das Yamatool? oder der? ich finde das irgendwie passender) f&#228;llt immer auf: Schon durch die Teilung des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small;">Beim diesj&auml;hrigen Treffen der <a href="http://www.mono-ski.org" class="liexternal">Mono-Ski.org</a> in Galt&uuml;r hatte ich am letzten Tag noch die M&ouml;glichkeit, ein brandneues (und daher von mir nur behelfsm&auml;&szlig;ig pr&auml;pariertes) Yamatool zu fahren. Das waren meine Eindr&uuml;cke:</span></p>
<p><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: x-small;"><span id="msg" class="spnMessageText">Der Ski: Ein Yamatool (hei&szlig;t es eigentlich das Yamatool? oder der? ich finde das irgendwie passender) f&auml;llt immer auf: Schon durch die Teilung des hinteren Skis ab der Bindung (einer sehr stabilen und massiven Non-Secure-Bindung), die beiden Enden sind dann aber wieder durch ein Drahtseil verbunden (Das in der &#8222;Ruhestellung&#8220; durchh&auml;ngt, beim Bogen auf der Piste aber unter Spannung gesetzt wird)<br />
&#8222;Unser&#8220; Modell ist ein V.2-10, wenn ich das richtig entziffert habe [da m&uuml;sste Tilo noch einmal nachschauen &#8230;], mit einer L&auml;nge von 170 cm und einem nominellen Radius von 10 m ein echter Carver (und damit bin ich als Tester eigentlich schon halb disqualifiziert &#8230;). An der Stelle der Bindungen ist er jedenfalls nicht sehr breit, Tilo passte mit seinen Schuhen nur sehr knapp darauf, ich hatte auch nicht mehr viel Luft zwischen den F&uuml;&szlig;en.<br />
Die Verarbeitung &#8211; alle Yamatools werden handgefertigt &#8211; entt&auml;uschte mich zun&auml;chst ein wenig: Die Oberkanten waren durchweg rauh und nicht entgratet, die Biegung der Schaufel recht grobschl&auml;chtig eingef&uuml;gt. M&ouml;glicherweise lag es ja an der besonderen Eile &#8211; der Ski sollte schie&szlig;lich noch nach Galt&uuml;r kommen. Das hat er immerhin gerade noch geschafft (Freitag nachmittag kam er im Hotel an). Aber im Finish sind die anderen Hersteller sorgf&auml;ltiger. Und die Folie war auch nicht exakt mittig plaziert. Damit sind wir schon beim n&auml;chsten Punkt:<br />
Das Design: Das ist echtes &#8222;Made by Dropman&#8220;, speziell f&uuml;r diesen Ski: Mit gro&szlig;en Hinweisen auf diese Seiten hier ist der Ski verziert. Und einer netten Design-Idee: An der Oberseite t&auml;uscht das Yamatool Stereolatten vor, die miteinander verschraubt sind. Sehr sch&ouml;n fand ich auch die plattgefahrene Maus mit Blutspuren unter der Schaufel ;-)<br />
Der Test in der Praxis: Die ersten Meter und die ganze erste Abfahrt waren eine herbe Entt&auml;uschung &#8211; mit draufstellen und wohlf&uuml;hlen war da nix. Der Ski, der sich schon beim Pr&auml;parieren als ausgesprochen steif und hart zeigte, reagierte auf meine Bem&uuml;hungen ganz und gar nicht so wie ich das wollte. Die Schaufel schien mir extrem schwer (sie ist ja auch vergleichsweise breit gebaut) und erst einmal kaum bzw. nur mit gewaltigem Aufwand in die Kurve zu zwingen. Das seltsame war dann, dass das ab der zweiten Abfahrt gar nicht mehr auffiel &#8211; ob ich da irgend etwas anders gemacht habe, kann ich nicht mehr rekonstruieren. Jedenfalls wurden wir schnell ein eingespieltes Team: Im zum Testzeitpunkt recht sulzigen Schnee der Galt&uuml;rer Pisten lie&szlig; sich mit dem Yamatool so einiges anstellen: Extrem kurze Schwinge, Kippschw&uuml;nge, breite B&ouml;gen und sogar einige Carvingversuche gelangen dann doch sehr schnell sehr gut und sicher. Besonders beeindruckt hat mich die extreme Pr&auml;zision, mit der sich dieser Ski in allen Lagen steuern l&auml;sst &#8211; er verlangt allerdings auch Genauigkeit und aufmerksame Kontrolle vom Fahrer. Nach der kurzen Eingew&ouml;hnungszeit schien er mir jedenfalls deutlich agiler, wendiger und auch ein wenig genauer als mein Snowshark TT Hammer. Der Vergleich mit dem Nordicboard zeigte dann noch einmal die Unterschiede: Im Gegensatz zu Ottos Ski dreht er nicht fast von alleine, sondern erfordert deutliche Akzente des Fahrers. Daf&uuml;r ruht er aber auch viel sicherer und gelassener auf der Piste, bzwl. geradezu fest im Schnee. Gerade bei hohen Tempi macht sich einerseits die enorme Steifigkeit nat&uuml;rlich bezahlt (bei immer noch vergleichsweise niedrigem gef&uuml;hlten (gewogen haben wir ihn nicht) Gewicht), andererseits beeindruckte mich immer wieder neu, wie pr&auml;zise sich damit die Kurven selbst in hohen Tempi noch fahren lie&szlig;en und dabei das Tempo ausgesprochen harmonisch zu kontrollieren war. Den Ski wirklich auf die Kante zu setzen fand ich etwas m&uuml;hsamer als beim Nordicboard (gut, die Bedingungen waren daf&uuml;r auch nicht mehr opimal, die Pisten inzwischen schon sehr ungleichm&auml;&szlig;ig), aber der Eindruck blieb schon, dass das Yamatool bei etwas z&ouml;gerlichem Verhalten leicht wieder ins Abrutschen hineingleitet &#8211; was man aber auch gezielt einsetzen kann.<br />
Insgesamt hatte ich also den Eindruck, das das Yamatool ein sehr schneller und ausgesprochen kraftvoller Ski ist, an dessen Grenzen ich wahrscheinlich noch lange nicht herankam. Ja, man k&ouml;nnte ihn fast aggresiv nennen. Denn er fordert aufgrund seiner Pr&auml;zision geradezu zum rasanten Angriff auf die H&auml;nge auf &#8211; und beachtlich ist, wie wenig er bei hohen Geschwindigkeiten nachl&auml;sst: Er greift durchweg (mit einer Ausnahme: bei gaaaanz langsamen Geschwindigkeiten ist er eben tr&auml;ge und schwerf&auml;llig) noch gut in die Kurve, l&auml;sst sich auch dann noch sehr dosiert und fein abgestuft drehen und damit auch insgesamt &uuml;berdurchschnittlich kontrolliert fahren. Ich bin jedenfalls gespannt, was Tilo dann von seinen n&auml;chsten Skitagen mit dem Yamatool berichtet &#8230;<br />
</span></span></span></p>
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		<title>5. mono-ski.org-treffen in galt&#252;r</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Mar 2007 17:01:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[es war das erste mal f&#252;r mich, das f&#252;nfte insgesamt: das diesj&#228;hrige treffen der mono-ski.org in galt&#252;r. ich war &#252;brigens nicht der einzige, der zum ersten mal dabei war. aber die meisten dieser ausgeprochen netten truppe (d.h. streng genommen sogar alle) fahren schon l&#228;nger monoski als ich. so konnte ich mir noch einiges an- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>es war das erste mal f&uuml;r mich, das f&uuml;nfte insgesamt: das diesj&auml;hrige treffen der <a href="http://www.mono-ski.org" class="liexternal">mono-ski.org</a> in galt&uuml;r. ich war &uuml;brigens nicht der einzige, der zum ersten mal dabei war. aber die meisten dieser ausgeprochen netten truppe (d.h. streng genommen sogar alle) fahren schon l&auml;nger monoski als ich. so konnte ich mir noch einiges an- und abschauen.</p>
<p>die anreise am 3.3.nach galt&uuml;r war zwar langwierig (v.a. der bus ab dem bahnhof landeck-zams braucht eine ziemliche weile &#8211; das paznauntal ist halt einfach ewig lang), aber vollkommen unproblematisch. auch mein zimmer habe ich schnell gefunden &#8211; sehr sch&ouml;n, ger&auml;umig, nett eingerichtet mit couch &#8230;</p>
<p>am n&auml;chsten tag ging es dann gleich um 9 uhr auf die piste &#8211; schlie&szlig;lich wollte ich die anderen monoisten treffen. und es war ein herrlicher skitag: wunderbar sonniges wetter (was sich in meinem gesicht deutlich bemerkbar machte, da ich morgens vergessen hatte, die sonnencreme aufzutragen), frischer schnee, sch&ouml;n locker und leicht, trotz sonntag ausgesprochen wenig betrieb auf den pisten &#8211; also alles, was das skifahrerherz begehrt. unterwegs war ich vor allem an der breitspitzbahn, wo es eine sehr sch&ouml;ne schwarze abfahrt hat. dort traf ich auch die anderen gegen mittag, worauf wir unsere kr&auml;fte vereinten und die pisten unsicher machten.</p>
<p>auch am montag, 5.3., war das wetter zun&auml;chst wieder wunderbar. ab mittag zogen allerdings zunehmend wolken auf, die die gipfel des skigebiets in nebel h&uuml;llten. es war ein weitgehend gem&uuml;tliches skifahren an diesem tag: selbst morgens waren die pisten wunderbar, &uuml;berhaupt nicht hart &#8211; kein wunder bei den fr&uuml;hlingshaften temperaturen. nachmittags haben wir dann die schwarze piste an der birkhahnbahn f&uuml;r uns entdeckt &#8211; sehr sch&ouml;ne, kr&auml;ftige steilst&uuml;cke mit flachem auslauf am ende.</p>
<p>am dienstag, 6.3., ging es selbstverst&auml;ndlich auch gleich morgens auf die piste. wieder hatten wir sch&ouml;nes wetter mit wechselnder bew&ouml;lkung und weichem, nassen schnee, den wir f&uuml;r ausgesprochen angenehme abfahrten (vor allem an der breitspitzbahn) nutzten. dort habe ich dann auch die ersten versuche im unpr&auml;parierten gel&auml;nde gemacht, die aber fast alle fr&uuml;her oder sp&auml;ter scheiterten (was allerdings auch kaum anders zu erwarten war, bei meiner reichhaltigen erfahrung auf diesem gebiet ;-)). doch nachdem ich gesehen hatte, das selbst f&uuml;r schleibi an den ersten beiden tagen jede (aber auch wirklich jede) fahrt in den tiefschnee mit einem sturz endete (oder ihren h&ouml;hepunkt fand &#8211; je nach standpunkt halt &#8211; f&uuml;r uns war das immer eine mordsgaudi, weshalb er ja auch zu recht den dropman-award erhielt), konnte ich wohl kaum hintenanstehen. und irgendwann muss ich es ja auch mal lernen. und dass geht halt nicht ohne &uuml;bung und die entsprechenden misserfolge. zum abschluss gab es dann noch zwei sehr harmonische abfahrten auf der roten piste von der ballunspitze bis in die almhof-tenne. die runde l&ouml;ste sich dann nur sehr kurzzeitig auf, um sich im kleinen kreis zum gemeinsamen ski-pr&auml;parieren im hotel wieder zu treffen. und abends gab es dann noch das au&szlig;erordentlich am&uuml;sante (zumindest f&uuml;r die zuschauer) fassdaubenrennen.</p>
<p>am 7.3., mittwoch, war das wetter dann nicht mehr so gut. zwar war es immer noch ausgesprochen mild, aber sehr neblig und vormittags schneite es auch noch ein wenig. deshalb fuhren wir meistens unten an der alpkogelbahn, mit kurzen abstechern bei kleinen aufheiterungen hoch zur ballunspitze. nachmittags lockerte die niedrig h&auml;ngende bew&ouml;lkung zeitweise etwas auf und wir konnten die wunderbare piste an der breitspitze noch einige male fahren. und wir konnten dort schon einmal anfangen, das formationsfahren f&uuml;r die ski-show im rahmen des nachtskifahrens zu &uuml;ben. das hat bei ingo und mir erstaunlich (zumindest f&uuml;r mich erstaunlich, ich hab so etwas ja noch nie gemacht) schnell ganz gut geklappt, nur schleibi und malcolm hatten einige probleme bei der synchronisation, ihre fahrweise war zu unterschiedlich. mit markus als ersatz f&uuml;r malcolm klappte das dann aber auch. dummerweise konnten wir das dann gar nicht vorf&uuml;hren, denn die skishow wurde &#8211; wohl wegen der um 19 uhr wieder kastastrophalen sicht &#8211; abgesagt. zum nachtskilauf sind wir aber nat&uuml;rlich trotzdem &#8211; schlie&szlig;lich hatte tilo die karten organisiert. und es war auch ein gro&szlig;er spa&szlig;. bei der ersten abfahrt lag die gelb-orange beleuchtete piste noch ganz im nebel. im sessellift sah man kaum bis zum vorhergehenden sessel. aber inzwischen kannten wir die abfahrt ja schon und so fuhren wir unverdrossen los. aber der zweiten abfahrt riss die bew&ouml;lkung allerdings rasant auf, die sicht wurde immer besser. und die pisten waren herrlich leer &#8211; frisch pr&auml;pariert, noch wunderbar weich. und so sind wir immer schneller und schneller die piste hinunterged&uuml;st &#8211; bis wir nach zwei stunden die notbremse zogen und in die tenne abbogen (das letzte st&uuml;ck auch ohne licht kein problem). nur alex und baro, die beide erst am abend angekommen waren, nutzten noch die letzte halbe stunde. auf jeden fall war&#8217;s eine mords-gaudi, so im dunkeln (naja, richtig dunkel war es nicht einmal auf den unbeleuchteten pisten) ski zu fahren.</p>
<p>der donnerstag war dann entsprechend anstrengend, die zwei zus&auml;tzlichen stunden raserei machten sich in den oberschenkeln bemerkbar. au&szlig;erdem war das wetter noch einmal extrem neblig, meist auch noch mit leichtem schneefall. deswegen waren wir fast ausschlie&szlig;lich an der alpkogelbahn unterwegs. dort hatte es zwar ausgesprochen weichen schnee, allerdings gar keine sicht. und es wurde eher schlimmer als besser. kurz habe ich in dieser suppe auch noch den tigershark von schleibi getestet (siehe unten). aber so im blindflug strengt das skifahren doch deutlich mehr an, weshalb wir schon gegen halb drei schluss machten.</p>
<p>daf&uuml;r hat uns dann der freitag, 9.3., aber wieder vollkommen entsch&auml;digt: strahlender sonnenschein von morgens bis abends, nicht mehr so sehr warm (morgens um minus 5 grad). entsprechend hart waren denn auch die pisten, besonders dort, wo die sonne morgens (noch) nicht hinkam, wir aber fahren wollten: an der breitspitzbahn. ausgerechnet eine der besten stellen der schwarzen piste, die schmale rinne in der unteren h&auml;lfte, war heute ausgesprochen schlecht pr&auml;pariert: fast nur dicke, gefrorene schneebrocken. daf&uuml;r habe ich mich nun, nach einer weiteren woche der zunehmenden vertrautheit mit dem monoski, mehr aus den pisten ins unpr&auml;parierte gel&auml;nde gewagt. und das ging auch immer besser &#8211; bis ich meinen tt hammer beinahe den tiefschnee-g&ouml;ttern geopfert h&auml;tte: irgendwann blieb er mir n&auml;mlich auf einmal im schnee stecken, katapultierte mich mirnix dirnix aus der bindung und machte sich dann allein auf den weg. als ich mich gerade aus dem schnee aufrappelte, sah ich in richtung piste und stausee losziehen und schrie nur noch &#8222;mein ski!&#8220;. zum gl&uuml;ck h&ouml;rte baro, der weiter unten auf der seite des tiefschneefeldes stand das, und stoppte meinen ski (wobei er es zum ersten mal schaffte, seine bindungen zu l&ouml;sen &#8230;). das hat mir dann erst einmal gereicht, nachmittags habe ich monoblade und nordicboard getestet (und bin mit vor allem mit dem monoblade noch sehr sch&ouml;n abseits der piste unterwegs gewesen). abends konnten wir uns dann im hotel noch so einige gro&szlig;- und schandtaten auf video und foto anschauen &#8211; sehr interessant, die unterschiedlichen fahrstile mal so direkt im vergleich zu sehen.</p>
<p>das <strong><a href="http://bergbahnen-galtuer.at/2005/deutsch/winter/index.html" class="liexternal">skigebiet galt&uuml;r</a></strong> war eine angenehme &uuml;berraschung f&uuml;r mich. gem&uuml;tlich trifft es ganz gut: kein halli-galli, sehr zur&uuml;ckhaltendes aprés-ski. keinerlei wartezeiten an liften. wenig betrieb auf den pisten. allerdings auch keine extremen pisten, keine ausgesprochen steile h&auml;nge etwa. daf&uuml;r wiederum viele m&ouml;glichkeiten, mal eben von der piste wegzukommen. und, was mich auch &uuml;berrascht hat: die pisten sind wirklich (fast) alle sehr gut und sch&ouml;n, es gibt lange nicht so viele ausf&auml;lle, langweiler, wie in anderen, gr&ouml;&szlig;eren skigebieten. die pr&auml;parierung war auch in ordnung, nur an wenigen stellen manchmal etwas schlampig (und am letzten tag, da hatten sie es zu eilig und hinterlie&szlig;en zu viele klumpige, morgens sehr hart gefrorene stellen).</p>
<p>gefahren bin ich &#8211; neben meinem tt hammer von snowshark &#8211; in dieser woche dank der vielen netten leute, die mir ihre ski geliehen haben, unter anderem folgende <strong>monoskier</strong>:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.duretskis.com/" class="liexternal">duret</a> best off: ein angehmer carver. nicht zu sehr auf die gecarvten b&ouml;gen fixiert, l&auml;sst er sich doch recht leicht auf die kante setzen und ist dort nicht so extrem wie monoblade oder nordicboard. daf&uuml;r l&auml;sst er sich auch recht angenehm und unproblematisch mit kurzschw&uuml;ngen fahren, ohne je b&ouml;sartig zu werden &#8211; daf&uuml;r ist das brett einfach viel zu weich abgestimmt.</li>
<li><a href="http://www.snowshark.com" class="liexternal">snowshark</a> tigershark: kommt nicht ganz an meinen tt hammer heran. zumindest f&uuml;r meine fahrweise nicht. weil er etwas h&auml;rter und (in schleibis version) l&auml;nger ist. das merkt man n&auml;mlich recht deutlich: wesentlich weniger agil, braucht mehr schub, vor allem die front hing mir immer schwer auf dem schnee, die musste ich immer kr&auml;ftig herumschieben. daf&uuml;r schluckt er mehr unebenheiten &#8211; was ich nicht unbedingt mag, ich bevorzuge den direkteren zugang zur piste.</li>
<li><a href="http://www.monoblade.com/" class="liexternal">monoblade</a>: ein lustiges ger&auml;t. als einziger ski freilich nicht zu gebrauchen, weil er auf der piste f&uuml;r z&uuml;giges, schnelles, nach unten orientiertes ger&auml;t &uuml;berhaupt nicht funktioniert. auf hartem untergrund leitet er jede unebenheit bis in den r&uuml;cken weiter, was nach einer weile ziemlich anstrengend wird. daf&uuml;r l&auml;sst sich das, wof&uuml;r er gemacht ist, aber gut verwirklichen: rumspielen. und off-pist fand ich ihn ausgesprochen leicht und gutm&uuml;tig. wegen der gro&szlig;en flexibilit&auml;t und der symmetrie von front und heck verzeiht er unheimlich viel, insbesondere unbeabsichtigte wechsel von front- in r&uuml;cklage (oder umgekehrt). als zweit- oder drittski k&ouml;nnte ich ihn mir schon vorstellen. dann m&uuml;sste ich mich freilich an die festen bindungen ohne ausl&ouml;sem&ouml;glichkeit gew&ouml;hnen &#8211; so ganz behagt mir das nicht.</li>
<li><a href="http://www.nordicboard.at/indexNB.htm" class="liexternal">nordicboard</a>: nicht mein ski (und das nicht nur wegen des leider viel zu hohen preises). aber deswegen nicht unbedingt schlecht: sehr drehfreudig, denoch &auml;u&szlig;erst stabil, sehr guter kantengriff &#8211; aber in erster linie ein carver. und das will ich (zumindest im moment noch) nicht. beim kurzen test off-pist hat er mich auch nicht besonders &uuml;berzeugt, da hat er viel kraft zum drehen ge/verbraucht. ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob der enorme aufwand mit der verbindung von einer sicherheitsbindung und den zwei festen bindungen wirklich notwendig ist. und ob die konstruktion, wie es otto eder wohl beabsichtig hat (wenn ich richtig verstanden hab), dem monoski zu neuer popularit&auml;t verhilft, scheint mir auch eher fraglich. aber das ist ja eine andere baustelle.</li>
</ul>
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		<title>ski fahren im montafon 2007</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Feb 2007 10:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[mein diesj&#228;hriger skiurlaub – zugleich test- und eingew&#246;hnungswoche mit dem neuen monoski – f&#252;hrte mich ins montafon in vorarlberg. gewohnt habe ich in tschagguns. oder besser gesagt, leicht oberhalb des eigentlichen ortes, mit skibushaltestelle direkt vor der haust&#252;r. das war auch wichtig, denn die skigebiete des montafon (vier gro&#223;e und noch ein paar pille-palle-lifte) liegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>mein diesj&auml;hriger skiurlaub – zugleich test- und eingew&ouml;hnungswoche mit dem neuen monoski – f&uuml;hrte mich ins montafon in vorarlberg. gewohnt habe ich in tschagguns. oder besser gesagt, leicht oberhalb des eigentlichen ortes, mit skibushaltestelle direkt vor der haust&uuml;r. das war auch wichtig, denn die skigebiete des montafon (vier gro&szlig;e und noch ein paar pille-palle-lifte) liegen recht verteilt, so dass man ohne bus oder pkw ziemlich aufgeschmissen ist.</p>
<p>am ersten tag, 28-1, ging es auf die golm, das lag praktisch direkt vor der haust&uuml;r (5 minuten mit dem bus). die erste entt&auml;uschung stellte sich allerdings schon gleich am beginn heraus: das ber&uuml;hrungslose ticketsystem im montafon ist ausgesprochen schlecht. gleich an der ersten schranke zur golmerbahn, die mich auf den berg bringen sollte, hab‘ ich ewig rumgezoppelt, bis der mein skipass, der in der jackentasche steckte, endlich mal gelesen hatte. und das ging den ganzen tag so weiter … aber so etwas ist irgendwie typisch, service-m&auml;&szlig;ig rei&szlig;en die im montafon sich &uuml;berhaupt kein bein aus. die lifttypen etwa hocken, oft genug auch noch zu zweit, sch&ouml;n bequem in ihren abgeschirmten kab&auml;uzchen, bewegen sich m&ouml;glichst wenig. die ein- und ausstiege waren, obwohl es gar nicht so wahnsinnig voll war, ziemlich schnell ziemlich schlecht – das blieb die ganze woche so. auch etwa die gitter an den einstiegen waren immer wieder nicht ordentlich aufgestellt, man blieb st&auml;ndig irgendwo h&auml;ngen. die pisten waren auf der golm schlecht pr&auml;pariert – es hatte &uuml;ber nacht geschneit. das war f&uuml;r den ersten tag nicht gerade optimal, zumal die pisten – fast nur rotes, die schwarze diabolo war mitsamt dem au&szlig;ergolm-lift geschlossen – doch ziemlich heftige steilst&uuml;cke drin hatten, bei denen – oder bevorzugt nach denen – ich ziemlich oft hingeknallt bin. denn auf der harten (kunst-)schnee grundlage bildete der trockene neuschnee ziemlich schnell die sch&ouml;nsten buckelpisten mit wandernden buckeln.</p>
<p>vormittags war ich vor allem an der r&auml;tikonbahn, neben der die sogenannte „weltcup-abfahrt“ verl&auml;uft – sch&ouml;n schmal und sakrisch steil. sp&auml;ter bin ich vor allem an der matschwitzbahn unterwegs gewesen, da war weniger los. die blaue piste dort allerdings ist sehr langweilig, die rote aber hat auch anspruchsvolle seiten. kurz war ich auch am 2er-sessel der h&uuml;ttenkopfbahn, doch die rote piste dort war schon in sehr schlechtem zustand: oben eisig, unten kein schnee, sondern steine.</p>
<p>am zweiten tag, 29-1, ging es dann auf die andere talseite ins hochjoch. morgens war ich noch ziemlich kaputt gewesen, aber auf dem ski ging’s dann doch sehr ordentlich. ich bin &uuml;ber die zamangbahn hochgefahren (das war bustechnisch am einfachsten), die war um kurz nach neun noch ganz leer – auch auf der piste noch nix los – hier kommen die leute erst sp&auml;ter … leider war das kreuzjoch geschlossen – der verbindungslift hatte einen getriebeschaden. deshalb war ich fast den ganzen tag am seebliga-sesellift. der hat zwei sehr sch&ouml;ne rote varianten, deren eine oben einen supersteilen, tiefschwarzen einstieg hat: direkt am lift herunter. das erste mal bin ich wieder umgekehrt … sp&auml;ter dann aber doch einige male da runter, bis es zu glatt wurde. einen ausflug hab‘ ich auch zum kropfen-sessellift gemacht. eine lange blaue abfahrt f&uuml;hrt dahin (zur mittelstation der hochjoch-bahn), die offensichtlich am abend zuvor pr&auml;pariert wurde, auf der dann aber wohl die ganze nacht schnee gemacht wurde, der nicht mehr befestigt worden ist – mit den entsprechenden ergebnissen. und der lift braucht ewig, bis er oben ist …</p>
<p>am 30-1 hatte ich dann einen herrlichen skitag an der silvretta nova: sonne pur, nur viel zu warm, gute pisten: vor allem viele carver-autobahnen. denn hier in der silvretta ist eindeutig am meisten planiert worden. sch&ouml;n anzusehen ist das nicht. aber die leute verteilen sich so ganz gut. morgens zun&auml;chst am &auml;lpli unterwegs gewesen, auch zur mittelstation der valiserabahn (aber das war nicht sehr sch&ouml;n: die blaue biste erstaunlich schmal und erstaunlich steil). nicht sehr interessant auch der ausflug auf die nova, wo ich f&uuml;r diesen tag allerdings die schwarzen pisten ausgelassen habe. auch die r&uuml;ckseite von der rinderh&uuml;tte (dort eine ganz nette abfahrt, oben leider erste ein st&uuml;ck weg), die heimspitzbahn, konnte mich nicht begeistern: ein ewig langer ziehweg f&uuml;r eine kurze, unspektakul&auml;re piste.</p>
<p>gargellen hie&szlig; das ziel am wiederum wunderbar sonnigen 31-1. das ist von tschagguns noch ein ganzes st&uuml;ck (liegt aber auch doppelt so hoch, n&auml;mlich auf &uuml;ber 1400 m), der skibus braucht mit umsteigen fast eine stunde dahin. daf&uuml;r war ich dann vom eigentlichen skigebiet, das sonst immer so hoch gelobt wird, eher entt&auml;uscht. zwar war sehr wenig los, aber viel auswahl gibt es nicht und vor allem nur wenig spannendes f&uuml;r mich. die rote piste neben dem vierersessel, dem hauptlift dort, ist im oberen teil sehr sehr schr&auml;g, daf&uuml;r aber ziemlich flach. erst unterhalb des sesselliftes, zum schlepper hin, wird es knackiger. sonst gibt es da oben vorwiegend blaue, flache und breite bisten (und einige skirouten, die ich aber nicht erkundet habe). die talabfahrt war vormittags noch in ordnung, aber auch ziemlich langweilig. und obwohl ich schon ziemlich gebrettert bin, musste ich dann doch noch ein st&uuml;cken schieben. nachmittags war ich dann &ouml;fters zwischen den pisten unterwegs – wenn ich schon einen monoski hab … und kurz vor schluss, als kaum noch jemand auf der piste war, hab‘ ich den ski auch noch zum carven gebracht – saugeil, super schnell und anstrengend …</p>
<p>am 1-2 war ich noch einmal in der silvretta, diesmal bei weitesgehend bedecktem himmel (warm war’s trotzdem). es war kaum jemand da. diesmal noch ausgiebiger den nova-teil erkundet – aber dort ist nur kurzes rotes oder lahmes blaues mit vielen wegen zu finden – also nix f&uuml;r mich. daf&uuml;r bin ich mehrmals die schwarze piste direkt am sessellift hinunter – die ist nicht &uuml;berm&auml;&szlig;ig schwer, hatte allerdings etwas viel steinzeug im schnee, was dann doch f&uuml;r abwechselung sorgte. nachmittags war ich vor allem wieder an madrisella und dem 3er-sessel nebendran ind allen varianten.</p>
<p>zum schluss, am 2-2, bin ich noch einmal ins hochjoch. schlie&szlig;lich warteten kreuz- und grasjoch noch auf die erkundung. dazu muss man zun&auml;chst &uuml;ber den sennigr&auml;t-lift, der ganz seltsam schr&auml;g &uuml;ber den hang l&auml;uft, hinauf. und bis man endlich dr&uuml;ben ist, sitzt man eine gute weile im lift. daf&uuml;r gibt es dann aber gar nicht so viel so erkunden: da hinten nur blaue pisten, lauter sehr h&uuml;gelige, wellige b&auml;nder, die immer wieder schussfahrten ben&ouml;tigen – das macht mit dem monoski nicht so sehr viel spa&szlig;. deshalb bin ich dann nach einer weile doch wieder zum seebliga-lift und hab mich da vergn&uuml;gt – im steten wechsel zwischen harten, kurzen b&ouml;gen und weiten, sehr temporeichen schw&uuml;ngen. immer mehr kam allerdings das eis raus – und immer mehr unterschied sich die spreu vom weizen: einige sehr gute fahrer bretterten &uuml;ber die piste, andere rutschten ziemlich seltsam herum oder landeten im akia und hubschrauber, den ich in dieser woche jeden tag mindestens einmal gesehen hab. schnee war halt doch sehr wenig – im tal wurden die h&auml;nge von tag zu tag immer gr&uuml;ner.</p>
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		<title>dieser ski ist der hammer!</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Feb 2007 23:13:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[er hei&#223;t ja auch so: der &#8222;tt hammer&#8220; von snowshark in den usa, mein neuer monoski. das ist ein echtes pr&#228;zisioninstrument, bei jeder geschwindigkeit &#8211; nur zu langsam darf&#8217;s nicht werden. f&#252;r angsthasen ist das nichts, mit ordentlich tempo l&#228;sst er sich eindeutig am besten fahren. fehler darf man allerdings auch nicht machen, fahrfehler verzeiht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>er hei&szlig;t ja auch so: der &#8222;tt hammer&#8220; von <a href="http://www.snowsharkmonoskis.com" title="snowshark" class="liexternal">snowshark</a> in den usa, mein neuer monoski.  das ist ein echtes pr&auml;zisioninstrument, bei jeder geschwindigkeit &#8211; nur zu langsam darf&#8217;s nicht werden. f&uuml;r angsthasen ist das nichts, mit ordentlich tempo l&auml;sst er sich eindeutig am besten fahren. fehler darf man allerdings auch nicht machen, fahrfehler verzeiht er kaum bis gar nicht. als echtes pr&auml;zisionsinstrument macht er genau das, was er soll. und wenn&#8217;s falsch ist, dann macht er es auch &#8211; verzeihen, verschlucken tut er nix. man merkt auch jeden huckel der piste dementsprechend. das ist eben ein hochgez&uuml;chtetes sportger&auml;t. und das hei&szlig;t v.a.: er braucht kraft und konzentration &#8211; entspanntes gleiten ist damit nicht an der tagesordnung. schon kleine nachl&auml;ssigkeiten, etwa in der haltung der knie, k&ouml;nnen sich unangenehm bemerkbar machen &#8211; das war f&uuml;r mich zun&auml;chst sehr gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftig. daf&uuml;r belohnt er mit hervorragender stabilit&auml;t bei jedem tempo: genauigkeit eben.</p>
<p>ganz unverdrossen und wie selbstverst&auml;ndlich bei&szlig;t er sich aber an jedem hang fest. selbst bei den f&uuml;r monoski eher ung&uuml;nstigen verh&auml;ltnissen im montafon (sehr harte grundlage, teilweise eisig) bleibt er &uuml;berraschend gut zu kontrollieren und beherrschen. und auch carven kann er &#8211; wenn der fahrer es sich traut. ich schaffte das nur kurz: denn so zu fahren, ist anstrengend und brutal schnell &#8211; eigentlich schon fast waffenscheinpflichtig. denn dann d&uuml;rfen weder andere skifahrer in die quere kommen noch unvorhergesehene l&ouml;cher oder kanten in der piste auftauchen. echte carver-monos k&ouml;nnen das allerdings besser (und einfacher).</p>
<p>leider taugt die bei mir montierte tyrolia-bindung f&uuml;r diesen einsatzweck nur wenig (aber ich war ja noch nie ein gro&szlig;er freund der tyrolia &#8230;): immer wieder hatte ich das problem &#8211; obwohl ich sie fast am anschlag der einstellung habe &#8211; dass bei (beinah-)st&uuml;rzen ein schuh an der spitze ein wenig verrutscht &#8211; noch in der bindung h&auml;lt, aber nach au&szlig;en verschoben ist. damit l&auml;sst sich dann, wenn man es nicht merkt und gleich korrigiert, wunderbar wieder auf die nase fallen, denn die n&auml;chste kurve wird dann zur echten &uuml;berraschung. au&szlig;erdem hat der monteur beim einen teil auch noch zu tief gebohrt &#8211; absoluter mist also. aber das wird sich hoffentlich bald &auml;ndern.</p>
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