Einträge mit dem Schlagwort “markt”
Leichtikeitslüge ganz leicht
Das Kernargument von Holger Noltze, , ist simpel: „Klassische” Musik — wie viele andere Kunst — ist komplex. Um sie erfolgreich genießen, verstehen, erleben zu können, darf die „Vermittlung” — durch Didaktik, Projekte, Events, Aufführung — diese Komplexität nicht — wie es gerne geschieht — übermäßig stark reduzieren, weil dadurch der Kern des Kunstwerkes verloren […]
„das Größte, was wir in unserer Sprache überhaupt haben”
Andreas Maier in einem auch sonst ganz netten Interview über den von ihm (schon öfters) sehr bewunderten Peter Kurzeck: Aber wenn ich mir vorstelle, dass ich mit allen meinen Büchern bis heute erfolgreicher bin als einer der allerwichtigsten deutschen Autoren, Peter Kurzeck, dann greife ich mir wirklich an den Schädel. Peter Kurzeck ist weder irgendwohin […]
„Das einzige, …
… was das freie Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage im Geistigen derzeit behindert, ist der doofe Markt. Hoffentlich bricht er bald zusammen, damit man wieder zum Schreiben und Lesen kommt.” (Dieter Dath, Heute keine Konferzen, 25)
ausgespielt
in der tat, „ausgespielt” hat norman lebrecht. er behauptet zwar, die „klassikindustrie” habe ausgespielt. klassikindustrie meint übrigens hier nur die majors der plattenlabels. und das ist eines der größten probleme des autors: er sieht immer nur die halbe wahrheit, ist aber felsenfest überzeugt, dass er unbestechlich bis auf den grund der tatsachen sieht. seine tatsachen […]