Einträge mit dem Schlagwort “lesen”

Umfragen

Ich liebe ja so schwach­sin­nige Wer­be­um­fra­gen. Da sieht man immer schön, was man als Kunde so zuge­traut bekommt. Das Lite­ra­tur­ma­ga­zin (!) der „Zeit”, die­sem (ver­meint­lichn) Hort des Rest­bil­dungs­bür­ger­tums, hängt die Ansprü­che in sei­ner Leser­um­frage gleich zu Beginn schön hoch: Ich dachte ja, ich sehe nicht recht: Die mei­nen wirk­lich „pro Jahr”. Ich hatte eigent­lich „pro Monat” […]

Juli Zeh, Corpus Delicti

… habe ich gele­sen auf der Reise von Vene­dig zurück nach Mainz. Ein The­sen­ro­man. Reins­ten Was­sers. Und durch­aus obers­ter Güte­klasse. Aber eben mit all den typi­schen Pro­ble­men — Man merkt die Absicht und ist ver­stimmt (oder so ähn­lich). Nun hielt sich die Ver­stim­mung bei mir extrem in Gren­zen, weil ich dem Ziel Zehs, dem freien statt […]

Das einzige, …

… was das freie Zusam­men­spiel von Ange­bot und Nach­frage im Geis­ti­gen der­zeit behin­dert, ist der doofe Markt. Hof­fent­lich bricht er bald zusam­men, damit man wie­der zum Schrei­ben und Lesen kommt.” (Die­ter Dath, Heute keine Kon­fer­zen, 25)

Das Wohnen inmitten von Büchern …

… gleicht dem all­nächt­li­chen Schlaf zar auf stets der­sel­ben Lager­stätt, — doch ent­fernt man sich träu­mend in bizarre, noch unge­se­hene Räume; Wüs­ten zu bös­ar­ti­gen u wun­der­vol­len Gefil­den tun sich auf — am Sel­ben­ort das immer Ander­ele­ben, darin die Men­schen weit­aus weni­ger auto­ma­ten­haft erschei­nen, als in der Wachen-Welt Aldi-lebenden=Toten. Daher die tiefe Sehn-Sucht nach Büchern, eine Sucht […]

suchmaschinen-wahnsinn

guten tag mal wie­der, mein lie­ber internet-benutzer. du stell­test ges­tern google die frage „was will golo mann damit sagen, wir sind was wir gele­sen“. nun ja, hast du wirk­lich gehofft, hier eine ant­wort zu fin­den? ich ver­mute, nie­mand will so etwas offen­sicht­li­ches noch erklä­ren. ich zumin­dest nicht. viel spaß noch beim suchen. und vor allem beim lesen.