Einträge mit dem Schlagwort “lesen”
Umfragen
Ich liebe ja so schwachsinnige Werbeumfragen. Da sieht man immer schön, was man als Kunde so zugetraut bekommt. Das Literaturmagazin (!) der „Zeit”, diesem (vermeintlichn) Hort des Restbildungsbürgertums, hängt die Ansprüche in seiner Leserumfrage gleich zu Beginn schön hoch: Ich dachte ja, ich sehe nicht recht: Die meinen wirklich „pro Jahr”. Ich hatte eigentlich „pro Monat” […]
Juli Zeh, Corpus Delicti
… habe ich gelesen auf der Reise von Venedig zurück nach Mainz. Ein Thesenroman. Reinsten Wassers. Und durchaus oberster Güteklasse. Aber eben mit all den typischen Problemen — Man merkt die Absicht und ist verstimmt (oder so ähnlich). Nun hielt sich die Verstimmung bei mir extrem in Grenzen, weil ich dem Ziel Zehs, dem freien statt […]
„Das einzige, …
… was das freie Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage im Geistigen derzeit behindert, ist der doofe Markt. Hoffentlich bricht er bald zusammen, damit man wieder zum Schreiben und Lesen kommt.” (Dieter Dath, Heute keine Konferzen, 25)
„Das Wohnen inmitten von Büchern …
… gleicht dem allnächtlichen Schlaf zar auf stets derselben Lagerstätt, — doch entfernt man sich träumend in bizarre, noch ungesehene Räume; Wüsten zu bösartigen u wundervollen Gefilden tun sich auf — am Selbenort das immer Andereleben, darin die Menschen weitaus weniger automatenhaft erscheinen, als in der Wachen-Welt Aldi-lebenden=Toten. Daher die tiefe Sehn-Sucht nach Büchern, eine Sucht […]
„wache auf und lies, …
… ist die beste maxime zur heilung der vorurteile wider nationen, die man nicht kennt” — johann georg zimmermann, vom nationalstolze (1758)
suchmaschinen-wahnsinn
guten tag mal wieder, mein lieber internet-benutzer. du stelltest gestern google die frage „was will golo mann damit sagen, wir sind was wir gelesen“. nun ja, hast du wirklich gehofft, hier eine antwort zu finden? ich vermute, niemand will so etwas offensichtliches noch erklären. ich zumindest nicht. viel spaß noch beim suchen. und vor allem beim lesen.