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Wir haben unsere Kör­per, aber wir sind sie nicht.“ — Tho­mas Meine­cke, Musik, 311

Was ist das eigent­lich für eine Instanz, frage ich mich, […] die den Fluß mei­ner Gedan­ken ord­nen will? Sich manch­mal sogar her­aus­nimmt, zu bestim­men: Hier wird jetzt nicht wei­ter­ge­dacht. Und das dann auch durch­zu­set­zen ver­mag.“ — Tho­mas Meine­cke, Musik, 367

Wie schwie­rig es doch im nach­hin­ein ist, jam­mere ich mei­ner Schwes­ter vor, die inno­va­ti­ven Momente, in denen sich gesell­schaft­li­che Errun­gen­schaf­ten sonisch, näm­lich immer zuerst in der Musik ankün­di­gen, auch ihre pro­duk­ti­ven Wider­sprü­che, weni­ger retro­spek­tiv als in his­to­risch zeit­ge­nös­si­scher Per­spek­tive, nach­zu­voll­zie­hen respek­ti­ven, in Anspie­lung auf mein end­lich zu rea­li­sie­ren­des Buch­pro­jekt, nar­ra­tiv zu rekon­stru­ie­ren.“ — Tho­mas Meinecke, […]

feldforschung oder erzählung?

am wochen­ende gele­sen: tho­mas meine­ckes schma­les bänd­chen feld­for­schung (frank­furt am main: suhr­kamp 2006). der unter­ti­tel behaup­tet, das seien erzäh­lun­gen. ich habe da so meine zwei­fel. eigent­lich war ich bis­her von meine­ckes schrift­stel­le­ri­schen arbei­ten immer recht ange­tan: tom­boy habe ich vor eini­gen jah­ren mit gro­ßem ver­gnü­gen gele­sen, dann auch holz und The church of John F. […]